Dumm(y) gelaufen…

Sieh da, sieh da Relotius,
auch dieser Kerl schreibt Stuss.
nicht von Schiller

 

Über den jüngst aufgedeckten Märchenerzähler oder Münchhausen 2.0 der L.-Medien wollten sich die Beherrscher der Großmacht noch ausschweigen.
Michael Klonovsky, ganz gewiss ein Kenner der Szene, hat in seinem Blog acta diurna das interessierte Publikum nun auf diese Spur gebracht:

Dirk Gieselmann

Dirk Gieselmann, geboren 1978, lebt als freier Autor und Journalist in Berlin. Er war 10 Jahre Redakteur bei »11 Freunde« und schreibt für »Zeit online«, »Dummy«, »Der Tagesspiegel« oder das »greenpeace magazin«. Mit seinen Arbeiten hat er den Henri-Nannen-, den Grimme- und den deutschen Reporterpreis gewonnen …


Dummy

11 Freunde – das Magazin für Fußballkultur. Das war mir als frustriertem „Club“-Anhänger  neu, dass man Fußball mit „Kultur“ in Verbindung bringen kann.

Der Zausel (siehe Bild) schrieb auch für „Dummy – das Gesellschaftsmagazin.
Der Titel muss Programm sein. Man lege nur den Wortstamm aus dem Englischen zugrunde: dumb oder dumm. Und man schreibt dort sicher nicht über die bei Unfalltests in Kraftfahrzeugen verwendete Kunststoffpuppen = „Crashtest-Dummy“, das passt eher zur „ADAC Motorwelt“.
„Dummy“ wurde auch zum Leitwort für ein Buchformat, beginnend 1991 mit „DOS für Dummies“ – also Anleitungen für Blödmänner (m,w,d) – auf jeden Fall für einen „leeren Kopf“, wie der Verlag meint.

Über das Magazin „Dummy“ urteilte die Welt:

„Das vielleicht elitärste, sicher aber das urbanste Produkt der deutschen Zeitschriftenlandschaft“. 

Auf Wikipedia kann man über das „elitärste Produkt des Zeitschriftenmarkts“, für welches Dirk Gieselmann schrieb lesen – wortwörtlich!:

Jede Ausgabe wird von einem neuen Artdirektor gestaltet und behandelt Themen (Muslime, Juden, Behinderte, Atom, Scheiße)“…

Ganz schön „elitär“, möchte man bemerken.

Auf Zeit-Online schreibt der Dummy-Autor über sich:

»Das treibt mich an:
„Das, was niemand sieht, muss aufgeschrieben werden.“ (Thomas Bernhard)« 

Oder vielleicht ganz im Sinne der Relotius-Ehrennadel: „Fühlen, was sein sollte.“

Eines kann man gewiss aus der ganzen Chose lernen: Wenn man unter der Vita und den Verdiensten eines Journalisten/Autor liest, „Mit seinen Arbeiten hat er den Henri-Nannen-, den Grimme- und den deutschen Reporterpreis gewonnen.“ – dann Vorsicht!


„Urbanstes Produkt“ 

Gieselmann lebt in Berlin, Relotius in Hamburg. Die Ausdünstungen aus den Vorgärten dieser urbanen Biotope „nach Urin und Sch…“ (Hans Magnus Enzensberger) vernebeln wohl auch das Gehirn, wie man nicht nur an diesen Beispielen nachweisen möchte.

Das darf ich als bekennendes Landei auch mal rauslassen.

 

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Frauen und Medien

Wer lügt besser?

Willst du genau erfahren, was sich ziemt,
So frage nur bei edlen Frauen an.
Johann Wolfgang von Goethe

 

Der jüngst entdeckte, noch anonyme Medien-Schurke, der durch seine Arbeit bei den Qualitätsmedien (SZ, ZEIT, Spiegel) deren anhaltenden Jauche-Geruch erneut anreichert, war „auf jeden Fall ein Mann“ – folgert eine Kommentatorin zu diesem Bericht hier.

Wirklich?

Das ruft nach einem„Faktencheck“!

Bei Hadmut Danisch stieß ich auf einen Vorgang, der manch antimännliches, „sexistisches“ Vorurteil in Zweifel stellen kann. Danisch bringt dazu eine Frauensperson namens Valerie Lux ins Spiel, auf die noch zurückzukommen ist.

Auf Heise.de erschien ein Artikel von Frau Lux  zum Thema „Flüchtlinge als Software-Entwickler“:

Missing Link: Migration in die Industrie 4.0 –
Flüchtlinge als Software-Entwickler gegen Fachkräftemangel

“Es ist, als würde ich einen Diamanten in der Hand halten.”
Wie Flüchtlinge in Europa die Wende zur Industrie 4.0 gestalten.

Schon wenn man diese Überschriften liest, spürt man eine einsetzende Ausschwitzung von Relotius-Sekret.
Danisch als Informatiker mit Kennerschaft nimmt diesen Beitrag gekonnt und „faktengesättigt“ (man entschuldige mir diese L.-Medien-Begriffe) auseinander. Ich empfehle, sich trotzdem der Mühe zu unterziehen, den Original-Artikel zu lesen, um nicht nur sprachlich in unsere neuzeitliche Märchenwelt einzutauchen – in ein Märchen wie „Die Geschichte von dem kleinen Muck“ – anno 2019.

 

Wie kann man eigentlich annehmen, dass es keine „Lügen-Baronessen“ gibt? 

Frauen dominieren inzwischen den Buch- oder Literatur-Markt zwar in der Masse mit viel „Gedöns“, aber das muss „Mann“ zugeben, durchaus auch mit Qualität und hohem literarischen Niveau. Nicht nur mit Auslassungen über „Feuchtgebiete“ oder „Darm mit Charme“. Manche schaffen es, neben und durch ihre literarischen Spektakel gar in die Position einer Verfassungsrichterin zu kommen.

Es ist nicht nur die ausgeprägtere Emotionalität oder das im Vergleich zum Mann besser ausgebildete „Sprachhirn“, welches Frauen erfolgreicher als männliche Aspiranten zu literarischen Entladungen und inhärenten Höchstleistungen treibt.
Ich behaupte mal, Frauen sind auch beim Lügen einfach besser und können geschickter „framen“.  Nicht umsonst stößt man bei dem jüngsten Medien-Eklat um das „Framing-Manual“ der ARD ausschließlich auf weibliche Hauptpersonen.

Ja, der Spiegel berichtete schon mal darüber, dass Frauen besser lügen (oder war das auch schon ein Lügenartikel?)
Resümee des Beitrages:
„Evolutionsforscher seien sicher, im Kampf ums Überleben hätten schon immer die gewonnen, die besser täuschen, heucheln, übertreiben, flunkern, schmeicheln und umgarnen könnten.“

Die altbekannte Redensart „Lügen haben kurze Beine“, kann man getrost umwandeln auch in „Lügen haben schöne Beine“, wie „Mann“ häufig bestätigt findet.

Und über in den Medien erfolgreiche, lügende Frauen wurde gar schon ein Film gedreht

Unter der Moderatorenclique in den L.-Medien findet man zweifellos ein Übergewicht des weiblichen Geschlechts an der Spitze der einflussreichsten „Formate“. Man denke an die Damen Will, Illner, Maischberger, Slomka, Haiali, Schautzen, Reschke usw.

Mit #MeToo wurde jüngst von dem angeblich benachteiligten Geschlecht ein gar nicht so neues Denunziations-Format instituiert.
Man erinnere sich nur an die inzwischen gerichtlich widerlegten Behauptungen einer Vergewaltigung durch eine enttäuschte Neurotikerin gegen Jörg Kachelmann, welche von aufgegeilten „Qualitätsmedien“ vormals begierig weiter verbreitet wurden.

Damit kommen wir wieder auf Valerie Lux zurück.
Hadmut Danisch entdeckte bei seinen Recherchen über diese Person und ihre fachliche Basis einen alten „Tweet“, in dem sie mit und zu Kachelmann „twitterte“:

„Ach Jörg. Du hast doch nicht etwa Angst vor einer starken UND EROTISCHEN Frau wie mir? Bleib beim Wetter. …

Wenn ich will, kann ich in 1 Sekunde auch einen alten ekligen Mann wie dich verführen. Will aber nicht“.

 

Nicht verwunderlich, dass dieser peinliche „Tweet“ nach der Veröffentlichung durch Danisch aus dem Netz verschwunden ist.

An mangelndem Selbstbewußtsein leidet diese Grazie aus dem so ungerecht behandelten Geschlecht gewiss nicht. Was ihre erotische Ausstrahlung angeht, kann „Mann“ sich hier und hier vergewissern. Ich behaupte mal, nicht nur manch alter ekliger Mann (wie ich), sogar ein frischgekürter „Bachelor“ benötigt einiges an Hochprozentigem, um sich diese selbstgefällige Dame interessant- und schön zu saufen.

Pardon, wenn ich jetzt zotig wurde. 

Aber, befasst man sich nicht nur mit den Einlassungen und dem Auftritt einer solchen „Dame“, ist der Eindruck nicht ganz aus der Luft gegriffen, dass man Medien- und „Horizontales“ Gewerbe in vielen Fällen in eins sehen kann.

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Bullshit

Wie Journalismus in sein Objekt mutiert – am Beispiel von Alan Posener

Auf Philosophia Perennis war jüngst ein informativer Artikel über die Verbindungen zwischen George Soros und dem Springer-Verlag zu lesen. Das wollte das Imperium  solcherart nicht hinnehmen und so schlug es zurück.

Zunächst meldete sich der ehemalige „Kommentarchef“ (Was ist das? „Oberster Lügenbeutel“?) der Welt am Sonntag, Alan Posener zu Wort und beschimpfte David Berger:

Orbans antisemitische Anti-Soros-Kampagne greift nun auf Deutschland über. Der katholische Erzreaktionär David Berger lässt unter Pseudonym gegen Springer hetzen, und nicht zufällig steht ein Jude – Martin Varsavsky – im Zentrum der raunenden Verdächtigungen. Widerlich.“

Und

„Man sollte auch die Kommentare lesen, dann weiß man, welche stinkende Brühe David Berger bedient.“

Da ist alles enthalten, was die L.-Medien an giftigsten Injurien aufzubieten pflegen: Vorwurf des Antisemitismus, der „Hetze“ (wogegen auch immer), „raunende Verdächtigungen“ und schließlich „stinkende“ – gemeint ist wohl „braune Brühe“.

Nach einer Erwiderung durch die Autorin des Soros-Artikels und David Berger, fand offensichtlich – wie zu lesen ist – ein Hacker-Angriff auf den PP-Server statt. Ob und wie das in einem Zusammenhang steht, will ich nicht mutmaßen.

Alan Posener ist der Sohn eines liberalen deutschen Juden und einer schottischen Mutter heißt es auf Wikipedia. (Je nach Notwendigkeit bezeichnet sich Posener gern als „Brite“, gelegentlich als Deutscher, aber immer wenn es passt, als Opfer antisemitischer Rankünen.)
Weiter erfährt man auf Wikipedia:
„Posener studierte Germanistik und Anglistik an der FU Berlin und der Ruhr-Universität Bochum. Dabei war er als Kader des kommunistischen Studentenverbands und der maoistischen KPD-AO von 1970 bis 1977 aktiv. 1975 trat er der Gewerkschaft bei, noch heute ist er Mitglied bei ver.di. Nach dem Staatsexamen arbeitete er als Studienrat am Berliner Kant-Gymnasium und an der Martin-Buber-Gesamtschule in Berlin-Spandau. Er verließ den Schuldienst nach eigenen Angaben aus „Langeweile“. 

Posener beschritt dann den Weg in den Journalismus und war überwiegend beim Springer-Verlag beschäftigt, wo er von 2004 bis 2008 dann „Kommentarchef“ der Welt am Sonntag war.
In jener Zeit wurde er auch durch eine eigene Videokolumne auf Welt-Online einem breiteren Publikum bekannt, in der er Zeitungsschlagzeilen und Nachrichten auf „Bullshit“ abcheckte. Fand er etwas, drückte er seinen „Bullshit-Buzzer“ und warf nach Erfordernis die Zeitung neben sich zu Boden.
Man findet noch ein Beispiel für dieses „Journalismus Format“ mit einem Auftritt des Buzzers noch auf youtube oder einzelne Bullshit-Texte auf Welt-Online.

Wenn man Posener lange genug zuhörte, gewann man den Eindruck, dieser Kritiker von „Bullshit“ produziert selbst ebensolchen.
Wegen seines unflätigen Umgangs mit Anderen flog Posener, der aggressive Papst- und Religionskritiker, 2009 von der „Achse des Guten„.


Was bedeutet Bullshit?

Der Begriff wurde hierzulande populär, als 2006 die Übersetzung der 80-seitigen Begriffserläuterung des amerikanischen Philosophen Harry G. Frankfurt „On Bullshit“ in Deutschland erschien. Die deutsche Übersetzung des Begriffes mit „Rindermist“ vulgo „Bullensch…“ ist gewiss unhandlich und so führte man auch hierzulande das ursprüngliche amerikanische Idiom ein.

Das polemische Buch von Harry G. Frankfurt ist durchaus vergnüglich und gewinnbringend zu lesen, bietet es doch etliche Ausführungen über den Wahrheitsgehalt, den Sinn und Zweck von (euphemistischen) Begriffsumschreibungen und Andeutungen, wie sie in der Politik und den diversen Etagen der Wirtschaftshierarchien gepflegt werden. Bullshit ist gewiss  auch zum Markenzeichen der L.-Medien geworden (Der Leser darf sich aussuchen, ob „Leit“- oder „Lügen-Medien“ gemeint ist).

Der amerikanische Autor fragt:
„Ist der Bullshitter seinem Wesen nach ein geistloser Banause? Ist sein Produkt in jedem Fall grob und unsauber gearbeitet?
Das Wort
shit verweist natürlich darauf. Exkremente sind niemals in besonderer Weise gestaltet und gearbeitet.»
Weiter:
«Während heiße Luft: ein von jeglichem Informationsgehalt entleertes Reden darstellt, sind Exkremente Stoffe, denen jeglicher Nährstoffgehalt entzogen worden ist.»

In Frankfurts Essay* wird der Vergleich zum Begriff der Lüge dargestellt. Die Lüge bezieht sich auf die Wahrheit. Durch das Leugnen der Wahrheit erkennt die Lüge jene als Faktum an. Bullshit dagegen ist von der Wahrheit gänzlich abstrahiert. Bullshit entsteht aus der Gedankenlosigkeit, etwas zu behaupten, was man gar nicht wissen kann.
«Gerade in dieser fehlenden Verbindung zur Wahrheit – in dieser Gleichgültigkeit gegenüber der Frage, wie die Dinge wirklich sind – liegt meines Erachtens das Wesen des Bullshits.
Im Gegensatz zum Lügner, der absichtlich unwahre Behauptungen aufstellt und die Wahrheit daher auch kennen muss, interessiert sich der Bullshitter gar nicht für die Wahrheit, denn da es ihm nur um leeres Getue geht, hat er für sie keinerlei Verwendung. Somit ist der Bullshit für die Wahrheit eine noch größere Gefahr als die Lüge.“

Ich habe früher gelegentlich die Online-Kolumnen Poseners verfolgt und frage mich heute: aus Masochismus oder warum? Jedenfalls der Gag mit Buzzer gefiel mir zunächst, bis mir Posener samt seiner Maschine und seinem eitlen Journalisten-Gewäsch auf die Nerven ging.
Und nun taucht bei einer Online-Lektüre anno 2019 doch wieder dieser Name auf. Im Zusammenhang mit unappetitlichen Invektiven gegen Leute, die anderer Meinung sind als der abgetakelte Schmierant von der Waterkant.
Wenn man seine Elaborate liest, möchte man sagen Posener ist der Fleisch gewordene Bullshit- oder Buzzword-Generator, ein Mann, dessen Profession in sein Objekt mutieren  musste – sprich, zum realen „Bullshit“ aus dem Verlagshaus Springer.

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*Harry G. Frankfurt: Bullshit – Suhrkamp 2006

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Gegen die Machtergreifung der Barbaren

„Wir sind Barbaren.
Große, haarige, stinkende, fremde Teufel,
die stillos, laut, ungeschickt, überfressen
und gedankenlos durchs Leben stolpern.“
Anthony Bourdain

 

„Wie Barbaren unsere Umwelt erobern – Der Verfall der Manieren greift immer mehr um sich − Folgt der Niedergang der Sitten einem Plan?“ fragte die Preußische Allgemeine in einem Beitrag in diesen Tagen.
Am selben Tag erreichte mich der Newsletter eines Ärztedienstes mit der Meldung: „76 Prozent der Mitarbeiter in Notfallambulanzen waren im vergangenen Jahr Opfer von körperlicher Gewalt. Verbale Angriffe erlitten 97 Prozent.“

Was ist los in unserem Land?

Als die FAZ noch als  ein konservatives Leitmedium einzuordnen war, beklagte der damalige Mit-Herausgeber Johann Georg Reißmüller in einem Leitartikel vom 29.3.1993 den allenthalben sicht- und spürbaren Verfall nicht nur von Anstand und Manieren in unserem Lande. Unter der ironischen Überschrift „Was sich da alles selbst verwirklicht“ schrieb er: 

„Dass es in ganzen Regionen nahezu keine allgemein zugängliche Wand gibt, die nicht mit abstoßenden Krakeleien oder mit hirnrissigen Parolen beschmiert wäre. … Daß es, wiederum mit der Ausnahme ländlicher Regionen, gefährlich geworden ist, allein auf Straßen oder Spazierwegen zu gehen – nicht nur bei Dunkelheit, sondern auch mitten am Tag… Dass die Bevölkerung öffentliche Verkehrsmittel zunehmend meidet, weil dort gewalttätige Jugendliche, inländische wie ausländische, allein und in Gruppen, ein unangefochtenes Regiment führen … Daß der Abfall auf den Straßen zunimmt… Daß Leute aller Schichten sofort pöbelhaft herumschreien, wenn etwas nicht nach ihrem Willen geht.“
usw. …

So bekommt man „eine genaue Vorstellung davon, was sich alles verwirklicht bei der Selbstverwirklichung, die Politiker als obersten Grundwert in unserem Staat preisen.“ resümierte seinerzeit der Journalist Reißmüller. 

Im selben Jahr hatte Hans Magnus Enzensberger seine „Aussichten auf den Bürgerkrieg“ veröffentlicht. Dieser werde als „molekularer Bürgerkrieg“ beginnen, schreibt er.

„Allmählich mehrt sich der Müll am Straßenrand. Im Park häufen sich Spritzen und zerbrochene Bierflaschen. An den Wänden tauchen überall monotone Graffiti auf, deren einzige Botschaft der Autismus ist: sie beschwören ein Ich, das nicht mehr vorhanden ist.
In den Schulzimmern werden die Möbel zertrümmert, in den Vorgarten stinkt es nach Scheiße und Urin.“

Die nächste Stufe ist die physische Aggression, Der Rest der Bevölkerung wird mundtot gemacht und es entsteht ein rechtsfreier Raum, wo Zensur, Angst und Erpressung herrschen – zitiert Thorsten Hinz aus dem Essay von Enzensberger.

Wer – wem – vor 25 Jahren die Stichworte geliefert hatte, ist unerheblich, denn die Analysen waren zutreffend und hatten wahrlich einen prophetischen Charakter.

Was ist inzwischen passiert?

Etwa 10 Jahre später erschien ein in der bürgerlichen Presse hochgelobtes Buch des äthiopischen Prinzen Asfa-Wossen Asferate „Manieren“, eine neuzeitliche Replik des „Knigge“ für Menschen in einer mehr und mehr aus den Fugen geratenen Epoche.
In seinem schöngeistigen Werk – wobei ich „schöngeistig“ nicht abschätzig meine – schrieb der voll in der deutschen, europäischen Kultur assimilierte afrikanische Adlige christlichen Glaubens:

„Erzogen werden, Manieren annehmen, das waren Menschwerdungsakte. An erster Stelle vermittelte die Familie die Manieren. In der Familie fand das Kind die ganze Welt beispielhaft ab gebildet: Gottes Barmherzigkeit in der Mutter, Gottes Gerechtigkeit im Vater verkörpert, Vater und Mutter als König und Königin, Mann und Frau in beispielhafter Weise. Die Eltern waren durch ihren Stand geformt, eine kollektive Formung …“

Aber, muss man feststellen:

  • Die Familie, wie sie über Jahrtausende prägend für die Menschheit war, ist das Störende, das Auszumerzende geworden.
  • Vater und Mutter werden amtshalber durch Begriffe wie „Elternteil-1-und-Elternteil-2“ definiert – wie es in Frankreich bereits Gesetz geworden ist.
  • Mann und Frau sind nicht länger mehr wesenhafte Gegebenheiten, das biologische Geschlecht wird im staatlich geförderten Genderismus einer individuellen, sich „selbstverwirklichenden“ Beliebigkeit unterworfen.

Da mag die Herbeiholung von Menschen mit einem dezidiert traditionellen Familienbild wie aus der islamischen Welt darüber hinwegtäuschen.
Es bedurfte nicht nur „bereichernder“ „junger Männer“ aus archaisch geprägten Gesellschaften, dass in unserem Land nicht nur verbale Aggression zugenommen hat.
Die Saat der 68er-Kulturrevolution war bei den „schon länger hier Lebenden“ längst vorher aufgegangen.

Das hat wohl Reißmüller gemeint und der „Alt-68er“ Enzensberger hat den Blick ausgeweitet. Beide aber,  ohne damit brauchbare Konsequenzen anzustoßen. Die Eliten, die Medien haben es zur Kenntnis genommen, mehr oder minder die Nase ob der realistischen Ausmalungen gerümpft. Schließlich die beschworene Trift in „Zensur, Angst und Erpressung“ auch noch aktiv gestützt.

Allein Manieren?

Es geht nicht mehr nur um allein um (gute) Manieren, die gewiss ein Spiegel der Verfasstheit einer Gesellschaft sind. Nicht mehr darum, ob man beim Essen nicht rülpst, nicht in der Nase bohren darf, nicht auf der Straße ausspuckt, adäquate Kleidung trägt und Frauen und Älteren in bestimmten Situationen gewiss den Vortritt lässt.
Es beginnt z.B. mit pöbelnden Politikern und Abgeordneten, die vor der Würde des Parlaments und der „Anderen“ keinen Respekt mehr haben: „Ab morgen kriegen sie in die Fresse.“  Oder mit der Fäkalsprache, die in den „öffentlichen Diskurs“ Einzug gefunden hat – bei „Promis“ wie bei den unzähligen „Followern“ in den Medien.

Die zu beklagende „Barbarei“ ist durchaus noch gewaltiger.
Sie beinhaltet unmittelbar Asoziales, Kriminelles und Todbringendes. Und dem steht eine machtlose, im Kampf gegen Rechts oder „Political Incorrectness“ sich verzettelnde Exekutive, eine verhätschelnde Judikative, eine degenerierte Legislative und eine verantwortungslose und korrupte Publikative gegenüber. Dazu ein sich grün-ökologisch selbstverwirklichendes Wohlstandsbürgertum. Aber auch ein dumpfes „Prekariat“, das sich mit „Brot“ aus den Sozialtöpfen und „Spielen“ im Unterschichtenfernsehen das Leben für sich komfortabel einrichten durfte.

Es gibt in puncto „Manieren“ keine Unterschiede mehr:

  • Der rücksichtlose, drängelnde und pöbelnde Raser auf der Autobahn.
  • Die schreiende, die Beherrschung verlierende (überforderte?) Mutter im Supermarkt, die ihre Brut nicht mehr bändigen kann.
  • Der „Wut-Rentner“, dem inzwischen in der Straßenbahn kein Vorzugsplatz mehr gegeben wird; aber ein Vorzugsplatz, den er nicht nur mit seinem Behindertausweis als Sondermöglichkeit für sich und seinen (altersgerechten) SUV allenthalben streitbar beansprucht.
  • Die jugendliche „Umwelt-Aktivistin“, die mit Schreien, Fußtritten und Schlägen argumentiert.
  • Der „Antifaschist“, der Autos und Häuser „abfackelt“ und keinen Respekt vor dem Eigentum, vor Leib und Leben Anderer hat.
  • Pöbelnde Politiker a la Ralph Stegner.
  • Der „Fußballfan“ oder „Hooligan“, welcher auf Straßen und in Fussballstadien den realen Bürgerkrieg antizipiert.
  • Ein „Kulturpreisträger“, der nicht genehme Repräsentanten eines anderen Staates öffentlich als „Ziegenficker“ bezeichnet.
  • usw. …

Ich will nicht reden von der schamlosen und exhibitionistischen Zurschaustellung tätowierten, gepiercten und nackten Menschenfleischs, was man allerorten in der Öffentlichkeit als Beleg für die Inbesitznahme durch „Barbaren“ beobachten kann.
Da erscheinen dann Kopftuchmädchen doch vergleichsweise als Ausdruck von Sittlichkeit und Manieren.
Dann aber auch fast tägliche Berichte über Messerstechereien, Vergewaltigungen durch männliche, muslimische „Chaperons“.

Was tun?

Nicht wegschauen, sondern sich einschalten. Mit der stärksten Waffe, die wir besitzen,: mit Kommunikation.
Das ist die Aufgabe für die, welche davon überzeugt sind: „Wir sind noch mehr“. „Noch“ nicht im Sinne von „bis anhin“, sondern von „überaus“.

„Eine scharfe Zunge ist das einzige Schneidwerkzeug,
das bei andauerndem Gebrauch schärfer wird.“
Washington Irving

Wer hat es nicht erlebt, dass es unvergleichbar schwieriger und anstrengender ist, sich mit verbal angriffigen Zeitgenossen auseinanderzusetzen und zurecht zu kommen, als mit einem renitenten oder eigensinnigen Mitarbeiter, einem verzweifelten, selbst- und fremdaggressiven Patienten, einem eigensinnigen Partner oder Freund.

Es ist eine anstrengende Aufgabe, sich noch und noch darin zu schulen, daß die Zunge schärfer als das Schwert wird.
Konrad Adenauer hat das (arabische) Sprichwort in eine Ansprache eingebaut „Alle menschlichen Organe werden irgendwann einmal müde, nur die Zunge nicht. 

Also dranbleiben! Beim Aufdecken, Anprangern, Aufklären, Zurechtweisen; sich nicht ducken und in sein Schneckenhaus oder „Schreckenshaus“ zurückziehen!

Es ist ein großer Anspruch, wenn man dem folgen will, wie es Johann Gottfried Herder sagte:
„Der Barbar beherrscht; der gebildete Überwinder bildet.“

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Darf man darüber berichten?

Inzucht in muslimischen Gesellschaften

In der neuesten Ausgabe des Deutschen Ärzteblatts wurde ein heikles Thema angeschnitten. Natürlich aus einem humanitären, idealistischen Impetus heraus, ohne dabei die mögliche Brisanz im Zeitalter der Political Correctness zu beachten. Trotz der hypermoralischen Sensibilisierung von Beobachtern gewisser Wissenschaftsfelder oder von Empirie. Der hier zur Rede stehende Beitrag könnte möglicherweise (nicht nur) in „Soviet Britain“ eine Verurteilung wegen unstatthafter Islamophobie oder Rassismus nach sich ziehen, möchte ich befürchten.

Der Artikel ist hier (noch?) frei abrufbar.

Konsanguinität – die Krankheit bleibt in der Familie

In Pakistan werden vier von fünf Ehen auf dem Land zwischen Cousin und Cousine geschlossen. Das Verheerende daran: Aus zahlreichen dieser Ehen gehen behinderte Kinder hervor. Die Eltern nehmen das als gottgegeben hin. Aufklärung gibt es selten.

Der Titel kommt scheinbar harmlos und humanitär bemüht daher, beinhaltet aber einen gewaltigen Sprengstoff, denn er behandelt ein Phänomen, das in muslimischen Gesellschaften endemisch ist – und nicht nur in Pakistan: Inzest, „Parallelcousinenehe“ – Bint ʿamm. 

Es gibt Millionen von behinderten Kindern in Pakistan, infolge von inzestbedingten Gendefekten: Muskeldystrophien, Mukoviszidose, Down-Syndrom, Thalassämie, Hörstörungen usw. treten dort gehäuft auf.
Man muss wissen, dass sich die Gendefektrate bei einer Heirat von Cousin und Cousine ersten Grades verdoppelt. „Liegt sie bei einem normalen Paar zwischen zwei und drei Prozent, haben Kinder von engen Blutsverwandten eine vier- bis sechsprozentige Wahrscheinlichkeit, unter einem genetischen Defekt zu leiden. … Sind allerdings beide Eltern nachgewiesene Träger eines Gendefekts,  besteht  eine  25-prozentige  Wahrscheinlichkeit,  dass auch ihr Kind betroffen sein wird.“, kann man in dem auch für Laien verständlichen Artikel lesen. Und: „Die  meisten  Menschen  mit  Behinderung  führen in  Pakistan ein Leben in Isolation. Obwohl nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation aus dem Jahr 2015 knapp 16 Prozent der Bevölkerung mit einer Behinderung leben müssen, sind sie im Straßenbild kaum zu sehen…

Parallelcousinenheiraten wurden einst auch im europäischen Hochadel, aber auch in großbürgerlichen jüdischen Familien – bekannt bei den Rothschilds – gepflegt, mit dem Ergebnis von Erbkrankheiten: z.B. Bluterkrankheit oder genetischer Schwachsinn bei Sprossen der Bourbonen, Zweigen der Habsburger und im britischen Königshaus. Für Vetternehen im katholischen Hochadel war ein Dispens vom Papst erforderlich, der aber nahezu immer aus machtpolitischen Erwägungen gewährt wurde.
Die Zeiten seien vorbei,  glaubt man. Weiß man doch inzwischen – nicht nur wissenschaftlich belegt – welche schädliche Folgen, welche Beeinträchtigungen, welches Elend und Leid Inzucht nach sich ziehen kann.
In manchen muslimischen Kommunitäten scheinen diese Einsichten keine Rolle zu spielen – siehe Pakistan.

Nach einer Studie der britischen Fachzeitschrift Reproductive Health Journal von 2009 über Verwandtenehen in der arabischen Welt werden 25 bis 30 Prozent aller Ehen zwischen Cousins und Cousinen 1. Grades geschlossen, insgesamt 20 bis 50 Prozent zwischen Blutsverwandten. Die Bereitschaft dazu steigt in Ländern wie Jemen, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten, sinkt aber in Ländern mit wachsendem Bildungsstand der Frauen (nicht so bei Männern).
Das „Centre of Arab Genomic Studies“(CAGS) hat 2009 einen Bericht veröffentlicht, nach dem die arabischen Länder eine der höchsten Raten genetischer Störungen weltweit aufweisen, wobei diese zu zwei Dritteln durch konsanguine Heiraten bedingt sind. Es begegnen im Orient nicht nur besonders vielfältige Formen der Verwandtenheirat, sie treten hier auch in besonderer Häufigkeit auf. So betrug der Anteil konsanguiner Ehen insgesamt in den 1990er Jahren im Sudan 65%, in Saudi Arabien 57%, in Jordanien  51%. Relativ niedrig ist der Wert für den Libanon mit 21%.

Diese „Tradition“ wurde auch von Türken, die nach Deutschland kamen, eingeführt und wird weiter gepflegt. Jede vierte türkischstämmige Frau in Deutschland ist mit einem Verwandten verheiratet. Unter gebildeten Türken sind die Gefahren bekannt und vor etwa 10 Jahren wurde über die Sozialwissenschaftlerin Yasemin Yadigaroglu berichtet, die sich vergeblich bei ihren Landsleuten gegen die Verwandtenehe einsetzte. Gar linke Zeitungen wie die Zeit, der Spiegel und die taz berichteten zu jener Zeit recht sachlich darüber.
Damals wurde das Ganze noch scheinbar unaufgeregt behandelt. Doch schon die FAZ titelte denn: „Verwandtenehen – darüber spricht (und forscht) man nicht.“

In den letzten Jahren entwickelte das Thema eine zunehmende Sprengkraft. Es sei an einen Vorgang aus dem vorigen Jahr erinnert: „Die toten Babies von Neukölln“.
Von den Berliner Gesundheitsbehörden wurde festgestellt, dass in keinem anderen Berliner Bezirk so viele Säuglinge sterben wie in Neukölln. Die Sterberate (in Neukölln) sei fast doppelt so hoch wie im Rest Berlins, stark gefährdet seien die Kinder ausländischer Eltern. Besonders alarmierend sei, dass dort die Säuglingssterblichkeit steige – „ganz im Gegensatz zur generellen Entwicklung in Berlin und Deutschland“, so der Bericht.
Die Nachricht löste nahezu ein Erdbeben aus, insbesondere als sich ein CDU- und ein AfD-Politiker des Themas annahmen. Die Reaktionen waren denn typisch und man verwahrte sich gegen eine „hetzerische Kausalkette“, nach der Türkisch-arabische Migranten zu vielen Cousinenehen, viele Cousinenehen zu vielen missgebildeten und toten Kindern führen. „Die Geschichte der toten Babys von Neukölln verbreitet sich über die sozialen Medien rasant, wird Thema in rechten Facebook-Foren. Von linker Seite heißt es denn: Rassismus. Schließlich hatte die AfD nur Wochen zuvor mit einer Anfrage zu Verwandtenehen einen Eklat im Bundestag ausgelöst.“ berichtet die Berliner Morgenpost.

Insofern sehe ich heute durchaus auch eine Brisanz in dem Beitrag des Ärzteblattes. Implizit zu folgern, dass „pakistanische Verhältnisse“ mit ihren Konsequenzen u.a. nicht nur in Neukölln Fuß gefasst haben, würde zweifelsfrei zum Vorwurf der „Hetze“ führen.

Man muss redlicherweise anmerken, dass der Koran keine Empfehlung expressis verbis für die (gängig gewordenen) Verwandtenehen ausspricht. Auch bedeutende islamische Würdenträger sollen dagegen Stellung bezogen haben und in der Türkei soll es – jedoch umstrittene (?) – Aufklärungskampagnen auf dem Land gegeben haben.
Aufgeklärter Islam?
Warum erfährt man darüber nicht mehr?
Es ist insbesondere auch im aufgeklärten Umkreis des Westens nicht gelungen, mitgeführte Traditionen aus archaischen Gesellschaftsverhältnissen auszumerzen. Was auch die immer wieder registrierten Zwangsverheiratungen und „Ehrenmorde“ in der muslimischen Gemeinschaft hierzulande belegen.
Das aber anzusprechen und dagegen anzugehen, ist in der links-grün und gutmenschlich durchsetzten Öffentlichkeit inzwischen ein Tabu geworden, was den Vorwurf des Rassismus und der hetzerischen Verallgemeinerung nach sich zieht.  

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Nachtrag – ein „Abstecher“ nebenbei:

Wir erinnern uns, dass sich die Grünen – seinerzeit allen voran Hans-Christian Ströbele – für die Aufhebung des Inzestverbotes in Deutschland starkmachten, und dabei durchaus Sympathien bei Journalisten fand.
Unter dem Schlagwort „Deutschland muss Liebe endlich legalisieren“ forderte zuletzt die grüne Jugend Augsburg die Aufhebung der Inzestverbote.

Das mag jetzt zunächst nichts mit den in den muslimischen Gesellschaften gepflegten Inzuchtgewohnheiten zu tun haben, macht aber schon nachdenklich, wenn die Protagonisten des unsere Gesellschaft und Kultur zerstörenden Multikulturalismus so etwas auf ihre Agenda nehmen. Die Grünen geben sich für uns vordergründig als Schrittmacher jedweder (sexuellen) Libertinage. Auch der eugenischen Radikalität durch Freigabe und Aufhebung der Ächtung von Abtreibungen. Die genetischen Defektprodukte des Inzests oder von sexuellen Dissolutionen können ja durch Abortion leicht beseitigt werden. Die Jungsozialisten fordern ja bekanntermaßen gar die Freigabe der Abtreibung bis zum neunten Schwangerschaftsmonat.
Also – „What´s the problem?“ könnte man zynisch schlussfolgern.

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Klimareligion und Ökologismus

Ein religionsphänomenologisches Exposé

 

Was zeichnet eine Religion aus?

Von einer größeren Gemeinschaft angenommener, durch Lehre und Satzungen festgelegter Glaube und sein Bekenntnis mit der gläubig verehrenden Anerkennung einer alles Sein bestimmenden göttlichen Macht.

 

Im Folgenden sollen einmal die Bezüge „Klima – Religion“ ausgedeutet werden.


Die Klimareligion

Merkwürdigerweise bestreiten die Anhänger der „Klimareligion“ oder des Ökologismus,  dass jene mehr mit Religion als mit rational zu betrachtenden Tatsachen zu tun haben.
Der Ökologismus oder die Klimareligion verfügt dennoch wie alle Religionen über Priester und Oberpriester, selbstgewählte Kenner, die glauben – und den Glauben vermitteln, über die Wege zum Paradies Bescheid zu wissen.
Sie halten ihre Heilslehre für erwiesen und unangreifbar und wie seit alters, bauen sie aus dem Wechselspiel aus Schuld und Sühne ein funktionierendes Geschäft.
Die Klimareligion fordert gleichermaßen wie der Islam oder ein unaufgeklärtes, fundamentalistisches Christentum ein bedingungsloses Bekenntnis zu seinen Zielen und Dogmen. Kritik ist nicht gestattet, schon gar nicht, möchte man auf Wissenschaftlichkeit rekursieren.


Propheten und ihre Botschaft

Mit missionarischem Eifer ziehen (linksgrüne) Prophet*innen und Apostel durch die Lande, um die Apokalypse vorherzusagen, sollte das Volk nicht endlich zur Umkehr finden, zur Abkehr vom konsumistischen westlichen Lebensstil.
Urkommunistisch lautet ein zentrales Dogma, dass seit der Industrialisierung der Mensch das Klima zerstört und deswegen müssen Regierungen, Konzerne und Bürger zum grünen Handeln und sozialistischem Gemeinsinn gezwungen werden.


Biblische Plagen

Es gibt ein altes und neues Testament. Vergleichbar mit dem strafenden und rachsüchtigen Gott aus dem Alten Testament, wie aus dem Buch Mose, schickt der Klimagott der Welt gleichsam „biblische Plagen“.
Man vergleiche mit den „10 ägyptischen Plagen“:

1. Wasser: knapp oder ungenießbar
2. Klimaflüchtige verlassen ihr Land und ziehen nach Europa
3. Diesel- und Verbrennungsabgase plagen Mensch und Vieh
4. Unkrautvernichtungsmittel und Dünger verpesten Äcker und Land
5. Vogelgrippe, Schweinepest und BSE töten Hühner, Schweine, Rinder und Schafe
6. Hautkrankheiten, Asthma und Krebs durch Umweltgifte
7. Starkregen und Hurrikans töten Mensch und Vieh, zerstören Ernte und Vegetation
8. Die Überbevölkerung der Erde tilgt „alles Grün“
9. Finsternis in den Städten durch Feinstaub und Ruß
10. Letztendlich Tod – nicht nur der „Erstgeborenen“

 

Ich bin gekommen …

Jeder Gott, jede Religion hat seine Propheten.
Barack Obama, der Präsident der Vereinigten Staaten, stieg aus dem Flugzeug in Kopenhagen und sagte auf dem dortigen Konzil (= Klimagipfel):

„Ich bin gekommen, um zu handeln.“

Das hatte schon etwas Messianisches.
Aber es gibt keine „Frohe Botschaft“. Wenn, dann eine „Droh-Botschaft“.

„Der Ökologismus () predigt Nachhaltigkeit und Selbstbeschränkung, operiert primär mit Angst und Schrecken und deckt Fakten und Forschung mit Moralisierung zu. Der Klimawandel ist zum religiösen Ersatz für die Hölle verkommen. Wissenschaftlich unhaltbare Konzepte wie «die Grenzen des Wachstums», die 2000-Watt-Gesellschaft oder der ökologische Fussabdruck sind absolute() Heilsbotschaften …“

 

Das Unfehlbarkeitsdogma

Es hat nicht nur Propheten in der Klimareligion, inzwischen auch „Päpste“, die sich das Dogma der Unfehlbarkeit angeheftet haben.
Aus „göttlicher Eingebung“ oder religiösem Wahn?
Professor Schellnhuber, der Mann aus dem Lateran der Klimaforschung in Potsdam, der kraft göttlicher Eingebungen verkünden kann, wie unsere Welt in 1000 Jahren aussieht: „Ja, das kann ich als Physiker errechnen.“, sagte er in einem Interview für die Glaubenskongregation, angesiedelt bei den öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten. „Ich will das Haus der Zivilisation neu erbauen“, sagte er wenig demütig im Blick auf „Gaia“.


Das Sakrale

Ein Kritiker meint, der Klimareligion fehle bei aller Glaubensseligkeit und Pogrombereitschaft etwas Entscheidendes: das Sakrale.
M
itnichten, darf man entgegenhalten, werden doch jährlich Hochämter zelebriert mit den liturgischen Zeremoniellen des Friedensnobelpreises (Preisträger: UNO, ICCP, Obama) und z.B. der Verleihung des Right Livelihood Award


Die Ordensgemeinschaften

Mönchstum und Ordensgemeinschaften zeichnen auch die „Klimakirche“ aus – „jesuitisch“ oder auch „medikantisch„.
Ohne auf Vollständigkeit zu bestehen, seien genannt: Club of Rome, Greenpeace, World Future Council (WFC), International Friends of Nature (IFN), Earthwatch – als internationale Gemeinschaften.
Aus Deutschland kommen zu den kampfesfreudigsten und missionarischsten Verbänden weltweit die „Grünen/Bündnis 90“ – dazu NABU, BUND, DUH (Deutsche Umwelthilfe) und viele mehr.


Die Glaubenspflege – Konzile, Schrifttum und Kultur

Als gewissermaßen göttlich inspirierte erste „Geheime Offenbarung“ der Klimareligion gilt das Manifest des Club of Rome „Die Grenzen des Wachstums“ aus dem Jahre 1972.
Seither treffen sich die Oberen der Glaubensgemeinschaft regelmäßig, seit 1995 jährlich zu Konzilen d.h. „Klimagipfeln“ an unterschiedlichen Orten, weit über die Erde verstreut:
1995 Berlin
1996 Genf
1997 Kyyoto
1998 Buenos Aires
1999 Bonn
2000 Den Haag
2001 Bonn und Marrakesch
2002 Neu Delhi
2003 Mailand
2004 Buenos Aires
2005 Montral
2006 Nairobi
2007 Bali
2008 Poznan
2009 Kopenhagen
2010 Cabcun
2011 Durban
2012 Doha
2013 Warschau
2014 Lima
2015 Paris
2016 Marrakesch
2017 Bonn
2018 Kattowitz

Mit der Anreise von Tausenden von Teilnehmern mittels Flugzeugen wird von Jahr zu Jahr ein sich steigerndes Brandopfer durch Verbrennung von Kerosin in der CO2-gesättigten Atmosphäre zelebriert.

Regelmäßig erscheinende Schriften (in Deutschland Spiegel, Stern, taz), Filme (vor allem des deutschen Hollywood-Regisseurs Lothar Emmerich: The Day After Tomorrow, 2012) und Theaterinszenierungen bei ARTE, ARD und ZDF sorgen für die Verfestigung des Glaubens beim Kirchenvolk.

 

Und schließlich …

 

Das ökologistische Glaubensbekenntnis

Ich glaube an das Klima,
das Allmächtige,
und das dadurch bedingte Schmelzen der Polkappen
und das Sterben des Waldes.

Und an das CO2,
vom Menschen gemacht,
entstanden aus Kohle und Diesel,
ausgeschieden aus Schornsteinen und Autos,
aus menschlicher und tierischer Verdauung.
In die Atmosphäre geblasen,
angefüllt, verstärkt und festgehalten
im Treibhaus der Erde.

Von dort es wird kommen,
zu vernichten alles Leben auf Erden.
Ich glaube an die Weisheit der Grünen,
der Gemeinschaft von IPCC und Weltklimarat,
und all ihren Propheten;
an die Bestrafung der Klimasünden,
die Verdammung zur Hölle des Wärmetodes
und bis dahin ein Leben in Angst und Erschrecken.

Amen.

 

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Die SPD und ihr neues Sozialstaatskonzept

Die vergebliche Selbsttherapie einer Kranken

Neurotiker neigen zum
„Begaffen eigener Gefühlszustände“
Martin Heidegger

„Die Sozialdemokraten arbeiten ihr Trauma auf“, schreibt der Spiegel über die Vorstandsklausur der SPD, auf der die Sozen ihr „Sozialstaatskonzept 2025“ erarbeiteten.

»Gruppentherapeutischer Linksruck der SPD« ätzt die linke Zeit darüber.

Kurz zusammengefasst, was die SPD da beschlossen hat:

  • Grundrente
  • Kindergrundsicherung.
  • Bürgergeld, mit „Recht auf Arbeit“.
  • Aussetzung von Überprüfungen der Vermögen, Wohnungsgröße etc. für 2 Jahre
  • Abschaffung von Sanktionen

Nahles, Scholz, Heil, Barlay usw. äußerten sich denn nahezu euphorisch über ihr neues Konzept, mit dem sie sich von der Agenda 2010 verabschieden und sich gleichwohl selbst therapieren wollen.
Alles, was in den letzten Wochen und Monaten von Sprechern dieser moribunden Partei zu hören war, erinnert an eine tiefenpsychologische Rede-Kur* = „Talking cure“ nach Sigmund Freud.
SPD-Generalsekretär Klingbeil, der zusammen mit Hubertus Heil und „Küstenbarbie“ Manuela Schwesig hauptverantwortlich für die Ausarbeitung des Konzeptes ist, lobt sich zuerst selbst:

„Wir haben, glaube ich, echt eine gute Woche hingelegt, und haben gezeigt, wie einfach und spaßig es sein kann, politisch zu arbeiten, wenn man etwas zu verkünden hat.“

Zum Konzept sagt er:

»Mir ist lieber, dass wir das Geld ausgeben für eine Rentnergeneration, die etwas geleistet hat, aber momentan nicht von diesem Geld im Alter vernünftig leben kann, als dass wir es für die Superreichen in diesem Land durch die Absenkung des Solidaritätsbeitrags ausgeben… Erstmal haben wir momentan Steuereinnahmen, die sind da“.

Ist das nicht echter (selbsttherapeutischer) Linkspopulismus!

Dumm nur, dass der SPD-eigene Finanzminister ausgerechnet zur Vorstellung der sozialpolitischen Offensive seiner Partei erklärt hat, dass ihm das Geld ausgehe, die Steuereinnahmen gravierend zurückgehen werden.

Trotzdem, man will auch künftig den Weg der Umverteilung begehen, unter der Annahme, dass alles so weiter geht, wie in den letzten Jahren – mit einer florierenden Industrie, einem historisch hohen Beschäftigungsstand und mit weiter steigenden Staatseinnahmen.
Die neuen Zahlen zum Wirtschaftswachstum 2018 in Deutschland und in der EU belegen jedoch, dass die deutsche Wirtschaft stagniert, die Industrieproduktion ist in den letzten Monaten des vorigen Jahres zurückgegangen, das Exportgeschäft ist deutlich schwieriger geworden. Nach Ansicht von Wirtschaftsexperten kündigt sich ein Strukturbruch an und nicht nur eine vielleicht vorübergehende konjunkturelle Delle.

Die (Selbst-) Therapie hat nichts gefruchtet, die SPD will weiter ihren verdorbenen, alten Wein in angeblich neuen Schläuchen verkaufen. Die Partei der Sozialkleptokraten will wieder an der Steuerschraube drehen und ein Remake ihrer sozialistischen Neid-Ökonomie auflegen.

Immanuel Kant beschreibt den Neid als «den Hang, das Wohlergehen anderer mit Schmerz wahrzunehmen, obzwar dem eigenen dadurch kein Abbruch geschieht.» Der typische Neider konzentriert sich auf den Wunsch, dass es dem Beneideten schlechter gehe als bisher, und nimmt sogar in Kauf, dass dabei das eigene und das allgemeine Wohlstandsniveau sinken. Missgunst, Undank, Schadenfreude bilden, so Kant, zusammen mit dem Neid «eine schreckliche Familie».
Neid genießt an sich in der Öffentlichkeit wenig Ansehen, darum tarnt er sich häufig mit der Rhetorik der Kritik und Gerechtigkeit. Neid zerfrisst nicht nur seinen Urheber, sondern würgt auch dem Opfer die Kehle zu. (W. Sofsky).

Um die intrapsychisch schädlichen Folgen von Neid und Missgunst zu eliminieren, ist Autosuggestion das falscheste Prinzip in der Selbstbehandlung.
Die SPD wird es wieder erfahren dürfen.

Im Grunde verharrt die Partei, abgesehen von wenigen historischen Umbrüchen, in ihrem Grundprinzip im 19. Jahrhundert.
Der ideologische Kern der SPD kann wie auf einer Karikatur der „Fliegenden Blätter“ aus dem 19. Jh. erzählt werden: „Ja, du redest immer von Gleichheit und Güterteilen, allein ich setze den Fall, wir haben geteilt, und ich, ich spare meinen Teil, doch du verschwendest den deinigen, was dann?“, sagt der Bürger. Der Sozialist antwortet: „Ganz einfach! Dann teilen wir wieder.“

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*Die jüdische Frauenrechtlerin Bertha Pappenheim alias “Anna O.”, Sigmund Freuds Vorzeigepatientin, die an Lähmungen sowie Seh- und Sprachstörungen litt, machte auf die „karthartische“ Wirkung biographischer Rekonstruktionen früher Traumata aufmerksam und fand dafür den Ausdruck „talking cure“.

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„Kindswohlgefährdung“ durch radikalisierte Politiker

Die „Korophilie“ gewisser Kreise

Unter Korophilie* versteht man die Neigung zu jungen Mädchen. Der Begriff (von griechisch/attisch kórē „Mädchen“) wurde 1914 von Magnus Hirschfeld, einem schwulen Arzt und „Sexualforscher“ in das Metier eingeführt, womit er die Präferenz von erwachsenen Frauen für junge Mädchen bezeichnen wollte.

Die Grünen darf man ja mit Fug und Recht als Partei der (nicht nur) propagierten Pädophilie bezeichnen. So forderte denn jüngst eine Grünen-Bundestagsabgeordnete aus Bayern, der Greta aus Schweden den Friedensnobelpreis zu verleihen.
Das 15-jährige Mädchen aus Schweden wurde jüngst von der Süddeutschen Zeitung als „Gallionsfigur der Klimaschutzbewegung“ bezeichnet, wie man auf Wikipedia lesen kann:

Greta Thunberg ist die Tochter der Opernsängerin Malena Ernman und des Schauspielers Svante Thunberg. Laut Svante Thunberg benannte ihn seine Familie nach dem Physiker und Chemiker Svante Arrhenius, der ein Großonkel 2. Grades seines Vaters gewesen sei.Nach eigenen Angaben erfuhr Greta in der Schule im Alter von acht Jahren erstmals von der menschengemachten Erderwärmung. Ihr Engagement für den Klimaschutz begann zunächst damit, zur Energieeinsparung im Haus die Beleuchtung auszuschalten. Später beschloss sie, nicht mehr zu fliegen und sich vegan zu ernähren und überzeugte auch ihre Familie davon. Im Alter von elf Jahren durchlebte sie eine depressive Phase und hörte vorübergehend auf zu sprechen und zu essen. Anschließend wurde bei ihr das Asperger-Syndrom diagnostiziert. Mit 15 Jahren begann sie, sich aktiv in der Öffentlichkeit für den Klimaschutz einzusetzen. Gegenüber The New Yorker erklärte sie: „Ich sehe die Welt etwas anders, aus einer anderen Perspektive. Ich habe ein besonderes Interesse. Es ist sehr üblich, dass Menschen im Autismus-Spektrum ein besonderes Interesse haben.“

Zweifellos ist die bedauernswerte Greta – und besonders ihr Elternhaus und Umfeld – ein  Objekt für Spezialisten der Nervenheilkunde.
Aber es ist gewiss eine Geschichte, aus der man einen Claas-Relotius-Preis fabrizieren kann, dachten sich so manche Journalisten, Politiker und sonstige Aktivisten. Und so wurde das Klima-aktivistische „Pubertier“ denn von einschlägigen Sponsoren zur Klimaschutzkonferez nach Kattowitz gekarrt und durfte anschließend auch auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos auftreten, um dem ignoranten Rest der Welt die Meinung zu geigen.

Wer kommt auf die Idee, ein gestörtes und bedauernswertes – ohne Frage auch liebenswertes – Kind für eine Ideologie zu vermarkten, zu missbrauchen?
Es darf zweitrangig sein, dass man die Greta mit leichtem Silberblick und mit Zöpfen auftreten lässt, was in Deutschland eigentlich unter das Nazi-Raster der Amadeu-Antonio-Stiftung fällt, wonach Zöpfe bei kleinen Mädchen ein Hinweis auf eine rechte oder Nazi-Gesinnung der Eltern sein könne.
Diese Nazi-Erschnupperungs-Broschüre wurde von Merkels Familienministerin, der SPD-Aktivistin Franziska Giffey finanziell gefördert und von ihr mit einem Vorwort bedacht. Giffey meinte dazu, man habe Erziehern bei der heiklen Aufgabe helfen wollen, Kindswohlgefährdungen durch radikalisierte Eltern zu erkennen.

Wer hilft eigentlich, Kindswohlgefährdungen durch radikalisierte und radikalisierende Politiker zu verhindern?

Irgendwie steckt schon eine Nazi-Mentalität bei den (internationalen) Manipulatoren dahinter. Nicht jene, gegen welche die Linke so vehement kämpft, sondern die auch den Linken innewohnende totalitäre Gesinnung.

Der Fall Greta erinnert an Malala Yousafzai, die bisher jüngste Friedens-Nobelpreis-Trägerin der Geschichte. Malala wurde von einem BBC-Korrespondenten – in Zusammenarbeit mit ihrem Vater – und einer McKinsey-Beraterin gepusht, und schließlich von einer weltweit agierenden PR-Agentur bis hin zum Friedensnobelpreis vermarktet. Malala hatte angeblich schon als 11-Jährige in Pakistan mit einem Blog als jüngste Friedensaktivistin der Geschichte die Aufmerksamkeit der Welt aufgewühlt – so die Medien und das Nobelpreiskomitee.

Greta hat gute Chancen – ohne Kopftuch – trotz oder wegen ihrer Zöpfe – Nachfolgerin von Malala zu werden.

Auch die „Religion des menschgemachten Klimawandels« braucht ihre (unschuldigen) kindlichen Ikonen oder Märtyrerinnen: Greta, die Bernadette Soubirous der Klimareligion, Malala – die hl. Katharina von den Mädchenschulen.
Und das Kindchenschema als Teil der Ikonostasen der profanen Konfessionen des Gegenwartsmenschen.

Das Ereifern über Missbrauchskandale in den (christlichen) Kirchen ist zu einer Dauer-Rubrik in den L.-Medien geworden. Über den Missbrauch von Kindern zu politischen, agitatorischen Zwecken regt sich kein (Journalisten-) Schwein auf. So entblöden sich z.B. Grün-verdummte Journalisten des Bayerischen Rundfunks auch nicht, sich denn für »Schulschwänzen für den Klimaschutz« einzusetzen und sich von »Greenpeace« und gleichartigen Wohltätern und Helfern der Menschheit die Argumente liefern zu lassen.

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* Nicht zu verwechseln mit Koprophilie, dem sexuellen Lustgewinn durch menschliche Ausscheidung.

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Was darf Karikatur?

Karikaturen-Zeichnen oder Veröffentlichen von solchen kann tödlich sein. Das mussten  elf Redakteure und Zeichner der französischen „Satirezeitschrift“ Charlie Hebdo vor vier Jahren erfahren, als sie von empörten Muselmanen wegen ihrer veröffentlichten Mohammed-Karikaturen gemeuchelt wurden. Der dänische Karikaturist Kurt Westergaard, der eine der „umstrittenen“ Karikaturen gezeichnet hatte – Mohammed mit einer Bombe als Turban – muss seit Jahren in einem „Save House“ unter Polizeischutz leben, da er  „unseren Propheten in unseren Augen mit Füßen getreten“ hat, wie Aiman Mazyek vom „Zentralrat der Muslime“ dies begründete.

Aber auch nur der „soziale Tod“ durch mediale Ächtung oder durch Androhung kann einen Karikaturisten ereilen.
So erregte jüngst die Verleihung eines Kulturpreises durch die Stadt München bestimmte Kreise. Der wegen einer angeblich antisemitischen Karikatur bei der „Süddeutschen“ geschasste Karikaturist Dieter Hanitzsch wurde in München am letzten Donnerstag mit einer städtischen Auszeichnung geehrt. „Hanitzsch hatte im Mai 2018 für die Süddeutsche Zeitung eine Karikatur des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu gezeichnet, die alle gängigen Antisemitismus-Klischees vereinigte: Nase, Lippen, Ohren des Politikers sind grotesk überzeichnet; er steckt im Kleid der israelischen Eurovision-Siegerin Netta Barzilai und schwingt in der Hand eine Rakete mit Davidstern.“ schreibt Alexander Wendt auf seinem Blog „Publico“. Einer der Laudatoren des Preisträgers, der Münchner Altbürgermeister Christian Ude habe sich in seinem Ton gegenüber Kritikern dieser Preisverleihung vergriffen, wird nun auch u.a. von Alexander Wendt kritisiert (dessen Positionen ich an sich schätze) und es wird dabei mit einem Schlenker auf den unterschwelligen Antisemitismus der deutschen linksliberalen Schickeria verwiesen. Womit man ja nicht ganz daneben liegt.
Was soll der ganze Bohei, fragt man sich aber, betrachtet man das inkriminierte Machwerk von Dieter Hanitzsch, das gewiss kein Meisterwerk des satirischen Zeichenstiftes ist. Dieter Hanitzsch und die SZ wurden vom deutschen Presserat ob dieser veröffentlichten Zeichnung gewissermaßen freigesprochen, was ebenfalls wieder die Kritiker auf den Plan rief und gar den Presserat in die Nähe von Antisemitismus rückte.

Wer sich auf dieses Gebiet begibt, marschiert durch vermintes Gelände.
Für jede deutsche Kartoffel gilt: egal was du sagst – oder auch nicht sagst, egal ob du Knobloch, Friedmann, Schuster oder auch Broder magst – besonders wenn nicht, wir werden dir deinen (genetischen) Antisemitismus nachweisen!

Ich will hier nicht in eine (Bild-)Interpretation der angekreideten Hanitz´schen Karikatur eintauchen, da die doch weit harmloser daherkommt, als man es sonst an Spottbildern gewohnt ist – insbesondere wenn man die widerwärtigen und perfiden antisemitischen Zeichnungen und Artikel aus dem nationalsozialistischen „Stürmer“ betrachtet.
Wer in der politischen Diskussion heikler Themen auf Analogien oder Ähnlichkeiten verweist, wird gerne, je nach vertretener Position und Gegenstand, der Verharmlosung oder „Relativierung“ geziehen.
Was den geschilderten Fall angeht, möge sich jeder auf seine Wahrnehmungen stützen.

Die negativ-meistkarikierte Persönlichkeit der Gegenwart ist gewiss der amerikanische Präsident Donald Trump. Man mag ihn mögen oder nicht, aber was da an Geschmacklosigkeiten in einschlägigen Druck-Erzeugnissen aufgelegt wird, findet man sonst nur, wenn es gegen die Kirche oder den christlichen Glauben geht.
Ich werde mich aber daran halten und dasjenige, was ich als geschmacklos, vulgär oder widerwärtig halte, auch so bezeichnen. Das Machwerk von Hanitzsch ist gewiss harmlos, wenn man es mit bestimmten anderen Beispielen aus dieser Collage vergleicht.

 

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Ihre Antworten, Frau Merkel…

– Wie hat sich die innere Sicherheit verändert?
– Wieviele Morde durch illegale Einwanderer haben Sie zu verantworten?
– Wie hat sich die Messerstecherei in Deutschland entwickelt?
– Wie haben sich die Stadtviertel verändert?
– Wie hat sich das Bildungssystem verändert?
– Was ist aus der Bundeswehr geworden?
– Wie hat sich die Staatsverschuldung verändert?
– Wie hat sich das Volksvermögen verändert?
– Welchen Sinn hat die Energiewende?
– Was kostet die Energiewende und wer bezahlt sie?
– Wie haben sich die Stromkosten verändert?
– Wie hat sich die Sicherheit der Stromversorgung verändert?
– Wie hat sich das Landschaftsbild verändert?
– Was kosten Ihre Brüche des Maastricht-Vertrages?
– Was kostet die Vernichtung der deutschen Kerntechnik?
– Wie hat sich das psycho-soziale Klima verändert?
– Wie haben sich psychische Erkrankungen entwickelt?
– Wie hat sich die Einheit Europas verändert?
– Wie hat sich die Armutsrate verändert?
– Wie hat sich das Bildungsniveau verändert?
– Wie haben sich die Eigentumsverhältnisse in deutschen Unternehmen verändert?
– Wie hat sich die Zuverlässigkeit der Medien verändert?
– Wie hat sich die Meinungsfreiheit verändert?
– Wie hat sich die Familienstruktur verändert?
– Wie haben sich die Zukunftsaussichten der jungen Generation verändert?
– Wie hat sich die Korruption verändert?
– Wie hat sich der Moralkonsens verändert?
– Wie viele deutsche Fachkräfte sind ausgewandert?

fragt Hans Penner

https://www.fachinfo.eu/merkel.pdf

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