Woanders gelesen: Zur Segnung homosexueller Paare

Schaut auf Karl Lwanga und seine Gefährten!

Eine hagiografische Antwort auf die Forderung nach der Segnung homosexueller Paare

Karl Lwanga (* 1865 in Bulimu in Uganda; † 3. Juni 1886 in Namugongo) war ein ugandischer Märtyrer. Karl Lwanga und seine Gefährten werden in der katholischen wie in der anglikanischen Kirche als Heilige verehrt. Die evangelisch-lutherische Kirche von Amerika betrachtet sie als denkwürdige Glaubenszeugen. Foto: Rachel Strohm

von Dr. Markus Büning

 Nach der Einführung der der sogenannten „Ehe für Alle“ durch den Deutschen Bundestag im Sommer letzten Jahres kommt in unserer Kirche immer mehr die Forderung auf, homosexuelle Partnerschaften nun auch kirchlich durch eine Segenshandlung anzuerkennen. Jüngst machte in dieser Hinsicht Bischof Bode von Osnabrück solch einen Vorstoß. Die Frage, die sich dem gläubigen Katholiken nun aber stellt ist folgende: Kann man denn Handlungen segnen, die nach der Lehre des Katechismus in objektiver Hinsicht immer als schwer sündhaft anzusehen sind? Ich meine, dass man angesichts des derzeitig geltenden Weltkatechismus hier nur zu einer Lösung kommen kann: NEIN!

Bevor das Augenmerk auf den Katechismus der Kirche gelenkt werden soll, möchte ich auf eine Erklärung der Glaubenskongregation aus dem Jahr 2003, welche ausdrücklich vom hl. Papst Johannes Paul II. gutgeheißen wurde, hinweisen. Diese Erklärung wurde am 3. Juni 2003, dem Gedenktag der heiligen Märtyrer Karl Lwanga und Gefährten veröffentlicht. Warum ausgerechnet dieses Datum gewählt worden ist, werden wir noch sehen. Nach diesem lehramtlichen Dokument der Kirche ist es katholischen Parlamentariern nicht erlaubt, naturrechtswidrigen Gesetzen zuzustimmen. Dort heißt es:

Wird der gesetzgebenden Versammlung zum ersten Mal ein Gesetzesentwurf zu Gunsten der rechtlichen Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften vorgelegt, hat der katholische Parlamentarier die sittliche Pflicht, klar und öffentlich seinen Widerspruch zu äußern und gegen den Gesetzesentwurf zu votieren. Die eigene Stimme einem für das Gemeinwohl der Gesellschaft so schädlichen Gesetzestext zu geben, ist eine schwerwiegend unsittliche Handlung. Wenn ein Gesetz zu Gunsten homosexueller Lebensgemeinschaften schon in Kraft ist, muss der katholische Parlamentarier auf die ihm mögliche Art und Weise dagegen Einspruch erheben und seinen Widerstand öffentlich kundtun: Es handelt sich hier um die Pflicht, für die Wahrheit Zeugnis zu geben.[1]

Nach dieser Erklärung war schon die gesetzliche Einführung der sogenannten eingetragenen Lebenspartnerschaft in moraltheologischer Hinsicht als verwerflich anzusehen. Für das nun geltende Gesetz über die sogenannte „Ehe für Alle“ gilt das erst recht! Man fragt sich nach diesen klaren römischen Aussagen schon, ob es überhaupt noch überzeugte Katholiken in unserem Bundestag gibt bzw. zum Zeitpunkt solcher Beschlüsse gegeben hat. Von einem Protest gegen solche Gesetze habe ich jedenfalls nichts mitbekommen. Auch die sogenannten „C“-Parteien sind hier aufgrund des Zeitgeistdruckes eingeknickt. Es ist schon skandalös, dass ein großer Teil von Politikern, die sich angeblich dem christlichen Menschenbild verpflichtet wissen, einem Gesetz zugestimmt haben, welches im Kern der von Gott gesetzten Schöpfungsordnung des aufeinander Hingeordnet- und Bezogenseins von Mann und Frau zuwider läuft.

Wie ist nun die Forderung nach der Segnung homosexueller Paare vor dem Hintergrund der kirchlichen Lehre zu beurteilen? Bevor dieser Frage eingehend nachgegangen werden soll, möchte ich folgendes zu bedenken geben: Glaubt man denn allen Ernstes, dass die betroffenen homosexuellen Paare, die vor dem Standesamt eine „Ehe“ eingegangen sind, sich mit dieser katholischen Ehe-light (weil nur eines Segens würdig, weil sie eben keine Trauung sein soll!) zufrieden gäben. Indem die Kirche dann „nur“ mit dem Segen käme, läge aus deren Sicht weiterhin eine ungerechtfertigte Diskriminierung vor. Meines Erachtens ist ein solcher Vorschlag geradezu zynisch und gegenüber den Homosexuellen auch unredlich. Bereits vor diesem Hintergrund halte ich die Forderung für wenig plausibel.

Schauen wir nun auf die lehramtlichen Grundlagen, die sich zum Thema der Homosexualität äußern. Hierbei soll der Versuch unternommen werden, die Konsequenzen für unsere Fragestellung herauszuarbeiten: Im geltenden Weltkatechismus der Katholischen Kirche (vgl. KKK Nr. 2357-2359)[2] heißt es zur Homosexualität wie folgt. Im Folgenden wird der Katechismus im Wortlaut kursiv zitiert und von mir kurz erläutert:

2357 Homosexuell sind Beziehungen von Männern oder Frauen, die sich in geschlechtlicher Hinsicht ausschließlich oder vorwiegend zu Menschen gleichen Geschlechtes hingezogen fühlen. Homosexualität tritt in verschiedenen Zeiten und Kulturen in sehr wechselhaften Formen auf. Ihre psychische Entstehung ist noch weitgehend ungeklärt. Gestützt auf die Heilige Schrift, die sie als schlimme Abirrung bezeichnet (vgl. Gen 19, 1–29; Röm 1, 24–27; 1 Kor 6,9–10; 1 Tim 1,10), hat die kirchliche Überlieferung stets erklärt, ‚daß die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind‘ (CDF, Erkl. „Persona humana“ 8). Sie verstoßen gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen.

Die Kirche ist aufgrund des biblischen Befundes und naturrechtlicher Überlegungen der Auffassung, dass homosexuelle Handlungen objektiv immer als schwer sündhaft einzustufen sind. Der Grund für diese moraltheologische Bewertung ist v.a. die schöpfungstheologische Dimension menschlicher Sexualität. Gott hat den Menschen in seiner Bezogenheit von Mann und Frau erschaffen. Im Einswerden von Mann und Frau manifestiert sich die Liebe der Gatten zueinander und die grundsätzliche Bereitschaft, an der Weitergabe des Lebens, am Schöpferhandeln Gottes teilzuhaben. Genau dies können homosexuelle Paare in ihren Akten eben nicht. Die homosexuelle Sexualität ist eben per naturam nicht dazu geeignet, diese Teilhabe am Schöpfungswerk zu leben.

2358 Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen haben tiefsitzende homosexuelle Tendenzen. Diese Neigung, die objektiv ungeordnet ist, stellt für die meisten von ihnen eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitgefühl und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Verfasstheit erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.

Die Kirche will auf keinen Fall, dass Menschen mit dieser Neigung ausgegrenzt und diskriminiert werden. Jeder homosexuelle getaufte Mensch hat Anteil an der Berufung des Christenmenschen wie jeder andere Christ auch. Hier gibt es eben keinen Unterschied! Die Menschenwürde ist unteilbar. Die Kirche kommt aber nicht umhin, in objektiver Hinsicht ihr Unwerturteil über homosexuelle Praktiken auszudrücken. Die Gründe ergeben sich aus der zuvor genannten Passage. Ganz anders ist allerdings die Frage der subjektiven Zurechnung zu beurteilen! Keinem steht es zu, sich hier ein Urteil zu erlauben. Genau dies hat ja auch Papst Franziskus in diesem Zusammenhang gesagt: „Wer bin ich, zu urteilen?“. Der Papst hält hierbei allerdings ganz ausdrücklich an den Vorgaben des Katechismus fest. Dies ist die Haltung des Hl. Augustinus, der uns allen diese Mahnung mit auf den Weg gibt: „Hasse die Sünde, aber liebe den Sünder!“ und die stete Mahnung des Herrn an uns alle, auf seinen eigenen Balken im Auge zu achten und nicht sich am Splitter des anderen zu ergötzen (vgl. Mt 7,3). Keiner von uns hat das Recht, sich über die hier betroffenen Menschen zu erheben. Die Gründe, wieso Menschen zu dieser Lebensweise kommen, kennen wir nicht. Jeder hat seine geheimnisvolle Geschichte, die es zu achten gilt. Aber, die Kirche muss sagen dürfen, wenn eine Handlung in objektiver Hinsicht dem Gesetz Gottes zuwider läuft. Tut sie dies nicht, wird sie ihrem Lehrauftrag, auch in Fragen der Moral die Völker zu unterweisen, nicht gerecht.

2359 Homosexuelle Menschen sind zur Keuschheit gerufen. Durch die Tugenden der Selbstbeherrschung, die zur inneren Freiheit erziehen, können und sollen sie sich – vielleicht auch mit Hilfe einer selbstlosen Freundschaft –, durch das Gebet und die sakramentale Gnade Schritt um Schritt, aber entschieden der christlichen Vollkommenheit annähern.

Mit dieser Ziffer bietet der Katechismus eine Problemlösung an, die homosexuellen Menschen hilft, im Einklang mit den Geboten Gottes zu leben: Die Berufung zur Keuschheit! Das ist für viele Menschen, die in der Selbstverwirklichung die oberste Priorität sehen, eine schwere Kost. Aber die Kirche muss dies so aussprechen, da sie davon überzeugt ist, dass das Ausleben homosexueller Sexualität die Gefahr mit sich bringen kann, das Seelenheil zu gefährden. Übrigens: Wir alle sind zur Keuschheit gerufen. Dies ist keine „Last“, die man einer bestimmten Gruppe auferlegt. Nein, das ist der Weg der christlichen Freiheit, der die Sexualität nicht als Götzen missversteht und darum weiß, dass die Triebe in Bahnen geordneter Sexualität geleitet werden müssen. Diese Berufung teilen alle Christen. Und dann noch eines: Wie viele, die von sich glaubten, dass sie homosexuell seien, haben erlebt, dass sie doch noch ein Ausleben ihrer Sexualität in der Ehe zwischen Mann und Frau als großes Gnadengeschenk für ihr Leben empfangen durften? Genau diese Möglichkeit der Bekehrung wird von der mitunter sehr aggressiv auftretenden Homo-Lobby negiert. Aber nach christlichem Verständnis ist die Umkehr immer möglich. Auch das kann Hoffnung machen, genau darum zu beten und Menschen zu Rate zu ziehen, die einem dabei helfen, diesen Weg der Umkehr gehen zu können.

Aber nicht nur der Katechismus, nein auch das Leben der Heiligen gibt eine eindeutige Antwort auf die Frage, wie homosexuelle Akte moraltheologisch einzuordnen sind. Nun kommen wir zu dem Leben der Ugandischen Märtyrer, die ihr Blut gerade dafür vergossen haben, weil sie nicht bereit waren, den sexuellen Ausschweifungen ihres Königs in der Praxis Folge zu leisten. Ja, es gibt Menschen, die für die Keuschheit ihr Leben gegeben haben. Warum? Weil sie darum wussten, wie gefährlich das Leben in Unkeuschheit für das anzustrebende Seelenheil sein kann. Sie wussten um die unbedingte Geltung des göttlichen Gesetzes. Das war auch der Grund dafür, dass die eingangs zitierte römische Erklärung als Datum der Veröffentlichung den Gedenktag eben dieser Heiligen wählte. Wer waren nun Karl Lwanga und seine Gefährten? Hören wir zunächst auf die kurze Lebensbeschreibung des Kalenderblattes auf der Internetseite des Erzbistums Freiburg:

Während christliche Missionare unter König Mutesa I. in Uganda noch relativ unbehelligt ihren Aufgaben nachgehen konnten, kam es unter der Regentschaft seines Sohnes Mwanga II. (1884–88) zu brutalen Christenverfolgungen, zu deren insgesamt über hundert Opfern auch Karl Lwanga und seine Gefährten zählten.

Karl wurde 1865 in Bulima (Uganda) geboren und erhielt am 15. November 1885 das Sakrament der Taufe. Er diente als hochrangiger Page am Hof Mwangas II. und brachte etlichen der ihm untergebenen Pagen den christlichen Glauben nahe und beschützte sie vor den Zudringlichkeiten des Herrschers. Ein Minister des Königs bezichtigte die Christen am Hof schließlich eines Komplotts gegen den Monarchen, woraufhin die Gruppe um Karl (unter ihnen auch Bruno Serenkuma, ein Bruder des Königs) eingekerkert wurde. Die Gefangenen ließen trotz Folter nicht von ihrem Glauben ab. Karl spendete seinen Gefährten Trost und betete mit ihnen; einige empfingen in der Nacht vor ihrem Tod die Taufe durch Karl. Am 3. Juni 1886 wurde Karl Lwanga mit zwölf Gefährten (Achileo Kiwanuka, Ambrosio Kibuuka, Anatoli Kiriggwajjo, Bruno Serunkuuma, Gyaviira, Kizito, Lukka Baanabakintu, Mbaga Tuzinde, Mugagga, Mukasa Adolofu Ludigo, Mukasa Kiriwawanvu und Yakobo Buuzabalyawo) auf dem Berg Namugongo bei lebendigem Leibe verbrannt.

1920 sprach Papst Benedikt XV. Karl Lwanga und seine Gefährten selig. Im Rahmen des Zweiten Vatikanischen Konzils erfolgte am 18. Oktober 1964 die Heiligsprechung durch Papst Paul VI.“[3]

Man merkt an dieser zurückhaltenden Schilderung, dass die Dinge nicht mehr so ganz offen angesprochen werden. Hintergrund scheint hier die Angst zu sein, die Dinge klar beim Namen zu nennen. Das ist schon traurig. Nach dieser Schilderung beschützte der Anführer der Gruppe, der Hl. Karl Lwanga, die anderen Hofpagen vor den „Zudringlichkeiten“ des Königs. Das ist eine sehr verharmlosende Sicht der Dinge! Um welche Form der Zudringlichkeit handelte es sich denn hier? Deutlicher ist da schon das Kalenderblatt der Erzabtei Beuron:

Karl wurde 1865 in Bulimu (Uganda) geboren, 1885 getauft. In der Christenverfolgung des Königs Mwanga wurden er und zwölf Freunde, Pagen am Königshof, lebendig verbrannt, weil sie sich den perversen Wünschen des Königs widersetzten. Karl wurde 1934 zum Patron der Katholischen Aktion der Jugend Afrikas erklärt. 1964 wurde er zusammen mit seinen zwölf Freunden und weiteren afrikanischen Märtyrern heiliggesprochen.[4]

Hier ist ungeschminkt von der Gegenwehr gegen die „perversen Wünsche des Königs“ die Rede. Das Martyrologium Romanum spricht von „obszönen Forderungen“ des Königs. Gemeint sind damit die homosexuellen Begierden des damals 20jährigen Königs. Weil die Gruppe der jungen Männer um Karl Lwanga sich diesen Wünschen des Königs eben nicht gefügig machen wollten, mussten sie den qualvollen Martertod durch Verbrennen erleiden. Diese jungen Männer hätten am Hof des Königs ein Leben in Wohlstand führen können, wenn sie sich gegenüber dem sexuellen Verlangen ihres Herrschers gefügig gezeigt hätten. Genau dies verweigerten sie aber, weil sie darum wussten, dass eine solche Lebensweise dem Gebot Gottes widerspricht. Genau diese Märtyrergeschichte hatte die Glaubenskongregation vor Augen, als sie im Jahr 2003 am Gedenktag eben dieser Heiligen die oben angeführte Erklärung veröffentlichte.

Auch wir scheinen wieder in derselben Situation zu leben! Warum? Diesmal ist es nicht das Verlangen eines absolutistischen Herrschers, nein es ist das Verlangen einer libertären Wohlstandsgesellschaft, die unter dem Deckmantel der Humanität versucht, in sich ungeordnete Handlungen als dem ehelichen Akt zwischen Mann und Frau ebenbürtig hinzustellen. Die Dinge sind heute viel sublimer und daher viel gefährlicher. Es soll den Menschen weisgemacht werden, dass es die von Gott vorgesehene Ordnung sexueller Handlungen gar nicht gibt. Letztlich ist dies alles der konsequente Auswuchs eines praktischen Atheismus, der nun in unserer Gesellschaft tonangebend zu sein scheint. Traurig ist es, dass dieses Gift praktischer Gottesleugnung auch in der Kirche schleichend einzudringen scheint. Der selige Papst Paul VI. sprach ja schon vor Jahrzehnten davon, dass „Satans Rauch“ in die Kirche eingedrungen sei.

Lassen wir uns doch bitte von der Wucht des gegenwärtigen Mainstreams nicht einschüchtern. Nehmen wir uns den Mut eines Karl Lwanga vor Augen und widersprechen in aller Deutlichkeit jedwedem Versuch, die schöne Ordnung, die Gott in seine Schöpfung gelegt hat, zu zerstören. Schließen möchte ich mit einem Blick in die Ökumene. Ganz eindrucksvoll fand ich in diesem Zusammenhang die klare Stellungahme des leitenden Bischofs Voigt von der Selbständig Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland, der die Dinge am Vorabend des Gesetzesbeschlusses zur sog. „Ehe für Alle“ meines Erachtens nach ganz treffend auf den Punkt brachte:

„‘Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.‘ (Apostelgeschichte 5,29) Ja, demokratisch beschlossene Gesetze haben natürlich auch für lutherische Christinnen und Christen eine unbedingte Gültigkeit. Jedoch hat jede staatliche Ordnung ihre Grenze an der Gewissensbindung des Einzelnen an Gott. Auch Mehrheiten können irren, dies sollten wir nicht vergessen. So wird die sehr einfache Wahrheit, dass bis zum Ende der Zeit ein Mann und eine Frau zusammenkommen und ein Kind zeugen, am besten natürlich in lebenslanger Liebe und Verantwortung füreinander, durch kein Gesetz der Welt abzuschaffen sein.“[5]

Dieser Bewertung ist auch aus katholischer Sicht nichts hinzuzufügen. Ich hätte mir gewünscht, dass sich unsere Bischöfe im Vorfeld der Abstimmung ebenso klar geäußert hätten. Dies ist ein schönes Beispiel, wie hilfreich der Blick in die Ökumene sein kann. Dieser Seitenblick ist zudem umso beeindruckender, weil nach lutherischem Verständnis die Ehe nur ein „weltlich Ding“ ist.

Wir Katholiken müssen hier noch mit einer viel größeren Ehrfurcht an das Thema herangehen, ist die Ehe doch nach unserem Verständnis ein von Jesus Christus eingesetztes Sakrament der Kirche. Nach alldem Gesagten ist eine Forderung des kirchlichen Segens für homosexuelle Paare eindeutig abzulehnen. Wir müssen Gott eben mehr gehorchen als den Menschen. Heiliger Karl Lwanga, erbitte uns vor Gottes Thron diesen Mut des Widerstandes gegen alle Versuche, das Gesetz Gottes mit Füßen zu treten!

[1]

http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20030731_homosexual-unions_ge.html.

[2] Zit. nach Katechismus der Katholischen Kirche. Neuübersetzung aufgrund der Editio Typica Latina, München 2005.

[3] http://www.erzbistum-freiburg.de/html/heilige/heiliger.html?t=ee40f33b35fcbc9997543fb87c30e626&tto=&&id=591.

[4] http://www.erzabtei-beuron.de/schott/register/proprium.kal/schott_anz/index.html?file=proprium/Juni03.htm.

[5] http://selk.de/index.php/newsletter/2307-stellungnahme-ehe-fuer-alle-29-06-2017

Macht endlich Schluss!

Eine geflissentliche Tirade an meine vormaligen Parteifreunde von der CDU

 

An wen kann ich mich wenden, mit meinem Sermon?
An die Vorsitzende oder an jene, die mit ihr im Vorstand oder Präsidium sitzen? An „meinen“ zuständigen Abgeordneten in der Nachbarschaft oder den hiesigen Kreis- oder Ortsverbandsvorsitzenden? Einen „offenen Brief“ an alle, die ich früher mal „Parteifreunde“ nennen durfte?
Ich komme auf keinen Adressaten, von dem ich nur geringste Hoffnung hätte, dass er irgendetwas davon zur Kenntnis nehmen würde oder möchte, was ich ihm vis a vis mitteilen will.

Sei´s drum. Schreie ich es hier heraus. Vielleicht hört mir trotzdem einer zu.

Ihr, die CDU habt euch doch als die große staatstragende Gruppierung gesehen, mit der Deutschland nach der Katastrophe des Nationalsozialismus mit der fast völligen Zerstörung des Landes und unserer Kultur wieder auf die Beine kam.
Das Wirtschaftswunder und der erfolgreiche Weg Deutschlands in die Spitzengruppe der führenden Wirtschaftsnationen der Erde wird mit den Namen Adenauer und Erhard aus der Union verbunden.
Außenpolitisch gelang die Anbindung an den Westen und eine, wenn auch manchmal fragile Wahrung der Freiheit gegen die Bedrohung durch den aggressiven Kommunismus.
Nach innen gelang die Einbindung von Millionen deutscher Heimatvertriebener und Flüchtlinge aus den verlorenen deutschen Gebieten in Gesellschaft und Staat, und darüber hinaus gar eine Nivellierung früherer, oft Staats-zersetzender Klassengegensätze und -Kämpfe und ein durchaus breiter Wohlstand im Land.

Aber damit verbunden war und ist bis heute, dass die CDU Kommunikation und Kultur als politikfreie Räume ansehen möchte. Das hat damals zu dem heute geschmähten idyllischen und biedermeierlichen Charakter der fünfziger Jahre beigetragen. „Das kulturelle Feld wurde kampflos der elitären Linken und der Revolution als Aufmarschgebiet überlassen“ (von Schrenck-Notzing).
Und geradewges daraus resultieren die heute in unserm Land so katastrophal wirkenden Gegebenheiten der politischen Korrektheit mit fortschreitender Einschränkung von Meinungs- und Gedankenfreiheit und Niedergang von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
Die CDU hat hier nicht dagegengehalten, hat sich unter der unsäglichen Regentschaft der jetzigen Parteivorsitzenden und Bundeskanzlerin Merkel aktiv an diesem latent wirkenden Zerstörungsprozess beteiligt. Teils durch Duldung der sozialistischen, freiheitsfeindlichen Machenschaften der Koalitionspartner – von der SPD bis zu den Grünen – wie durch aktives eigenes Handeln durch schädliche Gesetzgebung eigener Provenienz und Wegschauen.
Mit ihren Koalitionen hat sich die CDU zuletzt mit den inneren Feinden Deutschlands ins Bett gelegt – allein um des Machterhalts willen.

Die CDU ist noch so ehrlich, nicht den Titel „Deutschland“ im Parteinamen zu führen, wie die definitiv vaterlandslose und hochverräterische Partei SPD; eine Partei, welche mit Duldung durch die CDU eine angeblich „antifaschistische“ neue SA und aktive Kämpfer gegen das eigene Land („Deutschland verrecke!“) finanziell und ideell unterstützt.
Die SPD hat alles Recht verwirkt, den Namen unseres Vaterlandes für sich zu monopolisieren!
Aber man sei bei der „Union“ nur nicht überheblich: Das „christliche“ Suffix im Namen ist gleichermaßen verlogen und heuchlerisch.
Wer in und außer der Partei den Muslimen, ausgewiesenen Christenfeinden Mandat und Einfluss einräumt, kann sich schwerlich noch als Vertreter des Christlichen präsentieren.
So hat auch die Programmatik der „CDU“ – sofern man bei dem enaktiven Zeitgeistopportunismus überhaupt ein Programm erkennen kann – schon lange nichts mehr mit Christlichkeit zu tun. Diese anhaltende parteipolitische „Monopolisierung des Christlichen“ durch die CDU kann man inzwischen nur noch als dreist und verlogen bezeichnen.

„Mal bin ich liberal, mal bin ich konservativ, mal bin ich christlich-sozial – und das macht die CDU aus“ hat die Vorsitzende in einer Sendung des Staatsfernsehens geäußert.
Nichts davon ist bei der CDU oder deren Politik noch zu erkennen.
Liberal wird mit Beliebigkeit verwechselt, konservativ mit Anpassung an den Zeitgeist und christlich-sozial mit verlogenem linkem Humanitarismus.

Das, liebe CDUler, ist aus Eurer Partei geworden. Macht Schluss damit.

Deutschland ist wirtschaftlich stark, wie noch nie zuvor – heißt es. Und irgendwelche Einfaltspinsel glauben, das wäre der Regierung einer nägelkauenden Lisplerin zu verdanken, wie ihnen das irgendwelche Idioten vom Staatsfunk auf die Nase binden wollen. Die erzählen und glauben das Kanzlerinnen-Märchen von einem „Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“.

Ja, ich lebe noch gerne in Deutschland und ich persönlich lebe auch noch gut. Dank meines Fleißes und der Partnerschaft mit einer schaffensfreudigen und sparsamen Ehefrau seit 40 Jahren.
Aber ich mache mir Sorgen um die Zukunft meiner Töchter und meiner Enkel. Die sind auch tüchtig, haben gute Berufe erlernt, wollen ihre Familien weiter bringen. Aber wieweit wird Tüchtigkeit noch ausreichen, nicht nur im Alter „gut und gerne“ in Deutschland leben zu können? Wird ihnen noch die gewohnte und unentbehrliche Bewegungsfreiheit und auch Sicherheit gegeben sein, wenn in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren nicht mehr Christentum, westliche Aufklärung, freiheitliches Denken unsere gewohnte Kultur und wirtschaftliches Handeln das Leben bestimmen werden?
Für echte Sorgen hat eure einfältige Vorsitzende Sätze parat wie „Ich sehe nicht, was wir anders machen sollten“.
„Alles, was noch nicht gewesen ist, ist Zukunft, wenn es nicht gerade jetzt ist.“ lautet ihre infantile Philosophie.

Seht ihr nicht liebe CDUler, dass ihr als dieselben Dummbartel eintaxiert werdet, wenn ihr nicht endlich dieser Pappnase an der Spitze Widerspruch leistet?
Nein, allen Pappnasen, die dieser Gespenstererscheinung nachirren.
Seht sie euch doch an diese kriecherischen Gestalten, die in Vorstand und Präsidium eurer Partei herumsitzen und unter der Irren aus der Uckermark kuschen.

Was hat sie nicht alles angerichtet: Grundüberzeugungen, Recht, Gesetz und ihren Eid gebrochen. Ich nenne nur drei Dinge: eine „Energiewende“ ohne Not, eine „Eurorettung“ zu Lasten der deutschen Steuerzahler und die Öffnung der Grenzen für eine unkontrollierte Zuwanderung von kulturfremden Migranten aus Afrika und dem Nahen und Mittleren Osten. Sie hat damit bewusst eine Zerstörung unserer Kultur und unserer bisher gekannten Lebensverhältnisse eingeleitet. Tägliche Berichte von Vergewaltigungen, Morden und Übergriffen, von Verwüstungen christlicher Kirchen und Friedhöfe geben Zeugnis für den von der CDU-Vorsitzenden ins Land gebrachten Krieg. Frau Merkel und ihre Entourage in der Partei, in den Medien, in der Justiz haben zu verantworten, dass ungestraft auf deutschen Straßen wieder „Juden ins Gas“ und „Juda verrecke“ gerufen werden darf. Eine Kanzlerin, die mal den Schutz Israels zur „Staatsräson“ erhoben hat, läßt jetzt die übelsten antisemitischen Ausbrüche seit der unseligen Nazizeit ungerührt geschehen und hofiert noch die Strolche.
Für die Tätergrruppe – ihre Geladenen – die unschuldige Bürger totgefahren, zerstückelt und gemessert haben, die ein nicht gekanntes Gemetzel ins Land gebracht haben, hat sie mehr Verständnis als für die Opfer, gegenüber denen sie eine unfassliche, geschäftsmäßige Kälte zeigt.
Wer solchem Gebaren keinen Einhalt bietet und mit solchen Kreaturen mitläuft, macht sich zweifelsfrei mitschuldig.

Wer von euch will oder soll Einhalt gebieten?

Die erwähnten Politik-Schauspieler aus eurem Vorstand, denen es nur um die eigene Macht und Pfründe geht?
Die parasitären Naturen, welche die CDU von der Hauptstadt bis hinunter in die kleinste Gemeinde vorzuweisen hat?
Jeder von euch kennt sie doch oder hat sie kennengelernt, diese kriecherischen Gestalten, die solange nach oben buckeln und nach unten treten, bis sie das ersehnte Mandat oder den einträglichen Parteiposten errungen haben. Der amtierende Generalsekretär ist die diesbezügliche Paradegestalt eurer inzwischen übelst verlotterten Partei.
Etliche von euch haben dieser CDU den Rücken gekehrt und sich entweder direkt dieser neuen Partei, der AfD, angeschlossen oder diese bewusst gewählt.
Wisst ihr, diese neue Gruppierung hat keine dieser parasitären Naturen, die sich auf Kosten der Allgemeinheit überall breitmachen wollen. Es sind gestandene, unabhängige Männer und Frauen, überwiegend mit höchstem Bildungs- und Charakterstatus – welche der CDU abhandengekommen sind.
Gerade weil ihnen die parasitäre Natur abgeht, werden sie wohl anhaltend von den Etablierten des bundesdeutschen Politkartells unter Führung der CDU angegriffen, verfolgt und duldend der Gewaltsamkeit eines Antifa-Pöbels ausgeliefert.
Schämt ihr euch nicht, wenn ihr seht, wie teils unter Führung – gewiss mit duldender Kumpanei – der CDU missliebige politische Mitbewerber, engagierte Menschen wieder einmal in Deutschland an Leib und Leben bedroht werden? Wenn alles, was uns allen an demokratischen Regeln und Freizügigkeit heilig geworden war, jetzt mit Füssen getreten wird?

Wer fragt euch das?

Ja, ich bin ein Renegat und denen wird ja Unerbittlichkeit nachgesagt.
Ich bin doppelter Renegat: 1969 bin ich der Losung von Willy Brandt mit „mehr Demokratie wagen“ gefolgt und habe mich für die SPD auch als kommunaler Mandatsträger engagiert. Bald habe ich erkennen können, dass der mehr oder minder offen gepflegte Sozialismus der SPD ins Unheil führt und habe die SPD verlassen. Mitte der neunziger Jahre konnte mich ein honoriger CDU-Geschäftsführer, ein echter, christlich geprägter Konservativer, dafür gewinnen, für die CDU nicht nur Beitrag zu zahlen.
Dann zeigte uns die große Vorsitzende ihren wahren Charakter, als sie vorher verkündete ordnungspolitische Grundsätze (Leipziger Programm) einfach beiseite wischte; einen für die CDU verdienstvollen Abgeordneten, Mitstreiter im Arbeitskreis Konservativer Christen, Martin Hohmann wegen angeblich antisemitischer Äußerungen der Linkspresse zum Fraß vorwarf und wie einen Hund aus dem Haus jagte; bei einer Pressekonferenz mit einem asiatischen Despoten glaubte, dem Papst einen Rüffel verpassen zu müssen, usw.

Ich hatte zudem bis dahin das Vergnügen, die hiesigen CDU-Funktionäre als eine wahre Ansammlung opportunistischer Gestalten und Karrieristen kennenzulernen, die ob der durch Merkel betriebenen Umgestaltung der CDU zu einer linken Zeitgeistinstitution nur die Achsel zuckten und kritisch Fragende von daher mit Beleidigungen und Ausgrenzung bedachten. Auch mein Engagement in der MIT erschien mir beim Eindringen von diesen Gestalten, die mit Wirtschaft gar nichts am Hut hatten, nicht mehr vertretbar – wie mein eingegangenes kommunales Mandat für diese Partei.
Mein vormaliger Mentor und Werber für die CDU zog zeitgleich dieselben Konsequenzen wie ich und wir verließen diesen verfaulten Verein.

Macht Schluss, verlasst den Haufen!

Oder ihr rafft euch endlich auf und zeigt mehr, als gelegentliches Maulen und Nörgeln am Stammtisch oder in Hinterzimmern.
Ihr könnt bis zum nächsten Parteitag warten, dann bringt aber euch oder eure Delegierten dazu, nicht mehr mit Klatschexzessen auf Auftritte dieser Staatsverderberin und ihrer Spießgesellen zu reagieren, sondern mit todbringendem Schweigen. Nicht 90 oder 80 oder 60 Prozent Zustimmung, sondern Leerzeichen auf Stimmzetteln oder unterlassene Handzeichen wären wohl inzwischen angebracht.
Ich weiß, das käme einer Revolution gleich, was inkompatibel zu eurem gewachsenen Treue- und Honoratioren-Bewusstsein scheint. Das könnte ja in der Öffentlichkeit und für das Wahlvolk schädlich wirken!?
Wolf Biermann phantasierte für die abgelösten SED-Machthaber Laternenpfähle, was unzweifelhaft indiskutabel ist. Aber stellt euch mal vor, 500 oder mehr Delegierte und Parteitagsbesucher stellen sich wie eine Mauer vor oder hinter die Eingangstüren des Kongresssaales, und nicht mal die „Security“ kann das Merkel mit ihrem Gefolge aufs Podium bringen: die Bühne wird all den Schranzen mit sachter Gewalt versagt?
„Physische Gewalt“, die im demokratischen Diskurs indiskutabel ist?
Alles wohl zu revolutionär – unvereinbar mit treudoofem Gefolgschaftsdenken und Anstand!?
Aber wo gestattet eure Führung noch einen offenen demokratischen Diskurs? Ich habe sowas bei der CDU und jetzt in unserem Lande bald nicht mehr erkennen können.

Habt ihr irgendwo noch einen Fuß in einem Gremium, in einem Kreis, in dem ihr reden und auch agieren könnt? Dann zumindest macht endlich euer Maul auf, laut und impertinent und sorgt dafür, dass es auch vor den Türen gehört wird! Jagt die parasitären Naturen um euch mit eueren Mitteln aus ihren Ämtern und sorgt dafür, dass sie keinen Fuß mehr in euer Rayon setzen können.

Ich bin mir aber fast sicher, dass eure CDU, so wie sie sich heute präsentiert, nicht mehr zu retten ist.
Erinnert euch an das damalige Mouvement Republicain Populaire (M.R.P.), die einst führende „christdemokratische“ Partei Frankreichs, an die Democrazia Italiana – beide weg, untergegangen aufgrund ihrer intern-korrupten Verkrustung und ihres politischen Opportunismus.

Wenn ihr noch etwas an Stolz als echte Christdemokraten besitzt, dann zeigt ihn – und eure Wut!
Wehrt euch doch endlich!

 

Was passiert 2018?

Verheißungen oder Gewissheiten?

Zum Jahreswechsel haben Spekulationen jeder Art Hochkonjunktur: Im privaten wie im öffentlichen und politischen Bereich. Zu Silvester gehört Bleigießen zum Brauch, indem man aus den spontan entstandenen Ausbildungen des Bleis irgendetwas für sich persönlich herauslesen mag. Esoteriker greifen auch auf klassische Astrologie zurück oder vielleicht auf die indischen „Palmblatt-Prophezeiungen“, aus denen man aktuell die Zukunft Europas bis 2018 ablesen kann!?
Der „Maya-Kalender“ mit seinen Prophezeiungen hatte aber schon mal geirrt und der Weltuntergang 2012 musste verschoben werden.
Es gibt Leute, die glauben noch an die Verheißungen des Nostradamus und meine Großmutter – Gott hab sie selig – glaubte an die Orakelsprüche des Mühlhiasl aus dem Bayerischen Wald.
Der Mühlhiasl hat angeblich schon den „Klimawandel“ („ … wenn man Sommer und Winter nicht mehr unterscheiden kann“) und das „Waldsterben“ („Der Wald wird so licht werden, wie des Bettelmanns Rock!“) vorhergesehen und er hat wohl schon die bundesdeutsche Demokratie mit Merkel als Kulmination angekündigt: „Es wird sich zeigen, dass der Bettelmann auf dem Ross nicht zu derreiten ist“.

Bleiben wir demnach beim Öffentlichen und der Politik.

Gewiss ist zum Jahreswechsel, dass man wieder auf eine neue, seit 2015 bestehende Tradition an Silvester wird reflektieren dürfen: die integrative Bereicherung von öffentlichen Silvesterparties durch „Nafris“ und andere bunte Gestalten.

Trump bleibt wohl 2018 weiter US-Präsident, ein Absetzungsversuch wird wohl scheitern – dagegen könnte Raketen-Kim gestürzt werden, meint der britische Hellseher Craig Hamilton-Parker.

Man ist kein Hellseher, wenn man sagt, dass Merkel auch zu Beginn des Jahres 2018 noch Bundeskanzler(in) ist.
Aber auch noch Ende 2018? Da bräuchte man jetzt die Glaskugel, auch wenn jetzt schon 57%  der Bundesbürger wünschen, dass Merkel umgehend zurücktritt.
Ob es Neuwahlen gibt, ist nicht gewiss. Spricht doch die Machtgier und Pfründe-Geilheit der Beteiligten für ein „weiter so“ in der Grokokratur.

Apropos Umfragen: Civey fragte aktuell (27.12.2017) auch danach, was nach Meinung der Bundesbürger die Politik im Jahr 2018 beschäftigen wird:

Civey 27.12.2017 – Screenshot

51,3 % der Befragten nannten das Thema Migration, dann folgt mit 18,9 % „Europa“, mit 8,8 % „Gesundheit und Pflege“ und mit 8.3 % „Einkommensungleichheit“; Terror nannten 3,7%, Klimawandel 3,0 %.
Nach Kriminalität und innerer Sicherheit war nicht gefragt worden, die kann man vielleicht als Befragter unter Migration und Terror subsumieren. Ich „spekuliere“ mal: Mit „Migration“ ist wohl nicht der Ausbau von „Willkommenskultur“ gemeint. Oder?

18,9% fassen „Europa“ ins Auge: Denkt man dabei an die Schulz´sche Vorstellung der Vereinigten Staaten von Europa oder mehr an den Rückbau auf das Nationale und Regionale und Abbau von Bürokratie und Gängelung?
8,8% plädieren für Gesundheit und Pflege: Sind das die Befürworter der SPD-Einheitsversicherung oder macht man sich Kopfzerbrechen um die Versorgung mit ausreichend Ärzten und Pflegekräften?
8,3% denken an „Einkommensungleichheit“: Sind das die verbliebenen Hard-Core-Sozialisten oder einfach Leute, die meinen, Sozis und Medien werden mit diesem abgedroschenen Thema weiter die Öffentlichkeit nerven?

Die Fragen offenbaren die Beliebigkeit und Unschärfe solcher Umfragen. Dennoch darf man fast verwundert herausstellen, dass mit weitem Abstand das Thema Migration vor allen anderen genannt wird. Ich interpretiere das mal durchaus einseitig dahingehend, dass eine Mehrheit erkannt hat, was uns da eingebrockt wurde: welche Katastrophe die Flutung Deutschlands und Europas mit nicht integrationsfähigen Zuwanderern für den Fortsbestand unseres bisher gekannten Lebensraumes und unserer Kultur bedeutet.
Das macht mir insofern Hoffnung, dass die Kräfte, welche uns das zumuten, überstülpen und verkaufen wollen, doch bald abgestraft werden. Und wer damit gemeint ist, und auf wen ich Hoffnung setze, brauche ich hier nicht zu erklären.
Insofern gibt mir die zitierte Umfrage und mit dem Blick in die Glaskugel Anlass zu einer Spur Zuversicht für das Jahr 2018.

An die Willkommensklatscher – à jour aufbereitet!

Ausgerechnet in der Postille, die seit dem Aufkommen der „Willkommenskultur“ jene für ihre Leser in steter Abfolge  hochjazzte, lese ich nun einen Artikel, der wohl nicht im Sinne der bisher vertretenen „bunten“ Auffassungsweise gesehen werden kann: „Polizei verhindert womöglich Terroranschlag – die Beamten nahmen einen jungen Syrer fest.“ lautet die Schlagzeile.
Der inzwischen 19-Jährige war im Frühsommer 2015 nach Deutschland eingereist und beantragte Asyl, heißt es. Er wurde laut Angaben des Pressesprechers des Landratsamtes Bayreuth, durch Condrobs* betreut und war zeitweise in einer Unterkunft für minderjährige Flüchtlinge in dem oberfränkischen Städtchen Pegnitz untergebracht. „Im Rahmen seiner Persönlichkeitsentwicklung war er unauffällig.“ meint der Pressesprecher; der Syrer besuchte zuletzt die Mittelschule „und hätte diese voraussichtlich auch erfolgreich beendet“. Der Schulleiter der Mittelschule in Pegnitz, wollte auf Nachfrage noch keine Stellungnahme abgeben.
Die Vorsitzende des örtlichen „Unterstützerkreises“ kannte den Terrorverdächtigen angeblich nicht und sie meint: „Es gibt böse Menschen auf der ganzen Welt. Das sieht man den Menschen nicht an.“ Sie hält es durchaus für möglich, dass sich die Festnahme und Anklage des Syrers auf das Klima zwischen den Ortsansässigen und den Flüchtlingen auswirkt. „Es gibt immer Menschen, die sich dadurch verschrecken lassen und mehr Angst bekommen als sie sowieso schon haben“.
Da spricht eine wohl therapeutisch erfahrene Person, die sich mit den Ängsten anderer gut auskennt.
Die Festnahme dieses Schützlings aus dem Kreise der Flüchtigen war bereits im Juni d.J. erfolgt, ohne dass die Lokalpostille ein Augenmerk zeigte. Aber man ist dort ja eher bemüht, den Kampf gegen Rechts voranzutreiben und sich an der bunten Idylle des Provinzstädtchens zu delektieren.

Deshalb wiederhole ich mal meine Ansprache an alle Willkommensklatscher:

Nun – seid ihr zufrieden mit euren Erfolgen im Kampf für „Frieden, Toleranz und Verständigung“?
Eurem unermüdlichen Einsatz gegen „Rassimus, Ausgrenzung und rechtes Gedankengut“?
Seid Ihr glücklich mit dem angehäuften „Gold“ in unserem Land, den „Menschen-Geschenken“ von Gnaden der Bundeskanzlerin; hergebracht von „uneigen – und gemeinnützigen“ Menschen und Organisationen, die man wohl (böswilligerweise?) Als „Schlepperbanden“ und „Schlepper“ bezeichnen kann?

Ihr könnt stolz darauf sein, mit euren idealistisch verbrämten, gutmenschlichen Handlungen in Deutschland wieder eine breite Basis für dasjenige geschaffen zu haben, gegen das ihr vorgeblich kämpft: Intoleranz, öffentlicher Meinungs- und Gesinnungsterror mit physischer Gewalt gegen missliebige angeblich rechte Politiker.
Bedenkt: Nicht nur mit Hilfe der Medien ist es euch gelungen, in Deutschland eine Stimmung zu schaffen, die es Richtern in Frankfurt erlaubte, wieder realiter rassistische Urteile zu fällen und Juden auszugrenzen. Sogar einen bisher „unverdächtigen“, renommierten Medienmann will das an die Rampen von Auschwitz oder die Tragödie von Entebbe erinnern.

Ihr habt Initiativen gegründet wie „Bunt statt Braun – Gemeinsam stark für Flüchtlinge“ oder „Unterstützerkreis Asylbewerber/innen“.
Habt ihr bedacht, wen Ihr da mit eingeladen habt und unterstützt? Die Adresse war eindeutig, als ihr „gepostet“ habt: لترحيب بحرارة !

Ihr habt tatsächlich für einen herzlichen Empfang gesorgt.
Nicht, wie ihr es euch fantasierte: Für verzweifelte Familien, kleine Kinder, Frauen, gepeinigte alte Menschen!
Bekommen habt ihr – und unser Land – dominierend Testosteron-geladene junge Männer aus einem archaischen Kulturkreis, die ihr rassistisches, frauenverachtendes, intolerantes Welt- und Menschenbild mitgebracht haben und hier ausleben dürfen, und dafür sorgen – durch euch moralisch stimulierte – im Grunde verantwortungslose Richter und Staatsanwälte.
Kein Tag vergeht, ohne dass in dieser Republik inzwischen Vergewaltigungen, Messerstechereien, Morde in immer kürzerer Abfolge berichtet werden müssen – unter beherrschender Beteiligung eurer Gäste.
Beim Anblick eines ertrunkenen Emigrantenkindes fühlt ihr euch moralisch mehr angefeuert, als bei Berichten über von euren „Gästen“ geschändete und ermordete Frauen; mehr als bei den von einem LKW zerquetschten und verstümmelten Opfern – auch mit Kindern!
Es war ein LKW! – berichtete eure Presse. Dass der Fahrer aus der von euch herbei-applaudierten Vielheit stammte, hat euch nicht berührt. Oder habt ihr es nur verdrängt, weil es euer gutes Gewissen ins Schwanken bringen könnte?

Ihr beruft euch auf die angeblich wichtigste moralische Ressource unseres Landes: Das Erschrecken vor den historischen Verbrechen. Und ihr folgert daraus, dass unser Land auf ewig und unbegrenzt alle aufzunehmen und zu versorgen hat, die ihr gemäß eurem moralischen Anspruch nicht nur „als mühselig und beladen“ anseht.

Sehr viele von euch agieren sonach auch aus christlichem Impetus.

In diesem „Erschrecken“ habt ihr eine Stimmung miterzeugt, in der jeder, der auch nur nachdenklich Bedenken anmeldet, gesellschaftlich ausgegrenzt wird. Auch wenn ihr vielleicht selbst nicht gleicht zur Nazi- oder Rassismus-Keule greifen wollt.
Aber mal ehrlich, eure Hemmschwelle ist hierfür äußerst gering.

Ihr beteiligt euch gerne daran, wenn es gegen eure „Moral“ geht, Nachbarn und Freunde, die – horrible dictu – vielleicht heimlich AfD gewählt haben oder Pegida nicht verkehrt finden, als „Nazis“ zu stigmatisieren; wenn ihr euch auch über Jahre hinweg gut vertragen habt. Dann macht ihr (in schlechtem Gewissen?) einen Bogen um diese Mitmenschen, die auch ihr so bedenkenlos und ablenkend für krank erklären möchtet: als islamo- und xenophob.

Ihr vergesst, dass ihr die Todfeinde eures – unseres – Glaubens, wenn ihr denn euch als Christen seht, vor allem unserer Lebensanschauung, mit eingeladen habt und weiter verhätscheln wollt. Euere Seelsorger und Bischöfe bestärken euch noch darin – also kann es doch nicht falsch sein!?
Doch – ist es!
Entgeht es euch tatsächlich, wie religiös inspirierte „Outfits“ (eurer Geschlechtsgenossinnen) mehr und mehr den öffentlichen Raum kennzeichnen?
Bei euren Müttern und Großmüttern hättet ihr solcherlei Tracht vielleicht nur belächelt oder als rückständig und hinterwäldlerisch bespöttelt.
Welche Gefahr diese zunehmende öffentliche Präsentation verheißt, blendet ihr in eurem Gutsein aus: dass ihr den Anhängern einer Christen- und Juden-feindlichen Religion Gönnerschaft vermittelt.

Wollt ihr nicht erkennen, dass ihr missbraucht werdet zum Zweck politischer Machterhaltung bestimmter Kreise und dass ihr euch beteiligt habt an der Trivialisierung von „Faschismus und Rassismus.“? Dass ihr vielleicht schon selbst Anhänger einer komplementären Form des Faschismus geworden seid? Auch wenn ihr die mächtige Presse mit ihrer veröffentlichten Meinung auf eurer Seite wähnt.

Viele von euch fühlen sich bei ihren Aktionen bekränzt und in ihrer Haltung beschirmt von Kanzeln, Mauern und Türmen eurer Bartholomäus- oder Herz-Jesu-Kirche. Und dabei vergesst ihr, dass eure guten Werke sich unausweichlich bald gegen euch selbst wenden werden.

Fangt ihr jetzt an, zu denken? Verstand und Vernunft wirken zu lassen? Hört ihr vielleicht auf, Mitbürger, die an Humanitas und Soziales Engagement mit gebotener Nüchternheit und Emphase herangehen, für krank zu erklären und in die rechte Ecke zu stellen?
Es ist ja nichts geschehen, könntet ihr sagen, man hat den potentiellen Täter ja dingfest gemacht.
Erinnert ihr euch, wie man euch wider besserer Einsicht weiß machen wollte, die Attentäter von Paris, Berlin – auch in der fränkischen Provinz – hätten nichts mit dieser „Willkommenskultur“ zu tun?
Keiner verlangt von euch, dass ihr Gesinnung und Engagement radikal über den Haufen werfen sollt. Aber hört auf, euch selbst zu belügen und Anderen etwas vorzugeben!

* Condrobs ist eine Organisation für soziale Hilfsangebote in Bayern, die sich auch in der Suchthilfe engagiert und sich besonders für den „Gender-Diversity-Ansatz“ stark macht. Eine in der „Gemeinnützigkeit“ sicher angesiedelte Einrichtung mit guten Einnahmequellen, die dann wohl nicht nur von Schlepperaktivitäten andernorts profitiert.

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An die Willkommensklatscher und Die Proktatur des Diletariats

 

Einige Schmutzeleien

Was soll ich viel herumreden: Ich mag ihn einfach nicht, habe ihn noch nie gemocht, den Drehhofer aus Bayern. Seinen so genannten „Widersacher“, diesen fränkischen Schluri namens Söder muss man auch nicht mögen. Der hat es aber zur Zeit etwas leichter, als der Horst aus Ingolstadt, denn er kann in der Heimat sein Unwesen treiben und muss nicht in Koalitionsverhandlungen den Sacknasen und Truthahnhälsen von den GrünInnen gegenübersitzen und die Matrone von der CDU aushalten. Leid tut er mir deswegen nicht, hat er doch sein Schicksal selbst gewählt.
„Wichtig ist, was hinten herauskommt!“ hat einst der frühere Großmeister der politischen Fabulierkunst, Helmut Kohl, gesagt. „Schau´mer mal!“ pflegte ein anderer Rhetor aus dem Süden zu sagen.
„Fällt Seehofer fällt Merkel fällt Jamaika“ orakelte ein Kolumnist bei JouWatch.
Wenn er doch Recht bekommen würde!
Seehofer hat eine Schlüsselrolle hierbei. Nachdem die Junge Union Bayern mit der Schießfigur Markus S. dem Horst wieder mal ein gewisses Wochenenderlebnis bescherte und unumwunden dessen Abtritt verlangte, brachte das sogar die Süddeutsche Zeitung dazu, hierüber Krokodilstränen zu vergießen: „Das Schauspiel der CSU beschädigt Jamaika“, textete die SZ, die gewiss nicht der CSU-Jubel- und Hofpresse zuzurechnen ist. Die buntdeutsche Journaille möchte ja das grünstichige Drei-Farben-Projekt herbeischreiben, wie man landauf landab feststellen kann.
Hätte man es bei Horst Seehofer mit einem prinzipientreuen und charakterstarken Staatsmann zu tun, wäre diese Bastard-Koalition von vorneherein dem Scheitern ausgesetzt gewesen. Da aber diese Person-gewordene „Crème de la Pudding“ sich auch schon „zu viele Schmutzeleien“, geleistet hat, „charakterliche Schwächen“ besitzt und gleichermaßen vom „Ehrgeiz zerfressen“ ist – wie er es mal seinem Widerpart Söder unterstellte, können wir wohl die Hoffnung fahren lassen, dass die Merkel endlich entlassen wird und die GrünInnen von der Macht im Bund ferngehalten werden. Das Unheil nimmt wohl seinen Lauf!

Ihr mich auch!

– #me too! –

Mein Kollege, der selbsternannte „konservative Rebell“ Marcus Franz fragt auf seinem Blog, irgendwie Trübsal blasend, „Was darf Mann noch?“ Er ist davon überzeugt, das Ziel von der jüngst aus den USA herüberschwappenden Kampagne #MeToo sei:

„Der Mann soll solange verschreckt, angeschwärzt und letztlich kriminalisiert werden, bis endlich Ruhe herrscht und nur noch die Frau bestimmt, was Mann darf, was nicht – und vor allem, was er muss…“.

Was war geschehen? Da hat sich doch ein häßlicher, wohl stets notgeiler Fettsack aus Hollywood, der „Filmmogul“ Harvey Weinstein erlaubt, jungen – auch wohl älteren – natürlich unschuldig-unbedarften Frauen unsittlich entgegen zu kommen, so sie eine einträgliche Beschäftigung in seinem Einflussbereich erlangen wollten. Angeblich ging die Polizei schon seit 2015 entsprechenden Vorwürfen nach. Nebenbei: Nomen est omen, denn Weinstein oder „Tartrat“ wird in der Medizin als Brechmittel verwendet.
Nach einem Artikel in der New York Times stürzte sich denn unsere vereinte Lumpenpresse auf das Thema, mit der Folge, dass auch hiesige VorkämpferInnen des weiblichen Emanzipariats sich des Gegenstandes bemächtigten – wie Andrea Nahles und Katharina Barley von der SPD -, um einmal mehr die angebliche Prädominanz, Unverschämtheit und Übergriffigkeit des (weißen, alten) Mannes zu beklagen. Gar aus der Zentrale der EUdSSR in Brüssel und von schwedischen Ministerinnen kamen dann einschlägige Berichte und Lamentationen.

Lasst sie doch greinen, will ich sagen. Die Zeiten, dass ihnen jemand zuhört, dass sie etwas bewirken könnten, sind vorbei. Da sorgen schon Nafri und Kumpels aus der Machtsphäre Mohammeds dafür.
Dem „konservativen Rebellen“ darf man gleichsam Gelassenheit anraten. Das Verschrecken, Anschwärzen, gar Kriminalisieren des Mannes wird seit Jahren eigentlich ohne großen Erfolg praktiziert und wendet sich meist schließlich gegen die Anschwärzerszene. Da sorgen die Weiber selbst dafür.
Und da lobe ich mir den Blogger-Kolllegen Hadmut Danisch, der schreibt:

„…wieder mobbern alle möglichen Frauen, dass ihnen irgendwer irgendwann mal irgendwohin gefasst hat. Hirn? Fehlanzeige. Deren Wahrnehmung liegt am Arsch, vielleicht noch Arm oder Bein. Selbst Schauspielerinnen wie Jennifer Lawrence, die an der Last ihrer Schönheit nicht allzusehr zu tragen hat und deren Talent sich in überschaubaren Grenzen hält, aber trotzdem zu den höchstbezahlten gehört und mit Geld massiv überhäuft wird, bejammert ihr erbärmliches Dasein als Frau. Die schwedische Außenministerin beklagt, dass ein Mann ihr an den Schenkel gefasst habe. Kann man erstens nicht überprüfen, und zweitens: Und wenn schon. Wenn Männern irgendwo hingefasst wird, interessiert das ja auch keinen. Und daraus schon sein Lebensdrama zu konstruieren heißt für mich nur, weit von einer Lebensfähigkeit entfernt zu sein. Ständig wollen sie alle in Vorständen, Aufsichtsräten, Politikerämtern und so weiter ganz oben sitzen, Chef sein, aber kriegen schon von einmal tätscheln eine Lebenskrise, von der sie sich nie wieder erholen.“

Michael Klonovsky fügt ergänzend an:

„Eine hochrangige Staatsbedienstete, die einem Kerl, der ihr unaufgefordert an die Schenkel langt (hier), nicht auf die Finger klopfen und die Meinung geigen kann – und zwar geschützt von einem gesellschaftlichen Klima, das einer Frau in solchen Belangen nahezu immer Recht gibt –, sollte vielleicht wirklich nicht Ministerin werden.“

Recht hat er!

Die Grünen gerieren sich ja gerne als die Vorzeige- und Vorherrschaftspartei des real existierenden Feminismus und des siegreichen Suffragettentums. Unsere häßliche Kanzlerin wird die pappigen Weibsgestalten und Weicheier der Grünen schon um ihre Ecke bringen. Der Alt-Liberale und Küsten-Macho Kubicki sagte über eine mögliche Koalitionspartnerin: „Die notorisch moralische Attitüde von Frau Göring-Eckardt treibt meinen Blutdruck in die Höhe.“ Als Arzt empfehle ich ihm, zur Abwendung weitergehender Gesundheitsschäden im Rahmen der „Jamaika-Verhandlungen“, einfach den Blick auf Kathrins „Turkey-Globbers“ oder auf Claudias Monsterpickel neben deren Lippe zu richten. Oder eine kurze Imagination: Kathrin oder Claudia im Negligé; Wohltuende Entkrampfung oder Erschlaffung wird sich breit machen.

#me too

Wie schrieb der Altmeister und Frauenbenutzer Johann Wolfgang von Goethe, wohl schon an deutsche Testosteron- und Klötenschwächler denkend:

Feiger Gedanken
bängliches Schwanken,
weibisches Zagen,
ängstliches Klagen
Wendet kein Elend,
Macht dich nicht frei.

 

Allen Gewalten
Zum Trutz sich erhalten,
Nimmer sich beugen,
Kräftig sich zeigen,
Rufet die Arme
Der Götter herbei!

 

Noch eine Ergötzlichkeit im Anhang.
Ich bin kein Freund der linken ZDF-Socke Johannes B.Kerner, aber mit der Einladung dieser beiden Damen („Body und brain Verona Feldbusch vs. Alice Schwarzer“) geriet seine Sendung zu einer Glanznummer für die Nicht-Emanzen-Szene:

 

 

 

Kulturkonflikt mit dem Islam

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten
Herrn Ekkehart Vetter, Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz

Sehr geehrter Herr Vetter,

Wir befinden uns in einem Kulturkonflikt mit dem Islam. Es gibt eine islamische Parallelgesellschaft in Deutschland. Die islamischen Funktionäre wollen in Deutschland herrschen: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten“ (Erdogan, für den im Wahlkampf geworben wird (hier)). Die islamischen Funktionäre verwenden sowohl die friedliche Methode der Unterwanderung als auch die Methode der Gewalt.
Das Grundsatzprogramm des Islam ist im Koran unabänderlich festgelegt. Der Islam bekämpft die Menschenrechte, ist also verfassungsfeindlich (hier). Der Islam forderdert die Tötung von Menschen, die den Islam ablehnen (hier). Die in der Diaspora friedlichen Moslems ändern ihr Verhalten, wenn der Islam herrscht. „Zu kämpfen ist euch vorgeschrieben, auch wenn es euch widerwärtig ist. Doch es mag sein, daß euch etwas widerwärtig ist, was gut für euch ist, und es mag sein, daß euch etwas lieb ist, was übel für euch ist. Und Allah weiß es, doch ihr wisset es nicht“ (Sure 2:216).

Die CDU-Vorsitzende hat mit ihrer geschichtlich falschen Behauptung, der Islam würde zu Deutschland gehören, den Islam legitimiert und den Weg für die Islamisierung Deutschlands bereitet. Der Islam verfolgt Christen. Es muß deshalb von Ihnen als dem Vorsitzenden der Deutschen Evangelischen Allianz Ihre Äußerung erwartet werden, ob Sie der CDU-Vorsitzenden zustimmen oder widersprechen. Wenn Sie einer solchen Äußerung aus dem Wege gehen, muß dies als Zustimmung für die CDU-Vorsitzende aufgefaßt werden. Ihre Äußerung möchte ich ins Internet stellen (hier).

In der Hoffnung auf eine Verbreitung dieses Schreibens
Hans Penner

Sprachpanscher des Jahres 2017

Alljährlich führt der Verein Deutsche Sprache die Wahl zum Sprachpanscher des Jahres durch.
Zur Wahl 2017 schreibt der VDS aktuell:

Evangelische Kirche Deutschlands führt die Kandidatenliste für den Sprachpanscher des Jahres 2017 an

19. Juni 2017, Dortmund

Auf seiner Delegiertenversammlung in Kusel in der Pfalz hat der Verein Deutsche Sprache e.V. die Kandidatenliste für den Sprachpanscher des Jahres 2017 verabschiedet.
Prominentester unter den fünf Kandidaten ist die evangelische Kirche Deutschlands; sie hat im Lutherjahr das sprachschöpferische Erbe ihres Gründers mit „godspots“ (kostenloses WLAN in vielen Kirchen) lächerlich gemacht. Und das offizielle Liederbuch ihres Kirchtags in Wittenberg ist durch „kulturfrevlerische“ (FAZ) Verunstaltungen klassischer deutscher Liedertexte aufgefallen. Aus „und unseren kranken Nachbarn auch“ in „Der Mond ist aufgegangen“ wird genderneutral „und alle kranken Menschen auch“, neben anderen Manipulationen an diesem klassischen Text.
Weitere Kandidaten sind die Fluggesellschaft Air Berlin, die ihre Außendarstellung auch in Deutschland fast ausschließlich auf Englisch vornimmt, der/die Berliner Profx Lann Hornscheidt, der Landeswahlleiter Schleswig-Holstein (für seine republikweit empört kommentierte Wahlbenachrichtigung in so genannter „leichter Sprache“), und der CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber. Tauber ist u. a .verantwortlich für die #cnight am 18. Mai 2017 im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin. In diesem Jahr erstmalig im Rahmen der #cweek. Unter dem Leitgedanken „Thinking Beyond – den digitalen Wandel erfolgreich gestalten“ beschäftigte man sich mit der digitalen Transformation. Im Rahmen der @cademy entwickelten die Teilnehmer Ideen, die in einem „Innovation-Pitch“ vorgestellt wurden. In drei parallelen „Working-Spaces“ wurden die zentralen Themen „digitaler Staat“, „Bildung reloaded“ und „eSports“ diskutiert.

Wahlberechtigt sind alle 35.000 Mitglieder des Vereins Deutsche Sprache; sie wählen den Sprachpanscher des Jahres zum 20. Mal. Zu den bisherigen Gewinnern zählen die Bahnchefs Hartmut Mehdorn und Johannes Ludewig, die Politiker Günther Oettinger und Klaus Wowereit (Be Berlin), Ex-Postchef Klaus Zumwinkel, Ex-Telekom-Chef René Obermann und Obermanns Vorvorgänger Ron Sommer, der den Reigen der Sprachpanscher im Jahr 1998 eröffnet hatte. Aber auch der Duden wurde schon gewählt. Der Sieger des Jahres 2016 war der ZDF-Intendant Thomas Bellut; auf die Beschwerde eines Zuschauers, er wisse mit der neuen ZDF-Sendung „I can do that – die große Promi-Challenge“ mit vielen „showacts“ – wenig anzufangen, hatte er die Zuschauerredaktion antworten lassen, die deutsche Übersetzung „Ich kann das“ sei dem ZDF „zu hölzern“.

Stimmzettel (pdf) werden bis zum 25. August in der Dortmunder Vereinszentrale entgegengenommen.

Mein Favorit ist natürlich aus „alter Verbundenheit“ Peter Tauber, Merkels Stiefelknecht und -lecker.

Wer mitwählen will, kann dies tun. Hier der Stimmzettel, der gleichzeitig auch ein Aufnahmeantrag für den VDS ist.
Wem die Deutsche Sprache ein Anliegen ist, sollte die 30 € Mitgliedsgebühr nicht scheuen. Man erhält dafür auch viermal im Jahr eine immer interessant gestaltete Mitgliederzeitschrift.

AfD – die gefährlichste Partei der Bundesrepublik …

Meint eine linksextreme DGB-Funktionärin

Die Regionsgeschäftsführerin des DGB Südosthessen Ulrike Eifler hat sich „mit scharfen Worten“ an den Wächtersbacher Bürgermeister Andreas Weiher gewandt, um die Vergabe eines Raumes für eine AfD-Wahlveranstaltung zu verhindern – berichtet ein lokaler Online-Dienst. In einem Brief machte die ehemalige Landesvorsitzende der Linken und DGB-Funktionärin darauf aufmerksam, dass die Stadt Wächtersbach zum wiederholten Male öffentliche Räume an die AfD vergibt.

„Die AfD mag in den Kommunalparlamenten sitzen, aber sie ist keine Partei wie alle anderen. Im Gegenteil: Wir halten die AfD für die gefährlichste aller Parteien am rechten Rand seit Bestehen der Bundesrepublik“, so Eifler. Sie wirft der AfD ein“neofaschistisches Weltbild“ vor.

Die Eiflerige appellierte denn an den SPD-Bürgermeister des Städtchens im hessischen Main-Kinzig-Kreis, „alle verwaltungsrechtlichen und politischen Möglichkeiten auszuschöpfen, um im Interesse des gesellschaftlichen Zusammenhalts, der AfD künftig keine öffentlichen Räume mehr zur Verfügung zu stellen“.

Landauf, landab zählt es zur Masche der im „Kampf gegen Rechts“ vereinten Linken, die AfD mit Hausverboten und Ausgrenzung zu belegen – vom bayerischen CSU-Bürgermeister bis hin zu katzenfreundlichen Hotelgeschäftsführern.

So etwas soll „im Interesse des gesellschaftlichen Zusammenhalts“ sein!?
Es kann nur einem totalitär verbohrten Denkorgan entspringen.

Peter Helmes berichtet aktuell auf seinem Blog von dem Hausverbot eines Best Western Hotels gegen den prominenten AfD-Politiker Dr. Alexander Gauland und analysiert treffend die dem zugrunde liegende Geisteshaltung in den angepassten Kreisen in Deutschland.

Die oben erwähnte DGB-Funktionärin hält die AfD für die „gefährlichste aller Parteien … seit Bestehen der Bundesrepublik“.

Damit hat sie recht! Denn erstmals kann es einer jungen, nicht linken Partei gelingen – vertraut man dem Trend in den Meinungsumfragen – in den Bundestag einzuziehen. Damit wird die Phalanx der sich etabliert fühlenden Parteien im bundesdeutschen System bis ins Mark erschüttert. Es scheint gar nicht mehr so undenkbar, dass die sonst so selbstgewissen Grünen, die Pseudo-Liberalen von der F.D.P. und die „Linke“ der Frau Eifler hinter diese angeblich Schmuddelpartei zurückfallen können. Da herrscht schon biblisches „Heulen und Zähneknirschen“.

Die Gewerkschaftsfunktionärin wirft der AfD ein „neofaschistisches Weltbild“ vor.

Was ist das, worin äußert so was?

„Faschismus“ wird seit der Epoche von Mussolini und Hitler als historisch-politischer Oberbegriff für rechtsgerichtete, antidemokratische Bewegungen oder Diktaturen benutzt. Die Betonung liegt gemäß der Abgrenzung durch den linken Kommunismus auf „rechts“, was inzwischen noch verdammenswerter ist als „antidemokratisch“ oder „Diktatur“.

Es ist freilich bizarr, eine Genossin von Frau Eifler, Halina Wawzyniak von der Linkspartei twitterte kürzlich über die Vorläuferpartei der „Linken“: „Im Kern war die SED eine rechte Partei“.
Die SED, die Partei des real existierenden Sozialismus war also „rechts“. Sie war/ist gewiss antidemokratisch und Garant einer Diktatur. Mithin war die DDR also ein faschistischer Staat.
Darf man das so sagen?

Wissen Sie was?

Jetzt erst recht: Ich werde im September AfD wählen!

Nicht nur weil ich ein „Rechter“ bin.
Weil ich im Programm und bei den handelnden Personen bisher nichts entdecken konnte, was antidemokratisch und als diktatorisch verdächtig werden könnte.
Ich kann mich nur Peter Helmes anschließen:

Vermutlich haben die wenigsten Kritiker das Programm der AfD gelesen. Es ist nicht weit von der (alten) CDU weg. Und wenn man das neue Programm durcharbeitet, kann man als Bürgerlicher nur immer wieder zustimmend nicken. Da gibt´s noch handfeste Überzeugungen und Begriffe, die man bei der Konkurrenz, wenn überhaupt, nur noch schemenhaft erkennt: Familie z. B., die natürliche Gemeinschaft von Vater, Mutter und Kind(ern). Dazu gehört auch der Schutz des (ungeborenen) Lebens.

Dazu kommt meine anerzogene demokratische Widersetzlichkeit: Wen man allein wegen anderer Gesinnung verfolgt, den unterstütze ich mit einer aus meiner Überzeugung möglichen Gestaltungsoption.

Also, AfD wählen!
Und dann „schaun´mer mal“ – wie man in Bayern sagt.