Frauen und Medien

Wer lügt besser?

Willst du genau erfahren, was sich ziemt,
So frage nur bei edlen Frauen an.
Johann Wolfgang von Goethe

 

Der jüngst entdeckte, noch anonyme Medien-Schurke, der durch seine Arbeit bei den Qualitätsmedien (SZ, ZEIT, Spiegel) deren anhaltenden Jauche-Geruch erneut anreichert, war „auf jeden Fall ein Mann“ – folgert eine Kommentatorin zu diesem Bericht hier.

Wirklich?

Das ruft nach einem„Faktencheck“!

Bei Hadmut Danisch stieß ich auf einen Vorgang, der manch antimännliches, „sexistisches“ Vorurteil in Zweifel stellen kann. Danisch bringt dazu eine Frauensperson namens Valerie Lux ins Spiel, auf die noch zurückzukommen ist.

Auf Heise.de erschien ein Artikel von Frau Lux  zum Thema „Flüchtlinge als Software-Entwickler“:

Missing Link: Migration in die Industrie 4.0 –
Flüchtlinge als Software-Entwickler gegen Fachkräftemangel

“Es ist, als würde ich einen Diamanten in der Hand halten.”
Wie Flüchtlinge in Europa die Wende zur Industrie 4.0 gestalten.

Schon wenn man diese Überschriften liest, spürt man eine einsetzende Ausschwitzung von Relotius-Sekret.
Danisch als Informatiker mit Kennerschaft nimmt diesen Beitrag gekonnt und „faktengesättigt“ (man entschuldige mir diese L.-Medien-Begriffe) auseinander. Ich empfehle, sich trotzdem der Mühe zu unterziehen, den Original-Artikel zu lesen, um nicht nur sprachlich in unsere neuzeitliche Märchenwelt einzutauchen – in ein Märchen wie „Die Geschichte von dem kleinen Muck“ – anno 2019.

 

Wie kann man eigentlich annehmen, dass es keine „Lügen-Baronessen“ gibt? 

Frauen dominieren inzwischen den Buch- oder Literatur-Markt zwar in der Masse mit viel „Gedöns“, aber das muss „Mann“ zugeben, durchaus auch mit Qualität und hohem literarischen Niveau. Nicht nur mit Auslassungen über „Feuchtgebiete“ oder „Darm mit Charme“. Manche schaffen es, neben und durch ihre literarischen Spektakel gar in die Position einer Verfassungsrichterin zu kommen.

Es ist nicht nur die ausgeprägtere Emotionalität oder das im Vergleich zum Mann besser ausgebildete „Sprachhirn“, welches Frauen erfolgreicher als männliche Aspiranten zu literarischen Entladungen und inhärenten Höchstleistungen treibt.
Ich behaupte mal, Frauen sind auch beim Lügen einfach besser und können geschickter „framen“.  Nicht umsonst stößt man bei dem jüngsten Medien-Eklat um das „Framing-Manual“ der ARD ausschließlich auf weibliche Hauptpersonen.

Ja, der Spiegel berichtete schon mal darüber, dass Frauen besser lügen (oder war das auch schon ein Lügenartikel?)
Resümee des Beitrages:
„Evolutionsforscher seien sicher, im Kampf ums Überleben hätten schon immer die gewonnen, die besser täuschen, heucheln, übertreiben, flunkern, schmeicheln und umgarnen könnten.“

Die altbekannte Redensart „Lügen haben kurze Beine“, kann man getrost umwandeln auch in „Lügen haben schöne Beine“, wie „Mann“ häufig bestätigt findet.

Und über in den Medien erfolgreiche, lügende Frauen wurde gar schon ein Film gedreht

Unter der Moderatorenclique in den L.-Medien findet man zweifellos ein Übergewicht des weiblichen Geschlechts an der Spitze der einflussreichsten „Formate“. Man denke an die Damen Will, Illner, Maischberger, Slomka, Haiali, Schautzen, Reschke usw.

Mit #MeToo wurde jüngst von dem angeblich benachteiligten Geschlecht ein gar nicht so neues Denunziations-Format instituiert.
Man erinnere sich nur an die inzwischen gerichtlich widerlegten Behauptungen einer Vergewaltigung durch eine enttäuschte Neurotikerin gegen Jörg Kachelmann, welche von aufgegeilten „Qualitätsmedien“ vormals begierig weiter verbreitet wurden.

Damit kommen wir wieder auf Valerie Lux zurück.
Hadmut Danisch entdeckte bei seinen Recherchen über diese Person und ihre fachliche Basis einen alten „Tweet“, in dem sie mit und zu Kachelmann „twitterte“:

„Ach Jörg. Du hast doch nicht etwa Angst vor einer starken UND EROTISCHEN Frau wie mir? Bleib beim Wetter. …

Wenn ich will, kann ich in 1 Sekunde auch einen alten ekligen Mann wie dich verführen. Will aber nicht“.

 

Nicht verwunderlich, dass dieser peinliche „Tweet“ nach der Veröffentlichung durch Danisch aus dem Netz verschwunden ist.

An mangelndem Selbstbewußtsein leidet diese Grazie aus dem so ungerecht behandelten Geschlecht gewiss nicht. Was ihre erotische Ausstrahlung angeht, kann „Mann“ sich hier und hier vergewissern. Ich behaupte mal, nicht nur manch alter ekliger Mann (wie ich), sogar ein frischgekürter „Bachelor“ benötigt einiges an Hochprozentigem, um sich diese selbstgefällige Dame interessant- und schön zu saufen.

Pardon, wenn ich jetzt zotig wurde. 

Aber, befasst man sich nicht nur mit den Einlassungen und dem Auftritt einer solchen „Dame“, ist der Eindruck nicht ganz aus der Luft gegriffen, dass man Medien- und „Horizontales“ Gewerbe in vielen Fällen in eins sehen kann.

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1 Antwort zu Frauen und Medien

  1. Frau am Steuer – 7. Sinn – TV Sendung von 1975
    https://www.youtube.com/watch?v=xixym7vGUQ4

    Wer weiß schon, dass Bier weibliche Hormone enthält?
    Nach 5 Halbe redest Du nur noch Blödsinn und Autofahren kannst Du auch nicht mehr.

    Ansonsten bin ich der Meinung, dass ausschließlich männliche Gewalt unsere weiblichen Mitmenschen zum Lügen und Täuschen zwang und zwingt.
    Wie könnte es anders sein.

    Wir sind für High-Heels, Make-up, Minis etc. verantwortlich. Schmücken sich Frauen doch ausschließlich wegen uns Männern, damit wir ihnen unsere Gunst erweisen.
    Auf keinen Fall ist es anders herum, nämlich, dass wir Männer leicht zu überrumpeln sind. Zumindest wenn es um das angeblich so schwache Geschlecht geht.
    Was auch keine Rolle spielt ist Protzerei unter weiblichen Geschlechtsgenossinnen.

    Vergesst auch nicht die Hörner, die wir manchmal aufgesetzt bekommen. Das ist aber auch nur wieder so ein frauenfeindliches Gedöns.

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