Wissenschaft in gerechtem Duktus

Oder: Gerechtigkeits-gerechte Forschung

Wir kennen die Bibel in „gerechter“ Sprache und endlich wird im alltäglichen Sprachgebrauch die „gendergerechte“ Sprache und Schreibe durchgesetzt. Das gilt vor allem auch inzwischen für die Ökosphere, sodass einer (neben den Nazis mit ihren CO2-ausstoßenden Panzern) gar von Klimasünder*innen sprechen darf. Wer hätte das für möglich gehalten.

Das Gerechtigkeits-Phantasma hat inzwischen selbst die Naturwissenschaft erreicht: man hat herausgefunden, dass viele Pflanzen auf Kosten von Pilzen leben, die sie scham- und gnadenlos ausbeuten.
Wieder so ein parasitäres Verhalten zu Lasten einer Minderheit!

In einem Beitrag von „Naturforschern“ der Uni Bayreuth heißt es:

„Von wegen gerechter Nährstoffaustausch: Möglicherweise leben viele Pflanzenarten gar nicht wirklich in Symbiose mit Pilzgeflechten im Boden, sondern auf deren Kosten …
… drängt sich die Frage auf, ob die Zahl der Pflanzenarten, die auf Kosten von Pilzen leben, möglicherweise viel höher ist, als man bisher geglaubt hat“, so der Biologe.
… Falls sich die Überlegung bestätigen sollte, dass weitaus mehr Pflanzenarten als bisher bekannt einen Teil ihrer organischen Nährstoffe von Pilzen beziehen, unterstreicht dies den großen Einfluss der Pilze auf die Biodiversität und Funktion von Ökosystemen. Programme und Maßnahmen im Natur- und Umweltschutz sollten daher verstärkt auch die Pilze berücksichtigen“.

Das nenne ich vorbildliche Wissenschaft, welche jetzt auch bei Flora und Fauna Nutznießer und Unterdrückte eindeutig und beweisend zu differenzieren vermag und ungerechtes Gebaren anprangert.

Der Pilz – neben der nicht-weißen jungen Frau eine weitere unterdrückte Entität der Biologie!

Die Forschergruppe wird sich bald nicht mehr vor Aufträgen der Hans-Böckler-, Friedrich-Ebert-, Rosa-Luxemburg- und anderen linken Stiftungen retten können, um weitere, umfassende „Gerechtigkeitslücken“ aufzudecken. 

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