So lasst uns denn wieder Silvester feiern

Willst du genau erfahren, was sich ziemt,
so frage nur bei edlen Frauen an.
Johann Wolfgang von Goethe

 

Die Nacht der Nächte,weltweit wird der Jahreswechsel zelebriert, mit Krach und Laune begangen. Wer nicht schon daheim die Bude auf den Kopf stellt, zieht hinaus auf die Plätze und Straßen der großen und kleinen Metropolen, um den gar medial vermittelten Krawall-Lust-Faktor zu atmen, in eine Schampus-, Testos- und Östros-geschwängerte Atmosphäre einzutauchen, sich impertinentem Krach und Gestank auszusetzen. Nicht „Nonnenfurz“ oder „Lady-Cracker“ sind mehr angesagt, sondern ganze Raketen-Batterien, Kugelbomben, Mehrschlag-Zylinderbomben und Mörser etc. werden gezündet.
Wer sich anno 2017 zu Silvester auf die Straße begibt, setzt sich aber auch nicht nur darob einem gewissen „Thrill of Crime“ aus.
Seit einigen Jahren wird der deutsche Silvesterrabatz auch in der Provinz exzeptionell bereichert: Durch betörende, befähigte, anlockende und fingerfertige Gestalten aus südlichen Gestaden. Die mit ihrer berückenden Erscheinung und Auftreten helllichte Wärme und Atmosphäre in die kalte winterliche germanische Rauhnacht bringen wollen. Nur, ist das südländische Temperament gelegentlich auch zügel- und schamlos und dieser „Thrill of Crime“ der Silvesternacht hat sich zuletzt gar als unbeherrschbar erwiesen.
Die Pythia aus der Uckermark, Kanzlerin genannt, wusste schon früh die Erklärung für die irritierenden und aberrierenden Verhaltensweisen der von ihr Eingeladenen, denn „Wir haben uns in der Kolonialzeit an Afrika versündigt“.
Ergo dürfen die jetzt bei uns, den Kolonisten, die Sau raus lassen: die Nafris, Neger und Araber.
Vielleicht sehen wir das aber nur falsch, sind irgendwie fehlgeleitet, denn „Fast die Hälfte aller deutschen Fernsehprogramme – genau 47,7 Prozent – dreht sich irgendwie um Aggression und Bedrohung. Darin enthalten sind 481 Mordszenen wöchentlich und rund 70 täglich.“ Und: „Jede Woche mutet uns das Fernsehen bis zu 4000 Leichen zu … So was verengt das Weltbild. Und dann wird’s gefährlich.“ erklärte uns die mächtigste kartoffelsuppenkochende Frau der Welt und deshalb sollten denn wie bei ihr „die schönen Dinge des Lebens wie Kartoffeln oder Eintopf kochen nicht zu kurz kommen“.
Die (Haus)Frau, die sich Silvester allein mit Kartoffelsuppe- oder Eintopfkochen befasst, muss nicht fürchten, dass ihr ein kolonialismusgeschädigter Afrikaner oder Orientale an die Unterwäsche geht.

„Alles, was noch nicht gewesen ist, ist Zukunft, wenn es nicht gerade jetzt ist.“ Hat uns die Grökaz schon verkündet und so sollten wir uns nicht sorgen: „Überall stoßen wir auf ein Denken, das kein Morgen kennt.“
Also warten wir doch erst mal ab, was uns der Morgen des neuen Jahres rückblickend erkennen lassen wird.

Keine Sorgen! Denn just rüstet die Staatsmacht in Blick auf mögliche, drohende Rauhnachtsexzesse durchaus auf und so können wir ängstlichen Seelen beruhigt sein. Die Polizei will sich zu Silvester als Schutzmacht präsentieren und gab zuletzt folgende Empfehlungen heraus:
„Wer sich bedroht oder körperlich bedrängt fühlt, sollte durch lautes Schreien auf sich aufmerksam machen und Unbeteiligte zur Hilfeleistung auffordern.“

Das Dekret aus dem Kanzleramt dazu lautet: „Gewalt zur Lösung der eigenen Probleme darf nicht angewendet werden.“

Aber, frage ich, steht nicht „lautes Schreien“ im Widerspruch zu den Erkenntnissen aus dem Brodem der Kartoffelsuppe: „Man braucht das Schweigen, um klug reden zu können.“ Und „Jeder hat seine Art, zurückzuschlagen. Schweigen kann`s auch mal sein.“

„Denken beim Reden ist auch nicht so einfach.“
Das ist auch eine wichtige Erkenntnis unseres mitteldeutschen Seelenknödels.

„Auf deutschem Boden gilt deutsches Recht.“ versichert uns trotzig die edle Frau aus der Berliner Waschmaschine und trutzt möglichen Krawallen in Berlin oder andernorts mit der Aussage: „Ich kann versprechen, das Brandenburger Tor steht noch eine Weile.“

Das Brandenburger Tor wird also Silvesternächte, wie gar auch eine mögliche „Reichskristallnacht 2.0“ – evoziert von südländischen, deutschen- und judenhassenden Bereicherern – überstehen.

 

Was wird denn mit und um den Dom zu Kölle – dem anderen deutschen Nationalsymbol – geschehen?
Fragen wir bitte nicht den umwoelkten Kölner Obermufti und obersten Domherrn, fragen wir auch hier bei Kölns „edler Fraue“ an, das wandelnde Palindrom Reker.
Von deren Dung stammt die Idee mit dem „respect“-Armband und einer Comic-Serie, womit man sich gegen „den Missbrauch der offenen kölschen Lebensart“ wehren möchte.

Comic-Serie ist gut, gehört doch zur „Kölner Lebensart“ – nicht erst dank Domherren und Rathausfrau – das Komische unbedingt. Hat man früher damit originär rheinische Fröhlichkeit und Gelassenheit verbunden, Karneval, rheinische Offenheit und Toleranz bei prägendem Katholizismus, Millowitsch, Tünnes und Schäl, „de Aap“ Müller und die Philosophie „Et hätt noch immer jot jejange“.

Mit dem „Jot jejange“ ist es aber seit Silvester 2015 dauerhaft vorbei.

Da sorgt eine Frau dafür, die von sich behauptet „in Köln werde ich oft geherzt, geküsst und umarmt.“ – aber: „Ich habe etwas dagegen, wenn ich von hinten umarmt werde“.
Vielleicht habe sie den Frauen zu wenig Trost gespendet, meinte sie nach Silvester 2015 selbstkritisch. Denn hatte sie doch für die Frauen nur den Rat übrig: „Frauen sollen zu Fremden eine Armlänge Abstand halten.“

Mal ehrlich, auf Frau Reker würde ich von ihrer Erscheinung her mehr als Armabstand halten; nicht einmal „von hinten umarmen“ käme mir in den Sinn.
Aber das ist nur eine Aussage eines vielleicht schon fortpflanzungsunfähigen, weißen, alten reaktionären Sacks.

Warten wir´s also ab, was in der brunftigen Rauhnacht des 31. Dezember anno 2017 allerorten sich ereignen wird. Was wird der häusliche Bleiguss uns offenbaren: Wird Blei nur gegossen oder gar schon geschossen? Wie wirds im Osten und Westen wesen? Was werden uns die von Gott geschenkten Menschen (Katrin G.-E.) an diesem Tag angedeihen lassen, diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude, die eine Bereicherung für uns alle sind (Maria Böhmer)?

Da habe ich nun lauter „Edle Frauen“ zitiert. Aber gibt es solche überhaupt noch, da nicht mal der deutsche Adel solche Gestalten nachliefern kann?

Alles, was ich zitiert habe, ist also doch nur Ausdruck der Einfältigkeit von gewählten Polit-Schnepfen.
Von wegen „edle Frauen“!

Good Riddance Day

Oder: Hau weg den Dreck!

Ich bin kein Freund davon, jeden Unfug aus den USA bei uns einzuführen: Man denke nur an Halloween o.ä.. Heute bin ich aber auf einen neu-amerikanischen Brauch gestoßen, der mir gefallen kann: Der „Good Riddance Day“.
Übersetzt heißt das soviel wie „ein guter Tag zum Vergessen“ und ist inspiriert von der lateinamerikanischen Tradition der brennenden Puppen, welche Themen aus dem Jahr zuvor repräsentieren sollen und dann an Neujahr verbrannt werden. Der „Good Riddance Day“ wird seit 10 Jahren mit öffentlicher Aufmerksamkeit kurz vor Neujahr in New York mit großem Medienecho begangen. Für die reibungslose Abwicklung sorgt inzwischen ein Verein.
Am Times Square kann man vorausgefüllte Zettel in einen Schredder oder eine Mülltonne geben; andere bearbeiten Dinge mit einem Vorschlaghammer, um die Erinnerung daran auszulöschen.


Was wandert da alles in den Schredder oder die Mülltonne: Zettel mit der Aufschrift Trump und Brexit, 45 kg, Zigaretten, Depression oder fettes Essen, ein Bild der Schwiegermutter, des Chefs usw. – alles was man an negativen Erinnerungen, Befunden oder Ereignissen des zurückliegenden Jahres (nicht nur) im Gedächtnis auslöschen möchte.

Man stelle sich vor, wir begehen jetzt auch einen solchen „Befreiungstag“ – nicht den „Tag der Befreiung“, der ja am 8. Mai 1945 passiert sein soll.
Der Wahltag ist auch kein richtiger „Riddance Day“.
Wir feiern zusammen mit den New Yorkern am selben Tag am Brandenburger Tor oder auf dem „Platz der Republik“ in Berlin und häckseln ebenfalls alles kurz und klein, was uns an Erinnerungen nicht gefallen hat oder gefällt. An:
• Merkel und Co.
• Schulz und alle Sozen
• Grüne und Linke
• Diverse Parteiprogramme
• BILD; Süddeutsche, ZEIT usw.
• Den Steuerbescheid
• Den Bußgeldbescheid für kreatives Parken oder zu langsames Fahren
• Ein Bild meines Denunzianten
• Die Predigten von Woelki, Marx, Bedford-Strohm etc.
• das Netzwerkdurchsetzungsgesetz
• Klaus Kleber und Marietta Slomka
• den Koran

alles in den Schredder nach der Devise „Shred it and forget it“ oder frei auf Deutsch: „Hau weg den Dreck!“
Nach der Aufzählung wird klar, dass da ein Büro-Schredder oder eine Mülltonne mit Haushaltsnorm nicht ausreichen würde, da müsste schon professionelles Großgerät her.

Hei! Das gäbe eine Aufregung hierzulande, auch wenn hingenommen wird, dass Zettel mit „AfD“, „Nazis“, „Rechte“, „Trump“ oder gar die Junge Freiheit geeschreddert werden.
Alles im Sinne der Meinungsfreiheit!
Auch und deswegen dürfte die „Schredder-Bewegung“ dann bald in den Blick des Staatsschutzes geraten, wie schon die Prepper, Reichsbürger und Pegida.

Sei´s drum, ein Spaß wäre es trotzdem.

Fußball und Politik

z.B. Eintracht Frankfurt

Am Sonntag kloppen sie sich wieder, denn es ist „Hessenderby“: Eintracht Frankfurt gegen Darmstadt 98. Die einen kloppen sich auf dem Rasen, die anderen auf der Tribüne oder vor dem Stadion. Zehntausende von Fans und hunderte von Polizisten werden dazu den schicklichen Rahmen bilden.

Aus einer aktuellen Mitteilung des hessischen Bundes der Steuerzahler erfährt man, wie hoch die Kosten für den Polizeieinsatz bei den letzten beiden Treffen dieser „Sportfreunde“ waren. So beliefen sich die „Einsatzkosten für das Spiel am 30. April 2016 (…) auf 1.167.380 Euro, für das Spiel am 10. September 2016 summieren sie sich auf 992.815 Euro“ (so gemäß der Landtags-Drucksache 19/4125).
Dies sei ungefähr das Zehnfache der Kosten bei einer durchschnittlichen Bundesligapartie der Eintracht.
Der BdSt stellt fest: Den Steuerzahlern sind solch horrende Summen nicht länger zu vermitteln. Für die 1. Bundesliga, die vergangene Saison zusammengenommen 3,24 Milliarden Euro umsetzte, wären diese Beträge jedoch Peanuts. Es wird Zeit, dass sich die DFL beziehungsweise die Vereine endlich ihrer finanziellen Verantwortung für Sicherheit und Ordnung stellen!“.
Dazu ist zu ergänzen, dass die DFL ab der Saison 2017/18 für die Laufzeit von vier Jahren insgesamt 4,64 Milliarden Euro für den Verkauf ihrer nationalen Medienrechte kassiert.
Die Eintracht erwartet für diese Saison 34 Mio. €, für nächste Saison allein 48 Mio. € an Einnahmen aus den Fernsehrechten.
Der Bürger – auch der, den Fußball nicht die Bohne interessiert – wird für den Ehrgeiz der Liga-Vereine zweimal zur Kasse gebeten: einmal als Steuerzahler für die Polizei- und Sicherheitskosten und dann als GEZ-Gebührenzahler oder Sparten-Abonnent für die von den Balltretern kassierten gepfefferten Fernseh-Lizenzgebühren.
Die Vereine geben horrende Summen aus für irgendwelche talentierten Ballkünstler aus dem Busch oder von der Pampa, aber die Sicherheit lassen sie vom Staat resp. dem Steuerzahler abgelten. Da ist etwas faul in der Fußballnation.

Warum habe ich das Beispiel der Eintracht aus Frankfurt gewählt? Nun gut, dieser Hessenverein war mir schon je unsympathisch, wie die Multi-Kult-Metropole Frankfurt selbst. Ist so!

Quelle: Wikipedia

Die Geschäftsstelle der Eintracht versprüht den Charme einer Mafia-Absteige, wie sie uns gerne in amerikanischen Gangsterfilmen vorgeführt werden. Aber das ändert sich ja jetzt, denn die vollen Kassen erlauben es, eine neue, grandiose Vereinszentrale zu bauen – wie auf der jüngsten Hauptversammlung zu erfahren war. Und  dann Folgendes: Man gab sich bei dieser Versammlung des Bembel-Vereins gar aggressiv politisch.
Präsident Peter Fischer, so berichtete die Hessenschau, betonte die Internationalität und Integrationsfähigkeit des Vereins und meinte hierzu, große Unterschiede zu US-Präsident Donald Trump (!) ausmachen zu dürfen. Der Vorstand Axel Hellmann wandte sich gar mit einem konkreten Appell gegen eine Wahl der  AfD an die Mitglieder: Man müsse als Sportverein für Werte eintreten, die die Gesellschaft zusammenhalten. Eine solche zentrale Thematik könne nicht einfach unter den Teppich gekehrt werden, begründete der Jurist seine Botschaft. Die AfD stehe für „eine gesellschaftliche Entwicklung, die uns schaden wird“. Dagegen müsse man vorgehen, meinte der Fussball- und Werte-Populist.
Wozu Donald Trump nicht herhalten muss und ein Lederkugel-Funktionär mimt den Wahrer von Demokratie und Zusammenhalt der Gesellschaft.
Man glaubte wohl, mit dem Schlenker auf die AFD sich an den bei der Versammlung anwesenden Frankfurter Sportdezernenten Markus Frank (CDU) ranschmeißen zu können und von der Ausbeutung der öffentlichen Hand abzulenken.
Man tritt ja für „Werte“ ein, für Millionenwerte.