Malala und Obama

… oder der Nobel-Bluff

Der Friedensnobelpreis wurde bis 2014 insgesamt 128mal verliehen, davon 33-mal an Personen aus den kriegerischsten Nationen der Erde: USA (21mal) und Großbritannien (12mal). Das sagt zunächst gar nichts über die Güte und den Wert des Preises aus.
Bei manchen Nominierungen fragte man sich aber schon früher, ob dieser Preis wirklich was mit „Frieden“ oder Friedensentschlossenheit zu tun hat.
Das begann 1906 mit dem US-amerikanischen Präsidenten Theodor Roosevelt. Sein Motto: „Sprich sanft und trage einen großen Knüppel, [dann] wirst du weit kommen.“. Er war aktiver Teilnehmer an der Indianerausrrottung und an den Kubakriegen der USA.
Dann 1919 Woodrow Wilson, der die USA in den 1. Weltkrieg führte und später seine eigenen Friedensregeln verriet.
„Merkwürdige“ Nominierungen finden sich auch in der Person von Henry Kissinger (1976) und Jimmy Carter (2002) und dann die Steigerung der Merkwürdigkeiten mit der Verleihung des Preises an Barack Obama, dem Dauerkriegspräsidenten der USA seit seiner Preisverleihung 2009.
Man muss sprechen über die früheren Terroristen im später übergestreiften Habit von Staatsmännern wie Menachem Begin, Nelson Mandela, Yassir Arafat.
Zu den Kuriositäten gehören auch die Preisverleihung an Organisationen wie den Weltklimarat (IPCC), die Europäische Union, die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) und last, but not least die UN selbst, die oberste Einflussorganisation und New-World-Order-Gilde schlechthin.

Ich dachte, die Absonderlichkeiten könnten nicht gesteigert werden, bis ich die jüngste Nominierung für 2014, den Namen und die Geschichte der Preisträgerin Malala Yousafzai hörte; ihre Auftritte vor dem Nobel-Kommittee und ihre Rede vor der UN-Vollversammlung „bewundern“ konnte. Da war ich vollends von den Socken.

Als 11-jährige (!) begann die jüngste Friedensaktivistin der Geschichte, aufgewachsen in einer Provinz im Norden Pakistans, dort einen Blog mit Propaganda für mehr weibliche Bildung zu betreiben. Die Beiträge, der Blog, wurden gar ins Englische übersetzt und weltweit verbreitet.
Inzwischen ist bekannt, dass die ganze Geschichte von der BBC ausging. Der dortige BBC-Korrespondent hatte mit dem Vater des Mädchens, Lehrer und Betreiber einer Kette von Privatschulen, Kontakt aufgenommen. Nicht ganz uneigennützig brachte der seine Tochter ins Spiel und erreichte damit, dass sie durch diese Initiative in den Fokus der Taliban geriet. Der BBC-Mann verfasste wohl auch die professionell anmutenden Blogbeiträge des Mädchens. Es kam schließlich zu einem Attentat auf das Mädchen auf dem Weg zur Schule und sie wurde mit zwei Schüssen niedergestreckt. Ein Schuss in den Kopf über dem linken Auge sei in das Gehirn eingedrungen und habe Malala lebensgefährlich verletzt. Oh Wunder, das Mädchen überstand diese Verletzungen ohne jegliche bleibenden Folgen: keinerlei Narben, keine Entstellungen, keinerlei neurologische Schäden wie Sprach- oder Bewegungsstörungen. Es kann sich nur um ein „Wunder“ handeln. Oder wirklich um Ergebnisse ärztlicher Kunst in den diversen Spitälern, wo sie behandelt wurde?
Sei´s drum! Mit dieser Geschichte hatte man jetzt ein Moment, mit dem aus dem Teenager jetzt endgültig eine Ikone, eine Heilige, eine Mutter Theresa des 21. Jahrhunderts geschaffen werden konnte. Eine unerschrockene Kämpferin für Bildung und Emanzipation von Frauen und Mädchen in der archaischen Welt der Taliban, der ausgewiesenen Feinde des Westens. Und von westlichen Medienprofis ist Malala nachweisbar gecastet und aufgebaut worden. Sie wurde von der Stanford Absolventin und McKinsey-Beraterin Shiza Shahid in einem Schulungslager in Pakistan eingehend geschult, was die professionellen Öffentlichkeitsauftritte und die geschliffenen Reden von Malala erklärt.

Noch im Spital in London, wo die „Kämpferin“ aus einem pakistanischen Militärhospital (!) hin verlegt worden war und mehrere Monate verbrachte, nahm die weltweit größte PR-Agentur „Edelman“ Malala unter ihre Fittiche.
Malala eignet sich auch mit ihren körperlichen, äußeren Merkmalen besonders für ein professionelles „Branding“: weiblich, hübsch, mit verbliebenem „Kindchenschema“, schwarze Haare unter Muslim-Kopftuch.
Es gibt nun den „Malala Fund“, der natürlich von Premium-Gutmenschen – voran Anglina Jolie – gefüttert wird. Es gibt „Malala – Das Buch“, „Malala – Der Film“ und anderes mehr, was heute zu einem „Mythos“ und zu einem Millionen-Dollar-Geschäft gehört.

Der alerte, weltgewandte Teenager, der schon mit 16 bekundete, einmal Pakistans Premierministerin werden zu wollen, wird jetzt von den Mächtigen der Welt „hofiert“ und herumgereicht. Von den Leuten, die auch festlegen, wer von ihnen den nächsten Friedensnobelpreis erhalten soll.
Und die Lügenpresse wird uns auch diese Personen oder diese Alfanzereien verkaufen, wie den Obama, die Malala, den ein oder anderen „Dissidenten“ oder besonders gerne eine „Friedensaktivistin“.
Alles für höhere Ziele in der schönen neuen Welt. Wessen Ziele?

 

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