Was passiert 2018?

Verheißungen oder Gewissheiten?

Zum Jahreswechsel haben Spekulationen jeder Art Hochkonjunktur: Im privaten wie im öffentlichen und politischen Bereich. Zu Silvester gehört Bleigießen zum Brauch, indem man aus den spontan entstandenen Ausbildungen des Bleis irgendetwas für sich persönlich herauslesen mag. Esoteriker greifen auch auf klassische Astrologie zurück oder vielleicht auf die indischen „Palmblatt-Prophezeiungen“, aus denen man aktuell die Zukunft Europas bis 2018 ablesen kann!?
Der „Maya-Kalender“ mit seinen Prophezeiungen hatte aber schon mal geirrt und der Weltuntergang 2012 musste verschoben werden.
Es gibt Leute, die glauben noch an die Verheißungen des Nostradamus und meine Großmutter – Gott hab sie selig – glaubte an die Orakelsprüche des Mühlhiasl aus dem Bayerischen Wald.
Der Mühlhiasl hat angeblich schon den „Klimawandel“ („ … wenn man Sommer und Winter nicht mehr unterscheiden kann“) und das „Waldsterben“ („Der Wald wird so licht werden, wie des Bettelmanns Rock!“) vorhergesehen und er hat wohl schon die bundesdeutsche Demokratie mit Merkel als Kulmination angekündigt: „Es wird sich zeigen, dass der Bettelmann auf dem Ross nicht zu derreiten ist“.

Bleiben wir demnach beim Öffentlichen und der Politik.

Gewiss ist zum Jahreswechsel, dass man wieder auf eine neue, seit 2015 bestehende Tradition an Silvester wird reflektieren dürfen: die integrative Bereicherung von öffentlichen Silvesterparties durch „Nafris“ und andere bunte Gestalten.

Trump bleibt wohl 2018 weiter US-Präsident, ein Absetzungsversuch wird wohl scheitern – dagegen könnte Raketen-Kim gestürzt werden, meint der britische Hellseher Craig Hamilton-Parker.

Man ist kein Hellseher, wenn man sagt, dass Merkel auch zu Beginn des Jahres 2018 noch Bundeskanzler(in) ist.
Aber auch noch Ende 2018? Da bräuchte man jetzt die Glaskugel, auch wenn jetzt schon 57%  der Bundesbürger wünschen, dass Merkel umgehend zurücktritt.
Ob es Neuwahlen gibt, ist nicht gewiss. Spricht doch die Machtgier und Pfründe-Geilheit der Beteiligten für ein „weiter so“ in der Grokokratur.

Apropos Umfragen: Civey fragte aktuell (27.12.2017) auch danach, was nach Meinung der Bundesbürger die Politik im Jahr 2018 beschäftigen wird:

Civey 27.12.2017 – Screenshot

51,3 % der Befragten nannten das Thema Migration, dann folgt mit 18,9 % „Europa“, mit 8,8 % „Gesundheit und Pflege“ und mit 8.3 % „Einkommensungleichheit“; Terror nannten 3,7%, Klimawandel 3,0 %.
Nach Kriminalität und innerer Sicherheit war nicht gefragt worden, die kann man vielleicht als Befragter unter Migration und Terror subsumieren. Ich „spekuliere“ mal: Mit „Migration“ ist wohl nicht der Ausbau von „Willkommenskultur“ gemeint. Oder?

18,9% fassen „Europa“ ins Auge: Denkt man dabei an die Schulz´sche Vorstellung der Vereinigten Staaten von Europa oder mehr an den Rückbau auf das Nationale und Regionale und Abbau von Bürokratie und Gängelung?
8,8% plädieren für Gesundheit und Pflege: Sind das die Befürworter der SPD-Einheitsversicherung oder macht man sich Kopfzerbrechen um die Versorgung mit ausreichend Ärzten und Pflegekräften?
8,3% denken an „Einkommensungleichheit“: Sind das die verbliebenen Hard-Core-Sozialisten oder einfach Leute, die meinen, Sozis und Medien werden mit diesem abgedroschenen Thema weiter die Öffentlichkeit nerven?

Die Fragen offenbaren die Beliebigkeit und Unschärfe solcher Umfragen. Dennoch darf man fast verwundert herausstellen, dass mit weitem Abstand das Thema Migration vor allen anderen genannt wird. Ich interpretiere das mal durchaus einseitig dahingehend, dass eine Mehrheit erkannt hat, was uns da eingebrockt wurde: welche Katastrophe die Flutung Deutschlands und Europas mit nicht integrationsfähigen Zuwanderern für den Fortsbestand unseres bisher gekannten Lebensraumes und unserer Kultur bedeutet.
Das macht mir insofern Hoffnung, dass die Kräfte, welche uns das zumuten, überstülpen und verkaufen wollen, doch bald abgestraft werden. Und wer damit gemeint ist, und auf wen ich Hoffnung setze, brauche ich hier nicht zu erklären.
Insofern gibt mir die zitierte Umfrage und mit dem Blick in die Glaskugel Anlass zu einer Spur Zuversicht für das Jahr 2018.

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