„Führe uns nicht in Versuchung – und erlöse uns von dem Bösen“

Ergänzung zu einem Artikel von Peter Helmes auf Conservo

Christus oder Satan? Evangelischer Kirchentag 2017 – Gottlos und zum Fremdschämen

Nach der Auslegung des zentralen Gebetes der Christenheit, dem „Vater unser“, ist mit dem Bösen die Person Satans gemeint. Im Persönlichen bitten wir Gott, den Versuchungen des täglichen Lebens, den Einflüsterungen des Bösen zu entkommen und diese ans Licht bringen zu können. Im Weiteren beinhaltet die Bitte, das Böse in der Welt, das Böse um uns herum, einzudämmen.
Das Böse ist in der Geschichte der Menschheit in vielfältiger Form aufgestiegen. Die Vergangenheit sollte uns aber nur bedingt interessieren. Uns muss die Gegenwart mit ihren stetigen und immer neuen Erscheinungsformen und Ankündigungen des Bösen beschäftigen.

Es besteht kein Zweifel, dass im Namen des Christentums Niedertracht und übelste Ruchlosigkeiten begangen wurden. Es ist nicht abzustreiten, dass Perioden, in denen das Christentum mit gesellschaftlicher und politischer Herrschaft verbunden war, oft genug besonders gewalttätige Epochen waren. Die Verknotung von Religion und Politik gebiert unzweifelhaft besonders mühelos Gewalt und Verbrechen, welche dann mit dem Bezug auf die Religion gerechtfertigt werden.
Dies macht gerade den besonders gefährlichen Charakter des Islam aus, wie es sich, ohne zweifeln zu müssen, erwiesen hat.

In unserem angeblich säkularen Staat machen sich christliche Hirten und ehemalige Pastoren im Offizium der Politik wieder einmal anheischig, sich mit „theologischen“, besser pseudoreligiösen Bekundungen zum Erfüllungsgehilfen und Büttel eines sich inzwischen mehr und mehr autoritär gebenden Staates zu machen und damit gesellschaftliche Ausaneinandersetzungen zu befeuern. Sie überschreiten inzwischen die bisher durchaus geltenden Grenzen zwischen Staat und Kirche.

In einem Aufsatz schrieb Thorsten Hinz auf JF z.B. über die Allüren des ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck:
„Wenn der gelernte Pfarrer und amtierende Bundespräsident Gauck, dem die Repräsentanz des Staatsvolks als Gesamtheit obliegt, ein „helles“ von einem „dunklen Deutschland“ unterscheidet, dann übersetzt er den politischen Gegensatz … in einen theologischen Gut-Böse-Dualismus und erklärt den Gegner, den Andersdenkenden, zum absoluten Feind, der aus dem Ganzen ausscheidet.
Denn wer das schlechthin Böse vertritt, verwirkt logischerweise seine Rechte und darf sich nicht wundern, wenn er zum Zielobjekt von Gewalt wird, die sich als die Gegen-Gewalt des Guten legitimiert.“

Folgt man den „Hirten“ der deutschen Kirchen, ist mit Pegida und besonders der AfD der „Gottseibeiuns“ in deutschen Landen leiblich auf der Bildfläche erschienen. Dazu siehe auch „Hirtenworte“ bei altmod.de
Bischöfe verdammen die Sympathie und Gefolgschaft für die AfD als unchristlich.
Eine obskure Gemeinschaft, die sich ACK – Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen nennt (Motto „Unser Kreuz hat keine Haken“) und sich nicht scheut, die linke terroristische „Antifa“ mit an Bord zu nehmen, ruft zu Demonstrationen gegen die AfD auf. Die offizielle Kirche in Köln läßt dazu in perfider Weise „Fürbitten“ beten und sprechen:
„Barmherziger Gott, wir leben aus deiner Zusage, daß jeder Mensch kostbar ist. Der Regenbogen, den du in die Wolken gesetzt hast, der österliche Bund des Friedens und der Versöhnung kennen keine Grenzen. Und doch erleben wir Menschenverachtung, Nationalismus und Intoleranz. Menschen werden als ‘Fremde’ ausgegrenzt. Gib uns Kraft, die Würde jedes Einzelnen zu achten. Erneuere und stärke uns alle durch den österlichen Blick des Friedens aufeinander.“

„Dem Widerspruch wohnt kein liturgisches Mandat inne“, schreibt dazu treffend Alexander Kissler bei „Cicero“.

„Jeder Mensch ist kostbar …“ – nur offensichtlich die nicht, welche sich zur AfD bekennen“!?
Wo bleibt die Achtung vor der Würde dieser Menschen, die sich für eine demokratisch legitimierte Partei einsetzen – der mitnichten „Menschenverachtung, Nationalismus und Intoleranz“ nachgewiesen werden kann?
Wo der „österliche Blick des Friedens“, wenn man zu Demonstrationen aufruft, wohlwissend, dass es dabei zu Gewalttätigkeiten gegen die gleichwohl von der Kirche verfemte Gruppe von Menschen kommen wird?

Wenn wir Christen das „Vater unser“ beten, beinhaltet der Satz „und erlöse uns von dem Bösen“, auch die Bitte um das wertvolle Geschenk des Friedens.
Warum beteiligen sich die Kirchen an der Aussaat des Unfriedens?

„In der Krise wächst die Neigung, den Meinungsgegner zum Dissidenten zu machen, zum Abgesonderten, und das geschieht wirksam durch moralische Ächtung. Der so zum Schweigen Gebrachte kann wie der Tote weder anklagen, noch sich verteidigen, noch Zeugnis ablegen.“ so Arnold Gehlen in „Moral und Hypermoral“.

Die Kirche versagt in der gegenwärtigen Krise, in welche unsere Welt von einer ideologisierten und Vernunft-fernen Politik gestürzt wurde – und sie beteiligt sich noch aktiv daran. Und so wird sie sich wieder mitschuldig machen, wenn aus Meinungs-Toten tatsächlich „um-das- Leben-Gekommene“ werden.

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4 Gedanken zu „„Führe uns nicht in Versuchung – und erlöse uns von dem Bösen“

  1. Gott und Politik sind unvereinbar.
    Wer dies tut ist im Grunde ein Atheist oder Scharlatan oder vielleicht das Böse in Menschengestalt der die tiefsten und heiligsten menschlichen Empfindungen für seine Zwecke nutzbar machen möchte.

  2. Bundesgaukler

    Ein Mensch, den jeder Deutsche kennt,
    denn er ist Bundespräsident,
    soll eigentlich ein Vorbild geben
    und nicht in wilder Ehe leben.
    Für Deutschland ist es eine Schande
    und bringt nur Schaden diesem Lande,
    wenn sich im Staatsakt ungeniert
    die Konkubine präsentiert.

    Helmut Zott

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  3. Second hand

    Ein Mensch hat sich zu Recht empört
    und findet es auch unerhört,
    dass just der Bundespräsident,
    den jeder auch im Ausland kennt,
    sich über die Moral erhebt
    und frech in wilder Ehe lebt.
    Die Frau, die man „First Lady“ nennt
    und die inzwischen jeder kennt,
    ist ihm nicht ehelich verbunden,
    er hat sie irgendwo gefunden.
    Der Bettschatz ist’s, und nicht die Frau,
    doch das nimmt keiner so genau.

    Helmut Zott

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  4. Kirchenabfall

    Ein Mensch, der den Koran gut kennt
    und ihn daher nicht göttlich nennt,
    sieht dort den Boden vorbereitet,
    dass Mord und Totschlag sich verbreitet.
    Ein Moslem, wenn er gläubig ist,
    ist potentiell ein Terrorist.
    Die Nazis schätzten den Islam,
    der ihrem Denken nahe kam,
    quittierten es mit Hohngelächter,
    dass Mohammed, der Judenschlächter,
    sechshundert Juden, ganz gewiss,
    enthauptet in die Grube schmiss.
    Der Judenhass steckt im Koran,
    er ist zentral von Anfang an.
    Dass dies die Kirche nicht erkennt
    und sich nicht klar vom Bösen trennt,
    ist eine Schande, ein Skandal:
    Ihr Geist versagt zum zweiten Mal.
    Die Pfarrer schrien einst „Sieg Heil“,
    heut finden sie den Mufti geil.
    Der Kuss des Papstes war das Zeichen,
    dass Bibel und Koran sich gleichen,
    und dass man sich in Ehrfurcht neigt
    vor dem Islam und Demut zeigt.
    Irrlehren lehrt der Vatikan
    und gleicht sich Satans Wesen an:
    Der Christengott sei Allah gleich,
    sein Paradies gleich Himmelreich,
    wo ewiglich die Freude lacht,
    für den, der Christen umgebracht?
    So kann der Antichrist nur lehren
    und Jesu Göttlichkeit verkehren.
    Was man einst Christentum genannt,
    ist heute als „Chrislam“ bekannt.
    Gottloser als zu Nazizeiten
    ist das, was Kirchen heut verbreiten.

    Helmut Zott

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