Wahrnehmungsstörung

In einem Gastbeitrag für die FAZ haben sich der Rabbiner Yehuda Teichtal aus Berlin und der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, der im Westjordanland geborenen Raed Saleh zusammengetan, um sich für ein „neues Miteinander“ auszusprechen – „gegen Hetze und Ausgrenzung“.
Ein löbliches Unterfangen, gegen das nichts einzuwenden ist. Rühmenswert, wenn sich dazu noch ein Jude und ein Muslim zusammenfinden.

Der Rabbiner war vor einigen Tagen von einem arabisch sprechenden Mann öffentlich beschimpft und angespuckt worden. Er beklagt sich denn in dem Artikel auch über andere antisemitische Angriffe und Beleidigungen, die auch in die Öffentlichkeit gelangten. Aggressionen, die nicht hinnehmbar sind.
Aber irgendetwas erscheint in dem gemeinsamen Beitrag verschoben, wenn man schreibt:

„Wie die Juden werden auch Muslime permanent und überall angepöbelt, ausgegrenzt und beschimpft.“

Und

„Das Bespucken und die Beleidigungen vor wenigen Tagen in Berlin waren kein Angriff auf den jüdischen Vater mit seinem Kind – es war ein Angriff auf unsere offene Gesellschaft. Es war ein Angriff auf das schwule Paar, auf den muslimischen Imam, den Querschnittsgelähmten im Rollstuhl, auf den buntgefärbten Punk, die schwarze Fußballspielerin, die obdachlose Roma-Familie, den kleinen Flüchtlingsjungen ohne Eltern in der Pflegefamilie.“

 

Raed Saleh lobt sich in dem Beitrag für seine Initiative, in Berlin eine Synagoge wieder historisch aufzubauen. Zwei Millionen seien bereits beisammen und einige Berliner Moscheen (!) hätten angekündigt, für den Wiederaufbau Spenden zu sammeln.
Das ist der Tat ein erfreuliches Projekt.

Wäre da nicht die Aussage: „Wie die Juden werden auch Muslime permanent und überall angepöbelt, ausgegrenzt und beschimpft.“


Antisemitische Angriffe fast ausschließlich durch Muslime

Es ist eine Tatsache, dass antisemitische Angriffe in Deutschland überwiegend von hier lebenden Muslimen ausgehen. Die antisemitischen Ausfälle und Angriffe rechtsradikaler Spinner in Deutschland könnte man da im Vergleich nahezu vernachlässigen.

Nicht zu vernachlässigen ist der linke Antisemitismus bei Linken und Grünen, der sich hinter einer moralisch aufgeladenen Israelkritik versteckt. Nicht zu vergessen die offizielle Duldung des jährlichen al-Quds-Tags durch den Berliner Senat mit seinen islamistischen, demokratiefeindlichen und antisemitischen Aktivitäten einschließlich Vernichtungsdrohungen gegen Israel. Nicht zu vernachlässigen sind die Hetzreden, wie sie nachweislich nicht nur in Berliner Moscheen gegen unsere Kultur und Lebensweise geübt werden. Nicht zu vergessen die Häme und Hetzworte gegen Deutsche und Deutschland, wie sie z.B. die Kollegin von Herrn Saleh, die Berliner „Staatssekretärin“ Sawsan Chebli gern „postet“.

Wo und wann werden „Muslime permanent angepöbelt, ausgegrenzt und beschimpft“?

Wenn es Angriffe auf Muslime (Kopftücher werden herabgerissen!?) hierzulande gegeben hat, dann ist uns wohl in der Berichterstattung etwas entgangen. Die Leitmedien wären bei solchen Vorfällen doch über Tage nicht zur Ruhe gekommen.
Wann hat also so etwas stattgefunden bzw. wann ereignet sich das in der Häufigkeit wie die bekannten Angriffe auf Kippaträger und dergleichen? Oder wie die fast täglichen Messerattacken untereinander oder auf junge „Biodeutsche“?

Ein zweifelsohne löbliches Experiment, wenn sich ein jüdischer Rabbiner und ein muslimischer Lokalpolitiker aus Berlin zusammentun, um gegen Rassismus und Extremismus aufzutreten. Aber dann sollte man auch den Tatsachen ins Auge sehen und nicht die wahren Ursachen schönreden.

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Gewalttaten durch Zuwanderer

Ist das „Krieger-Gen“ verantwortlich?

Eine unglaubliche Mordserie erschüttert Deutschland: In Stuttgart wird ein Mann auf offener Straße abgeschlachtet, in Frankfurt wird ein Kind vor einen einfahrenden Zug gestoßen, in Dortmund wird eine junge Frau brutal abgestochen und zerstückelt.
Soweit die Vorkommnisse in nur einer Woche. Dann erinnert man sich an die Morde an jungen Frauen in Freiburg, Kandel, Wiesbaden in den letzten beiden Jahren – oder an die Anschläge in Ansbach, Würzburg usw.

Alle diese Taten haben eines gemein: Die Mörder, Vergewaltiger und Attentäter waren allesamt „Zuwanderer“ aus dem Nahen Osten oder Afrika.

Nach der Greueltat in Frankfurt kommentierte die Neue Zürcher Zeitung die Situation:

Etwas stimmt nicht in Deutschland!

Für uns ist das schon lange eine Gewissheit. Auch wenn Politiker und Medien weiterhin und immer und immer wieder das Ganze klein reden wollen, von „Einzelfällen“ sprechen und vor „Verallgemeinerung“ warnen.
Die offizielle Kriminalstatistik wird in den Medien solange „interpretiert“, bis nichts mehr erkennbar ist.
Dabei sind Zahlen eindeutig:
2018 verzeichnet die Kriminalstatistik bei Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen 2.471 Fälle, von den 2.823 Tatverdächtigen (TV) waren 1.609 deutsche TV, 1.214 nichtdeutsche TV, davon Zuwanderer 524.
Bei 1.233 Fällen von Vergewaltigung und sexueller Nötigung und 19.119 Fälle von gefährlicher und schwerer Körperverletzung war mindestens ein Tatverdächtiger ein Zuwanderer“.

Gar die Welt gab schon zu, dass „Asylzuwanderer bei Tötungsdelikten überrepräsentiert“ sind.

Die meisten Tatverdächtigen kommen aus Syrien, dem Irak, Afghanistan und den Maghreb-Staaten (Marokko, Tunesien, Algerien).


„Krieger-Gen“ bei Arabern erhöht?

Kürzlich brachte Michael Klonovsky einen lang vergessenen oder unterdrückten Aspekt ins Spiel, die genetisch bedingte höhere Gewaltbereitschaft bestimmter Ethnien. Er schrieb am 31. Juli in seinem „Diarium“:

Nun kommt indes ein Problem durch die Hintertür, nämlich die Genetik mit der Erkenntnis, dass die unterschiedliche Gewaltneigung innerhalb von Ethnien mit genetischen Unterschieden korreliert. In Rede steht das Mono-amino-oxidase A-Gen, kurz MAOA-Gen, das auf den plakativen Namen „Krieger-Gen“ getauft wurde. Es handelt sich um ein Gen auf dem X-Chromosom, das in mehreren Allelen vorstellig wird. Seit den 1990er Jahren ist bekannt, dass das Vorkommen eines dieser Genloci, das MAOA-2R-Allel, mit aggressivem Verhalten korreliert. Die genetischen Details sind kompliziert, zusammenfassend lässt sich konstatieren, dass das MAOA-2R-Allel nur bei 0,1 bis 0,5 Prozent der Europäer vorkommt, bei amerikanischen Schwarzen mit Werten zwischen 4,7 bis 5,5 Prozent deutlich häufiger ist, bei Chinesen überhaupt nicht gemessen werden konnte, aber bei Arabern den beeindruckenden Wert von 15,6 Prozent erreicht.

Den zugrundeliegenden Artikel des „umstrittenen“ Anthropologen und Publizisten Andreas Vonderach findet man hier. „Umstritten“ deshalb, da Vonderach von „genetisch ermittelten kollektiven Verschiedenheiten“ bei verschiedenen Ethnien spricht, von einer „‚genetischen Identität‘ der Völker“. Das passt natürlich nicht in die Gleichheits- und Eine-Welt-Ideologie der Linken. Vollends „Nazi“ ist natürlich der Hinweis auf erhöhte, genetisch bedingte Aggressivitätswerte bei Schwarzen und Arabern im Vergleich zu Europäern (und Asiaten). Vonderach bewegt sich zudem im Umfeld von „Schnellroda“ und der „Jungen Freiheit“. Und voll „Nazi“ ist denn sein Buch „Völkerpsychologie“ herausgegeben vom Verlag Antaios.
Doch was Vonderach in seinen Publikationen zum Besten gibt, ist nun nicht unbedingt Neues und – das sei festgestellt – schon gar nichts Unwissenschaftliches.

Schon 1993 konnte man in „Science“ sich über die genetischen Varianten beim MAOA-Strukturgen und dessen Zusammenhang mit „impulsiver Aggression, Brandstiftung, versuchter Vergewaltigung und Exhibitionismus“ informieren („Anormales Verhalten im Zusammenhang mit einer Punktmutation im Strukturgen für Monoaminoxidase A“) sowie 2002 über „Die Rolle des Genotyps im Kreislauf der Gewalt bei misshandelten Kindern“.
2016 beschäftigte sich ein medizinisches Fachorgan im Netz mit der Frage „Welchen Einfluss hat das MAOA-Gen auf Aggression?“ – im Ergebnis  eher politisch vorsichtig oder  angepasst.


„Genetische Verteidigung“

In das Augenmerk – auch der politischen Medien – war das „Killergen“ geraten, als 2009 in Italien ein verurteilter Mörder aus Algerien Strafminderung wegen seiner genetischen Veranlagung erhielt. Den Berufungsrichter habe vor allem die Ausprägung des MAOA-Gens beeindruckt, die zuvor mit Aggressivität in Zusammenhang gebracht wurde. Selbstredend löst der Fall juristische Diskussionen aus.
Einige befürchten, dass solche Fälle des genetischen Determinismus – der Idee, dass Gene das Verhalten eines Organismus bestimmen – zur Akzeptanz in Strafsachen führen könnten und ein Autor meint, dass die Strategie einer „genetischen Verteidigung“ in Zukunft sicher von mehr Verteidigern geprüft werden wird: 

„Allerdings könnte das zumindest im deutschen Recht auch nach hinten losgehen. Schließlich haben Richter die Möglichkeit, neben einer Freiheitsstrafe eine Sicherungsverwahrung anzuordnen, um die Gesellschaft vor einem besonders gefährlichen Verbrecher zu schützen. Hat man das Gericht mithilfe eines genetischen Befunds nämlich erst einmal zur Strafminderung gebracht, dürfte es schwerfallen, gegenüber dem Schutzbedürfnis der Gesellschaft für die Ungefährlichkeit des Mandanten zu argumentieren. Da eine Sicherungsverwahrung im Gegensatz zur Haftstrafe zeitlich unbefristet verhängt wird, könnte das zunächst entlastend verwendete genetische Wissen schließlich gegen den Täter gewendet werden – im Extremfall für den Rest seines Lebens.“

Es besteht in der bundesdeutschen Öffentlichkeit die Neigung, Morde und Gewalttätigkeiten durch „Zuwanderer“ mit psychischer Krankheit umgehend zu relativieren und zu verharmlosen, denn das gäbe es ja auch bei Bio-Deutschen.
Wenn lebenslange Sicherungsverwahrung droht, wird es sich ein Verteidiger zweimal überlegen, ob er z.B. eine „genetisch-ethnische“ Besonderheit wie das „Killer-“ oder „Krieger-Gen“(MAOA-2R-Allel) zur Verteidigung einbringen möchte.
In der gutmenschlichen deutschen Öffentlichkeit käme und kommt eine Stigmatisierung einer ethnischen Gruppe nicht gut an. Genetischer Determinismus – da kann es sich nur um puren Rassismus handeln, der Nazi-Gehirnen entspringt.
Aber um die Diskussion über „die Gene des Bösen“ wird man auch in anderen Zusammenhängen nicht herumkommen. Ob es den gutmeinenden Realitätsverweigerern und dem linken „Mainstream“ passt oder nicht. 

 

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Das schönste Amt neben Papst

Die SPD und die Suche nach ihren Vorsitzenden *

„Das ist das schönste Amt neben dem Papst,
Vorsitzender der SPD zu sein.“

Franz Müntefering im März 2004

Knapp 60 Tage dauert nun schon die Sedisvakanz im Amt des Parteivorsitzenden der SPD. Vom 6. bis 8. Dezember soll nun das Konklave stattfinden, in dem dann das Amt neu besetzt wird. Den Rekord der längsten Sedisvakanz in der Papstgeschichte wird damit die SPD wohl nicht einstellen, die dauerte fast drei Jahre und das Konklave führte erst unter Androhung massiver Gewalt zu Ergebnissen **. Ob es auch in der SPD die Androhung von massiver Gewalt braucht, um zu jemanden in das Amt zu bringen, das könnte man aber inzwischen schon für möglich halten.
Zur Zeit wird die Partei von einer Art „Dreierspitze“ provisorisch geführt.
Die Auslese geeigneter Kandidaten, die dann schließlich im Dezember „gesalbt“ werden könnten, scheint sich aber äußerst schwierig zu gestalten, was den vormaligen SPD-“Papst“ Sigmar Gabriel zu dem Ausspruch brachte, dass der SPD-Vorsitz „wie ein infektiöses Kleidungsstück“ behandelt wird.
Dieserfalls: von Pest- oder Pockenkranken wurden einst auch zunächst die Kleider verbrannt, bevor man die Leiche dann beerdigte. Und so kann man den Ausspruch von Gabriel durchaus als prophetisch betrachten.

SPD-Vorsitz: Vom Traumberuf zum morbiphoren Fetzen.

Seit etlichen Jahren siecht die SPD nun schon dahin und dies zeigt sich auch in der stetigen Abnahme der Tragezeit der Soutane im Amt des Vorsitzenden, wie die Zeitleiste zeigt.

Aktuell beschäftigte sich das (inzwischen recht SPD-affine) Handelsblatt mit der Kandidaten-Kür der SPD und meint hoffnungsfroh, das „Kandidaten-Karussell der SPD nimmt Fahrt auf“.

Welche Gestalten wollen sich jetzt in den Umlauf des Ringel- oder Rösslispiels begeben oder werden genannt?
Da man ja nun auch eine Doppelspitze wie bei den Grünen haben möchte, fährt man im Tandem Karussell.
(Richtig progressiv wäre aber wohl ein „Tribus“ aus männlich-weiblich-divers. Bei mangelndem geeigneten Kandidatenangebot könnte man z.B. bei Olivia Jones anfragen.)

Christina Kampmann
und Michael Roth bilden bislang das erste und einzige Team, das sich auch offiziell beworben hat, heißt es. Eine abgehalfterte Ministerin für „Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport“ aus der abgewählten NRW-Versager-Riege von Hannelore Kraft und dazu ein schwuler Gute-Laune-Bär, der seit 2013 Staatsminister im Auswärtigen Amt spielt.
Wie man liest, haben die Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach und Nina Scheer ihre gemeinsame Kandidatur kürzlich angekündigt, offizielle Bewerbungsunterlagen seien jedoch noch nicht in der Parteizentrale eingegangen.
Die Meldung über ein mögliches Führungsduo Heiko Maas und Sawsan Chebli soll aber nur aus einem Latrinengerücht stammen, das nur von irgendwelchen pöhsen Rechten im sozialen Netzwerk gestreut worden sein kann.
Ein weiteres Duo zu Wählerentmutigung wurde mit Kevin Kühnert und Gesine Schwan (Harald und Maude der SPD) von dieser selbst ins Gespräch gebracht. Wer Kevin heißt, braucht sich um Spott nicht zu sorgen und Gesine Schwan würde auf dem Rummelplatz der SPD in der Geisterbahn besser aufgehoben sein als auf dem Karussell.

Sonst haben sich bisher weiter keine bekannten SPD-Größen geäußert, das „Papstamt“ anstreben zu wollen: Die Küsten-Barbie nicht, nicht die Malu und auch nicht der Scholzomat und nicht der Hubertus aus Peine.

Wenn die Kandidaten schließlich im „SPD-Konklave“ im Dezember unter die Lupe genommen werden, sollte das Wahlgremium unbedingt auf eine Eigenschaft achten: Kadavergehorsam.
Was man durchaus als Syllogismus verstehen kann, wenn man den Zustand der SPD betrachtet. 

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 * w,m,d

** Das war in Viterbo im Jahr 1268 bis 1271 nach dem Tod von Clemens IV mit der Wahl von Gregor X.

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„Sakraler Königsmord“ an der Figur von Mohammed?

In einem gewiss provokanten Kommentar in der Neuen Zürcher Zeitung hat sich deutsch-syrische Ex-Muslimin Laila Mirzo über Mohammed und den Islam ausgelassen.

Sie meint, ein aufgeklärter Mensch kann sich von Mohammed nur distanzieren und fordert daher einen «sakralen Königsmord» an seiner Figur. Erst wenn offene Kritik an seinen Fehlern geübt werde, meinten es liberale Muslime ernst mit der Reformation.

Die Schlußsätze ihres Kommentars, den man hier lesen kann:

… Nun möchte ich die Notwendigkeit einer Säkularisierung nicht schmälern, und dies nicht nur wegen des Einflusses des Islams. Eine säkulare Haltung des Staats garantiert auch die Freiheit der konfessionsfreien Bevölkerung, die mit gut einem Drittel sogar die zahlenstärkste Gruppierung darstellt.

Eine konsequente Säkularisation würde auch das Verbot des Kopftuchs in staatlichen und öffentlichen Einrichtungen bedeuten, und das wäre eine eindeutige Botschaft. Denn für viele Ex-Muslime ist das Kopftuch, gerade in dem Stil, wie es von den Frauen der Muslimbrüderschaft getragen wird, die Uniform einer faschistoiden Ideologie, ein Ausdruck der Apartheid. Es löst auch Panik, Angst, Wut, Ohnmacht oder Zorn aus. Die Opfer dieser Ideologie sind Frauen, die unter ihren langen Ärmeln Brandnarben von ausgedrückten Zigaretten verstecken. Es sind homosexuelle Männer, die von ihren Vätern oder Brüdern fast totgeprügelt worden sind, es sind Frauen, die als Kind barbarisch verstümmelt worden sind, damit sie später eine sittsame Ehefrau werden. Es sind Frauen, deren Gesichter von Säureangriffen entstellt sind, weil sie sich «unehrenhaft» verhalten haben. Es sind Menschen, die von ihren Familien verstossen wurden, weil sie sich vom Islam abgewendet haben. Viele von ihnen müssen heute sogar in Europa um ihr Leben fürchten.

Man stolpert immer über Mohammed

Eine «moderne» Lesart des Korans und der Schriften reicht leider nicht aus, den Islam ins 21. Jahrhundert zu reformieren. Denn bei all den Bemühungen wird man stets über Mohammed stolpern. Als Prophet und zentrale Figur des Islams gilt er in seinem Handeln als unfehlbar, gelten seine Taten als Vorbild. Ich fordere daher wieder und wieder einen «sakralen Königsmord» an der Figur des Propheten. Erst wenn offene Kritik an seinen Fehlern geübt wird, meinen es liberale Muslime ernst mit der Reformation. Denn Mohammed war nicht nur Prophet und spiritueller Führer seiner Gemeinde. Er war Heerführer, Demagoge und gab den Befehl, Hunderte unbewaffnete jüdische Männer und Jugendliche zu ermorden. Sein Umgang mit den jüdischen Stämmen seiner Stadt entspricht einer ethnischen Säuberung. Seine Ehe mit der Kindsbraut Aisha ist die gesetzliche Grundlage für die Verheiratung muslimischer Mädchen im Alter von 9 Jahren. Jährlich sterben unzählige Mädchen in ihrer Hochzeitsnacht, weil durch den Sex mit einem erwachsenen Mann ihre Gebärmutter reisst und sie dann hilflos verbluten.

Deshalb lautet meine These: Ein aufgeklärter Mensch kann sich von Mohammed nur distanzieren. Ein Austritt aus dem Islam wäre die einzig logische Konsequenz.

 

Wenn das kein Sprengstoff ist, nicht weit weg von den Mohammed-Karikaturen.

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Was hat Trump gegen Demokratinnen?

Der Donald hat wieder mal auf einer Wahlkampfrede und über Twitter besondere  Attacken und Provokationen verbreitet. Seine Angriffe – die selbstredend wieder hellste Empörung in den bundesdeutschen Klitter-Medien auslösten – richteten sich dabei gegen eine Gruppe von vier weiblichen  US-Kongressabgeordneten, die sich selbst als die „Squad“ bezeichnen.
Es begann damit, dass Trump „Mehrere Demokratinnen im Kongress aufgefordert (hat), die USA zu verlassen und in ihre vermeintliche Heimat zurückzukehren. Trump schrieb auf Twitter, es sei „interessant zu sehen, wie ‚progressive‘ Demokratinnen, die ursprünglich aus Ländern mit katastrophalen, korrupten und unfähigen Regierungen gekommen sind“, den USA „lauthals und gehässig“ erklärten, „wie unsere Regierung zu funktionieren hat“. „Warum gehen sie nicht zurück und helfen dabei, die total kaputten und von Kriminalität befallenen Orte in Ordnung zu bringen, aus denen sie gekommen sind“, schrieb Trump.
Der Präsident spottete, diese Orte bräuchten den Rat dieser Frauen dringend, sie könnten gar nicht schnell genug aufbrechen. Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses – die Frontfrau der Demokraten, Nancy Pelosi – sei sicher gern bereit, die Reisepläne zu unterstützen, twitterte Trump weiter.
So DIE ZEIT.

Man weiß ja, dass Trump im permanenten Wahlkampfmodus ist und so hat er auf einer Veranstaltung in North-Carolina nachgelegt und gesagt, wenn die Abgeordneten die USA nicht lieben, dann könne man sie ja zurückschicken. Die Zuhörer antworteten mit Sprechchören „Send her back“, schickt sie zurück. „Diese Kongressfrauen, ihre Äußerungen nähren den Aufstieg einer gefährlichen, militanten Links-Außen-Bewegung“, sagte der republikanische Präsident unter dem Beifall der Menge bei der Veranstaltung.

 

Fundstelle: https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

Bei den Abgeordneten handelt es sich um Alexandria Ocasio-Cortez, Rashida Tlaib, Ilhan Omar und Ayanna Pressley.
Was die eigentlich gesagt haben oder oder wofür sie stehen, wird noch erörtert.

Selbstverständlich ist Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren Geschlechtgenossinnen beigesprungen und hat die als „rassistisch“ kritisierten Attacken von US-Präsident Donald Trump verurteilt: „Ich distanziere mich davon entschieden und fühle mich solidarisch mit den drei attackierten Frauen“, sagte Mutti bei ihrer Sommerpressekonferenz.

Trump wieder über Twitter:

„Ich glaube nicht, dass die vier Kongressfrauen in der Lage sind, unser Land zu lieben. Sie sollten sich bei Amerika (und Israel) für die schrecklichen (hasserfüllten) Dinge entschuldigen, die sie gesagt haben. Sie zerstören die Demokratische Partei, sind aber schwache und unsichere Menschen, die unsere große Nation niemals zerstören können!

       — Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 21. Juli 2019

Einen Tag später legte er nach:

    Die „Truppe“ ist eine sehr rassistische Gruppe von Unruhestiftern, die jung, unerfahren und nicht sehr klug sind. Sie ziehen die einst große Demokratische Partei ganz nach links und waren gegen humanitäre Hilfen an der Grenze … und sind jetzt gegen den ICE und die innere Sicherheit. Das ist schlecht für unser Land!

    — Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 22. Juli 2019

Mit dem Schlenker gegen die Demokratische Partei der vier linken Aktivistinnen verweist er auf den Konflikt, den die Mehrheitsführerin der Demokraten, Nancy Pelosi, mit diesen vier Damen und weiteren  vorwiegend weiblichen Abgeordneten hat, welche der Partei einen Linksruck verordnen möchten.

In unserer „Medienlandschaft“ findet man nicht eine Postille oder ein offizielles „Portal“, das sich nicht über Trump empört und nicht für die linke „Kommandoeinheit“ der Demokraten Partei ergreift.

Eine Ausnahme scheint da der ebenfalls linksgefaltete „Tagesspiegel“ zu sein, der sich natürlich immer gern israelfreundlich gibt.

Der schrieb schon im März d.J. darüber, dass der „Shootingstar Ilhan Omar als Problemfall“ für die Demokraten anzusehen sei:
„Ihre Twitter-Äußerungen vom Februar, die israelfreundliche Haltung in den USA gehe auf Spenden einer proisraelischen Lobbygruppe zurück, klingen in den Ohren vieler nach altbekannten antisemitischen Stereotypen à la: Mit viel Geld erkaufe sich die mächtige jüdische Lobby die Politik. Die Aufregung war groß, Omar entschuldigte sich mit den eher naiven Worten, es sehr ihr nicht klar gewesen, dass ihre Worte verletzend seien… kurz darauf legte die Abgeordnete nach und benutzte das – ebenfalls altbekannte – Klischee, Juden außerhalb Israels hätten eben eine gespaltene Loyalität gegenüber ihrer Heimat. Sie hielt Parteifreunden vor, mit ihrer Unterstützung Israels „einem fremden Land die Treue geschworen zu haben.
… Der Versuch von Nancy Pelosi, der demokratischen Mehrheitsführerin im Repräsentantenhaus, den Konflikt mit einer Resolution gegen Antisemitismus zu befrieden, scheiterte. Die 78-Jährige hatte den Widerstand in ihrer deutlich bunteren, jüngeren und und streitlustigeren Fraktion unterschätzt. Selbst drei Präsidentschaftskandidaten hatten sich zuvor auf Omars Seite gestellt: Bernie Sanders, Elizabeth Warren und Kamala Harris, alles drei Vertreter des linken Parteiflügels. …“

Die Genossin von Ilhan Omar, Alexandria Ocasio-Cortez, hatte kürzlich die Migrantenlager an der Grenze als „Konzentrationslager“ bezeichnet – worauf sich Trump in seinen Tweets bezog –  und damit auch unter Linken in den USA eine heftige Diskussion losgetreten, wie man einem Beitrag von Newsweek entnehmen kann.

Fehlen noch zwei „Squad“_Mitglieder.

Das online-portal „Die Freie Welt“ zu diesen:
„Heute steht die (Demokratische) Partei in vielem den deutschen Sozialdemokraten recht nahe – inklusive der Nähe zur Antifa. Personen mit offen anti-semitischen Standpunkten werden unterstützt, wie die Statements und Aktivitäten von Rashida Tlaib belegen. Rassistische Äußerungen der demokratischen Abgeordneten Ayanna Pressley scheinen geduldet zu werden.“

 

Stimmt das alles, dann sollten sich die deutschen Hypermoralisten mit der Zittrigen an der Spitze schon mal überlegen, wem sie da beispringen wollen.
Trump scheint mit seinen „Kurzanalysen“ und Provokationen nicht ganz daneben zu liegen. Seine Republikaner können mit der Selbstzerstörung der Demokraten zufrieden sein und die Mehrheit der (weißen) Amerikaner wird Trump damit hinter sich versammeln können, wie linke Analysten und Kommentatoren auch hierzulande bedauernd feststellen.

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Linke fordert Eliminierung von fleischfressenden und kackenden Vierbeinern

Eine überwiegend bissige Betrachtung zum Betreff…

Vorsicht, Fäkalsprache enthaltend!

 

Man könnte es als Gedöns abtun, was da so eine offensichtlich hirnamputierte „Journalistin“ namens Katharina Schwirkus in ihrer kommunistischen Quatschquetsche „Neues Deutschland“ mit heftigen Worten zum Besten gab. Sie meint:

Lasst uns die Köter abschaffen

Vierbeiner verschmutzen nicht nur Parks und Gehwege, sondern sind auch eine unnötige Belastung für das Klima. Sie sollten endlich aus unseren Städten und aus unserem Leben verschwinden

Neben ihren ekelhaften Ausscheidungen sind die Haustiere auch schlecht für das Klima, erfahren wir. Denn diese Mistviecher fressen Fleisch und tragen damit zum Ausstoß von Kohlenstoffdioxid bei. Die Ökobilanz eines Hundes entspreche einer jährlichen Autofahrleistung von 3700 Kilometern, die einer Katze 1400 jährlichen Fahrkilometern.

„Wer dem Klima etwas Gutes tun will, sollte sich weder einen Hund, noch Katze anschaffen. Langfristig sollte die Züchtung der Vierbeiner eingestellt werden. Selbst auf dem Land stellen sie eine Belastung für die Umwelt dar. Zum einen ist Hunde- und Katzenkot extrem schlecht abbaubar. Zum anderen folgen Katzen zwar ihren natürlichen Jagdtrieb, fressen die erbeuteten Tiere aber nicht, sondern trainieren lediglich ihre Instinkte„, wird Schwirkus zitiert. 

 „Aber auch gesamtgesellschaftlich muss sich etwas tun. Die Toleranz für Katzen- und Hundebesitzer*innen ist viel zu groß. Die Tiere sollten konsequent aus Cafés, Supermärkten und Restaurants ausgeschlossen werden. Zudem müssen Sanktionen eingeführt werden, um Hundebesitzer*innen zur Verantwortung zu ziehen, die sich nicht um den Dreck ihrer Tiere kümmern. Wer seinen Vierbeiner in einen Park scheißen lässt oder einen Hundekackebeutel verliert, darf nicht ungeschoren davon kommen.“

Sagt sie.

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Ob dieser Aussagen wollte ich mal meine Erfahrungen und letztendlich auch meine Überzeugungen zu dem Thema Haustier durchdenken und das gleichwohl mit etwas  drastischen Ansichten auffrischen.

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Eigene Erfahrungen

In einem Gasthof im ländlichen Franken in den 50er- bis 60er-Jahren aufgewachsen, waren für mich Haustiere jeder Art ein unerlässlicher Bestandteil: Ein Hund, ein oder zwei Katzen, einige Jahre ein Dutzend Hühner und auch mal ein Dutzend Enten auf dem Anwesen.
Ich kann denn mitreden in der Exkrementiologie des Haustierwesens: Hühner und Enten scheißen ohne Rücksicht auf Verluste überall hin, schlechterzogene Katzen gleichfalls. Bei den Hunden fiel mir das damals gar nicht so auf: Die verzogen sich irgendwohin in ein Gebüsch oder an einen Grasstreifen; aber das Markierungsgepinkel an Hausecken oder Baumstämme. Erst als ich später in einer Großstadt wohnte, und mich dem Horror von unappetitlichen Tretminen gar auf den Gehwegen unseres durchaus gepflegten Wohnviertels ausgesetzt sah, kamen erstmals gewisse Vorbehalte gegen die kackenden Tölen auf, eigentlich aber eher gegen deren Halter.

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Das Pferd.

Damals wurden im Ort die Briketts, Steinkohle und Brennholz noch von einem Lieferanten mit Pferdefuhrwerk zugestellt und die Mähre durfte ungeniert auf Straße oder Gehweg ihre Äppel absondern oder im Strahl ihr Wasser ablassen. Um die Pferdeäppel kümmerten sich denn Rosenliebhaber, die für ihre Zucht gierig diesen Edel-Dünger aufsammelten. Das Wasser war nur gefahrenträchtig, wenn man sich in unmittelbarer Nähe der Quelle aufhielt.
Ich lebe heute in einer Siedlung unmittelbar am Waldrand und es sind auch zwei Pferdekoppeln nahe gelegen. Die ausschließlich weiblichen Pferdenärrinnen bewegten sich denn gelegentlich mit ihrer Edelmähre hoch zu Ross hinab ins Tal, wobei man dann deren  Fährten an den Haufen kugeliger Exkremente verfolgen konnte. Da Rosenzüchter offensichtlich selten geworden sind, lagen die Haufen dann tage- bis wochenlang sichtbar auf dem Asphalt herum. Seit dem heißen Sommer 2018 ist das abgebrochen. Hoffentlich „nachhaltig“.
Mein Großvater war Pferdezüchter und hatte gegen Kriegsende einige der nach Westböhmen evakuierten Lippizaner zu betreuen. Mein Vater (Gastwirt und Metzgermeister) konnte Pferde nicht leiden, außer als Kernsubstanz eines würzigen ungarischen Gulaschs in den ersten Nachkriegsjahren.
Damit kein Missverständnis aufkommt: Die Lippizaner auf dem großelterlichen Anwesen waren mit allen anderen von den Amerikanern nach dem Krieg nach Wien zurückgebracht worden. Also keine Grundlage für Gulasch.


Der Hund

In meiner Jugend war die vorherrschende Hunderasse die Promenadenmischung, die nur selten die Größe eines Schäferhundes erreichte. Der Teppichfabrikbesitzer hielt sich zwei dänische Doggen auf seinem Grundstück, ein Fleischer in der Stadt hatte einen Rottweiler (der klassische Metzgerhund, der vormals gar Transportkarren zu ziehen hatte), die Polizei hatte zwei deutsche Schäferhunde. Wir hatten auf unserem großen Anwesen nacheinander einen „Rattler“, zweimal einen Spitz und dann einen Schäferhund. Zu allen diesen Kläffern hatte ich ein durchaus enges Verhältnis.
Heute ist das Extrem vorherrschend – mal allgemein gesehen. Da werden zum Einen Mini-Fiffis von der Größe einer Ratte durch die Gegend getragen oder man läßt sich durch einen irischen Wolfshund vom Kaliber eines Kalbes durch die Landschaft ziehen, der dann seine Kilohaufen irgendwo am Wegrain in der Natur absetzen darf. Fernab von irgendeinem „Hundeklo“, das mit Plastikbehältnissen zum Aufsammeln versehen ist.

Letzten Sonntagmittag vor dem Restaurant in einem Vorort von Würzburg: Ein Kerl, geschätzt 1.90 groß, Irokesenhaarschnitt, im „Muskelshirt“ und damit erkennbare Großflächen-Tätowierungen auf dem Anabolika-gestärkten und Solarbank-gebräunten Körper und mindestens 1 Pfund Buntmetall an den Ohren und Brustwarzen; in der Begleitung eine Blondine, die für einen „Gläubigen“ alle Schlampenklischees erfüllen würde, mit zwei Mastinos an der Leine; von der Größe, dass mir die Blondine für diese nur wie ein Appetithappen anmutete. Nachdem man die Mastinos ins Gebüsch am Straßenrand scheißen und pinkeln ließ, wurden die in einen Porsche Cayenne exiliert, damit Herrchen und Frauchen sich ins Lokal begeben konnten.
Vielleicht zielt diese Laber-Linke Schwirkus vom „Neuen Deutschland“ auch auf diese exzessiven Erscheinungsformen ab, wofür ich teilweise Verständnis hätte, wie man aus obigem Text herauslesen kann.


Die Katze

Im Gasthof hielt meine Großmutter eine Katze, die immer in irgendwelche Ecken des Hauses kackte. Das war der nicht abzuerziehen und so mochte ich zunächst von da an keine Katzen.
Dann hatten wir zuletzt 17 Jahre lang – entstehend aus einem Drängen unserer Töchter – einen (kastrierten) Kater im Haushalt. Angeschafft damals, um möglichen Invasionen von kleinen Grautieren, wie sie mein Eheweib bezeichnet, aus dem naheliegenden Wald oder der Nachbarschaft entgegenzutreten. Die ersten Jahre erledigte Wolf-Dieter – abgekürzt Wodi – die Aufgabe durchaus zufriedenstellend. Spitze Schreie der Ehefrau (an Mäuse-Phobie leidend) belegten, dass wieder eine Jagdstrecke auf der Terrasse abgelegt wurde. Dann verlor er im Revier-Kampf gegen einen fetten (unkastrierten) Nachbarkater die Hälfte seines Gebisses, sodass er bald nur noch „Nassfutter“ von Aldi oder Lidl aufnehmen konnte. Wodi war zum Familienmitglied geworden. Als er vor zwei Jahren wegen eines Tumors am Kopf eingeschläfert werden musste, habe ich Rotz und Wasser geheult.

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Früher waren Haustiere ausschließlich „Nutztiere“. Der Hund als Bewacher von Haus und Hof, Aufpasser und Hüter von Viehherden oder als Jagdgehilfe. Die Katze diente zur Bekämpfung von Ratten und Mäusen, welche dem Menschen in der Nahrungskette einen Platz streitig machen möchten. Das Pferd diente über Jahrtausende als Transporttier schlechthin und kam nur in Ausnahmefällen weiblicher Beglückung zugute oder als Sportgerät.
Für viele Menschen ist ein Haustier – Hund oder Katze – ein essentielles Beziehungsobjekt – unabhängig von der ursprünglichen Bestimmung als urtümliches Nutztier.
Es wäre interessant mal hochzurechnen, was für die „Gesundheitskassen“ an Antidepressiva, an Arzt- oder Psychotherapikosten eingespart wird, wo bei vereinsamten Menschen dafür ein Lebewesen im Haushalt – Katze oder Hund, oder ein Piepmatz – vorhanden ist. Das ist ja Grund für die zunehmende Neigung, sich Hund oder Katze zu halten. Ein Symptom der zunehmenden Vereinsamung infolge der vielfachen Spielarten der Individualisierung in unserer Zeit.
Dazu scheint die Beziehung zu solcherlei Lebewesen im Menschen schon genetisch angelegt zu sein.

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Zwischenbemerkung: Die Beziehungen von Mastino, Pitbull u.a. mit ihren „Herrchen“ oder „Frauchen“ scheinen aber wohl von besonderer, anders-, um nicht zu sagen ab-artiger Natur zu sein, über die ich mich aber nicht auslassen möchte.

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Ein Haustier kann Kinder – und auch Erwachsene – zu Disziplin, Verantwortungsbewusstsein und Beziehungsfähigkeiten anhalten oder erziehen. Wenn auch Hund oder die Katze nicht mehr ihrem ursprünglichen Zweck als Wächter oder Rattenvertilger nachkommen brauchen.
Man sollte aber auch keine „Vergötzung der Kreatur“ betreiben, wie es manche „Tierrechtsorganisationen“ tun.
Wenn z.B. PETA schreibt: „Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten.“, dann wäre in dem Behuf von Frau Katharina Schwirkus die logische Konsequenz: Schaffen wir doch das ganze Viechzeug ab. Nicht nur im Interesse der „Ökobilanz“, sondern auch aus „moralischer“ Intention.
Der nächste logische Schritt ist die Abschaffung des Menschen, denn der Mensch ist gleichfalls eine „unnötige Belastung für das Klima“.

Was da an Ideen aufkommt, ist nur noch krank. Bezeichnenderweise kommen solche Gedanken überwiegend aus den Köpfen offensichtlich kranker Großstadtbewohner. Journalist*innen können sich im dortigen Umfeld sogar anhand der Beschäftigung mit Hundekacke selbstverwirklichen.

Schöne neue Welt!

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250 Gründe, warum mir die CO2-Debatte so am Arsch vorbeigeht …

von Hadmut Danisch

Böse, bitter, und zutreffend!
Ein legendäres Video über den Wahnsinn in unserer Zeit.

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20. Juli 1944

„Nachkriegslegende“ oder „ein deutsches Missverständnis“?

„Wenn einst Gott Abraham verheißen hat,
er werde Sodom nicht verderben,
wenn auch nur zehn Gerechte darin seien,
so hoffe ich, daß Gott Deutschland
um unseretwillen nicht vernichten wird.“
Henning von Tresckow 1901 – 1944

„Es lebe das heilige Deutschland“
Claus Schenk Graf von Stauffenberg 1944

„Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen.
Ich wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen
und weiß es bis heute nicht.“
Robert Habeck, Die Grünen

 

In den Zeiten da deutsche „Spitzenpolitiker“ an Kundgebungen teilnehmen, auf denen Parolen wie „Deutschland verrecke!“ oder „Deutschland du mieses Stück Scheiße!  skandiert werden, darf man nicht erwarten, dass Gedenktage wie der 20. Juli oder das Gedenken an die beteiligten Personen im deutschen Widerstand, zuvorderst Claus von Stauffenberg, nicht in den Dreck gezogen werden.
Das macht man aber nicht derartig plakativ, sondern in der ideologischen Selbstvergewisserung der 68er „Aufklärung“ eher subtil, z.B. mit einer rechtzeitig zum 75-jährigen Gedenken veröffentlichten „kritischen“ Biographie.
Anfang des Jahres erschien ein solche von Thomas Karlauf, einem Historiker und Mitglied der von Joschka Fischer eingesetzten „Unabhängigen Historikerkommission“ zur Aufarbeitung der Geschichte des Auswärtigen Amts in der Zeit des Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik.
Thomas Karlaufs eigentliche Obsession besteht in seinem Bezug auf Stefan George, zu dessen Kreis Stauffenberg einst angehörte. Karlauf meint, Stauffenberg sei durch Georges Einfluss zu nichts anderem als zu einem mehr oder weniger „ästhetisch-symbolischen Fanal“, einer nahezu zweckfremden, letztlich „dramaturgischen Tat“ verführt oder beeinflusst worden, wie dies Rezensenten der Biographie interpretieren.
Stauffenberg sei keinesfalls ein Gesinnungstäter gewesen. Er habe das Attentat nicht in einem Aufstand des Gewissens gegen die Brutalität der Judenverfolgung und anderen Verbrechen des Regimes begangen, sondern aus militärischen Erwägungen heraus.
Karlauf zieht auch die sattsam bekannten Klischees linker Geschichtserklärer hervor: Stauffenberg sei aufgrund seiner adligen Herkunft und Erziehung von einem elitär-undemokratischen Selbstbewusstsein erfüllt gewesen, antiliberal und antirepublikanisch; er habe die Grundideen des Nationalsozialismus befürwortet und implizit wird ihm aufgrund eines Briefes im Rahmen der Besatzungserfahrungen in Polen 1939 gar der nazistische Antisemitismus unterstellt.

Das passt in die Sicht der 68er Nachfolgegenerationen, dass der „angeblich“ maßgebliche Widerstand gegen den deutschen Faschismus nicht von Arbeitern, Bauern, Hausfrauen, Häftlingen und Deserteuren, sondern von Grafen und Generälen, Faschisten und Kriegsverbrechern geleistet worden sei.
So darf man sich denn nicht wundern, in der „Welt“ zu lesen: „Eine neue Stauffenberg-Biografie räumt mit Nachkriegslegenden über den deutschen Widerstand auf.“ Erstaunlicherweise folgten nicht alle Rezensenten in den Wahrheitsmedien der Sicht des Biographen. Gar von Jens Jessen von der ZEIT erschien eine heftige Entgegnung, in der er sich verwahrte, dass Karlauf in seinem Buch die Attentäter als auch nicht viel besser als die Nazis darstellte

Schon 1994 hat Der Spiegel (!) festgestellt:

„In fataler Übereinstimmung haben die Propagandatechniker des Regimes und die Wortführer der gegnerischen Mächte im Verlauf der letzten Phase des Krieges ihre Tat verkleinert und ihre Beweggründe herabgesetzt. Churchill beschrieb den 20. Juli im Unterhaus als inneren, mörderischen Streit um die Macht, und aus Moskau begrüßte Rudolf Herrnstadt das Scheitern dieses letzten Versuchs von „Herrenclub, Reaktion usw.“
Das setzte sich über das Ende des Regimes im Mai 1945 hinaus fort. Der Widerstand scheiterte noch einmal. So wenig wie in den zurückliegenden Jahren stieß er auf Zustimmung oder nur Verständnis, weder von außen noch im Innern.

 

Am 20. Juli 1966 hielt der damalige Generalinspekteur der Bundeswehr-General Ulrich de Maizière in der Bonner Beethovenhalle unter der Überschrift Der Widerstand formt das Traditionsbild der Bundeswehr“ eine Gedenkrede, welche heute gewiss wieder zu Widerspruch führen würde. Er sagte u.a.:

„Stauffenberg … ist gestorben für das ganze „heilige“ Deutschland, um mit seinen letzten Worten zu sprechen. Ebenso sicher aber hat er sich dabei ein Deutschland in freiheitlicher und rechtsstaatlicher Ordnung vorgestellt. Sein Kampf galt der Diktatur, der unrechtmäßigen Gewalt, dem Verfall von Anstand und Moral, der Verletzung menschlicher Würde, dem Missbrauch guten Willens. Für ihn und seine Freunde hätten Bautzen und Workuta in einer Linie mit den Konzentrationslagern des 3. Reiches gestanden.

Die Problematik setzt erst ein, wenn eine Staatsführung die legale verfassungsmäßige Grundlage verlässt, wenn sie moralische Maßstäbe missachtet, wenn sie Freiheit, Recht und Menschenwürde mit Füßen tritt, kurz wenn sie zur verbrecherischen Staatsführung wird, Opposition und freie Meinungsäußerung verhindert. Das aber ist eine Ausnahmesituation. Die Verhaltensweise für solche Fälle kann nicht gesetzlich kodifiziert werden. Hier setzt die freie Entscheidung des sittlich gebundenen Gewissens ein.“

De Maiziere verweist auf den Moralkodex, der auch für Soldaten zu gelten hat.

In seiner Schrift „Die Schuldfrage“ befasste sich Karl Jaspers auch mit der Frage der „soldatischen Ehre“. Er unterscheidet zwischen der „soldatischen Ehre“ und dem politischen Sinn.

„ … das Bewußtsein soldatischer Ehre bleibt unbetroffen von allen Schulderörterungen. Wer in Kameradschaftlichkeit treu war, in Gefahr unbeirrbar, durch Mut und Sachlichkeit sich bewährt hat, der darf etwas Unantastbares in seinem Selbstbewußtsein bewahren. Dies rein Soldatische und zugleich Menschliche ist allen Völkern gemeinsam. Hier ist Bewährung nicht nur keine Schuld, sondern, wo sie unbefleckt durch böse Handlungen oder Ausführung offenbar böser Befehle wirklich war, ein Fundament des Lebenssinnes.

Aber die soldatische Bewährung darf nicht identifiziert werden mit der Sache, für die gekämpft wurde. Soldatische Bewährung macht nicht schuldfrei für alles andere. 

Doch die Pflicht gegen das Vaterland geht viel tiefer als ein blinder Gehorsam gegen jeweilige Herrschaft reicht. Das Vaterland ist nicht mehr Vaterland, wenn seine Seele zerstört wird. Die Macht des Staates ist kein Ziel an sich, sondern vielmehr verderblich, wenn dieser Staat das deutsche Wesen vernichtet. Daher führte die Pflicht gegen das Vaterland keineswegs konsequent zum Gehorsam gegen Hitler und zu der Selbstverständlichkeit, auch als Hitlerstaat müsse Deutschland unbedingt den Krieg gewinnen …“.

In der Stauffenberg-Biographie von Thomas Karlauf werden die weiterreichenden Kontakte und Verflechtungen der militärischen Widerstandsgruppe um Stauffenberg, Tresckow u.a. mit dem zivilen Widerstandskreis ausgeblendet.
Stauffenberg hatte engen Kontakt zu dem kämpferischen und „rechten“ Sozialdemokraten Julius Leber, der denn Anfang 1945 hingerichtet wurde.
Brigitte Seebacher-Brandt schreibt in ihrem Essay „Julius Leber – der Volkstribun als Verschwörer, der Tatmensch als Opfer“:

Jene freiheitlich-militante Tradition, die Leber verkörperte, war die Tradition der Außenseiter gewesen. Daß sie so sehr dem Vergessen anheimgegeben wurde, lag in jenem Blutopfer begründet, das zu erbringen immer nur die wenigen gemacht sind. Und an das die vielen nicht gemahnt werden möchten. Denn es wäre das Eingedenken der eigenen Schwäche.“

Was Seebacher-Brandt in ihrem Essay herausarbeitet, ist damit auch eine Anklage nicht nur gegen die damalige und damit die „wiederaufgelebte“ SPD, die sich dem militärischen und real existierenden politischen Widerstand im Dritten Reich letztlich verweigert hatte: „Die Partei, die sich in ihrer großen Mehrheit über die Zeit gerettet hatte und nun wiederauflebte, war die gleiche, die 1933 untergegangen war und die sich in ihrer Führung wiedererkennen wollte.“
Das gehört ins Stammbuch der SPD, was die aber gewiss nicht so wahrhaben will. 

Die Männer vom 20. Juli 1945 haben samt und sonders Tapferkeit bewiesen, sie waren Helden.
Held, ein Wort, das hierzulande nicht in den Mund genommen werden sollte, denn besonders

„Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.“- 

wie Joschka Fischer von den Grünen einforderte.

Nicht mal mehr von Tapferkeit, wie sie die Männer des 20. Juli – auch ihre Ehefrauen und Angehörige – damals bewiesen haben, kann man in den Zeiten des herrschenden Maulheldentums noch sprechen.
Johannes Gross hat den Zeitgeist richtig beschrieben:

“Die Tapferkeit ist die einzige Tugend, die sich der Heuchelei entzieht. Kein Wunder, daß sie nicht in hohem Ansehen steht.“

Ulrich de Maiziere im Schlusswort seiner oben zitierte Ansprache zum 20. Juli 1944:

„Tun wir das Unsere, jeder an seiner Stelle, eine Gesellschaftsordnung zu bewahren und zu schützen, in der die Freiheit herrscht, die mit moralischen Maßstäben verbunden bleibt.“

Und ich möchte darum beten, dass Gott uns dazu mit dieser Tapferkeit ausstattet, welche die Männer vom 20. Juli 1944 auszeichnete. 

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Pathos und Schwulst

Der (An-) Führer Björn Höcke

„Es rutscht etwas durch, das Alte und Morsche zerfällt vor unseren Augen. Der Mantel der Geschichte weht an uns vorbei. Ergreifen wir ihn. Halten wir ihn fest. Und lassen wir ihn nicht mehr los. Bis die Zukunft unserer Heimat, bis die Zukunft unseres Volkes, bis die Zukunft unserer Nation, bis die Zukunft unseres geliebten deutschen Vaterlandes gesichert ist. Ich danke Euch!“

Geht es nicht etwas kleiner, möchte man fragen, wenn man diese pathetisch aufgeblasenen Sätze des „Flügel“-Führers der AfD Björn Höcke hört.
Man kann sich dies und anderes in diesem Filmchen mit dem Titel „Der Mensch Björn Höcke“ anhören.

Es fehlte nachgerade nur, dass Höcke sich wie einst schon ein „großer“ Führer auch gar auf die „Vorsehung“ berufen würde.
Wie sagte jener einstmals: „Dass die Vorsehung mich bestimmt hat, diese Handlung zu vollziehen, empfinde ich als die größte Gnade meines Lebens.“

Das Wort „Führer“ erscheint schon mal auf den Lippen seiner Anhänger, wenngleich noch mit der Vorsilbe in „Anführer“ abgemildert.
Der Mann will nicht nur „den Mantel der Geschichte“ ergreifen, er verspricht: „Wir werden Geschichte in Deutschland gestalten!“
Dann läßt er sich feiern und spricht zwar nicht von Gnade, kommt dem aber schon nahe, wenn er huldvoll in „Demut sein Haupt neigt“.
Originalton Höcke:

„Wenn ihr mich feiert, dafür danke ich …. dann ist mir das nicht unangenehm, denn ich verspür die Leidenschaft … eure Leidenschaft … und vor der neig ich in Demut mein Haupt.“

In dem Filmchen – wer immer das produziert hat, ein offizieller AfD-Trailer ist dies gewiss nicht – wird ein schon peinlich anmutender Personenkult betrieben, wie man ihn vergleichbar bei anderen Politikern in der Geschichte Bundesrepublik noch nicht erlebt hat.
Höcke mutet für seine Claqueure offenbar wie ein Heilsbringer an und so würde man sich nicht wundern, wenn ihm von seinen Gefolgsleuten nicht bald auch ein vielstimmiges „Heil“ entgegentönt.
In dem Filmchen fehlten zu einigen Passagen nur noch etwas wabernd-elegische oder vielleicht auch heroisch aufgesetzte Wagnerklänge: ich denke da an „Morgendämmerung und Siegfrieds Rheinfahrt“ aus der Götterdämmerung WWV 86D.
(Einschub: Nichts gegen Wagner, ich freue mich schon auf die Meistersinger am 27. Juli in Bayreuth!)

Höcke bei der Ordensverleihung an einen verdienten Kämpfer

Der AfD-Vize Kay Gottschalk über das jüngste „Kyffhäuser-Treffen“ des Höcke-“Flügels“:

„Es erinnerte mit seinem grotesk überzogenen Pathos an eine peinliche Schmonzette aus der Kaiserzeit.“

Höcke hat anfang des Jahres ein Buch über sich herausgeben lassen, in dem er sich mittels eines 300-seitigen Interviews über seine Welt- und Innensicht auslässt*.
Dieter Stein von der Jungen Freiheit hat das Werk zum Anlass genommen, unseren „Jung-Siegfried“ Höcke unter dem Titel „Bescheidener Weltenlenker“ zurechtzustutzen. Zu Recht, muss man sagen, wenn man das Buch gelesen hat. Was aber bei Teilen der „rechten Szene“ nicht so gut ankam.

Sieht man Björn Höcke mit seiner Gestik, Mimik und Körpersprache in der Öffentlichkeit, wenn er mit seinen stechenden blauen Augen starrt, kommt mir unwillkürlich dieser Satz von Paul Celan aus seiner bedrückenden „Todesfuge“ in den Sinn:
„sein Auge ist blau – er trifft dich mit bleierner Kugel er trifft dich genau…“.
Das mag jetzt starker Tobak oder weit hergeholt sein. Aber Politiker wollen doch durch ihre Erscheinung und ihr „Charisma“ beeindrucken und Emotionen erzeugen. Und das ist bei Höcke unstreitig spürbar. Und so muss er auch mal mit urgenten Gegen-Empfindungen rechnen.

In der alten Bundesrepublik aufgewachsen, die Folgen der Politik eines „ruhmreichen Führers“ in der Familie am eigenen Leib erfahren, die Trümmer unser Zivilisation und  Kultur, unserer Städte, als Folge des Größenwahns vor Augen, bin ich mehr als nur allergisch gegen jeden überhöhenden Personenkult und politisches Pathos, gegen dieses eitle „Sich-feiern-lassen“ und frenetische Empor-heben durch ein verführtes Publikum.
Ich erinnere mich fast mit Schaudern an den Auftritt eines damals von mir geschätzten Politikers, der gleichwohl von Manchem wie ein Messias gefeiert wurde: Willy Brandt. Sein Pathos und das enthusiastische Ausrasten seines Publikums mit fast 10.000 Teilnehmern bei einem Wahlkampfauftritt 1972 in Rothenburg verursachte mir fast körperliche Pein und ich musste den Versammlungsort verlassen. Obschon Anhänger von Brandt damals, hat dieses Erlebnis Unwohlsein und auch Zweifel in mir aufkommen lassen, mich in meiner angeeigneten Vorsicht nachhaltend bestärkt.
Beim Beobachten der als Huldigungsveranstaltungen inszenierten Parteitage unserer „demokratischen“ Parteien, hierzulande oder auch in den USA, im Fernsehen, kommt bei mir ein Gefühl der Aversion auf und ich muss abschalten.
Ich kann da nicht aus meiner Haut.
Und so sind mir Leute wie Höcke mit ihren Allüren und ihrer törichten Gefolgschaft auch mehr als nur suspekt.
Die AfD muss wissen, ob sie Höcke und seine Entourage auf ihrem weiteren Weg ertragen kann. Manchmal hat man das Gefühl, der Mann wurde als Agent Provokateur der AfD implantiert und er scheint seinen Zweck zu erfüllen, die Partei in die Selbstzerstörung zu führen.

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*Björn Höcke / Sebastian Hennig: Nie zweimal in denselben Fluß. Björn Höcke im Gespräch, Manuscriptum 2018. 

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Update – Es zittern die morschen Knochen

Merkel zittert zum dritten Mal

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat beim Empfang des finnischen Ministerpräsidenten Antti Rinne mit militärischen Ehren erneut gezittert.

Berichtet die Welt

Beim zweiten Mal wurde als Grund ein psychologisches Problem genannt: Die Kanzlerin habe so sehr daran gedacht, dass sie ein erneutes Zittern vermeiden wolle, dass genau dies eingetreten sei – „also ein psychologisch-verarbeitender Prozess“, hatte damals ein Regierungsvertreter zur Nachrichtenagentur Reuters gesagt.

Diesmal sei das Zittern weniger heftig gewesen, berichten Beobachter.

Ist sie inzwischen in (Psycho-) Therapie?

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Hier nochmal der ursprüngliche Beitrag

Es zittern die morschen Knochen

Ein nicht unproblematischer medizinischer Exkurs

Das ist gewiss eine provokante Äußerung, eine Überschrift, die man mir um die Ohren hauen kann, mit ihrem Nazi-Bezug.
Ich stellte mir aber die Frage, darf man sich über eine möglich ernsthafte Krankheit z.B. bei unserer Bundeskanzlerin im Allgemeinen oder im Speziellen überhaupt äußern oder Gedanken machen?
Augenscheinlich nicht, denn es kommt, wie es kommen musste, als es passierte:

Merkel zittert bei der Hymne:
Hass-Welle auf Facebook sorgt für Entsetzen – Hayali warnt“

Wenn Hayali warnt, ist Vorsicht geboten.

Ich wage es trotzdem, auch wenn man mir die Beteiligung an einer „Hass-Welle“ unterstellen mag.
Die folgenden Bilder über den „Zitteranfall“ bei Angela Merkel gingen quasi weltweit durch die Medien.
Und da meldete sich unter anderem der Publizist und Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel zu Wort und twitterte: „Von Alkoholikern weiss man, dass sie bei Entzug an zu zittern fangen“ und „Bei Merkel war nach eigenen Angaben das Fehlen von „drei Gläsern Wasser“ für die parkinson’schen Anfälle verantwortlich“.
Die Reaktion auf dieses gewiss unfeine „Posting“ war klar: Es handelt sich um „widerlichstem, unterirdischstem und menschenverachtendem Hass“.

Ich hatte mich vor Jahren als Leiter meiner „Neuro-Orthopädischen Klinik“ natürlich mit diversen neurologischen Krankheitsbildern zu befassen. Da erinnere ich mich an eine Weiterbildungsveranstaltung zum Thema „Morbus Parkinson“, ausgerichtet von einer neurologischen Klinik in Frankfurt. Die Referentin, später Leiterin einer renommierten Parkinson-Klinik demonstrierte anhand von bis dato wenig gezeigten Filmaufnahmen von Hitler aus den letzten Jahren des Dritten Reichs die klassischen Symptome der Parkinson´schen Krankheit. Während meines Studiums Ende der 60er bis Anfang der 70er Jahre hatte man schon davon gehört, aber das Hitler-Interesse war bei Neurologie-Professoren damals noch nicht oder nicht mehr so ausgeprägt.
Sei es wie es wolle, Hitler litt zweifellos an der Parkinson´-Krankheit vulgo „Schüttellähmung“. Siehe dazu auch hier.

Es ist problematisch, nur anhand von (bewegten) Bildern eine Diagnose – auch bei offensichtlichen Bewegungsstörungen – zu stellen.
Was man da bei unserer Macherin, der „mächtigsten Frau der Welt“ beobachten konnte, erfüllt zwar die Kriterien eines „Krampfanfalls“ – wobei hier die definitorischen Grenzen, wie bei vielen Termini in der Medizin weit gefasst sind – entspricht aber gleichwohl nicht der echten Symptomatik eines Morbus Parkinson.
Auch Hillary Clinton, die bestimmt die „mächtigste Frau der Welt“ werden wollte, zeigte augenfällige Krampfanfälle, wie man hier und hier verfolgen kann.
Die „Vorsehung“ hat uns vor Hillary Clinton in solcher Machtposition geschützt.

Es gibt keine Diskretion mehr betreffend die möglichen Gebrechen des Führungspersonals in der Welt.
Erinnern wir uns.
Es war einst eine Selbstverständlichkeit, den damaligen „Führer der freien Welt“, Franklin D. Roosevelt als „aufrechten“ und „standhaften“ Präsidenten der USA zu zeigen. Und nicht den an den Folgen einer Kinderlähmung leidenden „Krüppel“, der ohne fremde Hilfe nicht mehr in der Lage war, sich aus dem Rollstuhl zu erheben oder eine Rede im freien Stand zu halten.
Es war für die Propaganda im Dritten Reich nicht denkbar, den „Führer“ am Stock, zitternd vor seinem letzten Aufgebot abzubilden.

 

Angela Merkel, Hillary Clinton, der Jean-Claude Juncker und andere mehr, können der „verschärften“ Beobachtung in Freiheit nicht mehr entgehen. Sie können nicht auf taktvolle Diskretion hoffen, was auch ihre persönlichen oder eigentlich intimen Problematiken anbetrifft.

Wenn ich die Zitterattacke, bzw. den Krampfanfall der Bundeskanzlerin beim Anhören der Nationalhymne sehe, kommt mir auch das Bild in Erinnerung, wie sie nach dem Wahlsieg 2013 ihrem damaligen Generalsekretär Gröhe die Deutschlandfahne aus der Hand reißt und wegwirft.
Es gibt keine medizinisch definierbare Allergie gegen nationale Symbole, es sei denn, man leidet diesbezüglich an einer neurotischen Verwirrung. Aber das ist eine Frage für den Psychiater oder einen Psychoanalytiker.
Es gibt denn schon eine zur deutschen Räson erhobene Aversion gegen dergleichen. Also wäre darauf zu warten, ob es Robert Habeck, dem mutmaßlich nächsten Kanzler gleichwohl ergehen wird.

Der Krampfanfall von Frau Merkel hat eine somatische Ursache, daran besteht kein Zweifel. Nach drei Gläsern Wasser (Aqua) ging es ihr besser, ließ sie verlauten. Man kann in so einem Zusammenhang auch von „Aqua Vitae“ sprechen. Oder vom Wasser, mit dem damals Jesus Eindruck zeitigte.

Dehydratation bzw. Exsikkose ist ein klinisches Risiko für geriatrische Patienten, läßt der „Hausarzt“ vermelden, der auch zur „Causa Merkel“ sich äußern durfte. Da können neben den Zeichen der Austrocknung an der Haut auch Verwirrtheitszustände oder gar Krampfanfälle vorkommen.
Die „Geriatrie“ beschäftigt sich mit Patienten jenseits des 65. Lebensjahrs.
Demgemäß hätte sie noch ein Jahr der Jugend vor sich.
Davor bewahre uns die „Vorsehung“!
Denn wie heißt es:
Wie der Herr, so das G´scherr!

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