Den Westen verteidigen

Sieben Charakteristika für das westliche Erbe – Im Kontrast zum Islam

Der kürzlich verstorbene englische Philosoph und Publizist Roger Scruton hat in seinem Essay „Den Westen verteidigen“* sieben Charakteristika bzw. Grundzüge für das westliche Erbe herausgestellt. Wesensmerkmale, welche gesehen und verteidigt werden sollten. Jeden dieser Grundzüge sieht er kontrastierend bzw. in Konflikt stehend mit dem traditionellen islamischen Entwurf von Gesellschaft und Zusammenleben.
Scruton sah die gefährlichsten Feinde der Zivilisation – wie Benedikt XVI. – im „Islamismus und Relativismus“. So arbeitet er anhand der sieben Charakteristika den Unterschied zum islamischen Prinzip und die daraus entstehende Gefahr bzw. Unvereinbarkeit westlicher Tradition und des abendländischen Denkens mit dem Islam heraus.
Vera Lengsfeld hat dankenswerterweise in ihrem Nachruf auf Roger Scruton u.a. diese Charakteristika hervorgehoben. Wir wollen hier etwas tiefer darauf eingehen.

Die sieben Grundcharakteristik – entstanden aus unserem religiösen und kulturellen Erbe – bezeichnet Scruton folgendermaßen:

• Bürgerrecht

• Nationalität

• Christentum

• Ironie

• Selbstkritik

• Interessenvertretung

• Trinken

Einzelne dieser Merkmale mögen verwundern, doch gehen wir einmal separat darauf ein.


Bürgerrecht

Recht und Gesetz werden durch Bereitschaft legitimiert, ihnen zu gehorchen. Jeder einzelne hat teil am Zustandekommen und Vollzug der Rechtsordnung. „Das Recht auf und die Verpflichtung zu dieser Teilhabe ist das, was wir unter „Bürgerrecht“ verstehen.“
Die westlichen politischen Gemeinwesen bestehen aus Bürgern, religiöse Gemeinwesen, wie der Islam, bestehen aus Untertanen, denn in islamischen Gesellschaften werden Recht und Gesetz als von Gott gegeben verstanden und das Gesetz fordert Gehorsam ein.
Scruton meint, „wenn wir eine einfache Definition des heutigen Westens geben wollen, wäre es sinnvoll, von diesem Konzept des Bürgerrechts auszugehen“.
„Das in menschlicher Übereinkunft gemachte Gesetz ist Garant unserer Freiheit. Es ist nicht gottgegeben.“
In unserem Rechtssystem sind Religion und große Bereiche der Moral der Privatheit überantwortet worden. Im islamischen Rechtssystem – der Scharia – wird zwischen Moral und Gesetz nicht unterschieden, beide haben ihren Ursprung in Gott und werden von den religiösen Oberhäuptern verfügt.

 

Nationalität. 

Keine politische Ordnung ist stabil ohne verbindliche Loyalität. Nationale Identität, die Bürger des Westens befähigt, Seite an Seite zu leben und die Rechte des jeweils anderen zu respektieren, kennt man in islamischen Gemeinschaften nicht. Ohne diese Identität gibt es keine Loyalität zur Gesellschaft als Ganzem.
Nationalität setzt sich zusammen aus einem Territorium und der überlieferten Geschichte von dessen Besitz“.
Diese Art der „territorialen Loyalität“ geht den meisten islamischen Staaten oder Gemeinwesen ab.
An diesem Punkt treffen sich linke Ideologie mit ihrer Ablehnung der Nationalität mit der muslimischen Weltsicht und „Werteauffassung“.

 

Christentum. 

Wer den christlichen Glauben verliert, der verliert die primäre Erfahrung von Heimat und von der europäischen Zivilisation, welche zwei Jahrtausende der Geschichte geprägt hat.
In Appropriation an das Kriterium Nationalität ist festzustellen, dass die Basis für nationale Loyalität durch die vielen Jahrhunderte christlicher Vorherrschaft in Europa geschaffen worden ist.
Insofern ergibt sich aus der zunehmenden Islamisierung zweifellos eine Gefahr für unsere Welt.
Christus befand sich im Zwiespalt zwischen dem Legalismus seiner jüdischen Glaubensgenossen und einer weitgehenden Sympathie für das Konzept der säkularen Regierung. So ist der Spruch „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist …“ zu verstehen.
Die weitgehende Billigung weltlicher Regierungsmacht durch die frühchristliche Kirche war verantwortlich für die nachfolgende Entwicklung Europas… bis hin zu der territorialen Rechtsordnung, die heutzutage im Westen vorherrscht.
Auch hier eine deutliche Divergenz zum Islam. 

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Ironie

Scruton verweist hier auf die Bibel. Ironie finde man in den christlichen Parabeln wie auch im Talmud. Er erwähnt hier die Begegnung mit der Ehebrecherin, welche gesteinigt werden sollte. Jesus zu der Menge mit seinem ironischen Urteil: „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“.
Die Botschaft lautet, Ironie sollte als Tugend begriffen werden, als praktizierte Form der Anerkennung des Andersseins aller, einschließlich der eigenen Person. Ironie ist damit quasi eine philosophische Haltung. Der Ironiker ist jemand, der in der Welt den Widerspruch zwischen Ideal (als dem gemeinhin Erwarteten) und Wirklichkeit als eine objektive Ironie erkennt.

Mit Ironie und dieserart Botschaften oder Kommunikation, welche auch das Judentum auszeichnet, können rechtgläubige Muslime nicht umgehen.
Im Islam gibt es keine Ironie, geschweige denn Satire, nur heiligen Ernst, der dann auch schon in tödlichen Ernst übergeht. 

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Selbstkritik

Als fünftes Kriterium nennt Scruton die Fähigkeit zur Selbstkritik. „Es ist uns zur zweiten Natur geworden, wann immer wir etwas befürworten, die Gegenstimmen zu Wort kommen zu lassen.“ So wird wirkliche Meinungsfreiheit praktiziert. Der Brauch, Kritiker zu Wort kommen zu lassen – auch und gerade gegen das westliche System, und  diese gar auch zu ehren, stellt eine Besonderheit der westlichen Kultur dar und ist ein Zeichen von Freiheit.
Kritiker des Islams – auch und gerade aus den eigenen Reihen – müssen gewärtig sein, mit einer (lebensgefährlichen) Fatwa bedacht zu werden.

 

Interessenvertretung

Der Westen hat eine lange Tradition, dass sich die Bürger in Vereinen, Verbänden, Klubs, Unternehmen zusammenschließen. Und das ohne Ermächtigung oder Initiative übergeordneter Stellen. Diese Bündnisse oder Vereinigungen stellen demgemäß auch Wortführer oder Sprecher, die öffentlich in Erscheinung treten und deren Verhandlungsergebnisse dann auch allseits akzeptiert werden.
Vergleichbares gibt es im Islam nicht. Die Instanz eines solchen (profanen) Sprechers fehlt dem islamischen Gemeinwesen, was Verhandlungen schwierig macht. Die westliche Gesellschaft zeichnet aus, dass sie unendlich erfinderisch ist in der Schaffung neuer Zusammenschlüsse, welche die Bürger in die Lage versetzen, friedlich zusammenzuleben.
Die islamischen Gesellschaften befinden sich seit der Mohameds Zeiten in ununterbrochner Auseinandersetzung, wie es sich gerade wieder in den jüngsten Ereignissen im Nahen und Mittleren Osten zeigt, sei es in Afghanistan, Syrien, Libyen usw..

 

Trinken

Auf die Frage, was die westliche Lebensweise funktionieren läßt, gibt Scruton eine erstaunliche Antwort: das Trinken. Auf jeder Party oder Gesellschaft schmilzt das Eis zwischen Fremden und sich vollkommen Unbekannten sofort, kommt jedes gesellige Zusammensein in Gang, da man sich ein Glas einschenkt und anstößt.
Es gehört zum Feiern allgemein und zu den offiziellen Begegnungen und Banketts. Diejenigen, die dieses Phänomen tiefgehend untersucht haben, sind auch davon überzeugt, dass trotz aller Kosten und Widrigkeiten durch Alkoholismus, Unfälle und zerstörte Familien, wir doch letzten Endes unseren Erfolg auch dem „gemeinsamen Trinken“ verdanken.
So ist nicht umsonst die „Kultur des Weines“ eine Kultur des Westens. Und das gemeinsame Trinken, nicht um der Berauschung willen, die Beglaubigung einer Vereinbarung mit dem gemeinsamen Genuss eines edlen Getränks zu würdigen, war seit je auch ein Merkmal vieler Hochkulturen.
Das – und das vorherige Charakteristikum – hat nach Scruton zu der enormen Flexibilität westlicher Gesellschaften geführt und hilft immer wieder, große Veränderungen zu bewältigen. Die resultierende Leichtgängigkeit der westlichen Gesellschaften, bestärkt hingegen den Groll ihrer Gegner, die sich nicht mit dieser Leichtigkeit bewegen können.

_________________

 

Wie können wir uns vor der Unterwerfung durch den Islam und vor islamistischen Terroristen schützen?

Scruton meint, wir sollten uns zunächst einmal darüber klar sein, was wir eigentlich verteidigen. Es ist unser politisches und kulturelles Erbe, das sich in den sieben Charakteristika verkörpert. Weiter sollte man sich endlich klar werden, dass man Vorurteile der anderen nicht durch Schuldgefühle und „Fehlerbeichte“ überwindet. Schwäche wirkt provozierend, da sie dem Feind die Aussicht unterbreitet, uns zu vernichten.

Sein Fazit:

„ … Es gibt zwei Möglichkeiten, die uns zu unserer Verteidigung zur Verfugung stehen, eine auf gesellschaftlicher Ebene, die andere auf privater. Als Gesellschaft können wir beginnen, das Wertvolle unseres Erbes zu verteidigen. Und das bedeutet, keine Zugeständnisse an diejenigen zu machen, die wollen, dass wir Bürgerrechte gegen Untertanengeist, Nationalität gegen religiöse Konformität, weltliches Recht gegen die Scharia, die jüdisch-christliche Tradition gegen den Islam, Ironie gegen heiligen Ernst, Selbstkritik gegen Dogmatismus, Interessenvertretung gegen Unterwerfung und fröhliches Trinken gegen strenge Abstinenz eintauschen. Wir sollten all diejenigen mit Verachtung strafen, die diese Veränderungen einfordern und sie stattdessen auffordern, sich dort anzusiedeln, wo die von ihnen bevorzugte Ordnung bereits besteht.
Im privaten Raum allerdings sollten wir dem Weg folgen, den Christus uns gewiesen hat und das bedeutet, die Schläge, die uns zugefügt werden, nüchtern und im Geist der Vergebung zu betrachten und durch unser Beispiel zu zeigen, dass diese Schläge nicht mehr ausrichten, als denjenigen, der sie zufügt, zu diskreditieren. Das ist das Schwierige an der Aufgabe, vor der wir stehen – es ist nicht leicht, sie auszuführen, nicht leicht, sie zu bejahen und schwer, sie anderen anzuempfehlen.“

 

Wir Deutschen scheinen da schlecht aufgestellt. Wir sind durch „Reeducation“ und den intensiv gepflegten „Schuldkult“ im Großen und Ganzen scheinbar unfähig zu jeglichen Widerstand geworden.
Die Toleranz gegenüber der Intoleranz und der in der Gesellschaft arrivierte Pazifismus machen uns offensichtlich unfähig zur Verteidigung des Eigenen.
Lassen wir dazu noch den russischen Philosophen Iwan Iljin** zu Wort kommen. Pazifisten profitieren von denen, die „in facto“ Gewalt androhen oder anwenden würden, um (die Übrigen) zu beschützen: Pazifisten sind verlogen. Die Pazifisten gehen von einer Grundannahme aus, alle Menschen seien im Prinzip gut und einsichtig. Sie sind also sentimental und illusionär. Die Pazifisten lassen eher Andere zugrunde gehen als von ihrem hohen moralischen Ross abzusteigen. Sie sind also egozentrisch. Sie kümmern sich hedonistisch um ihr eigenes Wohlgefühl und wollen um jeden Preis sauber bleiben.
Unschwer erkennt man darin die gegenwärtige deutsche Gesellschaft.

Die jetzt herrschende Suprematie des Moralischen vor dem Pragmatischen führt zu all diesen Schwächen. Nur wenn wir diese kampfbereit überwinden, besteht noch Hoffnung für uns. So sollten wir uns zuvorderst und stets auf die von Roger Scruton genannten elementaren Charakteristika unseres kulturellen und religiösen Erbes besinnen.

___________

* „Den Westen verteidigen“ in Roger Scruton: Bekenntnisse eine Häretikers – zwölf konservative Streifzüge; Edition Sonderwege © Manuscriptum Verlagsbuchhandlung, Berlin 2019

** Iwan Iljin: Über den gewaltsamen Widerstand gegen das Böse; Edition Hagia Sophia, Wachtendonk 2018

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1 Antwort zu Den Westen verteidigen

  1. Dr. Gunther Kümel sagt:

    Sehr geehrter Herr Ebenhöh,

    Die Invasion durch Fremde zerstört unsere Kultur, die maroden Staatsfinanzen sowieso und sie macht unsere Demographie-Katastrophe endgültig tödlich.
    Die Überbevölkerung in Afrika als Hauptursache der Armut wird Afrika zerstören, aber auch Europa.
    Sollen das Abendland und das Deutsche Volk gerettet werden, muß die Rückführung durchgeführt werden, ABER WIE?

    Darf ich Sie mit einem politischen Konzept bekanntmachen, das mehrere utopisch erscheinende Ziele erreichen kann. Diese Fassung des Konzeptes ist als Zeitschriftenbeitrag formuliert, aber man sieht schon, worum es geht.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Dr. Gunther Kümel,
    sapere–aude@web.de

    ES GIBT EIN EMINENT POLITISCHES KONZEPT, DAS ES ZUGLEICH ERLAUBT,

    x die Fremden in Würde heimzuschicken
    (wo sie dringend gebraucht werden),
    x die Armutsmigration zu stoppen,
    x die bedrohlich hohe Geburtenrate in der Dritten Welt
    zu normalisieren und
    x ein für allemal die Armut in der Welt zu beenden.

    Und das ganze kostet nur die Hälfte dessen, was wir gegenwärtig für die Eingeschleusten bezahlen.
    Die Milliarden der derzeit ungezielt (daher unwirksam) vergebenen Entwicklungshilfe können umgewidmet werden, so daß die Remigration zum Nulltarif zu haben ist.
    ES IST DAS (durch strikte Bedingungen modifizierte) SACHS-KONZEPT!

    Der Politiker, der sich das Konzept als erster zu eigen macht, wird immensen politischen Gewinn daraus ziehen!

    Wem nützt die Einwanderung? Das SACHS-Konzept.

    Helfen ist gut. Viele Menschen finden sich mit der Einwanderung ab, weil sie hilfsbereit sind. Jeder Nachdenkliche erkennt aber, daß die Aufnahme von Millionen unsere Kultur zerstört, unsere maroden Staatsfinanzen sowieso, und daß sie unsere Demographie-Katastrophe entscheidend verstärkt. Sollen das Abendland und und das Deutsche Volk gerettet werden, muß die Rückführung durchgeführt werden, ABER WIE?
    Vor allem: wem nützt die Migration eigentlich? Uns nützt sie leider gar nicht, aber wir hoffen wegen unserer Hilfsbereitschaft auf Gotteslohn.

    Die Zuwanderer haben hier ein besseres Leben als daheim, aber sie verlieren das einzige, was sie mitgebracht haben, ihre Sprache und Kultur. Die Armut in der Welt verändert sich hingegen nicht dadurch, daß ein paar Millionen nach Europa kommen. Die Ärmsten der Welt müssen mit 1-2 $ täglich auskommen. Sie sind zu arm und krank, um eine Fernreise zu planen. Wer sich auf die Reise macht, muß erst Reisemittel von etwa € 10.000 „irgendwie beschaffen“, für Schleuser, Fahrkarten, Bestechungsgelder, Proviant. Ein unvorstellbarer Reichtum für die Ärmsten. Selbst für ein Tagesbudget von € 30 wäre das ein Jahreseinkommen !
    Es machen sich also Bessergestellte auf den Weg, aus Ländern, deren tägliches Budget bei € 10 liegt, also dem Betrag, der einem Rentner in der BRD nach Miete und Strom verbleibt. Die Hälfte der Rentner hier sind solche Kleinrentner. Es kommen Menschen mit Pioniergeist, auch ein paar gut Ausgebildete, jedenfalls die Etablierten. Es sind genau jene, die die Entsendeländer keinesfalls entbehren können: Die Migration verstärkt also in Wahrheit die Not in der Welt!
    Allerdings haben die Ausgebildeten noch nicht den Weg in die Wirtschaft gefunden: Die größten zwölf DAX-. Konzerne (RWE, Conti, SAP, Adidas, Bayer, Thyssen, Covestro, Henkel, Beiersdorf, DB, Allianz, Eon, Vonovia) beschäftigen mit Stand Mai 2019 nicht mehr als 266 Goldsucher, und zwar als Hilfsarbeiter.

    In jedem Jahr wächst die Zahl der Armen ($ 10/Tag) um 80 Millionen. Selbst wenn wir Jahr für Jahr 80 Millionen aufnehmen und durchfüttern könnten, würden wir damit nichts verbessern (https://www.youtube.com/watch?v=YsRQNu9Jg7k).
    Die Zuwanderung nützt also niemandem und schadet allen, außer den Kriegsgewinnlern der Asylindustrie, zu denen auf Kosten des Steuerzahlers u.a. auch die karitativen Organisationen zählen.

    Wer hat den Tsunami losgetreten, der keinem der Betroffenen nützt, aber allen schwer schadet?
    Die SOROS-Einschleusung ist ein spätkolonialistisches Verbrechen des Hyper-Kapitalismus der Hochfinanz.
    Es ist ja kein Zufall, daß sich Millionen von Glückssuchern aus hundert Ländern plötzlich aufmachen, um nach Europa zu gelangen. Die Einschleusung ist ein Instrument des NEO-Liberalismus, der die weltweite Ausbeutung der Menschen plant. Der gute alte Kapitalismus wurde ersetzt durch ein SYSTEM wachsenden Wohlstandstransfers von unten nach oben („Ausbeutung“), zugunsten einer winzigen Clique von Vielfach-Milliardären.
    BARNETT, der geschwätzige Ideologe des NEO-Liberalismus will die Gleichschaltung aller Länder durch die Vermischung der Rassen, er schwärmt für eine hellbraune Rasse in Europa; jährlich sollten 1,5 Millionen Einwanderer aus der dritten Welt nach Europa kommen, v.a. aus Afrika. Das Ergebnis wäre eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von 90, zu dumm zum Begreifen, aber intelligent genug, um zu arbeiten.
    Und für Menschen, die diesem Bestreben etwa Widerstand entgegensetzen, hat BARNETT das Rezept: „Kill them!“

    Wollen wir überhaupt irgendjemandem helfen? Diese Frage wurde uns noch nie gestellt, und sie wäre doch wesentlich in einem demokratischen Rechtsstaat!
    Die Wahrheit ist, daß uns gar nichts anderes übrigbleibt. Die „Armuts“-Migration vernichtet unsere Völker. Darüber hinaus kann Europa nicht überleben, wenn die Bevölkerungsexplosion in Afrika anhält: in wenigen Jahrzehnten wird Afrika von derzeit 1 Milliarde Einwohner auf 5 Milliarden anwachsen, da hilft dann keine Art von Grenzregime mehr.

    Helfen und steuern können wir jedoch nur, wenn wir die Völker der Ärmsten befähigen, sich stufenweise zu „Schwellenländern“ zu entwickeln. Allerdings beträgt die gegenwärtige Zahl der Armen 5,6 von 7 Milliarden Menschen auf der Erde. Es erscheint als uferlose, unlösbare Aufgabe, ihnen allen Hilfe zur Selbsthilfe zuteilwerden zu lassen.

    Es gibt jedoch einen Mann, der dazu ein gangbares Konzept erarbeitet hat.
    Der US-Amerikaner JEFFREY SACHS hat seit 1980 in jahrzehntelanger Arbeit als UNO-Experte in vielen Ländern Erfahrungen gesammelt, wie verarmte Länder aus der „Armutsfalle“ entkommen und die unterste Stufe auf der Entwicklung zum Schwellenland erreichen könnten. Weitere Stufen folgen dann leichter und aus eigener Kraft. SACHS hat afrikanische Länder beraten, südamerikanische und in Europa ehemalige Ostblock-Länder.
    Er hat akribisch untersucht, welche Faktoren es sind, die ein ausreichendes Wachstum der armen Volkswirtschaften verhindern. Es sind je nach Land geographische Bedingungen, etwa Gebirgslage, Klima, Möglichkeiten der Landwirtschaft, Zugang zu Seehäfen, innerstaatliche Konflikte oder solche mit Nachbarländern, Transportprobleme. Ferner Mangel an Exportgütern, Überbevölkerung, Krankheiten, Regierungsführung und Staatsversagen, Bildungs-, Wirtschafts- und Umweltpolitik. ES sind Schranken der Geopolitik wie Krieg, Sanktionen, Handelshemmnisse. Für jedes Land muß eine ganzheitliche Differentialdiagnose getroffen werden und ein Konzept, wie die als ursächlich erkannten Mängel behoben werden können. Eine Reihe von Ländern steckt in einer „Armutsfalle“, sie sind schlicht zu arm, um die Armutsfaktoren zu steuern.

    Mittlerweile ist SACHS weltweit anerkannt als der kenntnisreichste Experte in Fragen der Armut und der Entwicklung. Er ist inzwischen Direktor des Earth Institute der Columbia University, war persönlicher Berater von Kofi Annan in Fragen der Welt-Entwicklung, er ist vielfacher Preisträger, Autor entscheidend wichtiger Bücher zum Thema, etwa „Das Ende der Armut“, Siedler, München, 2005.
    Auf Auftrag von Kofi Annan hat er von 1997 bis 2000 zwanzig Expertengruppen geleitet, die für jedes einzelne arme Land diese detaillierten Analysen angefertigt haben: Differentialdiagnose und präzise Pläne zur Behebung der Mängel, Investitionsplan, Finanzplan, Geberplan, verwaltungstechnischer Rahmenplan. Die ideenreichen Ergebnisse wurden zum „Milleniumsprogramm“ der UNO zusammengefaßt (https://de.wikipedia.org/wiki/Millenniums-Entwicklungsziele#Millenniumserkl%C3%A4rung). Am 9. September 2000 haben 189 (von 191) Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen mit der Millenniumserklärung diesen Katalog grundsätzlicher Zielsetzungen für alle Mitgliedstaaten verpflichtend beschlossen:
    Innerhalb von 20 Jahren kann die absolute Armut in der Welt beendet werden. Die entwickelten Länder müssen dazu 20 Jahre lang je 0,7 % ihres BIP leisten. Das wären etwa 25 Milliarden für die BRD.
    Ein jährlicher Beitrag von 0,7% ist eigentlich kein hoher Preis, 200-300 Euro pro Jahr und EU-Bürger. Alleine die jetzt von den USA geforderte Erhöhung der Verteidigungsbudgets beträgt mehr als das Doppelte. Der Betrag, den Österreich oder die BRD für die eingeschleusten Illegalen im Jahr bezahlen müssen, beträgt das Dreifache. Schon jetzt überweist die BRD jährlich 30 – 50 Milliarden ins Ausland, großenteils als (ungezielte, nutzlose) „Entwicklungshilfe“. Man braucht also diese Gelder bloß umzuwidmen und bekommt so die Remigration gratis! https://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/deutsches-geld-fliesst-in-die-welt.html

    Fast alle UNO-Staaten haben also diese Verpflichtung 2001 bindend unterschrieben, aber sie hielten es nicht für opportun, ihrer Verpflichtung nachzukommen. Die katastrophale „Armutsmigration“ führt nun zu einem Paradigmenwechsel in den Nützlichkeitserwägungen.
    Jetzt muß dieses Programm verwirklicht werden, allerdings unter strikten Bedingungen, denn die Armutsmigration muß gestoppt und rückabgewickelt werden, wenn Europa überleben soll.

    Schon um uns Doppelzahlung zu ersparen, müssen die Migranten heimgeführt, die Kosten der Versorgung der Illegalen Zug um Zug beendet und durch die Milleniumszahlungen ersetzt werden. Vorteil: Diese Zahlungen sind nur für eine Reihe von Jahren nötig, die Versorgung der Fremden muß geleistet werden, bis sie uns aufgefressen haben.

    Um jetzt die Zustimmung der Geberländer zu erreichen, müssen den Empfänger-Ländern Bedingungen gestellt werden, die auch den Gebern nützlich erscheinen:

    1. Bedingungslose Rücknahme der hier befindlichen Fremden. Der Empfänger muß akzeptieren, daß wir Fremde mit ungeklärter Identität einem der Empfängerstaaten zuteilen. Auch für die Zukunft gilt diese Regelung. Um den humanitären Vorschriften des Völkerrechts zu genügen, müssen die Empfängerstaaten sicherstellen, daß die Rückkehrer human und liberal behandelt werden. Jeder Verstoß führt zur Einstellung der Milliardenzahlungen für dieses Land.
    2. Der Empfänger wird zu Maßnahmen verpflichtet, weiteren Zuzug nach Europa zu unterbinden, etwa durch Einzel-Antragstellung auf ein Visum im Entsendeland.
    3. Es muß sichergestellt und nachgewiesen werden, daß die zugeteilten Mittel sachgerecht und genau entsprechend dem vorgelegten detaillierten Projekt verwendet und nicht etwa entfremdet werden.
    4. Zu den Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur, der Landwirtschaft und des Handels treten verbindliche Vorschläge zur Senkung der Geburtenrate. Die extrem hohe Geburtenrate ist ja eine wesentliche Ursache der Armut.
    5. Alle Hilfsmaßnahmen dürfen keineswegs die gewachsene Kultur der einheimischen Völker beeinträchtigen. Aus der Forderung nach Humanität folgt die Achtung der Geistigkeit, der Kultur, und des Trägers der Kultur, des Volkes.

    Sollte ein Staat nicht glaubwürdig und verläßlich diese notwendigen Bedingungen akzeptieren, disqualifiziert ihn dieser Mangel für die Teilnahme an diesem globalen Hilfskonzept. Das wird zur Zustimmung motivieren!

    Dieses Konzept muß jetzt dringend an Meinungsführer, Mandatare, Zeitschriften. Jeder, der Verbindungen zu wichtigen Leuten hat, muß ihn vertreten und weitergeben!
    Wird der Plan von den deutschen Staaten in die Diskussion eingeführt, wird er sicherlich sofort die Unterstützung der EU-Mitglieder finden, die „migrationsskeptisch“ aufgestellt sind, wie etwa Ungarn, Tschechei, Slowakei, Polen und Italien. Andere EU-Staaten werden folgen, sobald die Völker das Potential des Plans erfassen und ihre Regierungen drängen, ja zwingen, ihn durchzuführen. Die Regierungen der nordischen Länder folgen derzeit noch den SOROS-Vorgaben, aber Dänemark und Finnland gehen schon jetzt einen eigenen Weg.
    Die Völker selbst werden den Plan mit unwiderstehlicher Kraft vertreten und die Regierungen zum Teufel jagen, die Widerstände in den Weg legen. Das Volk kann die Regierung „von unten“ zwingen, das Sachs-Konzept durchzuführen. Breite Kreise werden das Konzept unterstützen, aus humanitären Gründen, auch wegen der Chance, die Fremden loszuwerden und damit Volk und Kultur des Abendlandes zu retten. Die Völker ergreifen ihre Souveränität.
    Ist diese politische Umwälzung erst einmal im Gange, liegt der Sturz des gesamten „SYSTEMS“ nahe.
    Im Sachs-Plan liegt ein revolutionäres Konzept!

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