Der Hitlergruß

Ein juristisches Problem – oder medizinisches „Anfallsleiden“?

Da soll der wohl durch feine Sahne verfettete Fischkopf Jan „Monchi“ Gorkow von der linksradikalen Band „Feine-Sahne-Fischfilet“ in Chemnitz den HG gezeigt haben.
Der linkspopulistische Nachrichtendienst „t-online“ klärt uns heute darüber auf, dass es sich um ein Fake von manipulierenden Rechtsradikalen gehandelt habe – gehandelt haben muss. Und wenn schon nicht die Recherche der Polizei diesen Tatbestand aufklären wird, werden gewiss der „Schirmherr der Zusammenrottung“ dieser 65 000 (laut „Tagsschau“) nach Chemnitz gekarrten Demonstranten, Rock- und Pop-Begeisterten, der BuPrä Frank Walter Steinmeier und der frühere Justizminister Heiko Maas für eine Exkulpation des bezahlten linken Gröle-Meiers von FSF sorgen.

Was es mit dem HG auf sich hat und in welche Gefahr man sich begibt, wenn der rechte Arm absichtlich – oder auch unabsichtlich – in eine bestimmte Position gebracht wird, kann man auf Wikipedia nachlesen.

2009 musste ein Münchner Stadtrat, „als vorgeschobener Posten der widerlichen NPD“ erkannt, dafür die gnadenlose Strenge des Gesetzes und öffentliche Ächtung durch die Presse und den Oberbürgermeister der Stadt erdulden. 

In letzter Zeit scheinen sich denn diese verdächtigen motorischen Aktionen, diese „stereotyp ausgeführten Bewegungen“ zu häufen.
Für den Mediziner zählen „motorische Automatismen“ zu einer neurologischen Pathologie, können mithin Symptom eines „Anfallsleidens“ – z.B. Epilepsie – sein, und somit eine behandlungswürdige Erkrankung.
Bisher hat man diese Beeinträchtigung nur juristisch angegangen – und das wird wohl in der Mehrzahl der „Erkrankungen“ so bleiben. Ein öffentlich Betroffener aus dem Pöbel oder vom „rechten Rand“ wird sich aber nicht zur Entschuldigung auf eine „Behinderung“ oder ein medizinisches Leiden berufen dürfen, auch wenn ausgewiesene Linke inzwischen davon betroffen sein können. 

Es handelt sich aber offensichtlich nicht um eine typisch deutsche Krankheits-Entität.  So waren in den zurückliegenden Jahren ein italienischer und ein griechischer Fußballer wegen einer Provokation durch „arm rising“ abgestraft und aus ihren Mannschaften ausgeschlossen worden.

Nicht jeder Betroffene muss eine medizinische oder juristisch-forensische Maßnahme fürchten. Früherer SED-Chargen, nicht-nationale Sozialisten wie die Kanzlerin, die Verteidigungsministerin, Kapo Schulz und eine BuPrä-Gattin besitzen dafür  Immunität, wie der nachfolgende Bilderbogen nahelegt.

Der deutschstämmige Trump wurde noch nicht richtig  in Sachen HG behandelt – oder?

Den Deutschen scheinen denn gewisse Derivate schon in die Wiege gelegt zu sein und so konnte man auch bei den Jüngsten (gewiss prekärer Herkunft) bereits im Kinderwagen abweichendes Verhalten nachweisen.

 

Der HG ist nicht nur eine optische Provokation, denn dazu gehört nicht selten  das leichtfertig dahin gesprochen Wort „Heil“ (HH): eine fragwürdige Redeblume des Deutschen, welche schon durch die deutsche Musik wabert.
So bei Richard Wagner und der alten Kaiserhymne gesungen: „Heil, König Heinrich! Segenvoll mög Gott bei deinem Schwerte stehn!“ und „Heil dir im Siegerkranz„.

Man sieht, der HG und HH eröffnet ein weites Feld für therapeutische Mode-Disziplinen wie Neurologie, Psychologie und Logopädie. Und natürlich für den forensischen Journalismus.

Darauf ein kräftiges „Heil“!

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Ein Kommentar zu Der Hitlergruß

  1. In den 20 und 30ern grüßten sich auch die Kommunisten mit Heil, „Heil Moskau“.
    Der Heilsgruß ist ein alter deutscher Gruß, das Heben der rechten Hand dürfte international gebräuchlich sein. Der HG ist aber normalerweise ein strammes Heben und Ausstrecken des Arms, kein lässiges Heben des Arms. Der moderne, antifaschistische Vorwurf des HGs erstreckt sich aber eben auf dieses, je nach Person.

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