altmod zum Lutherjahr

Dies ist der erste Blogbeitrag zum Lutherjahr. Ich beginne aber zunächst mit einem Text aus meinem „Historischen Dessert“ über den Gegenreformator Johannes Nas, der in einigen Eigenheiten dem Reformator Luther durchaus ähnlich erscheint.

Über Johannes Nas – Saubayer und „fränkisch, jesu-widriger Esel“

Der sprachgewaltige Gegenreformator aus Eltmann bei Bamberg

Johannes Nas (Nasus) wurde am 19. März 1534 in Eltmann bei Bamberg geboren. Er stammte aus einer protestantischen Familie und ging zuerst als Schneidergeselle auf die Wanderschaft. Dabei lernte er, hauptsächlich in Nürnberg, Regensburg und Augsburg die Lehre Luthers kennen, der er anfangs mit tiefem Gefühl folgte. Bald wurde ihm aber die Luthersche Lehre durch das Gezänk der protestantischen Theologen verleidet.
Die Lektüre des Büchleins „Von der Nachfolge Christi“ des Thomas von Kempen, das ihm durch Zufall in die Hände fiel, erzeugte – wie er selbst sagte – eine völlige Umwandlung. Er wollte jetzt der Welt für immer entsagen und trat in das Franziskanerkloster zu München ein.
Hier übte er zunächst als Laienbruder sein früheres Handwerk aus, was in der Folge seinen Gegnern zu manch scharfem Spott, ihm selbst aber später Anlaß gab, die Schere in sein bischöfliches Wappen aufzunehmen.

Er wurde zu einem der bekanntesten Volksprediger der Zeit. 1560 stand er in Ingolstadt zum ersten Mal auf der Kanzel. 1566 übernahm er das Predigtamt in Straubing und wurde 1567 von Kardinal Otto von Truchseß als Prediger zur Provinzialsynode in Dillingen berufen. Im selben Jahr kam er nach Ulm und Bruck an der Ammer und auch nach Würzburg. Er besuchte seine Heimatstadt Eltmann und wurde von „wehmüthigen Gefühlen“ ergriffen, da dort zu seinem jetzigen Bedauern das Luthertum sich stark ausgebreitet hatte.

1569 wurde er Custos der Straßburger Ordensprovinz und weilte 1571 beim Generalkapitel in Rom. Dort war er als Prediger vom Papst und von den Kardinälen sehr geschätzt. Der Papst verlieh ihm den Titel: »Sedis apostolicae concinator«. Ferdinand II., Erzherzog von Österreich berief ihn nach Innsbruck, wo er in Nachfolge des Petrus Canisius Hofprediger wurde. Als solcher geriet der wortgewaltige und streitsüchtige Franziskaner schnell mit den Jesuiten in Streit.

Nas zeichnete sich als Prediger – wie es damals nicht unüblich war – durch eine kräftige mit Grobheiten durchsetzte Sprache aus. „Scharf, unerbittlich, beißend vor Spott, war sein Deutsch das beste des späten 16. Jahrhunderts“ schreibt der Historiker Benno Hubensteiner in seiner „Bayerischen Geschichte“ – auch wenn die Gegner Nas wütend anfielen und ihn nur den »Saubayern« nannten oder den »fränkischen, jesu­widrigen Esel«.

In der Folge erwarb sich Nas bei der Errichtung der Tiroler Franziskanerprovinz große Verdienste und wurde schließlich 1580 Weihbischof in Brixen und „Bischof von Belluno“.
Auch in dieser Position „polarisierte“ er, wie man heute sagen würde. Und bald meldeten sich Widersacher und bezichtigten ihn gar „sexueller Verfehlungen“.

Heinrich Ritter von Zeißberg, ein österreichischer Historiker aus dem 19.Jhdt. schreibt dazu in der Biographie des J. Nas:

Die welschen Barfüßermönche konnten es N. nicht verzeihen, daß er einst allen Einfluß aufgeboten hatte, um der Tiroler Ordensprovinz, speciell dem Innsbrucker Convente, den deutschen Charakter zu wahren. Als nun ein junger italienischer Ordensvisitator Aquila nach Tirol kam, ergriff er die nächstbeste Gelegenheit, um seinen deutschen Ordensgenossen N. auf unhaltbare Verläumdungen hin eines anstößigen Umganges mit der Oberin des Klarissenklosters in Brixen zu beschuldigen. N. bestand auf einer strengen Prüfung des Sachverhaltes; mit Zeugnissen des Bischofs Spaur und des Erzherzogs versehen, eilte er nach Rom, um gegen die erfahrene Unbilde Klage zu führen.“

In seinem Werk „Centuria quinta“ (1570), beschäftigt sich Nas eingehend mit Luther. Er entgegnete darin dessen Angriffen auf „Das Papsttum zu Rom vom Teufel gestiftet“ von 1545 mit einer „Anatomie des Luthertums vom Teufel gestiftet“ und setzte sich mit dem Lutherbild protestantischer Redner auseinander. Er wollte zeigen, dass mit dem Aufkommen des „neuen Evangeliums“ die Zucht und Ehrbarkeit geschwunden sei und die Wurzel der Übel in der Anschauung liege, daß der Glaube allein den Menschen rechtfertige und die guten Werke nicht zur Seligkeit notwendig seien.
Mit Witz und Schlagfertigkeit suchte er die Schwachstellen im Leben und Werk Luthers aufzuzeigen. Nach neueren Untersuchungen soll Nas auch der Verfasser des Volksbuches vom „Doktor Faust“ sein, welches ja eine große gegenreformatorische Satire auf Luther sein sollte.

Es gehört zum Verdienst des Johannes Nasus aus Eltmann dass man der Kraft der „teutschen Sprach“ gewahr wurde.

Andersdenkenden wurde damals mit den Schrecken des nahen Jüngsten Gerichtes gedroht; bei den Wirrnissen in der damaligen Zeit konnte der Weltenuntergang nicht mehr fern sein. Nas wandte sich auch gegen den damals überwuchernden Aberglauben und die Sternendeuterei und mahnte:

„Gott allein weis Ziel und Zeit.
Die Sterngucker fehlen weit.
0 Christenmensch merk auf fürwahr,
Du stehst in Leibs- und Seels-Gefahr.
Das Kaisertumb der alten Kirchen
Sich allgemach fein thut verkriechen
Zu geben Platz dem Antichrist,
Der aller Ketzer Hauptmann ist.
Man hört von Plagen neu und seltsam
Mit Peßt und Teurung wüten grausam.
Sucht und Krankheit regiern ohn Ziel,
So sterben aller Stände Leute viel“.

Johannes Nasus starb am 16.3.1590 in Innsbruck, sein ehrwürdig gestaltetes Grab befindet sich in der dortigen Hofkirche.


N.B.:
Im heute zu 90% katholischen Eltmann gedenkt man des großen Sohnes, indem gerade ein winziges Straßenfleckchen neben dem Marktplatz nach ihm benannt ist.

Der 30. Januar 1933 und die deutschen Katholiken

Ein „Memo“ für den gegenwärtigen Papst

Der Jesuitenpapst Franziskus wollte bei seiner jüngsten Warnung vor dem „Populismus“ uns Deutschen Nachhilfeunterricht in Geschichte erteilen: „Hitler hat nicht die Macht an sich gerissen. Er wurde von seinem Volk gewählt und danach hat er sein Volk zerstört“, sagte der Papst.
Da hat der Papst mit seinen eigenen populistischen Ausführungen nicht ganz recht, zumindest blendet er nicht nur als oberster Katholik einige historische Fakten aus. Also wollen wir auch ihm mal Nachhilfeunterricht erteilen.

Zum Zeitpunkt der sog. Machtübernahme war die NSDAP noch eine 30%-Partei. Gleichwohl ernannte der Reichspräsident Hindenburg in einer politisch völlig verfahrenen Situation Hitler zum Reichskanzler, der auch umgehend mit seinem Staats-Terror und der Errichtung seiner Diktatur begann.

Wer hat die NSDAP gewählt?
Es ist eine historisch belegte Tatsache, dass Hitler unter den deutschen Katholiken die geringste Zustimmung bekommen hatte, die beiden Karten belegen dies eindrücklich. Die Karte, die anschaulich die Verteilung der Stimmen zeigt, weist aus, dass in katholischen Regionen die NSDAP auffallend schwach vertreten war und dass umgekehrt dort, wo kaum Katholiken lebten, die Nationalsozialisten besonders gut abschnitten.

Quelle: Konrad Löw „Die Schuld“, Resch Verlag 2002

In dem Referenz-Werk des bekannten Mainzer Politikforschers Jürgen W. Falter „Hitlers Wähler“ (C.H.Beck-Verlag, München 1991) erfährt man im Kapitel „Konfession und NSDAP-Wahl“: „Hitler war vor allem in evangelischen Gebieten erfolgreich“, „Protestanten waren im Schnitt doppelt so anfällig gegenüber der NSDAP wie Katholiken“, „Katholizismus als Resistenzfaktor“.
Warum Protestanten anfälliger gegenüber den Nazis waren – sogar der prominente, später als Widerstandskämpfer verehrte evangelische Pastor Martin Niemöller war zunächst ein glühender Hitler-Verehrer – braucht jetzt hier nicht weiter ausgeleuchtet werden.

Die Wahlen im März 1933, bei denen die NSDAP 43 % erreicht fanden bereits unter der etablierten Diktatur statt: nach dem Reichstagsbrand vom 27. Februar wurde am 28. Februar umgehend die Verordnung zum Schutz von Volk und Staat (Reichstagsbrandverordnung) erlassen. Damit wurden die Grundrechte der Weimarer Verfassung außer Kraft gesetzt und der Weg freigeräumt für die legalisierte Verfolgung der politischen Gegner der NSDAP durch Polizei und SA. Die Reichstagsbrandverordnung war eine entscheidende Etappe in der Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur.
Nebenbei: Bei der zuletzt korrekt ausgezählten Wahl am 5. März 1933 hatten die katholischen Partein Zentrum und BVP gar zwei Sitze mehr erreicht.
Es ist richtig, dass Hitler durch seine rigorosen innen- und außenpolitischen Maßnahmen zur Korrektur des Versailler Vertrags schließlich eine hohe Zustimmung im deutschen Volk erfuhr. Und wohin die Hitlerei führte, das wissen wir alle.

Der südamerikanische Papst sollte allemal auch an die katholische Widerstandsgeschichte in Deutschland erinnert werden, wenn er schon auf deutsche Geschichte rekurriert. Eine Geschichte, die sich mit 3000 ermordeten Priestern und Namen wie Bischof Galen, dem Prälaten Lichtenberg bis zu Pater Kolbe verbindet.
Aber das ist ja wohl wieder nicht statthafte „Relativierung“.

Was der Bischof verdrängt

Es ist Tradition, dass zum 1. Fastensonntag ein Hirtenbrief des Bischofs an seine Gemeinden verlesen wird. Was ich mir da heute vom Bischof des Bistums Fulda anhören durfte und mich zu diesem Beitrag veranlasste, kann der interessierte Leser hier einsehen: http://www.bistum-fulda.de/bistum_fulda/presse_medien/aktuelles_bischofswort/hirtenbriefe/fastenhirtenbrief2016/fastenhirtenbrief2016.php

Natürlich ist die Kanzel der Ort, von dem aus Mahnrufe an Barmherzigkeit und Nächstenliebe im Geiste Christi an uns Gläubige gerichtet werden. Natürlich darf von dort in einem bischöflichen Hirtenwort kein Aufruf zur Ausgrenzung oder Herabsetzung von Fremden ausgehen; es wäre das Gegenteil von dem, was von einem Hüter des christlichen Glaubens zu hören sein sollte. Natürlich müssen wir von dort Ermahnungen aus dem Hirtenmund zu unserer Sündhaftigkeit und zur Besserung dulden. Natürlich sollte die Kanzel kein Podium für politische Botschaften (mehr) sein!
Und natürlich erwarten wir von einem katholischen Hirten in seiner Botschaft auch einen konkreten Lebensbezug; jedoch keine zuvorderst politischen Deklarationen, wie man dies oft den Protestanten unterstellt.
Es mag dem Bischof selbst und dem vortragenden Priester gefallen und sicher „im Geist des Herrn“ sein, was er mit dem heutigen Hirtenbrief zum ersten Fastensonntag den Gemeinden zumuten mochte. Mir nicht in Gänze.

Eingebettet in die Ermahnungen zur vorösterlichen Bußzeit mutet denn mir – uns – Bischof Algermissen unverhohlen Appelle zur Fortsetzung der politisch gewollten und befeuerten „Willkommenskultur“ zu.

Im Umgang mit den Flüchtlingen, die heute in unser Land strömen, stehen ihm im positiven Sinnen die „Bilder vom Herbst letzten Jahres vor Augen – winkende Menschen auf den Bahnhöfen unserer Städte, die ankommende Flüchtlinge mit heißen Getränken, Decken und Spielzeug willkommen heißen; – freiwillige Helfer in den Erstaufnahmeunterkünften, oft bis zur völligen Erschöpfung im Einsatz;“.
Aber dann beschwört er die „Bilder von brennenden Flüchtlingsheimen und fremdenfeindlichen Demonstrationen.“ Und: „Nicht zu reden von der aggressiven Hetze gegen Flüchtlinge, den anonymen Drohbriefen an Politiker und den obszönen Hasskommentaren im Internet. Erschreckend, was für eine menschenverachtende Geisteshaltung da plötzlich mit Macht zutage trat, die an Szenen und Parolen aus dem Dritten Reich erinnert.“
Wie es sich für den christlichen Seelsorger gehört, wendet er sich gegen die Verhärtung unserer Herzen und dabei will er uns erinnern, wie erfolgreich die „Eingliederung der Heimatvertriebenen nach dem 2. Weltkrieg, der Gastarbeiter und der Russlanddeutschen“ war.
Algermissen meint: „Angesichts der inneren Zerreißprobe, vor der unsere Zivilgesellschaft steht, frage ich mich, auf welcher Seite wir stehen. Teilen wir die Leidenschaft Gottes für sein Volk? Lassen wir uns das auch etwas kosten? Wie reden wir über „die Flüchtlinge“ oder „das Flüchtlingsproblem“ in unserem Freundes-, Kollegen-, Bekanntenkreis? Sehen wir nur die Gefahren und Bedenken, oder nehmen wir die Herausforderungen aktiv und konstruktiv an?“

Ja, die Gefahren und Bedenken klammert der Bischof in seiner Predigt zur Buße und Barmherzigkeit aus, und auf welcher Seite er steht, ist eindeutig. Das alles sei ihm gestattet.
Aber er möge bitte nicht Parolen und Stichworte der Politiker übernehmen.
Der Verweis auf Heimatvertriebene, Gastarbeiter und Russlanddeutsche – gerne auch bemüht von Grünen und linken Politikern – schließt wesentliche Gesichtspunkte aus, welche der Bischof kennen müsste. Die Heimatvertriebenen und Flüchtlinge damals waren Deutsche, sprachen deutsch, waren Christen und wiesen keine divergenten kulturellen Prägungen auf. Die Gastarbeiter kamen überwiegend aus abendländisch, christlich geprägten Kulturen, was sich aber mit der Hereinnahme der Türken änderte. Die Russlanddeutschen sprachen (überwiegend) deutsch als Muttersprache und brachten Werte und Tugenden mit, die den hier geprägten entsprachen. Wie Integration nicht gelingen kann, beweisen gerade die Türken als „Gastarbeiter“, die in 2. und 3. Genaration zugewandert sind.

„Teilen wir die Leidenschaft Gottes für sein Volk?“ fragt der Bischof.
Welches ist das Volk Gottes, das der Bischof meint? Die gesamte Menschheit? Die Völker, die den jüdischen und christlichen Gott anbeten? Gehören die „Söhne Allahs“ zu diesem Volk, oder verstehen sich die nicht als „Gottesvolk“ schlechthin?
Wenn der Bischof alle meint, die Menschheit allumfassend, wozu binde ich mich dann exklusiv an meinen christlichen Glauben und die Kirche und gehe in Seelennöten oder auch in Dankbarkeit nicht zum Imam, dem Rabbiner, dem Dalai Lama oder pilgere zu einem Shintu-Schrein? Nun ja, das ist wohl eine „theologische“ Frage, für die ich zu unbedarft bin.

Er beschwört die „Bilder von brennenden Flüchtlingsheimen“.
Hat er auch registriert, was sich tagtäglich in den Unterkünften selbst abspielt, wo Menschen unterschiedlicher Gewissheit vom „Volk Gottes“ aufeinandertreffen und wo besonders unsere christlichen Glaubensgenossen einer nicht zu denkenden Gewalt ausgesetzt sind, sodass inzwischen Amtsbrüder des Bischofs die getrennte Unterbringung muslimischer und christlicher Asylbewerber fordern.

Er fragt „Lassen wir uns das auch etwas kosten?“.
Natürlich, materiell gesehen, können wir gar nicht davon kommen. Als Gesellschaft, wie auch als Einzelner, der Steuern – und vielleicht auch Kirchensteuer zahlt.
Der Bischof braucht an mich nicht zu appellieren, in konkreten Umständen materiell und persönlich handelnd, mildtätig zu sein und zu helfen.
Aber was lassen wir uns es noch kosten, jenseits monetärer Rechnungen?
Die Durchdringung unseres gesellschaftlichen Lebens mit Faktoren, die im Widerspruch zu unserem Verständnis von Menschenwürde und Menschenrechten stehen, die Tolerierung einer nicht mehr nur schleichende Islamisierung unserer Gesellschaft bis hin zu unserem Rechtswesen.
Ist es im Namen der Religion – weil es „Religion“ ist – statthaft, Frauen zu schlagen, als Menschen minderer Kategorie zu betrachten, Kinder zwangsverheiraten, Andersgläubigen den Tod anzudrohen? Parallelstaaten und -Gesellschaften in Staat und Gesellschaft aufzubauen?
Dies sollen wir uns es wohl auch „kosten lassen“?

Für seine Fastenbotschaft wählte Bischof Algermissen einen Spruch aus dem Alten Testament: „Da erwachte im Herrn die Leidenschaft für sein Land, und er hatte Erbarmen mit seinem Volk. (Joel 2,12-18)“. Das bezog sich auf eine Erfahrung der Israeliten im 5. Jahrhundert vor Christus, schreibt Algermissen: „Unter dem Schock durch eine gewaltige Heuschreckenplage und eine langwährende Dürre kam das „Volk Gottes“ zum Bewusstsein, wie weit sie sich von Gott entfernt hatten – und schlimmer noch, dass Gott sich von ihnen zurückgezogen hatte.“
So ist es mit Bibelworten und -Gleichnissen – sie sind nach Geschmack verwendbar, und so hoffen wir auf „Erbarmen“ mit unserem Volk. Das Wort von der „Heuschreckenplage“ dürfen wir aber im Sinne der Bischofs-Botschaft aber wohl nicht denken.