Weißer, grüner und antimuslimischer Rassismus

Politisch bezweckte Begriffsverdrehungen

Nazi, Rassist, das sind Begriffe, die heutzutage jedem Hallodri wie ein Glöckerl  – wie man in Österreich sagt – über die Lippen kommen. Nicht nur Individuen, nein ganze Völkerschaften, wie die Deutschen, werden inzwischen unter anderem besonders aus einem erzieherischen Kalkül mit solchem Verdikt belegt.

Was bedeutet Rassismus? Die Definitionen und Auslegungen auf Wikipedia unterscheiden sich nicht grundsätzlich von der klassischen Begriffserklärung, wie sie in der guten alten Brockhaus-Enzyklopädie zu finden ist. Auch dort herrscht eine „humanistische“ Sicht vor.


Der „Rassismus“ des weißen (alten) Mannes

In Deutschland ist Rassismus nach den Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus ein zutiefst verpönter Sachverhalt. Nazismus und Rassismus sind zu einer Paraphrase geworden, fernerhin zu einer politischen Kampfmetaphern.

Das Buch von Thilo Sarrazin „Deutschland schafft sich ab“ wurde von einer über-kritischen Öffentlichkeit wegen der darin enthaltenen Fakten-basierten Kontrastierungen rasch als rassistisch eingeordnet. Für linke Geister war und ist klar, dass Thilo Sarrazin kein verirrter Einzelgänger ist, sondern „ein planvoller Rückübersetzer von Sozialdarwinismus und Rassismus nach Deutschland“.

Für den amerikanischen „Wissenschaftssoziologen“ Aaron Panofsky ist es überdies evident: „hartgesottene wissenschaftliche Rassisten (sind) meist alte weiße Männer und werden in der Wissenschaft nicht reproduziert“. Er zielt u.a. damit auf die 1994 erschienene, „skandalumwitterte“ Studie “The Bell Curve“ des amerikanischen Politikwissenschaftlers Charles Murray und des Psychologie-Professors Richard Herrnstein von der Harvard University ab. Die Studie hat nicht nur unter der schwarzen „Community“ in den USA hellste Empörung hervorgerufen. Eine der Thesen besagt, dass die Intelligenz zwischen 40 % und 80 % genetisch bedingt sei und dass unterschiedliche Ethnien unterschiedliche Intelligenzlevel haben bzw. qualitative Unterschiede der kognitiven Fähigkeiten auszumachen seien.

Wie Aaron Panofsky glauben viele Aktivisten*innen, im Westen herrsche eine patriarchale Dominanzkultur, die seit Jahrhunderten den Rest der Welt und Minderheiten in den eigenen Gesellschaften unterdrücke. Vor allem Schwarze, Homo-, Transsexuelle und (natürlich) Frauen würden aus der Norm ausgegrenzt. Daraus resuliert die neue Begriffsbestimmung von Rassismus (s.u.). Rassismus wird in den USA (nicht nur dort) in der Regel nicht mehr als biologistisches Konzept wahrgenommen, mit dem die USA schon vor den Nazis Vorreiter waren, sondern deutlich ist dort inzwischen eine zugrundeliegende kulturelle Konstruktion im „wissenschaftlichen Diskurs“.

Wie man beobachten kann, hat paradoxerweise der starke Rückgang eines ausdrücklichen „Rassenstolzes“ (besonders in den USA) proportional zu einem Anstieg öffentlicher Beschuldigungen des Rassismus geführt. Heutzutage wird jeder erregte Konflikt zwischen Menschen verschiedener kultureller oder ethnischer Hintergründe je nach Bedarf als rassistischer Vorfall angeprangert. Der britische Autor Adrian Hart (The Myth of Racist Kids) berichtet, wie antirassistische Richtlinien in britischen Schulen dazu geführt haben, dass alltägliche Spielplatzbeleidigungen zu „rassistischem Verhalten“ umgedeutet werden. Aber nicht nur in England oder in Deutschland braucht es nicht mal mehr simple „Spielplatzbeleidigungen“, damit Äußerungen in rassistische Beleidigung umgedeutet werden können.
Man muss es nicht mal mehr betonen, dass Bezeichnungen wie Neger, Mohr, Zigeuner, Muselman usw. in jeder Art und Weise der Verwendung „rassistisch“ sind.

Fast alle Lebensbereiche werden entrassifiziert und damit erst richtig rassifiziert: Vom Kindergarten bis zur Universität, von der Pädagogik bis zur Geschichtswissenschaft, vom Kinderbuch bis zur Werbebroschüre, vom Discounter (Aldi, Lidl) bis zur Konditorei, vom Möbelkaufhaus (Ikea) bis zur Deutschen Bahn usw.

„Grüner Rassismus“

Hinzu kommt eine inzwischen globale politische Bewegung, die eine neue, die wohl extremste Komponente von „Rassismus“ geboren hat: aktivistische Umweltschützer mögen grundsätzlich keine Menschen. David Attenborough, der wohl berühmteste Umweltschützer der Welt, sagt, dass die Menschheit wegen ihres großen Kohlenstoff-Fußabdrucks eine „Plage auf der Erde“ sei. Im ökologischen Denken wird der Mensch auf sein grundlegendstes, animalisches Verhalten reduziert: Futtern und Vögeln. Tierleben wird von Umweltschützern höher eingeschätzt als Menschenleben.

„Die umweltpolitische Aufwertung des Planeten und der Natur geht Hand in Hand mit einer hässlichen, entwürdigten Sichtweise auf den Menschen.“

Man muss sich über das klar sein, was Douglas Murray (in Wahnsinn der Massen) unumwunden ausdrückt: Das Ziel der dahinterstehenden Ideologie – der grünen wie der „antirassistischen“ – ist es nicht, nach Wegen zu suchen, um eine funktionsfähigere, harmonischere oder respektvollere Gesellschaft zu schaffen, sondern im Gegenteil zu spalten, zu zerstören und zu zersetzen.

Wer sich weitergehend über den grünen Rassismus informieren will, kann dies hier tun.

 

„Antimuslimischer Rassismus“

Nach all dem, was bei der Entwicklung in den letzten Jahrzehnten beobachte und anklage, muss ich wohl zugeben, daß ich ein Rassist bin. Bestimmt aber kein grüner. Aber ich leide auch an einer schweren „Islamophobie“.
Kritik am Islam wird offensichtlich in Ermangelung einer adäquat bösartigen Brandmarkungs-Metapher und bei der geistigen Beschränktheit der linken Prosekutoren inzwischen wie zu erwarten ist, als „Rassismus“ umgedeutet. Besonders die Linke bedient sich gerne dieses Begriffes und die berüchtigte „Amadeu-Antonio-Stiftung“ bietet dazu entsprechende auch „Handreichungen“.

Mir ist bewusst, dass das nachfolgende qua Definition puren „antimuslimischen Rassismus“ ausdrückt.

Pervez Hoodbhoy, ein äußerst renommierter Nuklearphysiker an der Quaid-e-Azam-Universität in Pakistans Hauptstadt Islamabad und selbst Moslem urteilt (Zitat auf Freie Welt):

„Es gibt rund 1,5 Milliarden Muslime in der ganzen Welt – aber sie können in keinem Bereich eine substantielle Errungenschaft vorweisen, nicht im politischen Bereich, nicht in gesellschaftlicher Hinsicht, weder in den Naturwissenschaften noch in der Kunst oder in der Literatur … alles, was sie mit großer Hingabe tun, ist beten und fasten. Aber es gibt keine Bemühungen, die Lebensbedingungen innerhalb islamischer Gesellschaften zu verbessern. Unbewusst spüren die Menschen natürlich, dass das ein kollektives Versagen ist.“ 

Betrachtet man die Liste der Nobelpreisträger auf dem Gebiet der Naturwissenschaften (Physik, Chemie Medizin) seit Beginn des 20. Jahrhunderts, findet man lediglich 3 Forscher aus der islamischen Welt, dagegen 152 Männer (!) jüdischer Abstammung.
Was natürlich eine unzulässige „rassistische“ Betrachtung ist.
Ich bin überzeugt, dass z.B. die Juden/Israelis ihren arabischen Nachbarn in nahezu allen Belangen überlegen sind.
Manche Ethnien sind eben mit bestimmten (genetischen) Merkmalen besonders gesegnet, mit anderen weniger.

Dem „weißen Mann“ können viele Scheußlichkeiten in der Geschichte angelastet werden, aber fast alle zivilisatorischen und technisch-wissenschaftliche Höchstleistungen, die zum Überleben der Menschheit von Bedeutung sind und sein werden, waren überwiegend vom „weißen Mann“ ausgegangen.
Aber die Menschheit ist ja das allergrößte Übel für die Welt, wie die grünen „Rassisten“ behaupten. Also was sollen diese Leistungen?

 

 

 

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