Ermächtigung mittels Artikel 18 GG

Peter Tauber enttarnt sich als Braunhemd

Peter Tauber, der Prototyp des auf einer Schleimspur nach oben geglitschten Polit-Versagers, musste wohl mal wieder etwas in die Öffentlichkeit rülpsen, denn man hatte lange nichts mehr von ihm gehört!


Für die Medien war er nach seiner Weglobung vom Posten des Generalsekretärs der CDU in das „Amt“ eines Staatssekretärs bei Frau Von der Leyen, d.h. als Abwrackhelfer der Bundeswehr, offensichtlich weniger interessant geworden. Frau Slomka, Frau Hajali – oder wie die „Anchor-Women“ des Staatsfunks sonst noch heißen, haben an Peter, seit er nicht mehr als sprechendes Suppositorium von Frau Merkel auszumachen ist, kein Interesse mehr an ihm. Einem „on-dit“ zufolge ist die Geneigtheit betr. das weibliche Geschlecht bei dem einst stark Männer-bündlerisch orientierten Peter ohnehin irgendwie gestört. Bereits 2015 hatte sich der Täuberich als Gast-Kolumnist für „Cicero-Online.“ zum Thema Leitkultur gemeldet. Der Titel seines Beitrages lautete: „Leitkultur ist… – Dass sich zwei Männer auf der Straße ganz selbstverständlich küssen“.
Das lassen wir mal unkommentiert.

Der „schwarze Peter“ kann es nicht lassen und fungiert jetzt wieder als „Schmock“, diesmal bei der WELT. Als Sekretär im Demontage-Ministerium für die Bundeswehr hat der frühere StUffz – jetzt Oberleutnant – der Reserve offensichtlich nicht genug zu tun.

Unter dem Titel „Dieser Feind steht rechts“, ist nun ein Beitrag des Abgeordneten in „Die Welt“ erschienen.*
Er geriert sich jetzt als angeblicher Demokratie- und Verfassungshüter in eigener Ermächtigung und verlangt im „Kampf gegen rechts“ die Anwendung des Art. 18 des Grundgesetzes.
Tauber nimmt den Mord an dem früheren Kasseler Regierungspräsidenten mit dem mutmaßlich rechtsradikalen Hintergrund zum Anlass, um gegen die AfD zu keilen. Gleichzeitig nimmt er neben Anderen auch Erika Steinbach, eine von ihm ehemals in der Hessen-CDU in durchaus schleimiger Weise hofierte Kollegin, ins Visier und macht sie mitverantwortlich für den Mord an Walter Lübcke.

„Nicht nur die politische Gewalt und Gewaltbereitschaft von rechts nimmt zu. Auch das politische Klima dieser Republik hat sich verändert. Die AfD im Deutschen Bundestag und in den Länderparlamenten leistet dazu einen Beitrag. Sie hat mit der Entgrenzung der Sprache den Weg bereitet für die Entgrenzung der Gewalt. Erika Steinbach (http://welt.de/190826543), einst eine Dame mit Bildung und Stil, demonstriert diese Selbstradikalisierung jeden Tag auf Twitter. Sie ist ebenso wie die Höckes, Ottes und Weidels durch eine Sprache, die enthemmt und zur Gewalt führt, mitschuldig am Tod Walter Lübckes.“

Das ist bösartig und verabscheuungswürdig!
Aber derartige Invektiven ist man ja inzwischen von Kommentatoren der „Wahrheitspresse“ und von grünen und sonstigen Linkspolitikern gewohnt.

Vielleicht will es Tauber der Erika Steinbach noch nachträglich heimzahlen, dass sie in einer beachteten Rede zu ihrem Bekenntnis für die AfD an die Kaninchen-Affäre des CDU-Generalsekretärs Peter Tauber erinnerte, als er in seinem Wahlkreis CDU-Mitarbeiter übelst behandelt hatte.
Da beklagt ein ausgewiesener Pöbler die „Entgrenzung der Sprache“. Einer, der leichthin sagte „Wer nicht für Merkel ist, ist ein Arschloch“.
Gerade dieser Peter Tauber hat mit seinen Affären und seinen Sprachgewohnheiten ganz bestimmt zur „Veränderung des politischen Klimas in dieser Republik“ beigetragen, soweit es nicht bereits durch weitere Polit-Karrieristen seines Typs „versaut“ war.

In seinem aktuellen Pressebeitrag zitiert der Nicht-Jurist Peter Tauber Artikel 18:

„Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Abs. 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte. Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen.“

Peter Tauber fügt dann noch fast bedauernd an, dass dieser Artikel noch nie angewandt wurde.
In der Tat hat das Bundesverfassungsgericht von diesem durchaus fragwürdigen „Ermächtigungsartikel“ für die Exekutive noch nie Gebrauch gemacht. Nicht zu Zeiten einer aktiven KPD, der RAF, NSU oder gegen Attentats-bereite Salafisten.
Zu Recht, denn die Kritik an diesem Verfassungsartikel ist nicht von der Hand zu weisen:

„Mit Hilfe einer Verwirkungsklausel lässt sich der „an sich“ legale Gebrauch der Freiheit in einen funktionswidrigen Missbrauch uminterpretieren: Was zunächst legal ist, wird unter Berufung auf den Schutz der freiheitlich demokratischen Grundordnung im Nachhinein für illegitim erklärt.“

Und:

„Dem herkömmlichen Verständnis des demokratischen Verfassungsstaates ist solch ein Verwirkungsdenken fremd; die Verfassung der USA zum Beispiel kennt keine dem Grundgesetz entsprechende Klausel. Politische Betätigung, die den Schutz der Grundrechte genießt, ist legal und bleibt das normalerweise auch – selbst wenn Extremisten und Radikale, welcher Couleur auch immer, als Grundrechtssubjekte handeln. Art. 18 GG statuiert dagegen eine Verfassungstreuepflicht für jedermann. Damit bekommen Staatsorgane die Macht in die Hand, zwischen dem „richtigen“, verantwortungsbewussten, staatstragenden Gebrauch der Grundrechte und ihrem „falschen“, unverantwortlichen, staatsgefährdenden Missbrauch zu unterscheiden.“

Ist gar auf der linken „Enzyklopädie“ Wikipedia zu lesen.

Peter Tauber möchte nun mittels dieses (umstrittenen) Artikels gegen Verfassungsfeinde nach seiner Definition vorgehen. Wobei er solche nicht nur unter verbrecherischen und gestörten Rechtsradikalen sieht, die augenscheinlich vor einem Mord nicht zurückschrecken. Nein, alles was er als „rechts“, und damit als „feindlich“ definiert, einschließlich Frau Steinbach, Frau Weidel und die gesamte AfD, auch Parteikollegen wie den von Merkel geschassten Verfassungsschutz-Präsidenten Maaßen und Prof. Otte von der Werte-Union nimmt er gleichwohl in Gesinnungshaft. Wie die historischen Nazis es taten, will er diese in Kollektivhaft nehmen.

Wer diesen Ermächtigungsartikel aus dem Grundgesetz für augenblicklich unliebsame,  scheinbare „Schädlinge“ an der Staatsräson a la Merkel u.a.m. in Anwendung bringen möchte, unterscheidet sich in nichts von Hitler, der 1933 mittels des berüchtigten Ermächtigungsgesetzes seine Diktatur zementierte. Daran sollte man den angeblich gelernten Historiker Tauber erinnern.

Wenn Peter Tauber den Artikel 18 anwenden möchte, und das geht nur über das Verfassungsgericht, wünscht er gleichwohl die Aufhebung der Gewaltenteilung im bislang noch demokratischen Rechtsstaat.
Ein Merkmal des Faschismus ist es, die Macht mit allen Mitteln zu erreichen und mit allen – dann vielleicht noch irgendwie legitim erscheinenden – Mitteln zu behalten.
Als Staatssekretär – wenn auch in unterwertiger Funktion – ist er der Exekutive zuzurechnen. Es ist damit nicht abwegig, Tauber als Faschisten zu bezeichnen. Man möge mir den Gebrauch dieser abgedroschenen Bezeichnung verzeihen.
Er hat sich als solcher entlarvt.  Was jene, die ihn schon länger kennen, in keiner Weise verwundert.
Man kann ihn auch einen Lump nennen, das verschweigt aber irgendwie die Gefährlichkeit eines  Charakters.

Es verwundert nicht, dass alle „Qualitätsmedien“ über die Entgleisung des vormaligen Spitzenmannes der CDU hinweggehen. Der offensichtlich geistig verdusselte Adlige von der FAZ, Jasper von Altenbockum bläst denn in einem Kommentar* gar in das gleiche Horn und macht die gesamte AfD mitverantwortlich für den Lübcke-Mord.
Von Tichy bis zur Jungen Freiheit, von Jouwatch bis Michael Klonovsky, haben sich die freien Journalisten des Falles angenommen, in angemessener Aufmerksamkeit und Besprechung.

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Ich bin geneigt, eine Benefizaktion für Tauber anzuregen. Unter dieser Adresse kann man ein ihm geeignetes Kleidungsstück, ein T-Shirt oder einen Kapuzenpulli mit der Aufschrift „Dreggsagg“ bestellen – gibts leider nicht in braun – und ihm dann zukommen lassen (Mein Franken-Spezi Michl Müller möge es uns verzeihen!).

 

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* Diese Artikel sind inzwischen hinter die Bezahlschranke gestellt.

http://altmod.de/2017/09/wahlverlierer-2017-peter-tauber-cdu/1140/

http://altmod.de/2017/04/stuffz-tauber-oder-das-peterprinzip/647/

http://altmod.de/2017/11/tauber-sollte-die-flatter-machen/1258/

http://altmod.de/2017/03/herr-tauber-was-sagen-sie-dazu/494/

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Ein „fragwürdiger“ Kirchentagspräsident

Brisantes zum Kirchentag

Heute, am 19. Juni 2019 wird der 37. Evangelische Kirchentag eröffnet. Wir hatten uns schon an dieser Stelle mit diesem »Event« und dem verantwortlichen Kirchentagspräsidenten Hans Leyendecker beschäftigt.

Vor einigen Tagen erhielt ich ein nicht öffentliches Papier mit dem Logo von »evangelisch.de« versehen, in dem man sich kritisch mit dem Kirchentagspräsidenten befasst. Das Papier wurde einer Verbindungsperson aus dem Kreis des Präsidiumvorstandes des Evang. Kirchentages zugespieltt und ist dort seit Ende April im Umlauf. Wegen des durchaus brisanten Inhalts durfte es fraglos nicht nach außen, in die Öffentlichkeit gelangen.
Das Papier wurde mutmaßlich von ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Medien erstellt, bei denen der heutige Kirchentagspräsident früher tätig war. Ehemalige, die heute in kirchennahen Einrichtungen bzw. in der Diakonie oder im Entwicklungsdienst, bzw. bei epd oder als freie Mitarbeiter bei „evangelisch.de“ wirken oder wirkten, scheinen es zusammengetragen zu haben. 

Schon die Eingangssätze gehen auf eine delikate Frage ein:

Screenshot vom Original


Was für EIN VERTRAUEN – hat die Evangelische Kirche in den Kirchentagspräsidenten Hans Leyendecker ?

Hat sie keine Sorge vor einer brisanten #MeToo-Kampagne oder einer #Sexismus-Debatte beim kommenden 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund? Kommt es dazu, so stünde wohl an, auch über den derzeitigen Kirchentags-Präsidenten und Journalisten Hans Leyendecker zu sprechen – darüber, wie der ehemalige Redakteur auf Medienposten Sekretärinnen auf den Po klatschte oder, wie zufällig, ihnen über die Brustspitzen strich.

Man muss wissen, dass der Kirchentag sich in mehreren Veranstaltungen mit dem Thema »Geschlechterverhältnisse im Diskurs« und »Missverständnis oder Missbrauch? – Machtstrukturen in Zeiten von #MeToo« befasst.

Tickt da etwas im Untergrund, das dem Kirchentagspräsidenten um die Ohren fliegen könnte, was dem gesamten Event schaden könnte?

 

Der Kirchentagspräsident mit Kalaschnikow

In dem Papier wird auch eine „merkwürdige“ Geschichte aus den aktiv-investigativen Zeiten des Hans Leyendecker aufgegriffen.
Vor 13 Jahren titelte die Bildzeitung über Leyendecker: 

„SZ“-Starreporter 
Was macht er mit dem Sturmgewehr im Arm? 

Auf zwei Bildern sieht man einen entspannt wirkenden, lachenden Hans Leyendecker mit einer umgehängten Kalaschnikow und Bierdose in der Hand.
Die Fotos entstanden bei einer Geiselübergabe-Aktion der kolumbianischen Befreiungsarmee FARC in Südamerika Mitte der Neunziger Jahre, wo Leyendecker für den Spiegel recherchierte.
Die linke Zeitung »Der Tagesspiegel« und die taz empörten sich damals über die angebliche »Bild-Kampagne« gegen den Star-Journalisten.
Die Verfasser des »evangelisch.de-Papiers« haben nun die für einen evangelischen Kirchentagspräsidenten durchaus heiklen Bilder wieder hervorgeholt und abgedruckt.
Vielleicht dachte man dabei auch an die Kampagne von »evangelisch.de« auf dem Hessentag in Herborn 2016 mit der Überschrift: »Gewehre zu Gitarren«.

 

Sexismus?

Die Verfasser oder Verfasserinnen des Papiers heben vornehmlich auf das »verstörende« Frauenbild von Leyendecker ab. Für »das unterkomplexe Frauenbild, das dem Amtierenden eigen zu sein scheint«, werden ein Leyendecker-Zitat über fußballbegeisterte Frauen, einschließlich Frau Merkel, angeführt. Es heißt weiter:

»Zu einer Frage über Recherchen mit Informantinnen läßt sich der Journalist inkontextuell über die Orgasmusfähigkeit der Partnerinnen mächtiger Männer aus; eine offenkundig vorbereitete Sottise, mit der er die Fragestellerin zum Schweigen zu bringen versucht.«
(siehe: YoutubeKanal „ jung&naiv“: www.youtube.com/watch?v=S_dD8XnqbDk) (Min 4.16)

»Seine intellektuell-defizitären Bemerkungen zur Fußballbegeisterung der Kanzlerin und zu Arbeiten von und mit Mitarbeiterinnen lassen deutlich werden, daß es sich beim amtierenden Kirchentagspräsidenten um den Vertreter eines Kumpanen-Patriarchats handelt, das Frauen in Verhalten und Rede zu demütigen sucht.
Nicht nur deshalb sollte das Leitungsgremium des Deutschen Evangelischen Kirchentags vor Veranstaltungsbeginn klären, ob mit Leyendecker die richtige Wahl getroffen wurde, und ob Vorstand und Präsidium die Stärke besitzen, eine Debatte zum Sexismus seines Präsidenten und anderer Repräsentanten der evangelischen Kirche bei ihrem Kirchentag auszuhalten.

 

Ist Leyendecker ein aufrechter Protestant?

Das Papier beschäftigt sich denn auch, ob und seit wann Leyendecker »evangelisch« geworden sei:

»Zur Vermeidung medialer Irritationen sollte der Vorstand des Präsidiums des Deutschen Evangelischen Kirchentagesden getauften Katholiken Leyendecker zu klarstellenden Belegen darüber anregen, in welchem Jahr er seinen Konfessionswechsel kirchenamtlich gemacht hat, d.h.: Bei welchem Amtsgericht Leyendecker seinen Austritt aus der katholischen Kirche angezeigt hat, wie in NRW üblich, und wann er per Unterschrift in die evangelische Kirche eintrat. Noch im Mai 2013 verneinte der Katholik, der auch die ev. Kirche besucht in einem swr-Interview je in die protestantische Glaubensgemeinschaft eintreten zu wollen -„Geht beides“.
(www.youtube.com/watchv=TIBh_kKMPO4&ab_channel=SWR -28.5.2013, 24`18

Jüngst gab er in einem Interview mit der Lokalpresse an, „vor einigen Jahren“ übergetreten zu sein – als also in den Gremien absehbar war, daß er für das Amt des Kirchtagspräsidenten in Frage kommt ? Mit einem Wort: Hat der Mann auch den rechten Glauben und seit wann hat er die richtigen konfessionellen Papiere ? Oder hat Leyendecker ein eher taktisches Verhältnis zur evangelischen Kirche, das er mit einem Gelegenheitsübertritt besiegelte ? Ein schaler Geschmack bleibt zurück.

„Links schreiben, rechts leben“

Bislang hat sich Leyendecker – als Investigativ-Journalist mußte er sich vorwiegend mit sulfurösen Personen (Dienstgeheimnisbrecher, Parteienverräter, Akten-und Datendiebe) befassen – nur widersprüchlich zu den Motiven seines Bekenntniswechsels ausgelassen. Ein Besuch der Kirchentage seit 1975, wie er in diversen Interviews wiederholt als Beleg für sein „Evangelisch-Sein“ anführt, mag wohl kaum dafür herhalten. Nur zu gut paßt das Nebulöse seiner Biographie zu seinem Lebensmotto: „Links schreiben, rechts leben.“

In Redebeiträgen über den evangelischen Glauben ( www.youtube.com) überzeugte er bislang kaum durch Festigkeit in evangelischen Werten, eher durch einen Mix aus Bergpredigt und Allgemeinplätzen. Im Sommer 2018 legte der Kirchentagspräsident im NDR-Interview eine öffentliche Beichte ab, in der er sich dazu bekannte : „Ich war ein Hai“.

www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/medienpolitik/ZAPP-Leyendecker-Interview,zappleyendecker100.html).

Wir Evangelischen kennen Buß-und Betgottesdienste, auch den Buß-und Bettag, nicht jedoch die öffentliche Radiobeichte. Soll nun ein „ Ex-Hai“ unser Vorbild sein, zu dem wir aufsehen sollen, weil er mit Enthüllungen Regierungs-und Parteienverantwortliche aus dem Amt brachte, nun aber vor Mikrofonen dafür um Verzeihung heischt ? Ein aufrechter Protestant redet anders.«

Soweit die Zitate aus dem Papier, das laut meiner Quelle nur an die Mitglieder des Kirchentagspräsidiums bzw.- vorstands  sowie an Ulf Poschardt, Chefredakteur der Welt, gegangen ist.

Mein Informant schrieb mir:

»Natürlich rege ich mich als „Lutherische(r)“ über die Mogelpackung auf, wenn man als Katholik, dem offenbar ein prominentes Ämtchen im Ruhestand winkt, dann noch schnell in die andere Kirche übertritt. Es wäre was anderes, wenn Leyendecker, der wohl seit vielen Jahren mit einer Protestantin verheiratet ist und mit ihr die Kirchentage besucht, wie er im Internet bei Interviews gerne berichtet, ganze Sachen machte: sich zu seinem bisherigen Glauben bekennen und mit ganzem Herzen der Ökumene verschreiben. Aber dann kann man halt wohl nicht Evangelischer Kirchentagspräsident werden…. »

Die Autoren des Papiers schreiben noch:

»P.S.: Alle aufgeworfenen Fragen und Vorwürfe sind belegt und belegbar. Wir bitten jedoch um Verständnis dafür, wenn wir wegen befürchteter Repressalien in unseren Einrichtungen derzeit den Schutz der Anonymität suchen.«

Ist es degoutant, sich »anonymer« Quellen zu bedienen?
In diesem Fall: nein! Alle aufgeführten Sachverhalte über und zu Leyendecker sind nicht nur bei »investigativer« Recherche a la Leyendecker zu erhalten. Alles ist den Verantwortlichen im Kirchentagspräsidium oder den Vorständen bekannt.
Bei der sattsam bekannten Stimmung in Deutschland hinsichtlich der Meinungsfreiheit von »Abweichlern« und der zu erwartenden Sanktionen, ist die »Namenlosigkeit« der Verfasser verständlich.
Auch mein Informant, der mir das Papier hat zukommen lassen, will und muss geschützt bleiben.

„Kommt es evtl. zu einer MeToo-Kampagne bei dem Glaubensfest?  Das könnte spannend werden!  – meint nicht nur mein Informant.

 

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Jürgen Habermas wird 90

Eine durchaus böswillig gemeinte Würdigung


Sein Werk wurde in alle Weltsprachen übersetzt

außer ins Deutsche.
Michael Klonovsky

 

Jürgen Habermas ist „der wichtigste deutsche Philosoph der Gegenwart und einer der weltweit meistzitierten Intellektuellen“, heißt es mit Stolz in einer Pressemitteilung der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt. Er wird am 18. Juni  90 Jahre alt und darf sich in Frankfurt feiern lassen – oder selbst feiern, wie es sich für ihn gehört:

Aus Anlass seines 90. Geburtstags kehrt der berühmte Philosoph zurück an die Goethe-Universität und spricht am 19. Juni über das Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit.

So die Uni Frankfurt

Meine „Moralität“ gebietet es mir ebenfalls, diesen deutschen „Großgeist“ zu würdigen.

Sprache bei Habermas

Schon im Vorfeld dieses historischen Ereignisses an der Frankfurter Uni wurden Elogen für den Großphilosophen aufgelegt und so fand ich in der ZEIT folgenden Beitrag; es geht um die „Sprache“ bei Habermas:

Ihre reife Gestalt gewinnt Habermas’ Analyse der Struktur der Sprache mit seiner Theorie des kommunikativen Handelns aus dem Jahr 1981. Durch eine kreative Aneignung der sprachphilosophischen Strömungen des 20. Jahrhunderts entwirft er eine pragmatische Theorie der Bedeutung, die die Einseitigkeiten ihrer Vorgänger zu korrigieren verspricht. Nicht das Wort, nicht der Satz, sondern die an andere adressierte Äußerung gilt Habermas als die grundlegende Einheit sprachlichen Sinns.

Haben Sie das begriffen?
Ich nicht!
Das stammt von einem gewissen Martin Seel, der „als Vertreter der „dritten Generation“ der Frankfurter Schule“ etikettiert wird.

Aber lassen wir den Meister selbst zu Wort kommen:

„Die Sprachvermittlung des Weltbezugs erklärt die Rückbeziehung der im Handeln und Sprechen unterstellten Objektivität der Welt auf die Intersubjektivität der Verständigung zwischen Kommunikationsteilnehmern.“

Gaga?
Nein, Habermas!

Habermas´ Hauptwerk heißt: „Die Theorie des kommunikativen Handelns“ und zusammengefasst lautet Habermas´ philosophische Zentralthese: Die Welt ist kommunikatives Handeln!

Lässt man sich das durch den Kopf gehen, versteht man Günter Maschkes ätzende Bemerkung, dass die Habermas’sche Theorie »schnell, bequem und täglich durch die Abendnachrichten erledigt wird.«

Bei Schopenhauer findet man Folgendes – als hätte er Habermas antizipiert:

Um nun den Mangel an wirklichen Gedanken zu verbergen, machen manche sich einen imponierenden Apparat von langen, zusammengesetzten Worten, intrikaten Floskeln, unabsehbaren Perioden, neuen und unerhörten Ausdrücken, welches (…) einen möglichst schwierigen und gelehrt klingenden Jargon abgibt. Man empfängt keine Gedanken, fühlt seine Einsicht nicht vermehrt, sondern muss aufseufzen: ›Das Klappern der Mühle höre ich wohl, allein ich sehe das Mehl nicht.

_____________

Der ganz gewiss bedeutende Philosoph Karl Popper geriet einst ins Visier von Adorno und dessen Zögling Habermas im Rahmen des sog. Positivismusstreits.
Popper benutzte diesen Streit, um sich „Gegen die großen Worte“ zu wenden und unterzog einzelne Äußerungen von Habermas seiner Deutung, mit Übersetzung ins Deutsche.
Popper zitiert dazu aus dem Faust::

Mich drängt´s, den Grundtext aufzuschlagen,
Mit redlichem Gefühl einmal
Das heilige Original
In mein geliebtes Deutsch zu übertragen.

Hier ein Auszug der Popper´schen Übertragung:

H.: Die gesellschaftliche Totalität führt kein Eigenleben oberhalb des von ihr Zusammengefaßten, aus dem sie selbst besteht.

P.: Die Gesellschaft besteht aus den gesellschaftlichen Beziehungen.

H.: Sie produziert und reproduziert sich durch ihre einzelnen Momente hindurch.

P.: Die verschiedenen Beziehungen produzieren irgendwie die Gesellschaft.

H.: Adorno begreift die Gesellschaft in Kategorien, die ihre Herkunft aus der Logik Hegels nicht verleugnen.

P.: Adorno verwendet eine an Hegel erinnernde Ausdrucksweise.

H.: Er begreift Gesellschaft als Totalität in dem streng dialektischen Sinne, der es verbietet, das Ganze organisch aufzufassen nach dem Satz: es ist mehr als die Summe seiner Teile;

P.: Er sagt daher (sie) nicht, daß das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile;

H.: Ebensowenig aber ist Totalität eine Klasse, die sich umfangslogisch bestimmen ließe durch ein Zusammennehmen aller unter ihr befaßten Elemente.

P.: Ebensowenig ist (sie) das Ganze eine Klasse von Elementen.

H.: die Totalität der gesellschaftlichen Lebenszusammenhänge…

P.: Wir alle stehen irgendwie unter einander in Beziehung …

H.: Theorien sind Ordnungsschemata, die wir in einem syntaktisch verbindlichen Rahmen beliebig konstruieren.

P.: Theorien sollten nicht ungrammatisch formuliert werden; ansonsten kannst Du sagen, was Du willst.

H.: Sie erweisen sich für einen speziellen Gegenstandsbereich dann als brauchbar, wenn sich ihnen die reale Mannigfaltigkeit fügt.

P.: Sie sind auf ein spezielles Gebiet dann anwendbar, wenn sie an wendbar sind.

 

Es gibt sie also doch, die normative Kraft des Quasulatorischen, denn Habermas lieferte  die Vorlagen für den ganzen Soziologen-Kauderwelsch, das unverständliche Professoren-Geschwafel, das nicht nur die Geisteswissenschaften ergriff. Und die allermeisten Menschen, besonders die allermeisten Geisteswissenschaftler glauben, dass dahinter etwas besonders Geistiges, Tiefsinniges und Anspruchsvolles steckt – und kopieren das Gefasel.


Diskurs

Darüber meinte Eckhard Henscheid (in »Dummdeutsch«):

»Von J. Habermas zum Start der 80er Jahre erfundener, eher trübsinniger Schnickschnack: Diskursethik, Diskurs über soziale Ungleichheit, Diskurs des Radikalen. Diskurstheorie des Rechts usw. usf. Der Quatsch der akademischen 80er Jahre. Erscheint deshalb meist bei Suhrkamp.

 

Habermas habe mehrere für das Geistesleben der Bundesrepublik wichtige Debatten angeregt – heißt es.
Wohl meist durch Polemik und auf Unredlichkeit fußend und durchaus im Stil seines Lehrmeisters Adorno, der sich nicht selten durch Intriganz und als Charakterschwein auszeichnete.
Man denke an die Adorno/Horkheimer-Kontroverse, als im Jahr 1963 Golo Manns geplante Berufung als ordentlicher Professor an die sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Frankfurt am Main durch die »Kollegen« Max Horkheimer und Theodor W. Adorno verhindert wurde.
Habermas kroch da bereits in der Schleimspur der Neo-Marxisten.

Die erlernte marxistische Intriganz und Hinterlistigkeit bewies er dann im sog. Historikerstreit.


Historikerstreit

Die ganze Angelegenheit hier auszubreiten, würde zu weit gehen. Man möge sich z.B. hier informieren.

Es war eine öffentlich wie auch fachwissenschaftlich geführte Debatte, die Habermas im Sommer 1986 mit einem Artikel in „Die Zeit« entfacht hatte. In seinem Beitrag griff Habermas führende Historiker der Bundesrepublik an.
Schließlich gelang es ihm mit Unterstützung durch gesinnungsbefreundete Historiker und die willfährige linke Presse, bedeutende deutsche Geschichtsprofessoren zu desavouieren, indem er ihnen vorwarf, sie nähmen „mit Hilfe historischer Vergleiche makabre Aufrechnungen“ vor, wie sie „bisher nur in rechtsradikalen Kreisen zirkulierten“, betrieben also „entlastenden Revisionismus“.
Eines der Habermas´schen Nach-Charakterschweine, der Historiker Hans-Ulrich Wehler, »verplapperte« sich später und bekundete, es sei in diesem Streit um nichts anderes , als die „kulturelle Hegemonie“ gegangen.

Der Althistoriker Egon Flaig erneuerte vor einigen Jahren die Vorwürfe, Habermas habe Zitate verfälscht, Positionen dramatisiert und ohne Kenntnis ihrer theoretischen Voraussetzungen aus dem Kontext gerissen. Diese sonst dem „Lumpenjournalismus“ vorbehaltenen „Tricks“ hätten die Debatte absichtlich eskalieren lassen, in der sich Habermas zum moralischen Inquisitor aufgeschwungen habe.

Nicht nur »moralischer Inquisitor«, nein, Habermas möchte sich gerne als der neue »Praeceptor Germaniae« – also: »Hauslehrer der Deutschen« – titulieren lassen, wenn nicht gar als „Praezeptor orbis terrarum“. Denn mit dem Deutschen hat er es denn nicht so, wie wir oben demonstriert haben.

Eine der treffendsten und auch giftigsten Analysen des Systems Habermas lieferte Michael Klonovsky – eine empfehlenswerte Lektüre.

Dem Senior am Beginn des 10. Lebensjahrzenhts, sollte man vielleicht noch »Schaffenskraft« wünschen? Nein danke!
Wer könnte nicht mit mir auf weiteres »Schaffen« von Habermas verzichten!

Ein »Kompliment« möchte ich denn doch noch loswerden.
Mit einer Wortumkehrung seines angeblichen Anspruchs fasse ich zum Schluss etwas „schmeichelnd“ zusammen, was Habermas auszeichnet:

„Theorieprimat“ und „Praxisdefizit“

Wie es sich für einen echten Linken gehört.

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„Das Elend der Christdemokraten“

Diese elende CDU

„Das Elend der Christdemokraten“ war der Titel einer Publikation von 1977, herausgegeben von Gerd-Klaus Kaltenbrunner in der „Herderbücherei Initiative“. Der Band befasste sich in mehreren Beiträgen mit dem absehbaren Niedergang der CDU im Gefüge der deutschen Parteiendemokratie.
Das war acht Jahre nach dem erstmaligen Übergang der Regierungsmacht von der CDU/CSU an die SPD.

Kaltenbrunner meinte seinerzeit:

„Es ging mit den deutschen … Christdemokraten bergab, als die Führergestalten der ersten Stunde abgetreten waren. Ihre Söhne und Enkel haben vielfach vergessen, daß in den Massendemokratien ohne Führerschaft – und das heißt, geistige Autorität und Positionsbewußtsein – keine über den Tag hinaus dauernden Erfolge zu gewinnen sind.“

Günter Rohrmoser hat 22 Jahre später – die CDU/CSU hatte nach den Jahren unter Kohl erneut die Regierungmacht an die SPD (mit den Grünen) verloren – diese Überschrift vom „Elend der Christdemokraten“ in seinem Buch „Kampf um die Mitte“ neu aufgelegt. Er verweist auf seine Prognose von 1985:

„Wenn die CDU nicht eine eigene geistig-politische Substanz repräsentiert und ein unverwechselbares politisches Profil bekommt, wenn sie nicht in der Lage ist, auch die jüngeren intellektuellen Kräfte unserer Gesellschaft für sich zu begeistern, werde sie eines nicht sehr fernen Tages beginnen, sich den Folgen der anarchistischen Kulturrevolution anzupassen und zu unterwerfen. Wenn die CDU nicht einen über die Sozial- und Wirtschaftspolitik hinausgehenden Kristallisationspunkt zur Identifikation mit ihr anzubieten hat, werde sie eines Tages nicht mehr in der Lage sein, einen erfolgreichen Wahlkampf zu führen. Dann werde es die unvermeidliche Folge sein, daß die CDU die strukturelle Mehrheitsfähigkeit und damit die Rolle einer mitbestimmenden politischen Kraft in der Entwicklung unserer Gesellschaft einbüßt.“

All das ist eingetreten.


Die Merkel-CDU

Es schien zwar zunächst, als wäre mit „Mutti Merkel“ in der CDU eine „Autorität“ in dem obigen Sinne der geforderten „Führerschaft“ erstanden. Wie ein vorübergehender Höhenflug mit der Wahl 2013 mit 41,5 % für die CDU/CSU Glauben machen könnte. 

Merkel hat nicht nur die bestehenden Reste von „Positionsbewußtsein“ in der vormals christlichen Partei entsorgt. Aber auch ihr primitiver Machtopportunismus ließ echte „geistige Autorität“ auch in keiner Phase ihrer Regierungszeit erkennen. Dazu fehlen und fehlten ihr intellektuell wie charakterlich alle Voraussetzungen.
Und keiner in der Union hatte das erkannt und für ernst genommen?
Doch: Die Parteimitglieder – das „Volk“ – hat es bald erkannt.

Merkel wurde im April 2000 Parteivorsitzende. Die CDU hatte da noch fast 650.000 Mitglieder.
Nach 10 Jahren Merkel waren es bereit unter 500.000, um heute bei knapp 400.000 angekommen zu sein.
Von der vorübergehenden Scheinblüte von 41,5 % in den Wahlergebnissen sind bald nur noch 25 % übriggeblieben.

Nach der Europawahl stellte Roland Tichy am 31. Mai fest: 

Jetzt ist die CDU so saftlos wie eine nicht mehr so große, aber leergelaufene Batterie und die ohne Ladegerät. Die Partei wirkt wie ein aufgepumptes Michelin-Männchen ohne Innereien, eine leere, nur mit heißer Luft aufgepumpt Hülle, in die jetzt jemand eine freche Nadel gesteckt hat. Pfffft.
Die CDU fällt nicht einmal mit Getöse um. Sie erschlafft einfach. Jeden Tag und jede Wahl ein Stück mehr. Pfffft. Dabei reißt sich das Loch von innen her immer größer, und das anfangs leise Pfffffffffft ist jetzt schon ein ziemlicher Heuler, die Partei pfeift buchstäblich aus dem letzten Loch.

Nur die Alte aus der Uckermark sitzt weiter wie die Spinne Thekla in ihrem Netz und verbreitet Angst und Schrecken unter dem Restbestand der (Partei-) Bienen.

Die CDU hat nun eine „Biene Maja“ gefunden: diese vermeintliche Sympathieträgerin namens Annegret – AKK, die man als künftige „Bienenkönigin“ aufbaute. Auch wenn „Maja“ nur wenig Pollen einsammelt und immer auf verkehrten Blüten anlandet.


Doch der „Willi“, die Drohn namens Ralph (wer?) Brinkhaus steht trotzdem treu zu ihr und verkündet:

„Und sie wird auch unsere nächste Kanzlerkandidatin sein. Insofern ist das ihre Entscheidung, was der beste Weg dafür ist.“

Die Drohn meint auch:

„Wir sind da selbstbewusst, dass wir als Volkspartei der Mitte, die breit aufgestellt ist und die breite Bevölkerungsschichten anspricht, auch langfristig erfolgreich sein werden.“ 

Das nennt man Chuzpe.

Das Wort stammt aus dem Jiddischen und da fällt mir dazu dieser Dialog aus dem Musical „Anatevka“ ein:

 „Eine milde Gabe, Herr, eine milde Gabe bitte!“
 – „Da, Reb Nachum, hast du eine Kopeke.“
„Waaas, nur eine Kopeke? Vorige Woche hast du mir zwei gegeben.“
 – „Ooj…, ich hatte eine schlechte Woche.“
 „Wie, wenn du eine schlechte Woche hast, soll ich darunter leiden?“

Wie gesagt Chuzpe“!


Annegret

Nur noch 17 Prozent trauen in einer Befragung des Emnid-Instituts der Annegret zu, die Union wieder in die Erfolgsspur zu bringen.
70 Prozent halten sie derzeit nicht für die richtige Person für den Posten als Kanzlerin, wie das vom Forsa-Institut per Umfrage unter rund 1500 Menschen ermittelte Trendbarometer für RTL/n-tv ergab.

AKK abschalten?

Und dafür?


Laschet

Da bringt sich schon „Der talentierte Mr. Laschet“ in Position. Einer, der genau das Credo hat wie Tom Ripley bei P. Highsmith:

„Irgendetwas findet sich immer“.

Und so meint er:

„Der Erfolgskurs der CDU in der Kanzlerschaft von Angela Merkel war nicht zuletzt, Probleme pragmatisch zu lösen und über die CDU-Stammwähler hinaus viele Bürger anzusprechen. Daran sollten wir festhalten.“

Damit positioniert er sich schon mal als Erbberechtigter von Merkel. Und sofort äußert er sich auch über einen potentiellen Konkurrenten:

„Als Klimaaktivist ist mir Merz bisher nicht aufgefallen“.

Nachdem Greta schon einen Ehren-Doktor-Titel einer belgischen Universität erhalten soll, für den Friedensnobelpreis vorgehen erscheint, wäre eine Ehrenmitgliedschaft der CDU in diesem Denken eine logische Folge – und: „Greta for Chancellor“!


Die Unmündigkeit der CDU

Der Leser möge mein Abgleiten ins metaphorisch-Banale – oder banal-Metaphorische – entschuldigen.
Aber wie kann man sich inzwischen dem Thema um das Elend der Christdemokratie noch nähern, außer mit Sarkasmus?
Alles was kluge Leute schon vor Jahrzehnten der deutschen Christdemokratie ins Stammbuch geschrieben hatten, wurde ignoriert.

Man redet – wider jeglicher Fakten, wider jeglicher gebotener Einsicht –  von „Erfolgskurs“ und dass man „langfristig erfolgreich“ sein werde.

Noch ein Zitat  – mal von Kant:

„Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.“

Das drückt ein intellektuelles – antithetisches – Paradoxon der CDU aus: einerseits „Mangel an Verstand“ und, sich nicht ohne, sondern sich der „Leitung eines anderen zu bedienen“.
Nicht mehr sich aus eigener Erkenntniskraft bedienen, sondern dem Zeitgeist hinterherhecheln.

Wie Roland Tichy es ausgedrückt hat – mit Blick auf den „talentierten Mr. Laschet“:

„Finger erst in den feuchten Mund, dann in den gefühlten Mainstream gehalten und umgehend ohne Sinn und Verstand diesem gefolgt. 

______________

„Das Elend der Christdemokraten -Ortsbestimmung der politischen Mitte Europas“ – Herderbücherei Initiative 21, Herder München 1977

Rohrmoser, Günter: Kampf um die Mitte – Olzog Verlag München 1999 

 

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Wissenschaft im Dienst der Klimareligion

Die Klimakirche und ihre Speisengebote

Jede Religion hat ihre Speisen- und Fastengebote, die bestimmt auch dazu dienen, die Gläubigen zu disziplinieren und an der religiösen Kandare zu halten.
Die katholische Kirche war da strenger, als die Protestantischen es je sein wollten, vom orthodoxen Judentum und vom Islam ganz zu schweigen.

Die weltumfassende Klimareligion bzw. Klimakirche, die im vormals christlichen Deutschland inzwischen die meisten Gläubigen und Kirchensteuer-Zahler aufweist, darf bei der umfassenden Usurpation des Lebens ihrer Getreuen – wie auch der Ungläubigen – nicht auf Solches verzichten.

Fleischverzicht ist höchste Tugend, denn der wahrhaft Klimabewusste ernährt sich von Körnern, Grünzeug und Soja-Produkten in jeder Form (auch wenn es sich dabei um Abfallstoffe aus der Kunststoffproduktion und der Schweinemast handelt).
Zeloten laden ihren Glauben gar noch mit umfassender Tierliebe auf und verzichten auf alles, was von einer lebenden Kreatur stammen könnte. Die dazu diesbezügliche theologische Wissenschaft liefert denn dafür die entsprechenden Prämissen.
So durfte jüngst ein Prediger aus einer berühmten Fakultät in Potsdam in einem Kirchenblatt verkünden: 

„In jedem Steak stecken 70 Liter Erdöl“.

Das heißt nicht etwa, dass es nun den Holländern endlich gelungen ist, synthetische Steaks aus Erdöl herzustellen. Was für PETA vielleicht als „vegan“ akzeptabel wäre, natürlich aber einen nicht hinzunehmenden Verbrauch „fossiler Energiequellen“ bedeutete.
Nein es geht um den bei der Tierzucht zugehörigen Resourcen-Verbrauch weltweit.

Nachdem obiger ex cathedra verkündete Glaubenssatz doch von anderen Klerikern – aber natürlich auch von Ketzern – in Zweifel gezogen wurde, revidierte besagter Theologe seine ursprüngliche Doktrin. Die Glaubenskongegration, angesiedelt bei der Tagesschau, die „Faktenfinder“, durften denn verkünden:

„Man gehe für 300 Gramm Rindfleischprotein „umgerechnet etwa 60 bis 315 Kilogramm CO2-Emissionen aus“, je nachdem, wo und wie das Fleisch erzeugt werde.
Dabei werde die Literangabe in Öl als „Äquivalent für die gesamten CO2-Emissionen“ gewertet, inklusive der „Entwaldung für die Flächengewinnung zur Futtermittelproduktion“.
Folgt man dieser Berechnung, dann stehen laut der Potsdamer Forschungseinrichtung „hinter einem durchschnittlichen 300-Gramm-Steak rund sechs bis 30 Liter Öl“.

Aha!  Was aber nichts am Dogma ändert.

Ein sattsam bekannter Ketzer nahm sich den Glaubensgrundsatz vor und kam zu durchaus antithetischen Erkenntnissen, die man hier nachlesen kann – ja sollte!

Die ursprüngliche Fassung der kanonischen Verlautbarung in der Kirchenzeitung (Der Tagesspiegel) ist inzwischen aus dem Netz getilgt und man findet nur noch die revidierte Botschaft.

 

Wer vormals in Bayern aufgewachsen ist, seinerzeit in seiner Umgebung nicht so recht entsprechend dem gültigen Kanon spuren wollte, erinnert sich gewiss an den Spruch: „Dich kriegen wir schon noch katholisch!“.

So arbeiten gemäß ihren überempirischen Aufträgen sogenannte Wissenschaftler daran, das Glaubensgebäude der anti-veganen Auffassungen endgültig zum Einsturz zu bringen und die Ungläubigen auf den Glauben einzuschwören.
Es geht nun in einem neuen Fall wieder mehr oder weniger darum, den Menschen einen weiteren, seit Jahrtausenden gepflegten, für Viele das Überleben sichernden Nahrungsgebrauch auszutreiben. Milch und die daraus erzeugten Produkte stehen jetzt auf den Index und eine Neuauflage des Rinderwahnsinns kündigt sich an, wenn sich demnächst  weitere Schriftgelehrten dieser „Erkenntnisse“ annehmen und sie predigen werden:

„Milch ist ein hochbrisanter Cocktail“ 

Und

„Eigentlich müsste ein Warnhinweis auf der Milchverpackung stehen“, 

verkündet Prof. Dr. Bodo Melnik, ein Hochschullehrer und Dermatologe aus Gütersloh.

In einem medizinischen „Newsletter“ durfte ich lesen:

Bereits vor Jahren vermutete Prof. Dr. Harald zur Hausen vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg, Assoziationen zwischen Darmkrebs und Brustkrebs mit Rindfleisch bzw. Milch. Die Krebsarten sind in Ländern mit hohem Konsum entsprechender Lebensmittel weit verbreitet, aber nicht in vielen Regionen Indiens.
Auf Basis der Kohortenstudien postulierten zur Hausen und Kollegen ein damals noch unbekanntes Pathogen, das zu chronischen Entzündungen führt und Jahrzehnte später maligne Erkrankungen auslöst.
Sollen wir auf Kuhmilch und Rindfleisch besser ganz verzichten? Zur Hausen macht wenig Hoffnung, dass eine Askese dieser Art das Erkrankungsrisiko senken kann. Seiner Theorie zufolge sind wir bereits alle infiziert, wenn wir in jungen Jahren Milch oder Rindfleisch gegessen haben: Also so gut wie jeder. 

Hoffnung könnte eine Impfung gegen das „Pathogen“ vermitteln, aber auch Stillen und überhaupt das Vermeiden jeglicher Milchprodukte nicht nur in der Kindheit, meint zur Hausen.
Die Impfung wird natürlich vom Entdecker des „Pathogens“ entwickelt und vermarktet werden.
Nachdem der Verfasser des Newsletters auch „Studien“ mit durchaus positiven oder neutralen Effekten des Milchgenusses zitiert, meint er: „Bis wir mehr wissen, können wir den weißen Risikotrunk noch ohne Reue schlürfen.“
Aber das Wort vom „Risikotrunk“ ist in der Welt.
Die Wissenschaft, mit einem deutschen Nobelpreisträger an der Spitze, liefert damit gewiss den Fasten- und Karenzpredigern einen neuen geeigneten Stoff, um dann mithilfe der Wahrheitsmedien eine neue Hysterie zwecks Einschwörung der Gläubigen oder Missionierung von Ungläubigen anzufachen.

Auf ein Neues:
Morituri te salutant!

 

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„Jugend wählt grün“ und „Deutschland verdummt“

Fakten und eine Rede gegen die puberalen Anmaßungen.

In einer Wahlanalyse zur Europa-Wahl wird festgestellt:

Die Jugend wählt Grün – das war schon bei vorherigen Wahlen so“, aber: „Auch die Älteren wählen die Ökopartei – und sichern ihr den ersten Platz bei den Wählern bis 45 Jahren. Besonders stark zugelegt haben die Grünen in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen: Insgesamt wählten dort 34 Prozent der Wahlberechtigten die Partei – ein Plus von 16 Prozent. Bei den Erstwählern waren es sogar 36 Prozent…“.

Natürlich werden in den links-grünen Propagandamedien Ergebnis und Trend enthusiastisch gefeiert.

Deutschland verdummt

Zur gleichen Zeit erregte ein Interview mit einem Kinder- und Jugendpsychiater die Aufmerksamkeit. Der Arzt und „Bestsellerautor“ Michael Winterhoff hat ein provozierendes Buch geschrieben mit dem Titel: „Deutschland verdummt“.
Es ist nicht so, dass man publizitätsheischenden Thesen von Psychiatern unbefangen  auf den Leim gehen sollte. Aber was der Mann glaubt, singulär herausgefunden zu haben und er darob gar vom Stern interviewt wurde, weiß man gewiss schon länger. Es ist nicht nur die Erkenntnis „alter weißer Männer“ über eine ideologie-gemachte Bildungskatastrophe. Auch früher linksbewegte und vorübergehend auch angegrünte Lehrer und Lehrerinnen beklagen seit Jahren den Niedergang der Bildungs- und Erziehungsfähigkeit ihres bundesdeutschen Nachwuchses.

Glaubt man den Worten von Michael Winterhoff, dem Kinder- und Jugendpsychiater aus Bonn, laufen wir auf eine Katastrophe zu. Denn so, wie unsere Gesellschaft funktioniert, wird sie mit den Kindern und Jugendlichen, die derzeit heranwachsen, nicht weiterbestehen. Den Kindern fehle soziale Kompetenz, in Jobs sind das die sogenannten Soft Skills. Ein Gespür für Situation, das Setzen von Prioritäten, das Erkennen von Handlungsbedarf – Fehlanzeige. Auf 50 Prozent der Kinder trifft das heute zu, sagt der 64-Jährige. Und er führt diese Entwicklung nicht auf mangelnde Erziehung zurück, sondern auf die fehlende „erworbene Intelligenz“.

So rezipiert Michael Klonovsky das Interview und kommt zu dem Schluß:

Es ist wenig verwunderlich, dass die Grünen das Wahlalter senken wollen und andere Rote sogar das Wahlrecht für geistig Behinderte fordern. Dazu passt auch, dass neuerdings „Youtuber“ als Papageien des gängigen Grünsprechs im Wahlkampf mitmischen. Erst wenn die Dummköpfe, von aller Arbeitserfahrung Unberührten und Nichtsteuerer eine Wahl entscheiden, ist eine linksgescheitelte Demokratie am Ziel.

Die „Dummköpfe“ sind schon längst in den Einfluss-Institutionen angekommen und der Trend ist den grün-faschistischen Propagandisten noch nicht genug.
Simplicius Simplicissimus muss sich nicht mehr durch Elend, Hunger und Krieg kämpfen, die infantilen Weltnarren sitzen (jetzt überwiegend in weiblicher Gestalt) schon lange in den Parlamenten, den Redaktionsstuben und politischen Stiftungen. 

In durch Wahlergebnisse und „Umfragen“ verwöhnter Anmaßung fordert man denn schließlich

Rentner, gebt das Wahlrecht ab!

Und den Führerschein gleich mit. Denn für beides gilt: Die Alten gefährden die Jungen. Was wir brauchen, ist eine Epistokratie der Jugend.

Das schreibt eine „Kolumnistin“ der taz, namens Johanna Roth, Redakteurin Meinung, die das taz-Ressort Meinung+Diskussion leitet. Die „Kolumne“ ist nicht etwa als Satire zu verstehen oder will etwa in gewollter Überspitzung etwas persiflieren. Nein, hier macht eine 30-jährige Jugendbewegte unverhohlen ihrer Meinung Luft und führt in ihren Augen „knallharte“ Fakten an.

Darauf sollte man – dachte ich mir – vielleicht in direkter Anrede eingehen.

Seniorin kracht in Schaufenster“, „Rentner fährt in Menschenmenge“. Wir alle kennen diese Unfallmeldungen, es gab sie auch in dieser Woche. „meint sie – und: „Anderer Leben gefährden ist das eine. Das andere: anderer Zukunft gefährden.

Ist das Eingangs-Statement der taz-Redakteurin.

Die Alten, diese Drecksäcke, fahren also nicht nur in Schaufenster, sie lieferten wohl etwa auch die Blaupause für Anis Amri (der wohl gewiss nicht unter „Rentner“ einzusortieren war).
Die „Alten“ gefährden zudem die Zukunft, wie sie noch erläutern wird.

„Wer jung ist, wählt die Grünen, weil er*sie ein Bewusstsein für den Klimawandel überhaupt nur bei diesen sieht. Weil er*sie weiß, was auf dem Spiel steht. Und vor allem: Weil er*sie selbst davon betroffen ist.“

Meint sie, und spricht damit allen anderen Altersgruppen pauschal Einsicht und Erkenntnisfähigkeit ab.


Ärmer als die Elterngeneration

„Liebe Mitwählende über 60, wir unter 30 hätten ja auch gerne was von diesem Wohlstand, nicht zuletzt weil wir schon jetzt ärmer sind, als unsere Elterngeneration es je war, uns von Befristung zu Befristung hangeln und eigentlich nie so richtig freihaben, weil wir unsere Wochenenden damit verbringen, die letzte noch bezahlbare Wohnung zu finden (eure Renten finanzieren wir natürlich trotzdem gerne).“

Die jetzige Generation sei „schon jetzt ärmer … , als die Elterngeneration“.
Woran erkennst Du das?
An den absichtsvoll erfundenen Statistiken über eine andauernd anwachsende Kinderarmut in Deutschland?

An welchen Maßstäben misst Du die „Armut“ dieser Generation?
Am kostenlosen – und darum auf den Hund gekommenen – Bildungs- und Studiensystem? Für das sich weder Eltern- noch „Studierenden-“ Generation besonders krumm machen müssen – nur ein klein bisschen Willen und Mühe vorausgesetzt.
An den Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten mittels Fernsehen und Smartphone etc., auf das nicht mal prekärste Schichten verzichten brauchen?
An den bisher nicht gekannten luxuriösen Ernährungsmöglichkeiten, an denen Du partizipierst?
Ihr schnabuliert Fast-Food in Massen oder auch euren veganen Soja-Dreck; und das macht ihr sogar in moralischer Attitüde und nehmt es in Selbstverständlichkeit in Anspruch.
Wir Alten können auf den Modefraß ohne Probleme verzichten.

Hunger, oder wenigstens nur die Furcht vor Hunger, habt Ihr nie empfinden brauchen.

Dass die Eltern für die Bildung ihrer Kinder Opfer aufbringen wollten und mussten, das hast Du wohl nie erfahren.
Abitur und Studienzulassungen werden Euch nachgeschmissen.
Der Zugang zu Informationen und Bildung war für uns Alte noch mit Mühe verbunden. Man musste sich an Personen oder Institutionen mit den gefragten Quellen wenden, mit hohem persönlichen Einsatz.
Nicht einfach Google oder Wikipedia anklicken, um sich dann „schlau“ zu machen.


Prekäre Arbeitswelt

Wir müssen… „Uns von Befristung zu Befristung hangeln und eigentlich nie so richtig freihaben, weil wir unsere Wochenenden damit verbringen, die letzte noch bezahlbare Wohnung zu finden…“. 

Was ist das für ein Quark?
Das Problem der durch geförderte Einwanderung erzeugten Wohnungsnot, in Verbindung mit befristeten Arbeitsverhältnissen zu setzen?

Hättest was Gescheites gelernt, und nicht nur studierte Zeitungs-Tusse!

Leider sucht sich die Mehrzahl der 50% (wirklich?) noch irgendwie studierfähigen Jugendlichen nicht etwa ein an Innovationskraft und -Fähigkeiten orientiertes Studium aus, sondern eine unnütze, an der Vermeidung von Geistes- und sonstigen Anstrengungen orientierte Ausbildung. Wie nicht nur taz-Redakteurinnen dazu ein Beispiel abgeben.

Unter den „prekären“ 50% sind nicht mal mehr ausreichend Leute vorhanden, die z.B. Fernfahrer werden wollen oder können. (Was in Analogie zu sehen ist mit den von Frau Merkel herbeigerufenen „Fachkräften“ aus Syrien oder Afrika). Geschweige ist man aufgrund mangelnder Schreib- und Rechenkenntnisse denn in der Lage, ein klassisches Handwerk oder einen produktiven Beruf zu erlernen, von dem jede Volkswirtschaft lebt und jeder Wohlstand abhängt.
Das erfordert mehr Hirn- und Muskelschmalz, als ein Laberstudium – durch Bafög oder irgendein Stipendium alimentiert – zu absolvieren.
Bei einem produktiven Beruf bräuchtest Du dir keine Gedanken über ein befristetes Arbeitsverhältnis zu machen.
Oder nach einem Studium mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik (MINT).
Aber es ist nun so, dass Eure linken und grünen Lichtgestalten mit ihrer „progressiven“ ökologischen Politik den Technologie-Standort Deutschland, den Mittelstand und das Handwerk endgültig ersticken.
Ich werde jeden meiner Enkel, wie es denn in ihren Talenten angelegt sein sollte, und ich genug Einfluss habe, dazu anregen, eine naturwissenschaftliche oder technische Ausbildung oder ein Handwerk anzustreben. Was zum Glück deren Eltern auch so sehen.

„Leider habt ihr uns aber nicht nur eine prekäre Arbeitswelt hinterlassen und ein Europa mit kollektiver Identitätskrise und Nationalismusproblem, sondern auch den Planeten zugemüllt mit Kohlekraftwerken und Plastiktüten. Und ihr wollt über unsere Zukunft bestimmen?

Du schwadronierst über die „prekäre Arbeitswelt“, die Du in Deinem abgehobenen Status  im „Hauptstadtbüro“ noch nie kennengelernt hast.
Was maßt Du dir an: Sicherheit und lebenslange Einkommensgarantie in einem, für jede Erkenntnis und jedes Fortkommen in der Welt unnützen Job?

Kennst Du die reale Arbeitswelt überhaupt?

„Europa mit kollektiver Identitätskrise und Nationalismusproblem“.

Die Mehrzahl der Deutschen hat kein Nationalismusproblem, aber etliche leben durchaus in einer von der Politik, von Grünen und Linken erzeugten Identitätskrise.

Glaube mir, wir Alten, nicht nur die Gebildeten und Akademiker, leiden nicht unter einer Entfremdung von uns selbst. Wir haben kein Problem, Fake von Fakten zu unterscheiden.

Kraftwerke und Plastiktüten

Die Alternative für Kohle- oder sonstige Kraftwerke kennen wir. Man „müllt“ denn das Land mit Windrädern und Solar-Parks zu, man richtet die Landschaft und unsere Böden mit Mono-Kulturen von Raps oder Mais-Plantagen für „regenerative“ Energie zugrunde; und trotzdem brauchen wir „dreckigen“ Strom aus dem Ausland.

Wir Alten brauchen keine Plastiktüten. Auch keine Kaffee-Becher von Starbucks, BigMacs im Styropor-Behälter, Fruchtzwerge- oder „Quetschi“-Gefäße, aus denen Ihr und eure Brut nicht aufgebt, zu konsumieren.

Sieht man hier irgendwelche Alten?

Die Jean d´Arc von der taz bekennt: 

 Sie merken, ich steigere mich da in etwas hinein. Ich mach’s also kurz:
Führerscheine sollte man im Alter abgeben
. Warum nicht auch das Wahlrecht? Ja, ich weiß – ein Menschenrecht. Aber es sollte doch auch für uns Junge ein Menschenrecht darauf geben, mindestens Ende siebzig zu werden wie der durchschnittliche Mensch in Europa heute, und das, ohne abwechselnd von Sturmfluten und Waldbränden heimgesucht zu werden.

Bei solchen endzeitlichen Befürchtungen und Gedanken empfehle ich Dir, professionelle Hilfe zu suchen – vielleicht bei dem oben zitierten Michael Winterhoff, der wohl für vor- und spätpubertäre Seelenstörungen kompetent ist.

Wenn Du deinen Gesundheitspropheten glaubst, und Dich fleischfrei, nur von Körnern, Grünzeug und Soja-Produkten ernährst, steht Dir doch ein Methusalem-Alter bevor, über das hinaus, was uns jetzigen alten Säcken vergönnt sein soll.

Sturmfluten und Waldbrände

Schau Dich erst vor Deiner Haustür um und konsumiere weniger die Katastrophen-geilen Medien.
Beschäftige Dich mal mit konkreter Geschichte und nicht nur mit den ominösen 12 Jahren; mit den Natur-Katastrophen, welche die Menschheit nicht erst seit geschichtlichen Zeiten heimsuchten. Da könntest Du bescheidener werden in Deiner empörungsbereiten Betroffenheit.

Epistikratie

Was wir brauchen, ist eine Epistokratie der Jugend: das Wahlalter herabsenken und nach oben begrenzen – oder zumindest deutliche Anreize dafür setzen, die eigene Stimme an Jüngere zu delegieren. Zugespitzt hieße das, Unschuldige vor einer in fundamentalen Fragen inkompetenten Wählerklientel zu schützen. Das kann man jetzt demokratiefeindlich finden, ich finde es nur vernünftig, sich darüber zumindest mal Gedanken zu machen.

Wer eine „Epistokratie“ fordert, wünscht sich die Experten-Diktatur. Also nehme das Wort Demokratie geflissentlich nicht mehr in den Mund.

Worin sind denn Jugendliche Experten?
Gewiss in persönlichen Trieb-Erfahrungen – in konsumistischer wie auch sexueller Hinsicht.
Gewiss nicht in reflektierender Weltsicht, denn dazu gehören Wissen, Praxis,  Vertrautheiten etc., welche sich erst in Reife herausbilden.

Nicht die Alten sind inkompetent.

Die angeblich „Unschuldigen“, sind doch gar nicht in der Lage, fundamentale von nicht-konstitutiven Fragen zu unterscheiden; zu unterscheiden, was von Gefühlen oder vom Verstand gelenkt erscheint.

Und diese Unreife findet sich nachhaltig bei den sich wichtig nehmenden Schreib- und Schwatz-Kräften in den Medien, wie Du ein Beispiel dafür abgibst.

Der gegenwärtigen Jugend, für die Du eintrittst, wurde ihre Kompetenz und der „Kampfgeist“ jetzt durch den „Heiligen Geist“ in Gestalt einer bezopften, autistischen Göre aus Schweden eingetrichtert.

 

Rasen führt zu Klimawandel

Am Ende gibt es natürlich auch einen Zusammenhang zwischen Rasern, Rentnern und Klimawandel.
Im Hamburger Stadtteil Groß Flottbek – wenn man das googelt, erscheinen fast ausschließlich Bilder von prächtigen Villen und schnieken Gärten – passierten in ein und derselben Einkaufsstraße schon 20 (in Worten: zwanzig) solcher Schaufensterunfälle. … „Fast alle Unfallverursacher waren ältere Menschen, die neuwertige, automatikgetriebene Autos mit relativ hoher PS-Zahl fuhren, darunter SUV und schwere Limousinen.“
Zu – laut einem Experten des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf – nachlassender Sehfähigkeit und beginnender Demenz mancher Unfallverursacher komme noch „das Unvermögen, die modernen, mitunter hoch technisierten Autos korrekt zu bedienen.“
Dann hoffen wir mal, dass die digitale Demokratie Deutschlands Wahlkabinen nicht allzu schnell erreicht.

Was ist das für ein Zusammenhang?
Die Raser gehören eher in Deine Generation und nicht zu den Rentnern.

Durch Rasen zum Klimawandel? Wie blöd ist das.

Dich stören „prächtige Villen und schnieke Gärten“?
Die prächtigen Villen sind natürlich Ausdruck von Fleiß, Schaffenskraft, disziplinierter Lebensführung – natürlich auch Reichtum; von selbstbewusstem Bürgersinn. Natürlich von „Alten“ geschaffen.
Etwa neidisch? Nicht etwa in einer „Villa“ aufgewachsen?
Jeder „schnieke“ Garten ist Zeugnis von Disziplin, Ordentlichkeit, Arbeitsamkeit – und auch von Naturliebe und nicht vielleicht von ästhetisierender Dünkelhaftigkeit, wie Du möglicherweise vermutest. 

Ja es gibt Armleuchter unter den Alten, „verzehrende Konsum-Senioren“, die über-karossiert und übermotorisiert auch durch die Gegend „brettern“. 
Aber hast Du dir mal die Unfallstatistiken (hier und hier) angesehen? Da wird eines klar, dass nämlich (jugendliche) Fahranfänger und junge Erwachsene den größten Anteil daran haben, sich und andere Verkehrsteilnehmer umzubringen oder in Invaliden zu verwandeln.
Das sollte noch ergänzend unter „Kompetenz der Jugend“ aufgenommen werden.

Ich werde mich nicht dagegen wehren, meinen Führerschein abzugeben, wenn ich körperlich und geistig nicht mehr in der Lage bin, mich noch sicher mit einem Auto im Verkehr zu bewegen.
Übrigens bin ich seit 53 Jahren Autofahrer – bis heute ohne jeden Unfall.
Alles hat ein Ende, das wissen wir Alten. Und so denken auch alle meine Bekannten, so schmerzlich manchem ein Verlust gewohnter Mobilität auch erscheinen wird.

Verzicht und Bescheidenheit sind die ökologischen Kardinaltugenden!

Wer weiß das besser als wir Alten? Die meisten von uns haben das schon in ihrer Kindheit und Jugend lernen müssen!


„Digitale Demokratie“

Da hoffst Du, „dass die digitale Demokratie Deutschlands Wahlkabinen nicht allzu schnell erreicht.“?
Nach Ausbau der Digitalisierung zu schreien, selbst die Klaviatur von Twitter, Facebook bis Youtube privat und in seinem (Redaktions-) Geschäft auspowern – in einer Art, die uns Alten nie in dieser Weise zugehörig geworden war; um dann vor „digitaler Demokratie“ zu warnen.
Nun gut, man will ja die – wohl auch digitale – Epistokratie der Jugend!

 

„Der Generationsbetrug“

 

Bei der Lektüre dieses Zeitungsbeitrags einer „zornigen“ jungen Frau fühlte ich mich an einen ebenfalls „zornigen“ Jüngling namens Jörg Tremmel erinnert, der Mitte der Neunziger von einer Talkshow zur anderen gereicht wurde. Der damals 26-Jährige hatte ein Buch mit dem Titel „Der Generationsbetrug“ verfasst und durfte dann seine Gedanken durch das bundesdeutsche Feuilleton geistern lassen. Schließlich machte er seine mitgeteilten Kränkungen zum Beruf und „forscht“ heute als Privatdozent an der Uni Tübingen über das Hirngespinst der „Generationengerechtigkeit“.
Der bei der AfD gelandete konservative Publizist Konrad Adam schrieb damals in einer Rezension für die FAZ: 

Was Tremmel vorträgt, ist eine einzige Anklage gegen die ältere Generation, die sich auf Kosten der Jüngeren ein schönes Leben macht. Unter diesem Gesichtspunkt läßt sich so ziemlich alles verarbeiten, und Tremmel läßt auch fast nichts aus, die wilde Jagd geht vom Ozonloch über den Atommüll und die Staatsverschuldung bis zum Artensterben. Er hat viel gelesen, auf jeden Fall viel gesammelt, aber nur das wenigste davon geordnet und kaum etwas gefeilt. Die vielen Zeitungsberichte, aus denen er zitiert, scheint er nicht nur als Quellen zu betrachten, sondern auch als stilistische Vorbilder.

Also, nichts Neues unter der Sonne. Und so hat denn auch Tremmel nichts dazu gelernt, wie er auch phänotypisch und stimmlich mit seinen inzwischen 48 Jahren gar nicht gealtert erscheint. Wie man hier sich vergewissern kann:


Die kindliche Gesellschaft

Ein Phänomen unserer „kindlichen Gesellschaft“, die der amerikanische Schriftsteller Robert Bly beschreibt – einer Gesellschaft, die sich weigert, erwachsen zu werden.

Er vertritt die These, daß die westlichen Wohlstandsgesellschaften nicht allein „durch die kapitalistische Erwerbsgier entstellt werden, sondern auch durch ein geradezu debiles Mißtrauen gegenüber den Errungenschaften von Religion, Literatur und Philosophie, kurz gegenüber allem, was wir vergangenen Generationen verdanken.“

Noch zwei Aussagen sind mir aus dem Buch von Bly in Erinnerung geblieben:

Ein Weg, die Anforderungen einer Kultur zu umgehen, besteht darin, eine kindliche Gesellschaft zu errichten. Die hierzu nötigen gesellschaftlichen Veränderungen sind nur mühsam herbeizuführen, aber wenn dies einmal erreicht ist, kann sich die Mehrheit der Zeitgenossen um die leidigen Aufgaben des Kulturmenschen drücken. Sind genügend Menschen in die Mentalität der Halberwachsenen zurückgefallen, kann die Gesellschaft insgesamt keine geistigen und charakterlichen Anstrengungen von ihren Bürgern verlangen, denn die Maßstäbe sind nicht mehr klar erkennbar.

Genau das atmen dieser von mir ausführlich zitierte und aufbereitete Artikel aus der taz und die Forderungen solcher nicht alt werden wollenden Permanent-Jugendlichen wie Jörg Tremmler.

Und – so Bly:

Natürlich sträubt sich die Werbeindustrie mit allen Mitteln gegen die Beendigung der kindlichen Verhaltensweisen. Die Werbeagenturen wollen den Jungen in seiner infantilen Wunschgetriebenheit festhalten – er soll weiterhin bestimmt sein vom Verlangen nach Fastfood, Süßigkeiten, CDs oder gefüllten Kühlschränken.

Genau das ist im Sinn der „Influenzer“ bei den Medien und den Grünen, wobei natürlich manch Grüner inzwischen selbstkritisch die „gefüllten Kühlschränke für alle“ infrage stellt.

Peter Helmes hat hier einen Beitrag mit einer gallebitteren Projektion auf die jüngsten Wahlergebnisse und ihre Folgen für unsere Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur verfasst. Ich nehme einen Satz von ihm daraus als Schlusswort zu meinen Ausführungen:

Aber das sehen die überwiegend jungen Wähler erst einmal nicht. Wie auch? Sie sind fast alle im Wohlstand und ohne Probleme aufgewachsen. Sie kennen keine Wirtschaftskrisen, keine Inflation, keine Massenarbeitslosigkeit.

Und dazu dieses „debile Mißtrauen gegenüber den Errungenschaften von Religion, Literatur und Philosophie, kurz gegenüber allem, was (man) vergangenen Generationen verdankt.“

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An die Grünen-Wähler…

Manchmal etwas schlicht, aber recht unterhaltsam…

Holdrio – Hier ist die Lösung für alle Grünen Wähler

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Ist der Mai recht kühl und nass …

Die Europawahl, Wetter und Bauernregeln

Ist der Mai recht kühl und nass,
füllt´s dem Bauern Scheun und Fass.

Das Thema (menschgemachte) Klimakatastrophe soll die Europawahl entscheidend beeinflusst haben und den Grünen hierzulande das beste Ergebnis seit je beschert haben: „Sunday For Future“ jubelte denn ein Grün/innen-Funktionär am Wahlabend. Besonders die Jungwähler hätten das Ergebnis mit herbeigeführt, heißt es (und die Städter natürlich). Die „Follower“ von Rezo und der von Merkel, Steinmeier und wem sonst noch hochgelobten Schulschwänzer, die dank der Zopf-Gretel aus Schweden zu höchsten Einsichten und Welterkenntnissen geführt worden waren.
Wenn die denn alle hätten wählen dürfen, der Robert Habeck hätte vor Rührung noch mehr Rotz und Wasser vergossen.

Klimawahl

Vor 4 Wochen orakelte Jasper von Altenbockum von der FAZ:

„Europawahl als schicksalhafte „Klimawahl“?“

…. Das Wetter schlägt zurück, weil das Klima durch Menschenhand verändert wurde – wir sind also dafür verantwortlich, es ist unsere Schuld! Wie schnell und wie weit diese Logik um sich greift, hat selbst die schuldbewussten Grünen überrascht. Sie genießen schon so etwas wie eine metereologische Popularität. Ohne Dürre herrschte bei Baerbock und Habeck jedenfalls nur halb soviel Hitze. Die Europawahl wird nicht die letzte gewesen sein, die deshalb zur schicksalhaften „Klimawahl“ ausgerufen wird.

Jetzt herrschte nun zuletzt über mehr als vier Wochen keine Hitze. Im Gegenteil, es war „eisheilig“ kalt und  von oben herunter hat es „geschifft“ – wie man in Franken sagt – wie schon lange nicht mehr. Die Grund- und sonstigen Wasserspeicher sind nach der „Trockenkatastrophe 2018“ inzwischen wieder schon über Soll aufgefüllt (außer wohl in nördlichen Regionen um Berlin). Trotzdem – oder auch deswegen – setzte sich die Katastrophen-bezogene „metereologische Popularität“ der Grünen durch.
Und der Rezo von Youtube hat den Grünen kurz vor der Wahl zusätzlich Rückenwind verschafft, wie auch sonstige Online-Schmierenformate  die nötige Hitze herbeigeredet haben:

Experten warnen vor Extrem-Wetter im Sommer 2019. Laut einigen Prognosen soll er noch heißer und trockener ausfallen, als der Sommer 2018

Der „Merkur“ schreibt 

Wetter-Alarm: 2019 droht drastischer Sommer

Um das zu belegen, zitiert man sich gegenseitig von, Bild bis zur Zeit oder auch mal „wetter.de“.
Was ist davon zu halten, wenn dann ein anderer „Dienst“ schreibt:

Es sieht für den kommenden Sommer gar nicht mehr so freundlich aus. Die langfristigen Prognosen haben sich recht deutlich verändert. Wir könnten nun einen sehr nassen und kühlen Sommer bekommen.


Meine Philosophie als „Klimaskeptiker“

„Regnet´s im Mai, ist der April vorbei“ und „Kräht der Gockel auf dem Mist, dann ändert sich das Wetter, oder es bleibt wie’s ist.“

„Aus nassem Mai kommt trockener Juni herbei“, sagt auch eine Bauernregel.
So oder so, unsere Klimapropheten- und – Heiligen würden aufgrund der Intelligenz der Städter und der durch Schule und Youtube aufgeklärten Heranwachsenden aus allem Nektar ziehen. Da kann man sich drauf verlassen, denn „Schon im kleinsten Kälbchen steckt ein Rindvieh.“

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Geht wählen!

von PP-Redaktion

 

Bei keiner anderen Wahl war bisher die Wahlbeteiligung so niedrig, wie bei der zum Europäischen Parlament. Dies zeigt zwar, dass vielen Bürgern die EU nicht ganz so wichtig ist, wie sie sich selbst nimmt; es zeigt aber auch, dass viele Bürger unterschätzen, wieviel Macht Parlament und Kommission über die einzelnen Staaten haben und so in das Leben jedes Einzelnen eingreifen, es ohne Not an allen Stellen reglementieren, gar ideologisch indoktrinieren. Ein Gastbeitrag von Michael van Laack

Umso wichtiger ist es, dass wir, die Anhänger so genannter europafeindlicher – richtig ist selbstverständlich „EU-kritischer“, aber der politische Gegner bedient sich nun mal zunehmend gern der Phrasen, mit denen Diktatoren ihr Volk stets grundversorgen – unsere Stimme abgeben für die Freiheit!

In den Stunden der Grenzöffnung am 09.11.1989 sprach ein junger Mann in die Kameras der am Grenzübergang lauernden TV-Stationen den mir stets in Erinnerung bleibenden Satz: „Wer jetzt noch schläft, ist tot!“

Diese Erkenntnis gilt auch heute wieder; ja, noch mehr als zum damaligen Zeitpunkt! Denn war es damals die Freude über den Untergang des DDR-Regimes, so sprechen wir es heute als Aufruf, als flehentliche Bitte in die Bürger unseres Landes hinein. Wacht auf! Löst Euch aus der Erstarrung! Es geht um die Rettung der Demokratie, um die Bewahrung vor einem EU-Superstaat, der in einer moral- und wertefreien Diktatur enden wird.

Wir lieben Europa, nicht die EU

Wer sagt: „Ich gehe nicht zur Wahl, denn meine Partei will ja eh das EU-Parlament auflösen, gar die EU verlassen. Wozu soll ich da mitwählen?“, denkt viel zu kurz. Denn auch, wenn die Alternative für Deutschland den Standpunkt vertritt, als „Ultima ratio“ – also als letzter Ausweg – wenn die notwendigen Reformen der EU-Strukturen gegen die linksliberale Mehrheit nicht durchsetzbar sein sollte – wäre ein EU-Austritt Deutschlands die logische Konsequenz, um die nationale Integrität zu bewahren – bedeutet dies nicht: „Wir haben schon aufgegeben!“

Nein, das Ziel der AfD und aller freiheitlich und nationalstaatlich gesinnter Parteien in Europa ist, ein anderes Europa zu formen! Kein „neues Europa“, eines der Ziele der Nationalsozialisten, von dem heute viele Parteien der so genannten Mitte fabulieren. Auch keinen neuen Menschen als klimaneutrales „Du bist nichts, die EU ist alles!“-Wesen, wie ihn in diesen Tagen die europäischen Linken und Grünen erschaffen wollen.

Ein Europa der Vaterländer

Nur wenn wir unsere Vertreter in großer Zahl platzieren können, kann eine Fraktion gebildet werden im EU-Parlament, die Sperr-Minorität hat, die verheerende Gesetze wie z.B. in europäisches Netzwerkdurchsetzungsgesetz, die Gender-Gesetzgebung oder auch den Migrationspakt vor die Wand fahren lässt.

Eine starke Opposition, an deren Stimme die anderen Parteien nicht mehr vorbeikommen, die aber auch von den Medien nicht mehr überhört und – wie bis jetzt geschehen – einfach nur skandalisiert werden kann.

“Opposition ist Mist!“ – Nein, ein starkes Korrektiv

Wir brauchen eine Opposition im Parlament, die den Schutz der Außengrenzen redundant einfordert, damit sich nicht bei der nächsten massiven Krise (ganz egal ob in zentralafrikanischen Staaten, im Iran, in der Ukraine oder gar Nordkorea) wieder Millionen Menschen erfolgreich auf den Weg zum Brandenburger Tor machen können.

  • Eine Opposition, die sichere interkontinentale Grenzen erzwingt, die Schengen obsolet machen.
  • Eine Opposition, die sich für den Lebensschutz von Anfang an einsetzt.
  • Eine Opposition, die Familie als die wichtigste Zelle des Gemeinwesens betrachtet und nicht den Regenbogen.
  • Eine Opposition, die sich gegen den Verkauf zentraler europäischer Unternehmen an arabische oder andere extrakontinentale Geldgeber stellt.
  • Eine Opposition, die ein freies Internet gestärkt wissen will, ohne Gängelung durch Upload-Filter, ohne Zensur in den sozialen Netzwerken.
  • Eine Opposition, die – wenn auch nicht mehrheitlich von „tiefgläubigen“ Christen besetzt – dennoch die christlichen Grundwerte gegen den atheistischen Sozialismus und den theokratischen Islam verteidigen will.

SCHLICHT UND EINFACH:Eine Opposition, die ihren Namen mit dem Leben dieser Wortbedeutung erfüllt, die freie Bürger in einem freien Europa aufwachsen und leben sehen will, nicht in einem von einer Kommission und den Regierungschef gelenkten EU-Superstaat, in dem das Parlament nur als demokratische Maske für die dumm zu haltenden Bürger gilt!

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