Black Lives Matter und Antifa

Muster für kulturelle Umweltzerstörung und Barbarei

Corona und Massensterben, Drosten und RKI waren gestern.
Das tägliche Agitieren mit Corona-Horrormeldungen und Belehrungen im Stundentakt hat wohl nicht nur die Medienkonsumenten wie auch die Nachrichtenerzeuger ermattet und abgestumpft werden lassen.
Da kam ein „rassistischer“ Vorfall in den USA gut zupass.

Es ist zweifellos ein mehr als nur betrüblicher Vorgang, wie wieder einmal ein Schwarzer bei einem Polizeieinsatz zu Tode kam (lassen wir dabei beiseite, dass man in den USA sich auch als Weißer bei einem Polizeieinsatz leicht eine Kugel einfangen kann).
Aber man fragt sich doch, warum gerade jetzt dieser Vorgang – doch nur einer unter nicht wenigen in den USA – zu solcher Erregtheit führt.

„Black Lives Matter“ und Antifa bestimmen zur Stunde, womit sich aktuell Gutmensch wie Alltagsrassist abzugeben haben.

Ich weiß nicht, ob man neben den amerikanischen Verhältnissen auch in Frankreich, Italien oder Spanien im gleichen Maße einen Tanz aufführt, wie hierzulande.
ARD und ZDF – der „Antifa-Rundfunk Deutschlands“ und die „Zerstörer deutscher Freiheit“ – in Verbund mit allen anderen Offenen-Diskurs-Hassern, treiben einmal mehr das fetteste Mastschwein aus der deutschen Vorurteilszucht durch das mediale Dorf: das latente Nazitum mit dem inhärenten Rassismus – in Deutschland besonders und in den „weißen“ Gesellschaften überhaupt.

Wie kann es sein, dass unsere „Eliten“ in Politik und Massenmedien aus einem Einzelfall, einer unter vielen anderen, einen derartigen Aufruhr erzeugen können und uns noch die von ihnen geschilderten Aggressionen und Gewalttätigkeiten von angeblich gutmeinenden Demonstranten als gerechtfertigt und geboten verkaufen dürfen?

Die Vorgänge in den USA sind ein gefundenes Fressen für die selbsternannten Aufklärer und Umerzieher unseres Volkes, um uns mit dem Erziehungsprügel traktieren zu können; und ihre Agenda der kulturellen Umweltzerstörung voranzutreiben. Es häufen sich zur Zeit widerliche Kommentare der sprechenden und schreibenden Zunft in so noch nicht gekanntem Ausmaß.

Da hält uns ein ARD-Journalist,  uns den Deutschen, einen „scheinheilige(n), unverhohlene(n) Rassismus der Mitte“ vor.
Eine – natürlich farbige – Journalistin fordert im Tagesspiegel uns auf: „Stellt euch endlich eurem Problem, liebe Weiße!“ und meint, „Weiße Menschen haben so wenig Übung darin, mit ihrem eigenen Rassismus konfrontiert zu werden“. Sie empört sich: „Eine deutsche Hijabi bekommt täglich verdutzte Blicke, wenn sie den Mund aufmacht. Ein Schwarzer Mann sieht in seinem Leben Hunderte verängstigte Gesichter, wenn er durch die Straßen läuft.“
Sie empört sich gegen etwas, was viele (nicht nur weiße) Menschen in unserem Land – ja, es ist „unser“ Land! – als bedrohlich empfinden: Die Inhaftnahme nicht nur des Alltagsbildes durch eine fremde und intolerante Religion und der zahlenmäßige und qualitative Zuwachs krimineller Akteure überwiegend fremdländischer Herkunft in der öffentlichen Wirklichkeit sind doch nicht zu leugnen.

Die Protagonisten der jetzigen neuen Hass- und Hetzwelle gegen das „gemeine Volk“, die internationale und deutsche Linksintelligenz, haben uns – natürlich zuvorderst dem „Weißen Mann“ – die ökologische Umweltzerstörung angelastet.
Selbst haben sie aber schon seit langem und andauernd „kulturelle Umweltzerstörung“ betrieben: die Zerstörung der geordneten Beziehungen der Menschen, ihrer gesellschaftlichen, sittlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Leistungen.

„Kulturelle Umweltzerstörung bringt zerfallende Städte und Slums, organisiertes Verbrechen und Mob, Alkohol und Drogen, Bindungslosigkeit und Proletarisierung, Vereinzelung und Vereinsamung, neue Armut, Asylanten und Flüchtlingsströme.“ Wie Gerhard Pfreundschuh* treffend feststellt.

Der Linksintellektuelle Hans Magnus Enzensberger hatte denn schon 1993 den Deutschen seine Aussichten auf den Bürgerkrieg enthüllt:
„Dieser werde in Europa als »molekularer Bürgerkrieg« beginnen. Seine »winzigen, stummen Kriegs erklärungen« seien zunächst unblutig und harmlos: »Allmählich mehrt sich der Müll am Straßenrand. Im Park häufen sich Spritzen und zerbrochene Bierfla schen. An den Wänden tauchen überall monotone Graffiti auf, deren einzige Botschaft der Autismus ist: sie beschwören ein Ich, das nicht mehr vorhan den ist. In den Schulzimmern werden die Möbel zertrümmert, in den Vorgärten stinkt es nach Scheiße und Urin.« Die nächste Stufe sei die physische Aggression. Der »Rest der Bevölkerung« werde »mundtot« gemacht und ein »rechtsfreier Raum« entstünde, wo »Zensur, Angst und Erpressung« herrschten. So präzise der Autor in der Beschreibung der Symptome war, so indifferent wirkte seine Ursachenforschung,“ wirft ihm Thorsten Hinz** zurecht vor. Enzensberger erblickte die Gründe in einem allgemeinen Nihilismus, in der Verzweiflung der Menschen an sich selber, in einem diffusen Streben nach Anerkennung. Im Banne der damals vorherrschenden oder aber geschürten Stimmungen stehend, hielt er denn den Rechtsextremismus für das drängende politische Problem – wie denn heute die gesamte Medien- und Politik-Meschpoke.

Karl Popper, der unbeirrbare Kämpfer für eine offene, liberale Gesellschaft, stellte 1992 fest:
„Für eines der ernsthaften Übel unserer westlichen Gesellschaften halte ich die Kriminalität in ihren vielen Formen – zum Beispiel auch die großen und kleinen betrügerischen Missbräuche der Freiheit des Marktes. Die Kriminalität hat alarmierend zugenommen seit dem Zweiten Weltkrieg und sie ist nun ein ernsthaftes Problem in unserer offenen Gesellschaft.“

Den Zusammenhang zwischen „offener Gesellschaft“, Bindungslosigkeit, Kultur- und Werteverlust, Zerfall der Gemeinschaft und Kriminalität erkannte Popper allerdings damals wohl noch nicht so deutlich. Darum seine Trotzreaktion: „Aber wenn ich auch das alles bedenke, wiederhole ich doch: Die offenen Gesellschaften, in denen wir leben, sind die besten und die freiesten und die gerechtesten und die selbstkritischsten und die reformfreudigsten, die es jemals gegeben hat.“

Was würde Popper heute sagen? Sein Ideal der offenen Gesellschaft ist nicht erst 2020 Opfer der „kulturellen Umweltzerstörung“ geworden.

Die unverbesserlichen Linksintellektuellen und linksliberalen Aufklärer glauben an eine von ihnen vorangetriebene ethische, moralische und zivilisatorische Weiter- und Höherentwicklung. Doch in Wahrheit leisten sie einer Entfaltung des Barbarischen in unserer Kultur Vorschub.

Dazu fällt mir die Definition des „Barbaren“ ein, wie sie Wilhelm Capelle*** in seinem einleitenden Essay über Marc Aurels „Selbstbetrachtungen“ ausgeführt hat:
„Inhaltlich aber meint das Wort, d. h. der Begriff „Barbar“, den jeder wirklichen Bildung baren, … ja zu ihr überhaupt unfähigen, rohen, grausamen, zuchtlosen Menschen, bei dem von wirklicher Sittlichkeit und Selbstzucht keine Rede sein kann, der unter Umständen in Üppigkeit, Weichlichkeit und Wollust versinkt. Zugleich aber meint es den feigen, unkriegerischen Menschen, der als Masse von hündischem Knechtssinn, als Einzelner, wenn er zur Macht gelangt ist, von tyrannischen Launen und Gelüsten beherrscht wird.“

Findet man da nicht Analogien in der Typisierung wie im Verhalten unserer gesellschaftlichen Akteure?
Dazu kommt die Bereitschaft, Gewalt je nach Sichtweise gutzuheißen und gezielt in Gebrauch zu nehmen

Der bekannte Biologe und Humanethologe Irenäus Eibl-Eibesfeldt**** dazu:
„Die Bereitschaft zur Gewalt schafft einen Markt: Fernsehen, Presse und Sport stehen heute zu Diensten, um uns Menschen miterlebend Abreaktionen zu verschaffen. In diesem Sinne könnte man von Ventilsitten sprechen. Aber es werden dabei nicht nur ritterliche soziale Modelle gesetzt, die sogar erzieherisch einen kultivierten Umgang mit unserer Aggression vermitteln können. Das Fernsehen präsentiert … brutale Auseinandersetzungen als Vorbild.“

„Brutale Auseinandersetzungen“ als Mittel und Vorbild liefert uns dazu die Antifa und so hehre Bewegungen wie „Black Lives Matter“.
Für den Nachschub an kriminellen Tätern und Anlaßgebern werden denn gleichwohl Schlepper bzw. Retter- und Helfer-innen der Menschheit in neu motivierter Weise sorgen – wie bekannt.

_______________________

* Gerhard Pfreundschuh: „Die kulturelle Umweltzerstörung in Politik und Wirtschaft“ – Frankfurt am Main 1993

** Thorsten Hinz: „Zurüstung zum Bürgerkrieg“ – Schnellroda 2008

*** Marc Aurel: „Selbstbetrachtungen“ – Stuttgart 1973

**** Irenäus Eibl-Eibesfeldt: „Wider die Mißtrauensgesellschaft“ – München 1994

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3 Antworten zu Black Lives Matter und Antifa

  1. Hauptsache sie können Trump an den Karren fahren.
    Kein Wort davon, dass die Stadt, wie auch der Staat, von Demokraten regiert wird, die dadurch für die Polizei, Polizeiausbildung etc. verantwortlich sind, kein Wort davon, dass die meisten Schwarzen von schwarzen Polizisten erschossen oder anderswie getötet werden.
    Unter Obama wurde einige Male, wegen ähnlicher Vorkommnisse, die National Garde eingesetzt, Trump hat nur damit gedroht und schon geht die Welt unter.
    Die Polizisten wurden angeklagt, Gerichte werden entscheiden und das Urteil wird zu respektieren sein. So funktioniert das in einem Rechtstaat, Lynchmob und Plünderer auf den Straßen sind das genaue Gegenteil.
    Solche Protestaktionen sind im Kern rassistsch. Sollen sie doch Polizisten und andere Ordnungshüter davon abhalten gegen Schwarze so vorzugehen, wie es notwendig ist und gegen Träger einer anderen Hautfarbe nahezu unwidersprochen hingenommen wird.
    Mal ehrlich, wer möchte in den USA Polizist sein? Sie haben Bodycams etc. um beweisen zu können, dass sie sich gesetzeskonform verhalten. Der Polizist als Gefährder/Gesetzesbrecher, nicht als Hüter des Gesetzes, muss sein Verhalten dokumentieren, damit ihm ja kein Strick gedreht wird. Irgendwie stehen sie immer mit einem Bein im Gefängnis.

    Wenn die USA so rassistisch sind, wieso wollen sie dann alle dorthin. Keiner zwingt sie dort zu leben bzw. in dieses rassistische Land einzuwandern. Sie könnten ja Asyl in der EU beantragen, die nimmt sie sicher auf. Aus den Karibikstaaten drängen sie geradezu in dieses rassistisch verseuchte Land.
    Es ist immer dasselbe, erst kommen sie ungebeten und unaufgefordert, wollen das Bleiberecht erzwingen (oft genug mit Erfolg) und jammern sofort über Rassismus und andere Benachteiligungen.
    Wieso sollte man auch ein Kuh nicht so melken, wie sie die meiste Milch gibt.

    • Mona Lisa sagt:

      Sie schreiben :
      „Wenn die USA so rassistisch sind, wieso wollen dann alle dorthin ?“
      DAS genau ist die Frage aller Fragen.
      Genausogut kann man auch fragen : „Wenn in DE nur Nazis leben, wieso wollen dann alle nach DE ?“
      DAS kann von den Verleumdern keiner beantworten, kein Einziger !
      … vermutlich wollen die alle den Westen nur noch besser machen.
      Hat sie einer drum gebeten ?
      Nein !
      Gibt es in ihren Ländern nicht genug zum besser machen ?
      Doch, und wie, eine ganze Menge sogar !
      Warum kommen sie dann trotzdem ?
      Gute Frage, nächste Frage !

      Und wann werden wir gefragt ?
      Nie !
      Welcher Schuh fragt schon den Wurm unter seiner Sohle ?

      • Mona Lisa sagt:

        … was ich noch fragen wollte :
        Wer demonstriert jetzt eigentlich gegen die US-Demonstrationen bei denen 17 Unfreiwillige starben ?
        Keiner mehr da. Die Gerechten haben sich müde demonstriert, die andern müssen arbeiten.

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