Kulturkonflikt mit dem Islam

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten
Herrn Ekkehart Vetter, Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz

Sehr geehrter Herr Vetter,

Wir befinden uns in einem Kulturkonflikt mit dem Islam. Es gibt eine islamische Parallelgesellschaft in Deutschland. Die islamischen Funktionäre wollen in Deutschland herrschen: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten“ (Erdogan, für den im Wahlkampf geworben wird (hier)). Die islamischen Funktionäre verwenden sowohl die friedliche Methode der Unterwanderung als auch die Methode der Gewalt.
Das Grundsatzprogramm des Islam ist im Koran unabänderlich festgelegt. Der Islam bekämpft die Menschenrechte, ist also verfassungsfeindlich (hier). Der Islam forderdert die Tötung von Menschen, die den Islam ablehnen (hier). Die in der Diaspora friedlichen Moslems ändern ihr Verhalten, wenn der Islam herrscht. „Zu kämpfen ist euch vorgeschrieben, auch wenn es euch widerwärtig ist. Doch es mag sein, daß euch etwas widerwärtig ist, was gut für euch ist, und es mag sein, daß euch etwas lieb ist, was übel für euch ist. Und Allah weiß es, doch ihr wisset es nicht“ (Sure 2:216).

Die CDU-Vorsitzende hat mit ihrer geschichtlich falschen Behauptung, der Islam würde zu Deutschland gehören, den Islam legitimiert und den Weg für die Islamisierung Deutschlands bereitet. Der Islam verfolgt Christen. Es muß deshalb von Ihnen als dem Vorsitzenden der Deutschen Evangelischen Allianz Ihre Äußerung erwartet werden, ob Sie der CDU-Vorsitzenden zustimmen oder widersprechen. Wenn Sie einer solchen Äußerung aus dem Wege gehen, muß dies als Zustimmung für die CDU-Vorsitzende aufgefaßt werden. Ihre Äußerung möchte ich ins Internet stellen (hier).

In der Hoffnung auf eine Verbreitung dieses Schreibens
Hans Penner

Sprachpanscher des Jahres 2017

Alljährlich führt der Verein Deutsche Sprache die Wahl zum Sprachpanscher des Jahres durch.
Zur Wahl 2017 schreibt der VDS aktuell:

Evangelische Kirche Deutschlands führt die Kandidatenliste für den Sprachpanscher des Jahres 2017 an

19. Juni 2017, Dortmund

Auf seiner Delegiertenversammlung in Kusel in der Pfalz hat der Verein Deutsche Sprache e.V. die Kandidatenliste für den Sprachpanscher des Jahres 2017 verabschiedet.
Prominentester unter den fünf Kandidaten ist die evangelische Kirche Deutschlands; sie hat im Lutherjahr das sprachschöpferische Erbe ihres Gründers mit „godspots“ (kostenloses WLAN in vielen Kirchen) lächerlich gemacht. Und das offizielle Liederbuch ihres Kirchtags in Wittenberg ist durch „kulturfrevlerische“ (FAZ) Verunstaltungen klassischer deutscher Liedertexte aufgefallen. Aus „und unseren kranken Nachbarn auch“ in „Der Mond ist aufgegangen“ wird genderneutral „und alle kranken Menschen auch“, neben anderen Manipulationen an diesem klassischen Text.
Weitere Kandidaten sind die Fluggesellschaft Air Berlin, die ihre Außendarstellung auch in Deutschland fast ausschließlich auf Englisch vornimmt, der/die Berliner Profx Lann Hornscheidt, der Landeswahlleiter Schleswig-Holstein (für seine republikweit empört kommentierte Wahlbenachrichtigung in so genannter „leichter Sprache“), und der CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber. Tauber ist u. a .verantwortlich für die #cnight am 18. Mai 2017 im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin. In diesem Jahr erstmalig im Rahmen der #cweek. Unter dem Leitgedanken „Thinking Beyond – den digitalen Wandel erfolgreich gestalten“ beschäftigte man sich mit der digitalen Transformation. Im Rahmen der @cademy entwickelten die Teilnehmer Ideen, die in einem „Innovation-Pitch“ vorgestellt wurden. In drei parallelen „Working-Spaces“ wurden die zentralen Themen „digitaler Staat“, „Bildung reloaded“ und „eSports“ diskutiert.

Wahlberechtigt sind alle 35.000 Mitglieder des Vereins Deutsche Sprache; sie wählen den Sprachpanscher des Jahres zum 20. Mal. Zu den bisherigen Gewinnern zählen die Bahnchefs Hartmut Mehdorn und Johannes Ludewig, die Politiker Günther Oettinger und Klaus Wowereit (Be Berlin), Ex-Postchef Klaus Zumwinkel, Ex-Telekom-Chef René Obermann und Obermanns Vorvorgänger Ron Sommer, der den Reigen der Sprachpanscher im Jahr 1998 eröffnet hatte. Aber auch der Duden wurde schon gewählt. Der Sieger des Jahres 2016 war der ZDF-Intendant Thomas Bellut; auf die Beschwerde eines Zuschauers, er wisse mit der neuen ZDF-Sendung „I can do that – die große Promi-Challenge“ mit vielen „showacts“ – wenig anzufangen, hatte er die Zuschauerredaktion antworten lassen, die deutsche Übersetzung „Ich kann das“ sei dem ZDF „zu hölzern“.

Stimmzettel (pdf) werden bis zum 25. August in der Dortmunder Vereinszentrale entgegengenommen.

Mein Favorit ist natürlich aus „alter Verbundenheit“ Peter Tauber, Merkels Stiefelknecht und -lecker.

Wer mitwählen will, kann dies tun. Hier der Stimmzettel, der gleichzeitig auch ein Aufnahmeantrag für den VDS ist.
Wem die Deutsche Sprache ein Anliegen ist, sollte die 30 € Mitgliedsgebühr nicht scheuen. Man erhält dafür auch viermal im Jahr eine immer interessant gestaltete Mitgliederzeitschrift.

AfD – die gefährlichste Partei der Bundesrepublik …

Meint eine linksextreme DGB-Funktionärin

Die Regionsgeschäftsführerin des DGB Südosthessen Ulrike Eifler hat sich „mit scharfen Worten“ an den Wächtersbacher Bürgermeister Andreas Weiher gewandt, um die Vergabe eines Raumes für eine AfD-Wahlveranstaltung zu verhindern – berichtet ein lokaler Online-Dienst. In einem Brief machte die ehemalige Landesvorsitzende der Linken und DGB-Funktionärin darauf aufmerksam, dass die Stadt Wächtersbach zum wiederholten Male öffentliche Räume an die AfD vergibt.

„Die AfD mag in den Kommunalparlamenten sitzen, aber sie ist keine Partei wie alle anderen. Im Gegenteil: Wir halten die AfD für die gefährlichste aller Parteien am rechten Rand seit Bestehen der Bundesrepublik“, so Eifler. Sie wirft der AfD ein“neofaschistisches Weltbild“ vor.

Die Eiflerige appellierte denn an den SPD-Bürgermeister des Städtchens im hessischen Main-Kinzig-Kreis, „alle verwaltungsrechtlichen und politischen Möglichkeiten auszuschöpfen, um im Interesse des gesellschaftlichen Zusammenhalts, der AfD künftig keine öffentlichen Räume mehr zur Verfügung zu stellen“.

Landauf, landab zählt es zur Masche der im „Kampf gegen Rechts“ vereinten Linken, die AfD mit Hausverboten und Ausgrenzung zu belegen – vom bayerischen CSU-Bürgermeister bis hin zu katzenfreundlichen Hotelgeschäftsführern.

So etwas soll „im Interesse des gesellschaftlichen Zusammenhalts“ sein!?
Es kann nur einem totalitär verbohrten Denkorgan entspringen.

Peter Helmes berichtet aktuell auf seinem Blog von dem Hausverbot eines Best Western Hotels gegen den prominenten AfD-Politiker Dr. Alexander Gauland und analysiert treffend die dem zugrunde liegende Geisteshaltung in den angepassten Kreisen in Deutschland.

Die oben erwähnte DGB-Funktionärin hält die AfD für die „gefährlichste aller Parteien … seit Bestehen der Bundesrepublik“.

Damit hat sie recht! Denn erstmals kann es einer jungen, nicht linken Partei gelingen – vertraut man dem Trend in den Meinungsumfragen – in den Bundestag einzuziehen. Damit wird die Phalanx der sich etabliert fühlenden Parteien im bundesdeutschen System bis ins Mark erschüttert. Es scheint gar nicht mehr so undenkbar, dass die sonst so selbstgewissen Grünen, die Pseudo-Liberalen von der F.D.P. und die „Linke“ der Frau Eifler hinter diese angeblich Schmuddelpartei zurückfallen können. Da herrscht schon biblisches „Heulen und Zähneknirschen“.

Die Gewerkschaftsfunktionärin wirft der AfD ein „neofaschistisches Weltbild“ vor.

Was ist das, worin äußert so was?

„Faschismus“ wird seit der Epoche von Mussolini und Hitler als historisch-politischer Oberbegriff für rechtsgerichtete, antidemokratische Bewegungen oder Diktaturen benutzt. Die Betonung liegt gemäß der Abgrenzung durch den linken Kommunismus auf „rechts“, was inzwischen noch verdammenswerter ist als „antidemokratisch“ oder „Diktatur“.

Es ist freilich bizarr, eine Genossin von Frau Eifler, Halina Wawzyniak von der Linkspartei twitterte kürzlich über die Vorläuferpartei der „Linken“: „Im Kern war die SED eine rechte Partei“.
Die SED, die Partei des real existierenden Sozialismus war also „rechts“. Sie war/ist gewiss antidemokratisch und Garant einer Diktatur. Mithin war die DDR also ein faschistischer Staat.
Darf man das so sagen?

Wissen Sie was?

Jetzt erst recht: Ich werde im September AfD wählen!

Nicht nur weil ich ein „Rechter“ bin.
Weil ich im Programm und bei den handelnden Personen bisher nichts entdecken konnte, was antidemokratisch und als diktatorisch verdächtig werden könnte.
Ich kann mich nur Peter Helmes anschließen:

Vermutlich haben die wenigsten Kritiker das Programm der AfD gelesen. Es ist nicht weit von der (alten) CDU weg. Und wenn man das neue Programm durcharbeitet, kann man als Bürgerlicher nur immer wieder zustimmend nicken. Da gibt´s noch handfeste Überzeugungen und Begriffe, die man bei der Konkurrenz, wenn überhaupt, nur noch schemenhaft erkennt: Familie z. B., die natürliche Gemeinschaft von Vater, Mutter und Kind(ern). Dazu gehört auch der Schutz des (ungeborenen) Lebens.

Dazu kommt meine anerzogene demokratische Widersetzlichkeit: Wen man allein wegen anderer Gesinnung verfolgt, den unterstütze ich mit einer aus meiner Überzeugung möglichen Gestaltungsoption.

Also, AfD wählen!
Und dann „schaun´mer mal“ – wie man in Bayern sagt.

Mit dem Islam wird es keinen Frieden geben

Religion und zornige junge Männer

 

Samuel Huntington stellte in seinem Buch „The Clash of Civilizations“ – erschienen im Jahr 1996 – fest, dass im Kalten Krieg zwischen dem Westen und der Sowjetmacht nach dem 2. Weltkrieg weniger „Westler“ ums Leben kamen, als in dem etwa seit den siebziger Jahren andauenden „Quasi-Krieg“ zwischen dem Westen und der muslimischen Welt. Dabei konnte Huntington die massiven Ereignisse in den letzten 20 Jahren noch gar nicht einbeziehen.

Da möchte man sich fast nach dem klassischen Kalten Krieg zurücksehnen, nach diesen 40 Jahren relativen Friedens, eingebettet in die längste andauernde Friedenszeit für unser Land in Mitteleuropa. Man hatte sich mit dem sog. Gleichgewicht des Schreckens irgendwie abgefunden und die großen Krisen – Ungarn 1956, Kuba-Krise 1962, Prag 1968 – waren dank vernünftiger Reaktionen der verantwortlichen Staatsmänner nicht eskaliert und in einen heißen Krieg ausgeartet. Das Damoklesschwert eines „nuklearen Overkills“  wurde im Westen im Grunde immer wieder aus dem Bewusstsein verdrängt; lediglich Hollywood machte mit diesbezüglichen Horrorszenarien seine Geschäfte.

Der Konflikt zwischen dem Westen mit seiner liberalen Demokratie und dem totalitären Marxismus-Leninismus im 20. Jahrhundert war ein vergleichsweise ephemeres und vordergründiges Geschehen, betrachtet man die inzwischen 1400 Jahre andauernde Auseinandersetzung zwischen dem Islam und dem Abendland, die ungebrochene Eroberungs- und Unterwerfungslust dieser Religion mit ihren Blutspuren in allen Sphären Asiens, Afrikas und Europas und geschätzt 270 Millionen Toten (manche Forscher nehmen gar 400 Millionen an).

Die totale Vereinnahmung der Menschen und ihrer Gesellschaften durch den Islam, verbunden mit dem unumwundenen Grundsatz bzw. Gebot der Bekämpfung, ja Ausrottung Andersgläubiger oder Ungläubiger, bildet das Substrat für nicht zu vermeidende Konflikte, die bis zum Sieg des Islam bei seinem unverhohlen geäußerten Anspruch auf Weltherrschaft andauern werden.
Das muslimische Konzept des Islams als einer Daseinsweise, die Religion und Politik transzendiert und vereinigt, wird immer gegen das Konzept der getrennten Reiche von Religion und politischer Macht stehen.
Einen „säkularen Islam“ kann es nicht geben, dies ist eine Contradictio in adiecto, ein Widerspruch in sich. Somit gibt es auch keine „säkularen Muslime“.
Sind sie „säkular“, sind sie alles andere, aber keine Muslime mehr. Das entspricht der Auffassung aller muslimischer Religionslehrer und auch der Einsicht der Klarblickenden unter den nicht muslimischen Islam-Exegeten.

Die offizielle Formel der westlichen Politik lautet immer noch, man habe Probleme mit gewalttätigen, islamistischen Fundamentalisten, aber nicht mit dem Islam. Das ist eine naive Einschätzung, denn ohne den Islam gibt es keine Islamisten.
Es ist nicht nur eine naive, es ist eine selbstmörderische Politik, die Ideologie des Islams und seine Träger und Zeloten ins Land zu lassen, ja zum Kommen einzuladen und dann noch dem öffentlichen Schutz zu unterstellen. Fast täglich werden uns die fatalen Folgen dieses Handelns vor Augen geführt.

Neben der innewohnenden religiösen Anstrengung kommt eine besondere psychologische Situation hinzu: ein Überlegenheitsgefühl einerseits und ein Minderwertigkeitsgefühl andererseits. Die Muslime halten ihre Kultur für die überlegene, die westliche für materialistisch, korrupt, dekadent und unmoralisch. Dem entgegen steht aber die effektive zivilisatorische, technologische, militärische und informatorische Überlegenheit des Westens.
Die im Westen allgemein als die mutige moderne und liberale Muslimin gefeierte Fatima Mernissis, eine marokkanische Soziologin und angebliche „muslimische Feministin“ verfasste in den 90er Jahren in ihrem Buch „Islam and Democracy“ eine larmoyante, aber für den Westen wenig schmeichelhafte Darstellung:

Der Westen ist »militaristisch« und »imperialistisch« und hat durch »kolonialen Terror« andere Nationen »traumatisiert« schreibt sie. Und: Der Individualismus, Inbegriff der westlichen Kultur, ist »die Quelle allen Übels«; die Macht des Westens ist beängstigend; der Westen »allein entscheidet darüber, ob Satelliten dazu benutzt werden, um Araber zu bilden oder um sie zu bombardieren; „… Er erdrückt unsere Potentiale und dringt in unser Leben ein mit seinen importierten Produkten und Fernsehfilmen, die die Sen der überschwemmen … [Er] ist eine Macht, die uns erdrückt, unsere Märkte belagert und unsere letzten Ressourcen, Initiativen und Potentiale kontrolliert. So nahmen wir unsere Lage wahr, und der Golfkrieg hat diese Wahrnehmung zur Gewißheit gemacht.« Der Westen »schafft sich seine Macht durch militärische Forschung« und verkauft dann die Produkte dieser Forschung an unterentwickelte Länder, die seine »passiven Konsumenten« sind.“

Zu den Auswirkungen dieser Dichotomie – Überlegenheitsgefühl einerseits und Minderwertigkeitskomplex andererseits – verbunden mit religiöser Anstrengung sagt der von unseren hiesigen Beschwichtigern als islamkritisch geschmähte Publizist Hamed Abdel-Samad:

Das Feuer des Islamismus war immer da, weil es seit Anbeginn des Islams eine Ideologie der Gewalt gibt. Bis heute soll die Gewalt den muslimischen Minderwertigkeitskomplex durch Allmachtsfantasien kompensieren.

 

2003 erschien das Buch „Söhne und Weltmacht – Terror im Aufstieg und Fall der Nationen.“ von Gunnar Heinsohn. Heinsohn definierte den „Youth Bulge“ (=Jugendüberschuss), der bei einem Anteil von mindestens 30 % der 15- bis 29-jährigen an der männlichen Gesamtbevölkerung und einem starken Ungleichgewicht „zwischen karrieresuchenden jungen Männern und verfügbaren gesellschaftlichen Positionen“ unvermeidlich zu Konflikten führe. Vor allem für den arabischen Raum einschließlich der Palästinensergebiete umriss er bereits 2003 die dann im „arabischen Frühling“ maßgeblich werdenden und den Westen bedrohenden Konstellationen.
„Das muslimische Bevölkerungswachstum hat riesige Scharen arbeitsloser und entfremdeter junger Menschen produziert, die sich für die islamistische Sache einspannen lassen, Druck auf die benachbarten Gesellschaften ausüben und in den Westen auswandern.“ schrieb schon Huntington in „The Clush of Civilisations“.
Millionen sitzen in Afrika, im Nahen und Mittleren Osten auf gepackten Koffern, um in Europa einzufallen und ihre Gewaltkultur hierher zu exportieren.
Millionen von „zornigen jungen Männern“, welche sogar schon die taz ausmachte, wobei man natürlich dort die angeblich „hausgemachten“ herausstellt.

Mit zornigen jungen Männern ist kein Frieden zu machen. Das ist neben dem politisch-ideologischen Gehalt des Islam das große Problem.

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Als Anhang ein kleiner Exkurs zum Thema „Zorn“. Der Soziologe und Philosoph Wolfgang Sofsky schreibt in seinem Werk „Das Buch der Laster“:

„Von den Affekten der Feindseligkeit ist der Zorn der gefährlichste. Er zielt direkt gegen den anderen. Er will auf das Opfer losgehen, ihm schaden, es vernichten. Anders als die Wut, die blindlings um sich schlägt, nimmt der Zorn den an deren ins Visier. Feindschaft wird kraftvoller, indem sie präziser wird. Der Wut kann man gelegentlich noch ausweichen. Sie sprüht wahllos nach allen Seiten. Dem Zorn hingegen ist kaum zu entgehen. Mit loderndem Blick erfaßt er sein Opfer, verfolgt seine Bewegungen, läßt es nicht mehr los. Es mag sich verstecken, die Flucht ergreifen, sich hinter einem Schutzwall abducken – es gibt kein Entkommen. So lange setzt der Zorn nach, bis er den anderen ergriffen hat.
… Zorn () behält sein Ziel im Auge. Er nimmt auch Umwege in Kauf, beachtet Barrieren und Fluchtlöcher. Manchmal umgeht er das Hindernis, manchmal bricht er brachial durch. Weniger das Quantum an destruktivem Elan macht ihn derart gefährlich als dessen gezielte Lenkung. … Zorn verfolgt sein Ziel bis zum bitteren Ende, ja, er steigert und beschleunigt sich in der Aktion.
… Zorn () ist ein Prozeß. Er unterhält sich selbst, baut sich auf, gewinnt an Fahrt, schlägt endlich in Tobsucht um, wenn er des Opfers habhaft wird.

Ungeahnte Kräfte kann der Zorn entwickeln. Er ist eine Macht für sich, ohne Sinn für das, was sich gehört und was er anrichtet. Die Folgen kümmern ihn nicht. Er lechzt nach verwegener Vergeltung. Jenseits des Zeitstroms schafft er eine absolute Gegenwart. Er überflutet den Geist und verengt den Horizont auf einen einzigen Fokus. Erinnerungen oder Erwartungen sind auf einmal gestrichen. Vollständig füllt der akute Affekt die Situation aus. Seine enorme Destruktivität rührt nicht zuletzt von dieser Kraft zum Absoluten. Wie dem Glück lichen schlägt auch dem Zornigen keine Stunde. Zorn agiert im Hier und Jetzt, erfüllt die Gegenwart ganz und gar. Er be freit von den Banden der Geschichte und den Verpflichtungen der Zukunft. Was gerade noch lieb und teuer war, ist im Augenblick des Zorns nur der Zerstörung wert. Was in vielen Monaten und Jahren errichtet wurde, das macht er mit einem Schlag zunichte. Von einer Sekunde zur anderen nimmt der Zorn die Arbeit der Schöpfung zurück.
… Im Zorn spürt das Subjekt einen Zuwachs an Kräften, von denen es zuvor nicht einmal ahnte, daß sie ihn im schlummern. Wer den Großteil seines Lebens in geduckter Haltung verbracht hat und ständig von Zweifel und Fügsamkeit geplagt war, der wächst im Zustand des Zorns unverhofft über sich hinaus. Die Brust wölbt sich, der Blick starrt geradeaus, das Kinn schiebt sich nach vorn, Hitze schießt hoch und rüstet zum Angriff. Der Leib weitet sich, schwillt an, das Selbst dehnt sich aus und erobert den Raum. Was von außen als Drohgebärde erscheint, wird im Innern als rasantes Wachstum an Energie, Entschlossenheit und Selbstvertrauen erlebt. Die Person wird größer und stärker als sie ist. Sie besetzt die Situation. An ihr kann nun niemand mehr vorbei. Zorn hat die Kraft zur Verwandlung. Hemmungen lösen sich auf einmal in Luft auf. Die Gewichte und Lasten, das Hin und Her von Mißmut und Abwehr, Angst und Gram ist verschwunden. Zorn befreit das Subjekt von sich selbst. Nach der Eruption ist es nicht mehr dasselbe wie zuvor.

Den verhängsvollen Umgang der Medien und maßgebender Politiker mit den „zornigen jungen Männern“ umschreibt Sofsky für uns so:

„ … die Vorstellung, Zorn sei stets die Vergeltung eines Unrechts, (ist) allzu tröstlich. Sie verkennt die ungeheure Maßlosigkeit dieses Affekts. … Es ist daher irreführend, dem Zorn einen Rechtswert anzudichten.
Auch das populäre Frustrationsmodell beruht auf durchsichtigen Motiven und logischen Irrtümern. Versteht man Zorn lediglich als Antwort auf eine Enttäuschung, so kann man, mittels einer einfühlsamen Verkehrung ins Gegenteil, den Zornigen kurzerhand zum Opfer umtaufen, zum Spielball fremder Kräfte, ungünstiger Umstände oder frevelhafter Zeitgenossen. Auf diese Weise spricht man den Zornigen von jeder Verantwortung frei. Die menschliche Fähigkeit, jederzeit mit dem Bösen von vorn beginnen zu können, gerät aus dem Gesichtskreis. Die Hoffnung auf Frieden verzerrt die Wahrnehmung der Wirklichkeit. Ginge jeder Aggression stets eine Frustration voraus, so wäre Feindseligkeit leicht aus der Welt zu schaffen. Man müßte die Menschen nur vor Enttäuschungen bewahren, und schon verwandelten sich alle Wölfe in Schafe. Indem man dem Zorn jegliche Spontaneität abspricht, verkleinert man ihn zu einer mißlichen Episode in der Geschichte des Fortschritts. In Wahrheit durchbricht der große Zorn die Kontinuität der historischen Zeit. Mit ihm endet die Friedensepoche und danach beginnt der Kreislauf der Zufälle von neuem.“

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Vom Zorn getriebene Fremde sind nicht integrierbar! Der Islam ist unvereinbar mit der liberalen Demokratie und dem Rechtsstaat westlicher Prägung! Er ist anhaltend eine bluttriefende Ideologie der Intoleranz. Einen „säkularen Islam“ kann und wird es nicht geben, er würde sich damit aufgeben!
Wer will das alles inzwischen noch in Frage stellen?

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